Beiträge von vatapitta

    Moin moin,


    mich stören die niedrigen Gehalte und die Remission von Mr. David M. Cole, ehemals Newmont.


    Er ist jetzt bei EMX. Hält die Projekte dort anscheinend für interessanter.
    http://www.eurasianminerals.com/s/management.asp
    http://web.tmxmoney.com/articl…91589983709&qm_symbol=EMX
    EMX ist an einem Copper-Gold Porphyry beteiligt.


    Bei den aktuellen Bedingungen könnten beide Werte erhebliche Kursgewinne einbringen.


    Wenn die Ölpreise drastisch steigen, wegen des steigenden Verbrauchs und mangelnder
    Exploration, sehe ich für beide allerdings schwarz. Höhere Energiepreise schlagen sofort
    auf Kaufkraft und Konjunktur durch.


    Ob das auch für GQC gilt kann ich im Moment noch nicht beurteilen.
    GQC ist Dank Kursverdoppler aktuell meine größte Position.



    VG Vatapitta

    Moin moin David,


    die Zijin habe ich schon seit Urzeiten im Depot. Erfreulich sind die regelmäßigen Dividenden.
    Sie haben vor allem 2015 und 2016 massiv Beteiligungen erworben, u.a. 2,8 Mio Aktien von PVG
    http://web.tmxmoney.com/articl…id=83516577&qm_symbol=PVG
    und Gold und Kupferminen in Afrika.


    Interessant ist auch, dass eine Zijin in Shanghai gelistet ist.
    Der Kurs dort beträgt umgerechnet 0,47 €.
    http://www.onvista.de/suche/?o…it=Suchen&doSubmit=Suchen


    Ist das das gleiche Unternehmen?



    Weiter viel Erfolg mit deinen Minen.


    Vatapitta
    PS: korrigiert 31.08. - Beteiligung an PVG anstelle von PG

    Moin moin taheth,


    ich erwarte von Dir, dass Du mein Angebot vollständig liest, bevor Du Blödsinn schreibst:



    Deine Behauptung erweisen sich als falsch, wenn Du berücksichtigst, das in der Überschrift das Wort "oder" steht.
    Außerdem biete ich an die 2/10 Lunar Pferde gegen 2 Rand zu tauschen.
    Ein Interessent kann also wählen.


    Anstelle einer Entschuldigung bleibst Du bei deiner Unterstellung.


    Hältst Du Dich für klug?

    Zitat

    Das hat der Kluge doch längst selbst erledigt. [smilie_happy]


    Das musste musste mal gesagt werden.



    Gruß
    Vatapitta

    Moin moin,


    deine Gedankengänge sind interessant taheth und lassen entsprechende Rückschlüsse zu.
    Daran habe ich jedenfalls nicht gedacht!


    Ich möchte mit meinem Angebot herausstellen, dass ich es für fair halte.
    Entweder bekomme ich die gesuchten 1/10 Lunare oder günstig 5 DM Silberadler.


    Beides wäre mir recht.


    Wenn Du etwas weiter gelesen hättest, dann hättest Du Dir deine Unterstellung sparen können.
    Dort steht ebenfalls, dass ich die 3/10 Lunare suche im Tausch gegen:
    2 Rand + 1/10 Lunar 2 Pferd (kleiner Barausgleich für mich)



    Danke für deine Werbung für meinen Deal.


    Vatapitta

    Moin moin Goldhut,


    falls dort wieder der Unterschied zwischen den bösen Spekulanten und den guten Sammlern
    gemacht wird, könnten sich Standardunzen verspätet als solches herausstellen.


    Für diese Foris empfehle ich den Ignorierbutton.
    Gold- und Silbermünzen verkaufen sich am leichtesten, wenn die Markttechnik einen
    kurz bevorstehenden Anstieg anzeigt - und dann möglichst unter Spot.


