Beiträge von vatapitta

    Vorsicht!
    Es könnte tatsächlich auch so enden wie bei Harte Gold.

    Die vielen "Zufälle" könnten zu einer Insolvenz führen.
    Anglo American Gold übernimmt die Insolvenzmasse gegen Rückzahlung der Schulden. So wäre es am billigsten.
    Und die Aktionäre sind die Dummen! - Wir wissen nicht, was hinter den Kulissen besprochen wurde.


    LG Vatapitta

    Sollte eine solche zusätzliche Finanzierung kurzfristig nicht zustande kommen, wird PureGold nicht in der Lage sein, seinen Verpflichtungen bei Fälligkeit nachzukommen, was zu einem Ausfall seiner Schuldverpflichtungen führen würde.

    Das ist eine knallharte Ansage, die den Aktienkurs kräftig abstürzen ließ.


    Aber ist das schlecht für Pure Gold Mining? - Nein!


    Nichts braucht PGM weniger, als zusätzliche Schulden. Der Kurssturz nach dieser Veröffentlichung bewirkt sozusagen eine vorübergehende(?) Enteignung der Altaktionäre und macht damit eventuell den Weg frei für neues Risikokapital.


    Die Anlagen und Maschinen dort haben einen Anschaffungspreis und decken einen Teil der Schulden ab.
    WPM könnte sich jetzt zum Beispiel mit 15% zu einem Ausgabepreis von 0,32 C$ an PGM beteiligen. Das wäre ein starkes Signal und verschafft dem Unternehmen zunächst Luft. Angeloamerican Gold zieht mit oder erhöht den eigenen Anteil zu einem Spottpreis. Sprott ist, glaube ich, mit einem Kredit dabei und kann anschließend wieder besser schlafen. Die Konditionen des Kredites werden nachverhandelt und die Rückzahlung nach hinten verschoben. Dann kann WPM je nach Umsetzung des Arbeitsplanes Auszahlungen aus einem Streaming Abkommen machen. So könnte die Geschichte weiter gehen.


    Ich halte viel von Mister Wilson und vermute, dass er ein starker und harter Verhandler ist.


    Die Zivilklage kommt zur Unzeit. Wenn die Finanzierung nicht klappt, ist Insolvenz angesagt und es ist nichts mehr zu holen. Vielleicht war die Absicht dahinter den Aktienkurs möglichst weit Richtung Süden zu bringen um sich zum Ausverkaufspreis an PGM zu beteiligen. In 30 Tagen sind wir schlauer. ?(



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    den folgenden Beitrag hatte ich schon in den allgemeinen Minenfaden gestellt.


    PGM scheint ein schwarzes Loch zu sein. Es werden bis Jahresende weitere 50 Mio. Dollar benötigt.


    Ich habe noch einmal in Ruhe darüber nachgedacht. Die Warrants sind aus dem Geld, von dort kommt nichts.
    Anglo-American Gold 19,9% und Sprott sind wesentlich beteiligt. Dazu kommt ein Plan, was zu tun ist um die Produktion hoch zu fahren. Ich vermute stark, dass die beiden PGM nicht Pleite gehen lassen. 50 Mio. $ sind keine Unsumme. Dass die Kohle vom Februar schon investiert wurde, um dringend notwendige Dinge voran zubringen, sehe ich erst mal positiv. Das Ganze wird dauern. Der Kurs hat nach dem Abverkauf bei hohem Volumen bisher kein neues Tief gemacht und das Volumen geht zurück. Könnte sein, dass diejenigen die in Panik verkaufen wollten jetzt einigermaßen durch sind. Mein Einsatz ist bescheiden unter 3%. Ich werde auf keinen Fall "verbilligen", falls es weiter abwärts geht. Mentaler Stopp Loss bei 0,15 C$.


    Neu im Management:
    Mr. Wilson brings over 34 years of mining industry experience, the majority of which has been in management positions at operating mines. From 2015 to 2021, Mr. Wilson served as Mine General Manager of Impala Canada’s Lac Des Iles Mine (formerly North American Palladium) where he led a workforce of over 700 employees. Under his leadership, the Lac Des Iles mine experienced a significant turnaround from challenged entity to a profitable mine. Bryan’s previous experience includes Mine Manager/Operations Senior Manager at Lac Des Iles, Operations General Foreman at Nickel Rim South Mine for Glencore, Construction Coordinator, Lateral Mine and Blasthole Coordinator, Frontline Development Coordinator, Transportation Captain and Frontline Supervisor. Mr. Wilson began his career as an underground miner in Red Lake, Ontario, first with Dickenson Mines and subsequently with Placer Dome at the Campbell Mine from 1988 to 2001. [Blockierte Grafik: https://www.puregoldmining.ca/wp-content/uploads/2022/02/Bryan-Wilson-headshot-500x600px.png]
    Ein alter weißer Mann! - Das stimmt mich optimistisch! [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/thumbup.png]
    Ich denke von ihm, dass er den Job nicht annehmen würde, wenn es aussichtslos wäre.
    Ich traue ihm klares Denken, Realismus, Entschlusskraft und Durchsetzungsfähigkeit zu.
    Er ist ein erfahrener Sanierer, was bei der benötigten Finanzierung von unschätzbarem Wert ist.


