ZitatAlles anzeigenDÜSSELDORF (AWP International) - Der neue WestLB-Chef Alexander Stuhlmann wirbt um Vertrauen.
«Rahmenbedingungen ändern sich. Der Erfolg unserer Kunden bleibt im Fokus», erklärte er in den
vergangenen Wochen in grossen überregionalen Anzeigen. Der Vorstandsvorsitzende der drittgrössten
deutschen Landesbank mag dabei Veränderungen auf den Märkten im Allgemeinen gemeint haben. Aber
auch bei der WestLB selbst, die seit längerem mit solchen Anzeigen ihr Image aufpolieren will, hat sich in
kurzer Zeit viel verändert. Ende Juli wackelte wegen verheerender Fehlspekulationen der gesamte
Vorstand. Bankchef Thomas Fischer und der Risikovorstand wurden vor die Tür gesetzt. Ausserdem sind
die Eigentümer der Düsseldorfer Bank zerstritten.
<http://www.cash.ch/news/story/450/144561/40/40>
Die wirklichen Risiken aus den Conduits werden nicht einmal erwähnt.
Da wird dann nicht der Vorstand wackeln, sondern die ganze Bank.
Möchte Rüttgers nur aus verletzter Eitelkeit die WestLB nicht verkaufen?
Ich denke bei einem Verkauf wird der Käufer die Bilanzen prüfen und unangenehme
Fragen zu den Conduits stellen. Das Desaster wird sofort sichtbar.
Die Übernahme erfolgt natürlich ohne die Risiken, und NRW und Sparkassen bleiben
auf den Verlusten sitzen.
Hat jemand von Euch andere Informationen?
So macht das Abwarten zumindest etwas Sinn.
Wird aber nix nützen.
Ich kenne Rüttgers nicht und kann ihn nicht einschätzen.
Kann ihn so etwas das Amt kosten?
Vatapitta ![]()