    Ich habe schon sehr oft EM an Händler verkauft. Zu Preisen, die ich hier im Forum nie
    bekommen hätte. Das hat immer problemlos geklappt, auch und gerade dann, wenn die
    EM Preise im Rückwärtsgang waren. In der Regel verkaufe ich im Forum nicht zum
    Händlerankaufspreis, um die Preise hier nicht kaputtzumachen. Das Porto für den Händler
    kann ich mir dann auch noch leisten. Wenn es mir möglich war, habe ich bei Cashbedarf
    bewährten Partnern aus dem Forum auch schon zu fairen Preisen EM abgekauft.



    Im Forum ist man überwiegend recht hoch in EM investiert. Das limitiert die Nachfrage.
    Dann müssen noch Angebot und Nachfrage zusammenpassen. Du hast deine Münzen viel
    zu billig angeboten. Für einige Stücke hättest Du bei Ebay trotz der Gebühren mehr bekommen.
    Die Sammlung hättest Du eventuell sogar auf einer Münzauktion anbieten können.


    Der Händler wird deine Münzen nicht einschmelzen, sondern mit einem kräftigen Aufpreis
    an Sammler weiterverkaufen.


    Es ist wichtig seinen Cashbedarf längerfristig zu planen. Es hilft, wenn Du unterschiedliche
    Nachfrage bedienen kannst, Wenn Du Zeit beim Verkaufen hast, musst Du nichts verschleudern.
    Die Moden wechseln! Schau Dir mal an, was einige Foris hier für Exoten sammeln.


    Mein bestes Trottelsilber ist ein Kanadadollar von 1948, in exzellenter unzirkulierter
    Erhaltung - ca. 23 Gramm Feinsilber. Google mal den Preis. =)


    Gute Kommentare liefert oft Martin Siegel von Westgold:

    Zitat

    Handelsblatt vom 10.06.16: „George Soros setzt auf Gold“


    Monatsbericht des Emailverteilers der Stabilitas GmbH vom 02.10.15: „Die hohen Umsätze auf tiefem Niveau lassen dagegen vermuten, dass andererseits umfangreiche Käufe von Investmentbanken und Hedgefonds vorgenommen werden, die längerfristige, strategische Positionen aufbauen. Begleitet werden die Umschichtungen durch eine sehr negative Berichterstattung und die Veröffentlichung von Goldpreiszielen, die weit unter dem aktuellen Goldpreis liegen. Aktuell prognostizieren Goldman Sachs: Unter 1.000 $/oz, Morgan Stanley 800 $/oz und Deutsche Bank 750 $/oz. 2011 in der Nähe des Allzeithochs von 1.912 $/oz lagen die Goldpreisziele der UBS bei 2.075 $/oz, JP Morgan 2.500 $/oz und Deutsche Bank 2.900 $/oz. So wie die Investmentbanken damals ein positives Umfeld für den Ausstieg schafften, schaffen sie mit ihren aktuell extrem negativen Prognosen ein positives Umfeld für den Wiedereinstieg“.
    …..
    Die Edelmetallhandelsfirma Westgold (http://www.westgold.de) verzeichnet am Dienstag ein unterdurchschnittlich hohes Kaufinteresse. Im Goldbereich werden 1 oz Krügerrand und kleinere Barren (1g bis 100g) gesucht. Im Silberbereich werden vor allem 1 oz Känguru geordert. Die Verkaufsneigung bleibt niedrig. Etwa 10 Käufern steht 1 Verkäufer gegenüber. Die aktuellen Kurse finden Sie auf http://www.westgold.de.
    http://www.goldseiten.de/artik…Soros-setzt-auf-Gold.html


    Viele Grüße


    Vatapitta

    Moin moin,


    sorry, ich finde das nicht lustig!


    Um dem Spuk ein Ende zu machen, kann man die Anbieter auf Klardeutsch schriftlich fragen,
    ob die Münzen echt sind und aus Gold bzw. Silber bestehen.


    Man darf auf die Antworten gespannt sein.
    Bei ausweichender Antwort dürfte ein Hinweis auf den Betrugsparagrafen reichen,
    um Spaßvögel weich zu kochen. Bei Betrug ist schon der Versuch strafbar.