    Die To Do Liste sieht zumindest nach einem vernünftigen Plan und realisierbar aus.
    Nachbarn der Mine sind Evolution Mining und Barrick und die sollten sich mit der Geologie dort auskennen. [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/wink.png]



    LG Vatapitta

    Ich habe noch einmal in Ruhe darüber nachgedacht. Die Warrants sind aus dem Geld, von dort kommt nichts.
    Anglo-American Gold 19,9% und Sprott sind wesentlich beteiligt. Dazu kommt ein Plan, was zu tun ist um die Produktion hoch zu fahren. Ich vermute stark, dass die beiden PGM nicht Pleite gehen lassen. 50 Mio. $ sind keine Unsumme. Dass die Kohle vom Februar schon investiert wurde, um dringend notwendige Dinge voran zubringen, sehe ich erst mal positiv. Das Ganze wird dauern. Der Kurs hat nach dem Abverkauf bei hohem Volumen bisher kein neues Tief gemacht und das Volumen geht zurück. Könnte sein, dass diejenigen die in Panik verkaufen wollten jetzt einigermaßen durch sind. Mein Einsatz ist bescheiden unter 3%. Ich werde auf keinen Fall "verbilligen", falls es weiter abwärts geht. Mentaler Stopp Loss bei 0,15 C$.


    Neu im Management:
    Mr. Wilson brings over 34 years of mining industry experience, the majority of which has been in management positions at operating mines. From 2015 to 2021, Mr. Wilson served as Mine General Manager of Impala Canada’s Lac Des Iles Mine (formerly North American Palladium) where he led a workforce of over 700 employees. Under his leadership, the Lac Des Iles mine experienced a significant turnaround from challenged entity to a profitable mine. Bryan’s previous experience includes Mine Manager/Operations Senior Manager at Lac Des Iles, Operations General Foreman at Nickel Rim South Mine for Glencore, Construction Coordinator, Lateral Mine and Blasthole Coordinator, Frontline Development Coordinator, Transportation Captain and Frontline Supervisor. Mr. Wilson began his career as an underground miner in Red Lake, Ontario, first with Dickenson Mines and subsequently with Placer Dome at the Campbell Mine from 1988 to 2001. [Blockierte Grafik: https://www.puregoldmining.ca/wp-content/uploads/2022/02/Bryan-Wilson-headshot-500x600px.png]
    Ein alter weißer Mann! - Das stimmt mich optimistisch! :thumbup:
    Ich denke von ihm, dass er den Job nicht annehmen würde, wenn es aussichtslos wäre.
    Ich traue ihm klares Denken, Realismus, Entschlusskraft und Durchsetzungsfähigkeit zu.
    Er ist ein erfahrener Sanierer, was bei der benötigten Finanzierung von unschätzbarem Wert ist.


    Die To Do Liste sieht zumindest nach einem vernünftigen Plan und realisierbar aus.
    Nachbarn der Mine sind Evolution Mining und Barrick und die sollten sich mit der Geologie dort auskennen. ;)



    LG Vatapitta

    Bisher ist nichts bewiesen, aber Nebelparder ist sehr spekulativ dabei. Ich wünsche ihm und denjenigen, die sich trauen, viel Erfolg.

    E79 hat einen Anteil von 3% in meinem Depot.
    Ich rechne mit einer hohen Volatilität des Wertes, deshalb soll der Anteil klein bleiben.

    Leider habe ich dann doch nachgekauft, aber der Anteil von E79 ist immer noch klein.

    Mein aktueller Kommentar: Vermutlich wird E79 irgendwann tatsächlich hochgradige Strukturen über wirtschaftlich interessante Strecken finden. Bis dahin braucht es vor allem ausreichend Geld und Geduld. Exploration ist viel schwieriger, als sich die meisten das vorstellen.


    Hinzu kommt, dass in der aktuellen Situation Geld in Sachwerte fließt. Je größer die Minen sind, umso mehr Kapital fließt dort hinein. E79 ist für Großanleger schlicht uninteressant und Kleinanleger sind eher knapp bei Kasse.
    Der Kursverfall jetzt könnte so etwas wie ein Ausverkauf sein. Steigen kann aber E79 erst, wenn entsprechende Explorationsergebnisse vorliegen. Mit jeder schlechten Bohrung kann es auch weiter abwärts gehen.


    Erwünscht sind Bohrergebnisse über 100 Gramm x Meter und das möglichst oberflächennah.
    Bei Fosterville gab es die sehr hohen Werte vor allem in der Tiefe. Tief zu bohren ist zu kostspielig für eine kleine Firma und auch sinnlos, solange man mögliche Strukturen noch nicht einmal erahnt.



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    heute mal wieder einen Blick auf PGM geworfen. Ich hoffe, da sind alle raus. Das kann man sich kaum vorstellen!
    Auf dem Weg vom Entwickler zum Produzenten verliert der Aktienkurs sagenhafte 86% von 1,81 C$ auf heute 0,25 C$. :pinch: Was für ein begnadetes Management.


    Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell noch knapp 119 Mio C$.
    Wer könnte den Laden übernehmen und die Gangster im Management rausschmeißen. Das Gold kann ja nicht weglaufen. Oder wieviel Schulden hat PGM derzeit?


