Moin moin Goldbaron,
gute Frage.
Langfristig müsste die EZB ca. 30? Mrd. € Risikoanleihen weniger im Bailout aufkaufen.
Kurzfristig entlastet das die übernehmenden Banken.
Die EZB bekäme wieder etwas mehr Einfluß auf das Spielkasino der Irrealwirtschaft
der Finanzwelt, deren Gewinne immer die Realwirtschaft bezahlen muss.
Das funktioniert genau in dem Moment nicht mehr, wenn die Expansion des Finanzsektors
das reale Wachstum über lange Zeit weit übersteigt.
Die Folge ist dann eine Schuldenkrise, wie wir sie jetzt sehen.
Über die politischen Opportunitäten eines Scheiterns habe ich mich - ohne Resonanz aus dem Forum -
eine Seite zurück ausgelassen.
Wichtig ist mir den Ablauf von Prozessen zu verdeutlichen, dadurch lerne ich auch selbst
eine Menge.
Vor allem möchte ich die wirklichen Gefahren - im Gegensatz zu den eingebildeten /
zu hoch bewerteten - deutlich machen.
Das ist letztlich notwendig um effektiv zu handeln und sich nicht zu verzetteln.
Klarheit über die Abläufe und Verantwortlichkeiten kann bei den Aufräumarbeiten
nach dem Crash hilfreich sein.
Ich wünsche mir viele Forenmitglieder, die in dieser Richtung mitarbeiten.
Deshalb auch der Thread "Auf dem Prüfstand".
Heute hatte ich die Idee einen Thread für Metadiskussion zu eröffnen.
Thema für alle Themenstarter: Didaktik und Methodik also WAS und WIE.
Du lernst mit der Zeit ja ne Menge, wenn du so ein brisantes Thema moderierst.
Mittlerweile gelingt mir manchmal z.B. Bremsen oder Gasgeben, auch mich raushalten, wenn es
von selber läuft.
Wichtig ist mir auch der Respekt vor allen Lesern und Schreibern - bin selber schließlich
als Hosenscheißer auf die Welt gekommen. 
Und bei vielen endet es wieder dort.
Dabei bleibt mein Respekt bestehen.
Schreib doch mal, was Du von dem Thema hälst. Eilt nicht.
Können wir uns erstmal in Ruhe austauschen.
Alles Gute
Vatapitta