    Wer versucht es durch zu ziehen, und nicht antwortet bekommt eine Strafanzeige,
    bevor die Auktion beendet ist.


    Schließlich werden auch die ehrlichen Anbieter geschädigt, die durch diese Fälschungen
    möglicherweise Preiseinbußen hinnehmen müssen.



    Gruß Vatapitta

    Moin moin,


    Auftraggeber für die Prägungen ist New Zealand Post.
    http://www.nzpost.co.nz/coins + Klick auf Silver
    Danke an "ich". =)


    Die Münzen werden nur langsam (marktschonend = Du wirst verarscht) über bestimmte
    Händler abgegeben. Der Preis ist sehr heiß und soll es bleiben. Der Ausgabepreis der
    PP Version 2016 liegt bei 139 NZD (= ca. 84 €) Auflage 2.500.
    Normalversion: Auflage 7500 + 79 NZD (= ca. 48 €)
    Der Umrechnungskurs ist 1,65 NZD pro Euro.
    Ich schätze, dass die Händler zwischen 50% und 66% des Ausgabepreises beliefert werden.
    Nach einer gewissen Zeit haben die Händler ihre Stücke im kleinen "Markt" platziert,
    dann bestimmen Angebot und Nachfrage die Preise.


    Wenn meine Überlegungen richtig sind, dann wird der 2013er Kiwi nächstes Jahr vermehrt
    und günstiger angeboten und der 2014er erst 2017.


    Also Geduld. Bei so kleinen Auflagen halte ich eine Manipulation des Preises für möglich.
    Dazu kommt noch "Social Marketing" mit den vom Aussterben bedrohten Vögeln.


    Kauf Dir einen Älteren und gut ist, sind alle zumindest sehr ähnlich.


    Der 2016er mit Eiform hat durchaus - als erster in dieser Form - Potential.
    Dafür ist die PP Auflage entsprechend gering.



    Gruß Vatapitta

    Moin moin,


    einen Kiwi sollte man haben. Sorry, mehr sind nicht nötig, weil sie sich kaum unterscheiden.
    Persönlich gefällt mir der 2009er PP besonders gut. Da ist nichts Überflüssiges drauf und
    Neuseeland sieht irgendwie aus, wie hingeschissen. [Blockierte Grafik: http://www.muenzkauf.de/fronte…51209083020_643056254.jpg]
    Das Foto ist geklaut bei Kleiner - danke. Ist sein letztes Exemplar von 2009.


    Auf alle Fälle ist die Auflage kleiner als die Zahl der Neuseelandfans.


    Für den Preis der 5 Kiwis von 2004 bis 2008 zwischen 1250 € und 1799 €
    http://www.ebay.de/sch/i.html_…kw=kiwi+2004&_sacat=11116
    bekommt man auch schon einen Hin- und Rückflug ins gelobte Land.
    https://www.uberflieger.de/showresult.php?id=98792960


    Die Münzen sind eher etwas für Leute, die sonst schon alles haben.
    Prägestätte ist das bayrische Münzamt oder so ähnlich. Ich vermute,
    dass der Absatz über bestimmte Händler läuft, die die Münzen nur
    innerhalb einer abgesprochenen Preisspanne abgeben.
    Wer ist eigentlich der Auftraggeber der Prägungen?


    Zur Zeit sind die Preise der älteren Ausgaben eher etwas rückläufig.
    Es gibt allerdings mehr Fans als Kiwis, so dass die Preise relativ stabil bleiben dürften.


    Die Münzen sind gemacht für Leute, für die teuer auch gut ist - Preis egal.


    Man hat jetzt die Münzform etwas an die Körperform der Kiwis angepasst?
    Die Münzen sind ab 2016 oval?


    Nein, sie sind eiförmig! Das passt überhaupt nicht zur Körperform. Dieses Format
    erzwingt exakt diese perspektivische Abbildung. Zur Abwechslung schaut er dann
    nächstes Jahr in die andere Richtung. ;) Wer hat sich so einen Blödsinn bloß ausgedacht?
    Dank für das Bild an Anlagegold24: [Blockierte Grafik: http://www.anlagegold24.de/pic…-Kiwi-2016-PP.228673p.jpg]



    Habe ich ein Fettnäpfchen ausgelassen? =)


    Gruß Vatapitta

    Bar is closed. ;)


    Tock tock ...