    Oh, ich sehe gerade, dass das Management schon komplett neu ist (bis auf den Geologen)


    Managers
    NameTitleAgeSince
    Troy J. FierroPresident, Chief Executive Officer & Director582022
    Chris HaubrichChief Financial Officer-2022
    Philip SmerchanskiVice President-Exploration & Technical Services452022
    Terrence F. D. SmithChief Operating Officer462022
    Adrian P. O'BrienDirector-Investor Relations & Communications--
    Ashley KatesVice President-Finance & Corporate Secretary-2022
    Christopher LeeChief Geoscientist532016
    Bryan WilsonVice President & General Manager-Mine-2022



    Jetzt hilft es zu wissen, wo diese Leute vorher gearbeitet haben.
    Besonders interessant ist natürlich was der CEO gemacht hat.
    Für 2022 werden 120 Mio. an Schulden ausgewiesen. Keine Ahnung, ob das aktuell ist.
    Am 07.12 2020 lag der Kurs bei ca. 2,90 C$. :hae:
    Die Schulden sind aktuell höher als die Marktkapitalisierung!


    Der Zock wäre sehr heiß.


    CEO Troy J. Fierro

    Der hat seit 2014 im Board von PGM gepennt. Ansonsten eine beeindruckende Karriere. Nun soll er es richten. Anglogold Ashanti ist mit 19% beteiligt und könnte PGM irgendwann übernehmen. - Wird es noch billiger? Durch die Kapitalerhöhung zu 0,53 C$ im Februar sind ca. 30 Mio C$ in die Kasse gekommen.


    PGM scheint ein schwarzes Loch zu sein. Es werden bis Jahresende weitere 50 Mio. Dollar benötigt.


    Könnte genau so enden wie Harte Gold. 50 Mio. nach 30 Mio im Februar???




    Ich habe mich heute von Westgold getrennt, da es der schwächste Wert im Depot war. Die Zahl der nicht eingehaltenen Prognosen ist unendlich und es gibt Besseres. Zudem möchte ich deutlich Cash aufbauen.
    Die Börsen sind im Stinkflug. Die Landung wird m. E. nicht sanft sein. ;)


    Die EZB kann mit einer deutlichen Zinserhöhung den Euro stabilisieren und damit die Energiekosten in Dollar senken, was die Inflation etwas abschwächen könnte. - Eine ganze Regierung klammert sich an einen Grashalm. Wenn das mal gut geht.


    Sinkende Energiepreise auf Grund einer Rezession sind gut für die Minen wegen des hohen Kostenanteils von Energie beim Bergbau. Eine Rezession führt zur Flucht in physisches Gold, weil Aktien fallen und Unternehmensanleihen Ausfall gefährdet sind. Die sinkenden Steuereinnahmen und die höheren Sozialkosten können dann zu steigenden Zinsen bei Staatsanleihen führen. Helikoptergeld für die Arbeitslosen führt zu einer steigenden Geldmenge bei schrumpfendem Warenangebot und somit zu höherer Inflation. - Das wird richtig böse. :pinch:


    LG Vatapitta

    Den folgenden Artikel habe ich gerade in meinem Übersetzter (deepl) gefunden. Hatte ich noch nicht gelesen und die Quelle ist mir leider nicht mehr bekannt. Super interessant und das stellt die Welt vom Kopf wieder auf die Füße. Für die Neocons der westlichen Welt ist es allerdings ein Casus Belli.


    Zitat:
    "Warum ist die Festlegung eines festen Goldpreises in Rubel von Bedeutung?
    Durch das Angebot, Gold von russischen Banken zu einem Festpreis von 5.000 Rubel pro Gramm zu kaufen, hat die Bank von Russland sowohl den Rubel an Gold gekoppelt als auch, da Gold in US-Dollar gehandelt wird, einen Mindestpreis für den Rubel in Bezug auf den US-Dollar festgelegt.


    Diese Bindung ist seit Freitag, dem 25. März, in Kraft, als die Bank von Russland den Festpreis bekannt gab. Der Rubel wurde damals zu einem Kurs von etwa 100 US-Dollar gehandelt, hat sich aber seither gefestigt und nähert sich einem Kurs von 80 US-Dollar. Warum? Weil Gold auf den internationalen Märkten zu einem Preis von etwa 62 US-Dollar pro Gramm gehandelt wurde, was (5.000 / 62) = etwa 80,5 entspricht, und die Märkte und Arbitrage-Händler haben dies nun zur Kenntnis genommen und den RUB/USD-Wechselkurs in die Höhe getrieben.
    Der Rubel hat jetzt also eine Untergrenze für den US-Dollar, was den Goldpreis betrifft. Aber auch Gold hat sozusagen einen Boden, denn 5.000 Rubel pro Gramm entsprechen 155.500 Rubel pro Feinunze Gold, und bei einem RUB/USD-Boden von etwa 80 ist das ein Goldpreis von etwa 1.940 Dollar. Und wenn die westlichen Papiergoldmärkte der LBMA/COMEX versuchen, den Goldpreis in US-Dollar zu drücken, müssen sie auch versuchen, den Rubel zu schwächen, sonst werden die Papiermanipulationen offenkundig.


