Beiträge von vatapitta

    Moin moin,


    Stand 31.12.2024


    Gas, Öl: Equinor, Surge Energy (SGY), Petrobras - 35%

    Uran: alles verkauft

    EM - Produzenten/Royaltys: NEM 10%

    Entwickler, Explorer EM - aktuelle Präsentationen verlinkt: Viszla/Mexiko, Rupert Res./Finnland, First Nordic Metals/Schweden+Finnland, Meridian Mining(MNO)/Brasilien, Odyssee Gold/Australien - 34%

    Shortpositionen auf: Apple, $/Yen, Nasdaq 100, Costco, Tesla - 11% (keine extremen Hebel)

    Cash + Kleinkram: 10%


    Die Entwicklung des Goldpreises hat mich motiviert mit FNM den 5. Junior im EM Bereich ins Depot zu nehmen. Der Zeitpunkt war gut gewählt.


    Surge Energy (2 Monatsdividenden gab es schon) korrigiert überraschend stark, was durchaus auch der Unsicherheit in Bezug auf die Zölle geschuldet sein kann.


    Die Shortpositionen habe ich über den Monat langsam aufgebaut. Irre Volatilität! Bin auf morgen gespannt.


    Aktuelle Einschätzung von Markus Koch, sehe ich gerade, hochgeladen vor 25 Min.

    Der Discord Kanal von Markus Koch.


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    Dr. Andreas Beck hat zwei nachhaltige Fonds - large- und smallcap - anhand von Patentdaten aufgelegt.

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    Das folgende Video möchte ich mir noch ansehen.


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    LG Vatapitta

    Werte mit Minen in der Sahelzone/B2Gold, Resolute/ sind extremes Risiko.

    :?: :?: :?: :hae: :hae: :hae:

    Ochieng von Control Risks sagte jedoch, dass dies nicht bedeute, dass westliche Unternehmen unerwünscht seien. „Mehrere westliche Bergbauunternehmen haben die Erlaubnis erhalten, ihren Betrieb zu erweitern und neue Anlagen zu übernehmen, sofern sie die neuesten Vorschriften und Steuerforderungen erfüllen“, sagte sie.

    Nach der Machtübernahme im Jahr 2020 versprach die malische Junta, den Bergbausektor zu überprüfen, damit der Staat stärker von den Goldpreisen profitiert, die sich auf einem historischen Höchststand befinden.

    Einige Unternehmen, wie B2Gold, erzielten rasch eine Einigung. Andere, wie das australische Unternehmen Resolute, dessen CEO bei Gesprächen in Mali inhaftiert wurde, brauchten länger.


    B2Gold teilte der Nachrichtenagentur Reuters mit, dass es nach der Einigung mit den für dieses Jahr geplanten Investitionen in seinem Fekola-Goldkomplex fortfährt. Resolute teilte am Donnerstag bei einem Investorengespräch mit, dass man hoffe, die Vereinbarung ebne den Weg für eine bessere Zusammenarbeit mit der malischen Regierung bei der Entwicklung der Syama-Mine.

    Bitte noch einmal ganz in Ruhe lesen!

    .... gekürzt ....

    „Es ist nur natürlich, dass der Staat eine Berichtigung verlangt“, sagte er gegenüber Reuters. „Der Staat hat große Anstrengungen unternommen, um eine Einigung zu erzielen, und deshalb haben auch alle anderen Unternehmen eine Einigung mit dem Staat erzielt.“

    Samba Toure reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.


    ERBITTERTE GESPRÄCHE

    Während andere westliche Bergbauunternehmen - darunter das kanadische Unternehmen B2Gold (BTO.TO), öffnet einen neuen Tab, Allied Gold und das australische Unternehmen Resolute (RSG.AX), öffnet einen neuen Tab - in den letzten Monaten Vereinbarungen mit Mali getroffen haben, zogen sich die Verhandlungen von Barrick zäh hin.


    Die Militärregierungen in Mali, Niger und Burkina Faso versuchen mit Rechtsstreitigkeiten, Verhaftungen und Verstaatlichungen sowie der Drohung, ihre Beziehungen zu Russland zu vertiefen, eine größere Kontrolle über ihren Gold- und Uranreichtum zu erlangen.

    Ochieng von Control Risks sagte jedoch, dass dies nicht bedeute, dass westliche Unternehmen unerwünscht seien. „Mehrere westliche Bergbauunternehmen haben die Erlaubnis erhalten, ihren Betrieb zu erweitern und neue Anlagen zu übernehmen, sofern sie die neuesten Vorschriften und Steuerforderungen erfüllen“, sagte sie.

    Nach der Machtübernahme im Jahr 2020 versprach die malische Junta, den Bergbausektor zu überprüfen, damit der Staat stärker von den Goldpreisen profitiert, die sich auf einem historischen Höchststand befinden.

    Einige Unternehmen, wie B2Gold, erzielten rasch eine Einigung. Andere, wie das australische Unternehmen Resolute, dessen CEO bei Gesprächen in Mali inhaftiert wurde, brauchten länger.


    B2Gold teilte der Nachrichtenagentur Reuters mit, dass es nach der Einigung mit den für dieses Jahr geplanten Investitionen in seinem Fekola-Goldkomplex fortfährt. Resolute teilte am Donnerstag bei einem Investorengespräch mit, dass man hoffe, die Vereinbarung ebne den Weg für eine bessere Zusammenarbeit mit der malischen Regierung bei der Entwicklung der Syama-Mine.