    Wer?


    TXG als Ersatz für True Gold


    BGM ganz vergessen?


    PG auch vergessen - mit Centerra als Partner zur Finanzierung?


    Was ist mit Gold Road aus "Down Under"?


    Novagold der dickste Brocken (mit Barrick als Klotz am Bein).
    Ab 1500 $/Unze findet das Projekt schnell eine Finanzierung, schätze ich.


    Eventuell New Gold als Junior Produzent?



    VG Vatapitta

    Danke für den Link wassergeist,


    Ich hatte vor einiger Zeit Maple Leafs mit sehr starken Milchflecken.


    Einen habe ich für diverse Experimente geopfert.


    - Der Versuch mit organischen Lösemitteln (Orangenterpene) war erfolglos.
    Ich bezweifle das Aceton hilft, außer bei durch PVC verursachten Flecken. (Aceton ist zudem brennbar und ungesund.)
    - Auch Zitronensäure (Komplexbildner? ) als Pulver aus der Drogerie brachte kein Ergebnis.
    - Reduktion mit Alufolie und Salz oder Soda brachte nichts.
    - Erhitzen auf der Herdoberfläche, um die Ablagerungen zu oxidieren und anschließend zu reduzieren blieb erfolglos.


    Wir hatten hier schon mal das Fließmittel Borax oder ein Borsalz in Verdacht die Flecken zu verursachen.
    Das bedeutet, dass das unsaubere Arbeiten der Prägestätten verantwortlich für die Flecken ist.
    Dazu kommen möglicherweise noch äußere Einflüsse, wie Licht (als Reaktionsbeschleuniger), Feuchigkeit, CO2 oder Sauerstoff, die den Prozess der chemischen Umwandlung von zunächst unsichtbaren Anhaftungen auslösen.


    Gibt es ein Lösungsmittel für Borax bzw. seine Reaktionsprodukte?


    Reinigungsmethoden die funktionieren
    Quelle: http://www.numismatikforum.de/viewtopic.php?t=21318


    "Ich beginne mit dem einfachsten, mit Silber.


    Silber bleibt an der Luft im allgemeinen blank, erst wenn Spuren von Schwefelverbindungen präsent sind (vornehmlich Schwefelwasserstoff) bildet sich ein Überzug von Silbersulfid. Silbersulfid hat eine dunkelbraune bis tiefschwarze Farbe und ist chemisch beständig. Es bildet den überwiegenden Teil der Patina des Silbers.


    Bei Bodenfunden kommt es auch zu Chorverbindungen. Diese sind zunächst hellgrau, werden aber durch Licht dunkler (das Prinzip der Fotografie). Dieser Überzug kann Teile, aber auch die ganze Münze überziehen und wird auch mit "Hornsilber" bezeichnet.


    Silbersulfid lässt sich mit handelsüblichen Silberbädern fast vollständig in reines Silber zurückumwandeln. Der Schwefelwasserstoff wird dabei wieder frei (das verursacht den unangenehmen Geruch). Leider mischen die Hersteller meist noch ein paar Säuren in das Bad um oberflächliches Kupfer aus der Legierung zu entfernen. Das erzeugt den bei Bestecken so beliebten Katzenglanz weil sich das reine Silber an der Oberfläche anreichert.
    Leider führt es aber auch zur Auflösung von Silber im Bad. Wenn man in ein lange benutztes Silberbad eine Kupfermünze einlegt, wird diese schlagartig versilbert!
    Daher sind solche Bäder sparsam anzuwenden, die Münze verliert immer an Material - auch wenn es zunächst nicht zu sehen ist.
    Das berühmte "kaputttauchen" ist bei sorgfältiger Anwendung allerdings nicht zu befürchten, ich habe auch schon PP-Stücke gebadet und selbst unter dem Mikroskop bei 30-facher Vergrösserung keine Beschädigung erkennen können.
    Genauso leicht wie man Silbersulfid entfernen kann, lässt sich auch eine "künstliche" Patina erzeugen. Alte Rezepte (Pferdemist, Eigelb) funktionieren langsamer, neue (Schwefelwasserstofflösungen) schneller. In wenigen Minuten ist eine Münze "auf alt getrimmt".


