Moin moin,
heute habe ich mich etwas außerhalb unserer Wahrnehmungsblase umgesehen.
Hier vermuten alle, dass der Euro crasht. Andreas Beck sieht das ganz anders.
Der Euro funktioniert und die Schulden sind durch das Steuermonopol der Staaten gedeckt.
Der letzte Satz bedeutet, das die "öffentlichen Schulden" (= politisches Versagen/Korruption) durch das
"Privatvermögen" der Staatsbürger gedeckt ist, auf das der Staat zugreifen kann.
M. E. wird er dies tun, weil er es kann. 14.01.21; 24 Minuten. Den Dollar sieht Beck sehr kritisch.
Die Schuldenberge von Italien und Co. wachsen wegen der Corona-Krise höher und höher, die EZB muss ihre Geldpolitik immer weiter lockern, um die Euro-Zone zusammenzuhalten. Wie lange kann das gut gehen? Steuert der Euro seinem Untergang entgegen? Darüber ich sprechen mit dem Mathematiker und Portfolio-Manager Andreas Beck.
Auch wenn sich Beck manchmal die D-Mark zurückwünscht und das Konstrukt Eurozone durchaus Schwächen habe, so ist er doch der Meinung, dass der Euro für die Verbraucher funktioniert: Der Wert sei stabil und die Inflationsrate niedrig. Das Problem der niedrigen Zinsen habe nichts mit dem Euro an sich zu tun. Denn auch etwa in den USA und in Japan seien die Zinsen niedrig. Denn der Grund sei, dass der natürlich Zins wahrscheinlich auf null gesunken sei und damit eine normale Geldpolitik nicht mehr möglich sei.
Was Beck allerdings kritisiert ist, dass die EZB ihre Macht immer weiter ausbaut. Das Problem des Euroraums sei die große Komplexität, die es erschwere, die Institutionen ausreichend zu kontrollieren. Institutionen würden jedoch immer danach streben, immer mächtiger zu werden. So entwickle auch die EZB zunehmend in Eigenleben und immer größere Machtphantasien. Hier müsse der Gesetzgeber einschreiten.
Den Euro sieht aber Beck noch lange nicht am Ende, insbesondere da sich die Eurozone zur Transferunion entwickle. Alle, die den Zusammenbruch prophezeiten, machten den Fehler, die Komplexität zu unterschätzen. Der Werkzeugkasten sei groß, um bei Gefahren gegenzusteuern.
Mieten oder kaufen? Die Frage, die alle Immobilieninvestoren umtreibt. Unser Mathematiker Andreas Beck hat eine klare Meinung: Eine exklusive Studie aus seiner Feder legt nahe, dass Immobilien in den kommenden Jahren massiv an Wert verlieren könnten. Grund dafür ist vor allem der demographische Wandel ...
LG Vatapitta