    Außerdem wird sich die neue Gold-Rubel-Kopplung, wenn der Rubel weiter an Wert gewinnt (z. B. aufgrund der Nachfrage, die durch die obligatorischen Energiezahlungen in Rubel entsteht), auch in einem höheren Goldpreis niederschlagen.
    - Was bedeutet das für das Öl?
    Russland ist der größte Erdgasexporteur der Welt und der drittgrößte Erdölexporteur der Welt. Wir erleben gerade, dass Putin verlangt, dass ausländische Käufer (Importeure von russischem Gas) dieses Erdgas in Rubel bezahlen müssen. Damit wird der Erdgaspreis unmittelbar an den Rubel und (wegen der festen Bindung an Gold) an den Goldpreis gekoppelt. Russisches Erdgas ist nun also über den Rubel an Gold gekoppelt.
    Dasselbe kann nun auch mit russischem Öl geschehen. Wenn Russland beginnt, die Zahlung für Ölexporte in Rubel zu verlangen, wird es eine unmittelbare indirekte Bindung an Gold geben (über die feste Preisbindung des Rubels an Gold). Dann könnte Russland beginnen, Gold direkt als Zahlungsmittel für seine Ölexporte zu akzeptieren. Dies kann für alle Rohstoffe gelten, nicht nur für Erdöl und Erdgas.


    - Was bedeutet das für den Goldpreis?
    Indem sie beide Seiten der Gleichung ausspielen, d. h. den Rubel an Gold binden und dann die Zahlungen für Energie an den Rubel koppeln, verändern die Bank von Russland und der Kreml die gesamten Funktionsvoraussetzungen des globalen Handelssystems grundlegend und beschleunigen gleichzeitig den Wandel im globalen Währungssystem. Dieser Ansturm von Käufern, die auf der Suche nach physischem Gold sind, um damit reale Rohstoffe zu bezahlen, könnte die Papiergoldmärkte der LBMA und COMEX mit Sicherheit torpedieren und sprengen.


    Die feste Bindung des Rubels an den Goldpreis setzt eine Untergrenze für den RUB/USD-Kurs, aber auch eine Quasi-Untergrenze für den Goldpreis in US-Dollar. Darüber hinaus ist jedoch die Bindung des Goldes an die Zahlungen für Energie das wichtigste Ereignis. Während eine erhöhte Nachfrage nach Rubel den RUB/USD-Kurs weiter stärken und sich aufgrund der festen Rubel-Gold-Kopplung in einem höheren Goldpreis niederschlagen sollte, wäre es ein neuer Paradigmenwechsel für den Goldpreis, wenn Russland anfinge, Gold direkt als Zahlungsmittel für Öl zu akzeptieren, da der Ölpreis dann direkt an den Goldpreis gekoppelt wäre.
    Russland könnte zum Beispiel damit beginnen, dass es nun 1 Gramm Gold pro Barrel Öl akzeptiert. Dabei muss es sich nicht um 1 Gramm handeln, sondern um ein Angebot mit einem Abschlag auf den aktuellen Rohöl-Benchmarkpreis, um die Annahme zu fördern, z. B. 1,2 Gramm pro Barrel. Die Käufer würden sich dann darum reißen, physisches Gold zu kaufen, um die russischen Ölexporte zu bezahlen, was wiederum zu enormen Spannungen auf den Papiergoldmärkten in London und New York führen würde, wo die gesamte "Goldpreisermittlung" auf synthetischem und fraktioniertem, bar abgerechneten, nicht zugewiesenem "Gold" und Goldpreis-"Derivaten" beruht.

    - Was bedeutet das für den Rubel?
    Durch die Bindung des Rubels an den Goldpreis über den Festpreis der russischen Zentralbank wurde der RUB/USD-Kurs nach unten korrigiert und der Rubel dadurch stabilisiert und gestärkt. Die Forderung, dass Erdgasexporte in Rubel bezahlt werden (und möglicherweise später auch Erdöl und andere Rohstoffe), wird ebenfalls zur Stabilisierung und Unterstützung beitragen. Wenn ein Großteil des internationalen Handelssystems beginnt, diese Rubel für die Bezahlung von Rohstoffen zu akzeptieren, könnte dies den russischen Rubel zu einer wichtigen Weltwährung machen. Gleichzeitig wird jeder Schritt Russlands, direktes Gold für Ölzahlungen zu akzeptieren, dazu führen, dass mehr internationales Gold in die russischen Reserven fließt, was auch die Bilanz der russischen Zentralbank und damit den Rubel stärken würde.
    Es mag verfrüht sein, von einem formellen Goldstandard für den Rubel zu sprechen, aber die Bank von Russland muss einen goldgedeckten Rubel in Betracht ziehen.


    - Was bedeutet das für andere Währungen?
    Die globale Währungslandschaft verändert sich rapide, und die Zentralbanken in aller Welt nehmen dies offensichtlich zur Kenntnis. Westliche Sanktionen wie das Einfrieren eines Großteils der russischen Devisenreserven bei gleichzeitigem Versuch, russisches Gold zu sanktionieren, haben nun deutlich gemacht, dass die Eigentumsrechte an im Ausland gehaltenen Devisenreserven möglicherweise nicht respektiert werden und dass auch das Gold ausländischer Zentralbanken, das in Tresoren wie der Bank of England und der New Yorker Fed aufbewahrt wird, nicht vor Beschlagnahmung sicher ist.


    Andere nicht-westliche Regierungen und Zentralbanken werden daher ein starkes Interesse daran haben, dass Russland den Rubel an Gold bindet und die Zahlungen für Rohstoffexporte an den Rubel koppelt. Mit anderen Worten: Wenn Russland beginnt, Zahlungen für Öl in Gold zu akzeptieren, könnten andere Länder das Bedürfnis verspüren, diesem Beispiel zu folgen.