    Die Entfernung von Hornsilber ist sehr viel schwieriger. Prinzipiell kommen 3 Methoden in Betracht: mechanisch, durch Reduktion oder durch Auflösung mit Komplexbildnern.
    Mechanisch reinigt man mit einem Skalpell und trägt die Schicht ab. Das erfordert sehr viel Übung - führt aber zu ausgezeichneten Ergebnissen.
    Insbesondere bei Antiken Stücken ist die Methode beliebt, weil die chemischen Methoden aufgrund der unklaren Legierungsverhältnisse einige Risiken birgt.
    Bei der Reduktionsmethode wird das Silberchlorid Mit Natronlauge und Aluminium reduziert. (Auch Schwefelsäure und Zink ist möglich).
    Die Salzwasser/Alufolie-Methode wirkt entsprechend. Nachteilig ist, daß sich freiwerdendes Silber an der gesamten Münzoberfläche absetzen kann.
    Das führt zu sichtbarer optischer Beeinträchtigung. Die Methode ist veraltet und sollte nicht mehr angewendet werden.
    Bei der Anwendung von Komplexbildnern wird das Silberchloricd vollständig in Lösung gebracht, das Silber aber nicht angegriffen. Erfreulicherweise greifen Komplexbildner auch kein Kupfer an - die Methode ist daher sehr schonend und für moderne Münzen ohne Einschränkung zu empfehlen.
    Ebenfalls wird Kupferchlorid (der beliebte grüne Belag) entfernt. Ein bekannter Komplexbildner ist EDTA, für Silber gibt es aber auch spezielle Rezepturen die das Silbersulfid (die Patina) NICHT angreifen.


    Der grüne Belag ...
    Silberlegierungen enthalten praktisch immer Kupferanteile. Durch äussere Einflüsse kann das Kupfer in der Legierung oberflächlich korrodieren. Es entsteht der so "beliebte" grüne Belag. Auch in den alten PVC-Alben, die durch Abgabe von Weichmachern grünen Schmier verursachen, wird nur der Kupferanteil der Legierung angegriffen.
    Die Entfernung des Belages ohne das Metall weiter anzugreifen gelingt nur solange der grüne Belag aus den PVC-Alben noch nicht fest geworden ist. Die Münze muss dazu einige Tage in Benzol baden. Benzol löst den Schmierbelag auf, als Kohlenwasserstoff ist es aber nicht in der Lage Metall zu beeinflussen.
    VORSICHT: Benzol ist als krebserregend eingestuft! Unbedingt sehr gut lüften, besser nur draussen anwenden.
    Sobald der Belag trocken und fest ist funktioniert die Methode nicht mehr, denn diese setzt an den nicht mehr vorhandenen Weichmachern an. Das Kupferchlorid (der grüne Belag) kann nur noch chemisch entfernt werden.
    Ich setzt dazu Zitronensäure ein. Diese Zersetzt das Chlorid. Jede Säure greift aber auch Metall an - abhängig von der Konzentration. Silber ist ein Edelmetall und gegen Zitronensäure resistent, Kupfer wird aber stark angegriffen - das führt u.U. zu "Löchern" in der Oberfläche. Chloride werden noch stärker angegriffen. Der Trick ist es, die Säure so zu verdünnen, daß Choride zersetzt werden, das Kupfer aber gerade noch nicht. Deshalb verwende ich Zitronensäure NICHT aus den gelben Flaschen (die Mischung ist nicht reproduzierbar) sondern als Konzentriertes Pulver (gibt es im Lebensmittelgeschäft). Ich lege eine Testmünze in Wasser und gebe ganz langsam immer ein wenig Säure hinzu bis eine Zersetzung der Chloride beginnt (kann mehrere Stunden dauern).
    Eine PP-Oberfläche wird aber nicht wieder entstehen, es ist ja bereits Metall ous der Münzoberfläche herausgelöst - das lässt sich nicht mehr ersetzten.