    Schauen Sie sich an, wer neben den USA die größten Erdöl- und Erdgasproduzenten der Welt sind - Iran, China, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar. Natürlich verfolgen auch alle BRICS-Länder und die eurasischen Länder all dies sehr genau. Wenn der Untergang des US-Dollars bevorsteht, werden alle diese Länder wollen, dass ihre Währungen von einer neuen multilateralen Währungsordnung profitieren.


    - Was bedeutet das für den US-Dollar?
    Seit 1971 wird der weltweite Reservestatus des US-Dollars durch Öl gestützt, und die Ära des Petrodollars war nur möglich, weil die Welt weiterhin US-Dollar für den Ölhandel verwendet und die USA in der Lage waren, jeden Konkurrenten des US-Dollars zu verhindern.


    Doch was wir jetzt erleben, sieht aus wie der Anfang vom Ende dieses 50-jährigen Systems und die Geburt eines neuen, mit Gold und Rohstoffen unterlegten multilateralen Währungssystems. Das Einfrieren der russischen Devisenreserven war der Auslöser. Die riesigen rohstoffstarken Länder der Welt wie China und die Erdöl exportierenden Nationen könnten nun der Meinung sein, dass es an der Zeit ist, zu einem neuen, gerechteren Währungssystem überzugehen. Das ist keine Überraschung, denn sie diskutieren darüber schon seit Jahren.
    Es ist zwar noch zu früh, um zu sagen, wie sich der US-Dollar auswirken wird, aber er wird aus dieser Phase schwächer und weniger einflussreich als zuvor hervorgehen.


    - Was sind die Auswirkungen?
    Der Schritt der russischen Zentralbank, den Rubel an Gold zu binden und die Zahlungen für Rohstoffe an den Rubel zu koppeln, ist ein Paradigmenwechsel, den die westlichen Medien noch nicht wirklich begriffen haben. Wenn die Dominosteine fallen, könnten diese Ereignisse auf verschiedene Weise nachhallen. Erhöhte Nachfrage nach physischem Gold. Verwerfungen auf den Märkten für Papiergold. Ein neu bewerteter Goldpreis. Eine Abkehr vom US-Dollar. Zunehmender bilateraler Handel mit Rohstoffen zwischen nicht-westlichen Ländern in anderen Währungen als dem US-Dollar.


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    LG Vatapitta
    PS: Uran und Namibia

    Jetzt wird es aber Zeit.


    Goldpreis in Euro
    Am 20.11. - 1634,49 €
    am 27.11. - 1581,80 €
    am 04.12. - 1574,21 €
    am 11.12. - 1574,84 €
    am 18.12. - 1598,86 €
    am 25.12. - 1597,16 €
    am 31.12. - 1608,21 €
    am 07.01. 2022 - 1582,08 €
    am 14.01. - 1591,38 €
    am 21.01. - 1617,16 €
    am 28.01. - 1606,35 €
    am 05.02. - 1578,55 €
    am 12.02. - 1636,48 €
    am 19.02. - 1676,04 €
    am 26.02. - 1674,98 €
    am 05.03. - 1804,41 €
    am 12.03. - 1825,24 €
    am 19.03. - 1736,82 €
    am 26.03. - 1781,75 €
    am 02.04. - 1740,55 €


    Neuer Tip - 1837 €


    Glückwunsch den Gewinnern.



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    hier erklärt Jim Rickards noch einmal für alle, die 1998 nicht dabei waren, wie es zu einer Liquiditätskrise kommen kann:


    Das übersehen die "Experten"


    Warum Sie ein direktes Opfer der Sanktionen gegen Russland sein könnten...
    Es sind die Derivate, Dummkopf...



    Portsmouth, New Hampshire
    22. März 2022


    Jim RickardsLiebe Leser,


    Wir alle haben die Kaskade von Finanz- und Wirtschaftssanktionen verfolgt, die die USA und ihre Verbündeten in den letzten Wochen gegen Russland verhängt haben.


    Die Guthaben der russischen Zentralbank (etwa 600 Milliarden Dollar) wurden eingefroren. Alle großen russischen Banken wurden aus dem globalen Finanz-Telekommunikationssystem SWIFT herausgeschmissen. Die Ausfuhr von Hochtechnologie und Luxusgütern nach Russland wurde verboten.


    Westliche Banken dürfen nicht mehr mit russischen Wertpapieren handeln. Das Vermögen russischer Oligarchen, von Superyachten bis hin zu Multimillionen-Dollar-Stadthäusern in London, wird beschlagnahmt.


    Die Liste geht noch weiter. Das alles klingt drakonisch (ist es auch) und möglicherweise sogar effektiv (ist es nicht), aber es stellt sich die Frage, wer die Verluste trägt.


    Wenn ich ein Schuldner bin und Sie mir sagen, dass ich meine Schulden nicht bezahlen darf, würde ich vielleicht sagen: "Danke, das ist eine Erleichterung." Unter diesen Umständen ist der Verlierer nicht der Schuldner. Es ist der Gläubiger, der erwartet hat, dass er bezahlt wird, und nun feststellt, dass das unmöglich ist.


    Alle diese russischen Banken und Kreditnehmer haben Geschäfte mit westlichen Investoren gemacht. Wenn Sie die russischen Zahlungen einfrieren, wird irgendein westlicher Anleihegläubiger nicht bezahlt, und irgendein Investor wird am Ende den Verlust tragen.