    Spülen und Trocknen
    Nach jeder Reinigung ist das gründliche Spülen und trocknen wichtig.
    Spülen wirkt nur dann richtig, wenn es unter FLIESSENDEM Wasser vorgenommen wird. Das trocknen mit Tüchern oder Papier ist nur für Umlaufmünzen empfehlenswert, besseren Stücke würde man die Behandlung im Anschluss ansehen. Die Trocknung an der Luft führt leider oft zu Kalkflecken. Deshalb die Münze kurz in Alkohol zu tauchen. Dieser löst und verdrängt das Wasser und verdunstet anschliessend ohne Rückstände."


    VG Vatapitta

    Vielen Dank Nordmann!


    das ist also der Stand von Mitte Februar 2015 bei den Koalas?


    Wie siehst Du die Entwicklung bei den High Relief PP Ausgaben.
    Könnte das ein neuer Trend werden?
    Es gibt immer mehr Münzen in dieser aufwändigen Prägeform.


    Wie werden aktuell die HR 1 oz Koalas 2012 + 13, die HR 1 oz Kängurus von 2010 bis 2013 und die HR 1oz Kookaburras gehandelt? Kannst Du eventuell eine ungefähre Einschätzung geben?


    Es gibt die HR Variante seit den Drachen auch bei der 1 oz Lunar 2 Serie.
    Zumindest die Händlerpreise bei den Drachen sind kräftig gestiegen.


    VG Vatapitta

    Hallo Nordmann,


    hast Du schon die Auflagen der 2015er Koalas bei Gold.de gesehen? - Können wir uns auf diese Angaben verlassen?


    Die sehr niedrigen Prägezahlen für 2015 waren wohl auch mit verantwortlich für die Ausdünnung des Angebotes.
    Ich sehe bei den 1 oz Koala 2015 aktuell das größte Potential. Wie schätzt Du das ein?


    Gehört hier nicht unbedingt her, aber die 1/10 Gold Kängurus werden von den Händlern mittlerweile ähnlich gehandelt wie die Pandas. Meine diesbezüglichen Angebote wurden alle ohne Feilschen von einem Händler gekauft. Die Verkaufspreise erreichen fast schon 1/10 oz Koala Niveau. Die relativ große Sammlerbasis treibt die Preise trotz höherer Auflage. Die Wertsteigerung ist besser als bei den Koalas.


    Der Ausfall der 10 oz Koalas wird die Nachfrage bei den 10 oz Kookaburras und Lunar 2 Münzen vermutlich erhöhen.
    Oder schätzt Du das anders ein?


    Viele Grüße
    Vatapitta

    Hallo gudo999,


    warum einfach, wenn es auch umständlich geht?


    Meine Erfahrung bezieht sich zwar nicht auf das Goldkontor Bremen, sondern auf andere Händler.


    Bei einem Anruf lässt sich das meiste sofort klären. Mit einer konkreten Anfrage und einem eigenen Angebot ist häufig sogar noch ein kleiner Nachlass drin. Je aufpreisiger eine Münze, je größer der Abstand zum Rücknahmepreis, je mehr Anbieter für deine Münze und je größer dein Volumen, desto eher kommt Dir der Händler entgegen. Anschließend das Ganze mit Mail fixieren. Hat bei mir bis jetzt immer geklappt. Dabei sind ein freundlicher und verbindlicher Umgangston selbstverständlich.


    Die Händler auf Gold.de sind oft keinswegs die Günstigsten. Sie müssen für die Listung auf dem Portal an den Inhaber der Seite ordentlich was bezahlen. Also sollte man vor einer Anfrage - zumindest bei einer größeren Bestellung - gründlich recherchieren.