    Dieser Anleger könnten sogar Sie sein. Wenn Sie einen Blick in Ihre 401(k) werfen, finden Sie vielleicht einen Schwellenländer-ETF oder -Fonds, der zufällig einige russische Anleihen hält. Russland hat etwa 100-150 Milliarden Dollar an Dollar-Schulden, von denen sich etwa die Hälfte im Besitz von Anlegern außerhalb Russlands befindet.


    Wenn nur ein Teil davon ausfällt, könnte dies 50 Milliarden Dollar oder mehr an direkten finanziellen Verlusten für ETFs, Investmentfonds und sogar kleine Inhaber von 401(k)s bedeuten, die möglicherweise nicht wissen, was in den Produkten steckt, die von der Wall Street ausgeheckt werden.


    Der Mega-Vermögensverwalter BlackRock hat bereits 17 Milliarden Dollar an Anlegergeldern durch schlechte Wetten auf russische Aktien und Anleihen verloren.


    Dennoch versucht Russland, zu zahlen. Die Chefin der russischen Zentralbank, Elvira Nabiullina, ist eine der klügsten Zentralbankerinnen der Welt und vielleicht die einzige, die weiß, wie man ihren Job macht.


    Sie versucht, die Schulden in Rubel zu bezahlen, auch wenn sie nicht in Dollar zahlen darf. Trotz der Sanktionen hat sie immer noch die Kontrolle über die russische Rubeldruckmaschine und könnte genug Geld schaffen, um die Schulden zu bezahlen.


    Wenn diese Rubelumgehung jedoch nicht funktioniert, drohen den westlichen Investoren massive Verluste.


    Aber es kommt noch schlimmer. Zusätzlich zu den reinen Anleihegläubigern gibt es Milliarden von Dollar an Derivaten, die mit den Anleihen verbunden sind. Dies bedeutet, dass die tatsächlichen Verluste ein Vielfaches der Verluste aus den Anleihen selbst betragen können.


    Genau das ist bei der Subprime-Hypothekenkrise im Jahr 2008 passiert. Damals gab es Subprime-Hypotheken im Wert von etwa 1 Billion Dollar. Eine Ausfallquote von 20 %, die im Vergleich zu den üblichen Ausfallquoten von weniger als 5 % himmelhoch ist, bedeutete Verluste in Höhe von 200 Milliarden Dollar.


    Das ist ein riesiger Verlust, der aber im Finanzsystem verkraftbar ist. Was die meisten Analysten übersehen haben, ist, dass für die 1 Billion Dollar an Subprime-Hypotheken Derivate im Wert von 6 Billionen Dollar geschrieben wurden. Dies bedeutete, dass die tatsächlichen Verluste eher in der Größenordnung von 1,2 Billionen Dollar als von 200 Milliarden Dollar lagen, wenn man die Derivate mit einbezieht.


    Ähnlich verhält es sich mit den russischen Anleihen.


    Die genauen Identitäten der Inhaber und der Umfang der Derivate sind fast völlig undurchsichtig. Niemand weiß wirklich, wie weit sich die finanzielle Notlage ausbreiten kann.


    Der Punkt ist, dass es leicht ist, Sanktionen zu verhängen, aber es ist fast unmöglich, genau zu bestimmen, wo die Verluste auftreten und wie groß sie sein werden.


    Dieses Phänomen wird "Ansteckung" genannt. Es funktioniert genau wie ein Virus.


    Ein Gläubiger verliert Geld, und das führt dazu, dass er bei einem anderen Gläubiger ausfällt, und so weiter. Es ist genau die Art und Weise, wie sich ein Virus von einem Opfer zum anderen ausbreitet.


    Der berühmteste Fall dieser Art betraf ebenfalls einen russischen Zahlungsausfall. Das war im Jahr 1998. Die Finanzkrise begann 1997 in Thailand, breitete sich auf Indonesien, Malaysia und Südkorea aus, bevor sie Russland erreichte.


    Von dort aus war das nächste Opfer kein anderes Land, sondern ein Hedgefonds in Greenwich, Connecticut, namens Long Term Capital Management (LTCM). Die Fed musste eine Rettungsaktion in Höhe von 4 Milliarden Dollar organisieren, um die Weltmärkte zu retten. Ich habe diese Rettungsaktion im Namen von LTCM ausgehandelt.


    Jetzt ist es wieder soweit. Russland steht kurz davor, seine Schulden nicht mehr bedienen zu können. Dann greift die Ansteckung um sich. Es wird einige anfängliche Verlierer geben, aber diese Verluste könnten außer Kontrolle geraten, wie es 1998 der Fall war. Banken, Makler und Hedgefonds sind alle gefährdet.


    Der beste Rat ist, das Unerwartete zu erwarten. Sie können dem zuvorkommen, indem Sie Ihr Aktienengagement reduzieren und jetzt verstärkt in Bargeld und Gold investieren.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Jim Rickards....................... [Blockierte Grafik: https://encrypted-tbn0.gstatic…KKM2j74i_6DJRfnQ&usqp=CAU]


    Wo und wann ein schwarzer Schwan landet ist nicht vorhersagbar. ?)


    02.04.2022 DWN
    Upps, da ist schon einer: "Unternehmensanleihen weltweit haben im ersten Quartal mehr als 1 Billion Dollar an Wert verloren - so viel wie nie zuvor. Und weitere Verluste sind absehbar."


    03.04.22 Christian Vartian
    Die Liquidität sinkt nicht, aber sie fließt Richtung Brasilien, Indien, Südafrika. Die Währungen dieser drei Länder sind fest gegenüber dem ansonsten festen US$.


    05.04.2022 Impfschäden Pfizer, blauer Pferdeschuh


    Dark End + Gemeinschaft stärken! :thumbup:


    Medizinische "Versorgung" wird auf Profit getrimmt <X

    Moin @Caldera,


    Martin Armstrong hat heute sein Zyklusmodell veröffentlicht. Vielleicht kannst Du damit etwas anfangen.
    [Blockierte Grafik: https://www.armstrongeconomics.com/wp-content/uploads/2021/09/1-ECM-2032-Pi-Turning-Point-1-PNG.png]
    Die Dinge brauchen immer sehr viel länger, als wir das vermuten.


    Quelle mit zugehörigem Text. Übersetzung:

    Das ist eine ganz schlechte Idee! Es kann durchaus zu einer Liquiditätskrise kommen! Dann fällt alles!


    Wie Goldhut schon geschrieben hat, ist es ratsam auf Nummer sicher zu gehen. Du bist eine Verpflichtung eingegangen und hast ganz schlechte Karten, wenn Dir vorher die Eier abrasiert werden. X/
    Dann hast Du kein Haus, aber Schulden.


    Es muss ja nicht alles auf einmal sein, aber kleinere illiquide "Werte" würde ich sofort verkaufen. Die Besten und Liquidesten sind am stabilsten und können eine Rallye, wenn sie noch kommt anführen.
    Ich würde mit maximal 20% im Risiko bleiben und alles andere klar machen. Das sorgt auch für guten Schlaf. [smilie_happy]


    Hier kannst Du nachlesen, was ich mit meinem Depot mache, weil ich genau diese Liquiditätskrise erwarte.
    Die schwarzen Schwäne sind schon unterwegs! Es ist nur noch unklar wo und wann sie landen! :thumbup:


    [Blockierte Grafik: https://encrypted-tbn0.gstatic…KKM2j74i_6DJRfnQ&usqp=CAU]


    Es ist gut das Problem zu thematisieren, weil dadurch alle lernen.



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    @LuckyFriday, ich hätte gerne die Nummern 115,116 + 118 gelöscht, weil sie irgendwie gar nicht in den Thread passen. :pinch:


    So war der Stand am 06.03.2022
    Die aufgezählten Werte sind nach der Höhe ihres Depotanteils geordnet.


    Royaltys: FNV, WPM, MMX, EMX - 29,8 %


    Produzenten: KNT, AEM, WGX:ASX - 25,9%


    Entwickler: ARTG, SBB, ADT:ASX (Adriatic Metals) - 16%


    Explorer: PGX, E79, FSX, LVX (Abspaltung von FSX), CST:ASX (Abspaltung von WGX) - 20,4%


    Russen: Phosagro, Lukoil, Norilsk - 7,9%


    Die Russlandaktien sind aus bekannten Gründen weiter geschrumpft, außer Phosagro. Der im Depot ausgewiesene
    "Wert" liegt ungefähr beim halben Kaufpreis für die 3 Werte.


    Von PGX habe ich mich getrennt, wegen vermutlich kurz bevorstehender Kapitalerhöhung und viel Blabla, aber wenig Handeln. Mag ja aktuell schwierig sein, aber wo ist die Kohle geblieben? SBB habe ich mit kleinem Gewinn verkauft.


    Dafür habe sind EMX und Nomad Royalty - NSR neu ins Depot gekommen.



    Tendenz ist Risiko rausnehmen wegen der unberechenbaren Wirkung der Sanktionen auf das westliche Finanzsystem. Zudem besteht m. E. kein echtes Interesse den Konflikt zu beenden. Ich passe das Depot dem erheblich gestiegen Risiko an.




    Die aktuelle Gewichtung am 31.03. sieht so aus:


    Royaltys: FNV, WPM, NSR, MMX, EMX - 38,4%


    Produzenten: K92, AEM und WGX - 28,1%


    Entwickler: ARTG, ADT - 10,7%


    Explorer: E79, FSX, LVX - 10,6%


    (Russlandaktien: Lukoil, Norilsk und Phosagro zusammen 8,2%)


    Gut entwickelt haben sich K92, AEM, ARTG, FNV, ADT, NSR


    Schlecht entwickelt haben sich: WGX (Kapitalerhöhung), EMX?, E79, FSX und LVX


    Der am Dienstag gekaufte Put auf den DAX, weit im Geld, LZ 06/2022 hat sich heute schön entwickelt.


    Auf Grund der Lage werde ich vermutlich alle Explorer, auch mit hohem Verlust exmatrikulieren.
    FSX hat noch einen Haufen Cash und exploriert jetzt verstärkt.


    Auch die Entwickler stehen unter Beobachtung, ebenso EMX und WGX



    Es kann durchaus eine Liquiditätskrise wie 1998 und 2008 geben. Kommt es zu Zwangsliquidationen Kredit gehebelter Depots, können sich auch Kurse "sicherer Werte" leicht halbieren, für die anderen gibt es keine Käufer, weil alle short in Money sind. :pinch: :pinch: :pinch: Ich habe das schon erlebt und verzichte gerne auf eine Wiederholung. :thumbup:
    siehe Beitrag 114



    LG Vatapitta


    Ergänzung zur Liquiditätskrise!