    Sorry David, das musste jetzt mal sein.



    VG Vatapitta

    Moin moin,


    auf mein Angebot schrieb Doublered, er möchte die Münzen kaufen und bat um meine Kontodaten.


    Meine PN mit der Zusage und den Kontodaten hat er nicht geöffnet/gelesen.
    Eine freundliche Nachfrage blieb ebenfalls erfolglos. Ich habe jetzt 6 Tage gewartet.


    Deshalb gibt es von mir bis zur Klärung dieses Verhaltens eine negative Bewertung. :(



    VG Vatapitta

    Hallo Hedda,


    danke für deine zahlreichen erhellenden Beiträge.


    Zickig ist eine gute Beschreibung für den Markt. Man könnte auch sagen unberechenbar.


    In der Finanz und Wirtschaft findet sich ein Beitrag von Felix Zulauf zur Zahlungsbilanzkrise in China.
    http://www.fuw.ch/article/globale-sturmwinde/
    Daraus lässt sich sehr wohl eine längere bearische Tendenz an den Aktienmärkten ableiten.


    In den USA stehen viele unkonventionelle Öl- und Gasförderer vor dem aus. Beispielhaft dafür steht CHESAPEAKE ENERGY CORP. Nicht nur die Aktienkursentwicklung ist verheerend. http://www.onvista.de/aktien/C…Y-CORP-Aktie-US1651671075


    Die Rendite auf 1 (ein) jährige Anleihen von Chesapeake liegt bei gut 97%. http://www.onvista.de/anleihen…ot.html?ISIN=XS0273933902 - Das lässt einen Zweifel an kurzfristiger Pleite nicht zu. Am Montag der kommenden Woche sollten die Zinsen der Anleihe bei den Gläubigern gut geschrieben sein. Sonst … ?


    Wenn wir auf die Einzelteile des Ganzen schauen, wird möglicherweise die zukünftige Entwicklung des breiten Marktes klarer.


    Unternehmenspleiten und damit einhergehende Probleme im Bankensektor, erhebliche Arbeitsplatzverluste im industriellen Bereich mit guter Bezahlung. Daraus resultierende Rückgänge und Insolvenzen am Immobilienmarkt usw. usw. deuten auf eine Rezession hin. Dazu kommt eine Abwertung der chinesischen Währung mit entsprechendem Rückgang von Importen. Die Schuldenlast der in $ verschuldeten chin. Unternehmen steigt und entsprechend fallen die Investitionen.


    VW verdient sein Geld weit überwiegend in China. Zusammen mit den selbst verschuldeten Problemen ist VW vor diesem Hintergrund ein Shortkandidat. Klar, dass der Konzernvorstand so gut es eben geht, in dieser Situation positive Nachrichten produziert. Das ist schließlich seine Aufgabe.


    Letztlich gilt, je riskanter der Anleihemarkt um so attraktiver sind Gold und Silber. Die können zwar fallen, aber nie auf Null, wie Anleihen und Aktien von Chesapeake.


    Die von Dir thematisierten irrationalen Bewegungen Hedda, könnten auf Manipulationen an verschiedenen Märkten über den Nanosekundenhandel hinweisen. Dieser stellt kurzfristig eine Scheinliquidität zur Verfügung, um dann abrupt zu bremsen und mit Vollgas in die Gegenrichtung zu starten. So wird bei Anlegern eine maximale Verwirrung und maximaler Schaden erzeugt. Viele geben in solch einem Umfeld aus verständlichen Gründen auf. Sogar ein Londoner Hegdefonds hat die irrationalen Schwankungen, die Unzuverlässigkeit staatlicher Statistiken (USA + China) und die Unberechenbarkeit der Zentralbankpolitik zum Anlass für einen Marktausstieg genommen.


    Im Handelsblatt gab es am 15.01. einen umfangreichen Artikel zum Börsengeschehen. Goldpreisprognose der UBS - 3300 $/Unze =) - http://www.handelsblatt.com/fi…ehen-wollen/12836700.html



    VG Vatapitta