    Die Umschichtung aus Unternehmensbonds und aus den Schwellenländern in US-Treasuries bewirkt eine Liquiditätskrise in Unternehmen und Schwellenländern. - Quelle

    Moin moin - Insiderverkäufe bei Eldorado Gold

    Vor allem in den letzten drei Monaten verkaufen die Insider kräftig Aktien.

    Es gibt auch auf Sicht von 12 Monaten keinen einzigen Kauf.


    Es kann natürlich sein, dass eine Haltefrist für Mitarbeiter Aktien ausgelaufen ist, allerdings könnte einem diese Abstimmung mit den Füßen schon zu denken geben.


    Wie weit ist Olympia in Griechenland? Steht da noch eine Finanzierung bzw. "Nachbesserung" an?


    M.E. eher Finger weg. Es gibt Besseres.


    Am 31.03. gibt es eine Menge News.
    Da ich nicht investiert bin, überlasse ich anderen das Weitere. ;)


    LG Vatapitta

    Moin moin @woernie und @Caldera,


    das ist eine schöne Wortschöpfung. :thumbup:

    Wow ! Nostracalderamus hat gesprochen.

    These - Antithese - Synthese ;)


    Caldera hat eine außergewöhnlich gute Auffassungsgabe und verknüpft ganz unterschiedliche Dinge, bevor er eine Aussage macht. Ob er sich von den Zyklen leiten lässt oder seinen politischen/wirtschaftlichen Erwartungen, kann er uns gerne verraten. Du hattest ja schon gefragt.
    Caldera nutzt für seine Trades kurzfristige Chartsignale, während seine Prognosen ala Nostradamus sehr langfristig sind. Beides schließt sich nicht aus, sondern ergänzt sich aus seiner Sicht sinnvoll. Das kann ich nachvollziehen.

    Du schaust, was die Charts hergeben und ziehst vielfältige Vergleiche heran. Deine Sichtweise kann ich ebenfalls gut nachvollziehen.


    Ich schaue eher, was die Menschen machen (weniger, was sie sagen) und orientiere mein Handeln daran, wenn ich einen wesentlichen Einfluss auf die Märkte bzw. meine Aktieninvestments für möglich halte. Dabei ist es mir wichtig, aus der unüberschaubaren Menge an Stellungnahmen, die Wesentlichen herauszufiltern.


    Jim Rickards, genau wie Martin Armstrong haben einen anderen Blick auf die wirtschaftlichen Zusammenhänge als die meisten Autoren.


    So richtig, wie die Korrelationen auch sind, die Du charttechnisch darstellst @woernie, so kann das Szenario, das Jim Rickards beschreibt, die Sichtweise von @Caldera herbeiführen.



    Dazu kommt eine außerordentlich gefährliche politische Lage.



    FRA-OIS explodiert: Hier ist der einzige Chart, den Powell genau beobachtet, und warum er so hoch steigt Quelle Zerohedge! - gefunden im Gelben bei nereus.


    [Blockierte Grafik: https://assets.zerohedge.com/s3fs-public/styles/inline_image_mobile/public/inline-images/FRA%20OIS_0.jpg?itok=2ZPY_uob]


    Wer kann die aktuelle Entwicklung dieses Charts einstellen?


    Zum Quartalsende sehen wir an den Märkten eifriges Fensterputzen.
    Vermutlich ist die Entwicklung ab dem 01.04. deshalb aussagekräftiger.



    LG Vatapitta

    Moin @woernie,


    das passt jetzt hier hin: Finanzmarktwelt



    Christine Lagarde mit „whatever it takes“-Rede zur Inflation
    Zitat:


    "Also sagte Christine Lagarde heute bei einer Rede auf einer Veranstaltung der zyprischen Notenbank:


    „First, energy prices are expected to stay higher for longer, with gas prices up by 52% since the start of the year and oil prices up by 64%.


    Second, the pressure on food inflation is likely to increase. Russia and Ukraine account for nearly 30% of global wheat exports, while Belarus and Russia produce around a third of the world’s potash, a key ingredient in producing fertiliser, thereby exacerbating supply shortages.


    Third, global manufacturing bottlenecks are likely to persist in certain sectors.“


    Also gesteht Lagarde nun ein, dass die Sache mit der Inflation nun nicht mehr einzufangen ist. Aber dann kommt ein sehr merkwürdiger Satz von Lagarde:


    „the ECB has made it clear that, in the context of the ongoing conflict, we will take whatever action is needed to pursue price stability and safeguard financial stability." ....... ;) - gekürzt


    Und Lagarde und die EZB drucken munter weiter, gießen also faktisch weiter Benzin ins Feuer. Während die US-Notenbank Fed ihre Bilanzsumme zeitnah reduzieren will, betreibt die EZB weiter QE und nähert sich bei ihrer Bilanzsumme dem gigantischen Wert von neun Billion Euro:
    [Blockierte Grafik: https://pbs.twimg.com/media/FPBjsXqXEAE13ck?format=png&name=medium]

    Die Inflationsrate in Schland für März wird aktuell auf 7,3% geschätzt (6,3% wurden erwartet) - Jahresbasis.


    LG Vatapitta