    Die Beziehungen zu Barrick haben sich jedoch im vergangenen Jahr verschlechtert. Nachdem die Behörden im September vier Malier verhaftet hatten, die für Barrick arbeiteten, zahlte das Unternehmen 50 Milliarden CFA-Francs (80 Millionen Dollar) und ließ sie wieder frei. Doch Mali, das insgesamt rund 350 Millionen Dollar fordert, verlangte weitere Zahlungen.

    Auf Mali entfallen 14 % der Goldproduktion von Barrick, und das Unternehmen erwirtschaftete in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres 949 Mio. $ mit seinen Aktivitäten in Mali.


    Anfang November erklärte Bristow gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, das Unternehmen habe Mali 55 % des wirtschaftlichen Nutzens seines Loulo-Gounkoto-Minenkomplexes angeboten - ähnlich einer Vereinbarung, die das Bergbauunternehmen vor etwa fünf Jahren mit Tansania getroffen hatte.


    Als Barrick jedoch eine zweite Tranche nicht zahlte, beschuldigte Mali das Unternehmen, seine Verpflichtungen zu brechen, und verlangte, dass die restliche Summe auf einmal und nicht in Tranchen gezahlt wird. Anfang November begann Mali, die Exporte von Barrick zu blockieren.

    Abzüglich der Mehrwertsteuergutschriften muss Barrick laut Mali noch 125 Milliarden CFA-Francs zahlen.

    Als die Zahlung ausblieb, wurden Ende November erneut vier Mitarbeiter festgenommen, und am 5. Dezember erließ Mali einen Haftbefehl gegen Barrick-CEO Mark Bristow.

    Dennoch wurden die Kontakte hinter den Kulissen fortgesetzt. Eine Quelle, die mit leitenden Angestellten von Barrick gesprochen hatte, berichtete Reuters am 6. Dezember, dass Barrick kurz vor der Zahlung einer zweiten Tranche von 50 Milliarden CFA stand. Es kam jedoch zu keiner Zahlung und die Gespräche kamen zum Stillstand. Die formellen Gespräche wurden am Dienstag wieder aufgenommen.

    Freddie Brooks, Metall- und Bergbauanalyst bei BMI, einem Unternehmen von FitchSolutions, sagte, dass Barrick unter der Führung von Bristow wahrscheinlich die höchste Toleranz für Betriebsrisiken aller großen Bergbauunternehmen habe.

    „Wenn sie nicht in der Lage sind, einen Kompromiss mit der malischen Militärjunta auszuhandeln, wird es nicht an mangelnden Bemühungen liegen“, sagte er.



    ZUSAMMENSTÖSSE MIT BRISTOW

    Samba Toure verließ Randgold vor etwa neun Jahren nach einem Streit in einer Online-Sitzung mit Bristow, der zu dieser Zeit CEO des Unternehmens war, wie jemand berichtet, der mit beiden Toures zusammengearbeitet hat.

    Das Zerwürfnis vertiefte sich, nachdem Samba seinen Rücktritt eingereicht hatte und nicht über seine unverfallbaren Randgold-Aktienoptionen mit Sitz in London verfügen durfte.

    Mamou Toure hatte Randgold bereits 2015 nach einem Streit mit Bristow über den Einsatz ausländischer Auftragnehmer verlassen, so eine der Quellen.

    Barrick reagierte nicht auf die Bitte um eine Stellungnahme zu den Umständen des Ausscheidens der Toures.


    Als die Regierung ihre Pläne zur Überprüfung der Minen bekannt gab, erhielt Mamou mit seiner Firma Iventus Mining den Zuschlag für den Beratervertrag. Zwei Quellen zufolge war es Samba Toure, der die Audits leitete.

    Nachdem Mali 2022 eine staatliche Bergbaugesellschaft, SOREM, gegründet hatte, wurde Samba zum Vorstandsvorsitzenden und Mamou zum Direktor ernannt.

    Der Einfluss der Toures ist jedoch nicht unumstritten. Im vergangenen Sommer war Junta-Chef Goita mit den Verhandlungen unzufrieden und schaltete den Direktor der Staatssicherheit, Modibo Kone, ein, einen der fünf Obersten, die sich in Generäle verwandelt haben und die Junta anführen, so eine Quelle. Eine zweite Quelle bestätigte die Beteiligung von Kone an den Gesprächen.


    Mindestens einmal hat auch der Finanzminister die Verhandlungen übernommen und Mamou angewiesen, sich zurückzuziehen, nachdem er mit seinen Forderungen zu weit gegangen war, so eine mit den Gesprächen vertraute Quelle.

    Fünf Quellen sagten, dass der Bergbauminister, ein Technokrat ohne Verbindungen zum Militär, ins Abseits gedrängt worden sei. Mamou bestritt dies jedoch und wies darauf hin, dass das Ministerium zwei Vertreter in der Verhandlungskommission hat. Die Kommission erhalte ihre Anweisungen sowohl vom Bergbauministerium als auch vom Finanzministerium, sagte er.

    Das malische Finanzministerium und die malische Präsidentschaft reagierten nicht auf Bitten um Stellungnahme. Der staatliche Sicherheitsdienst war nicht zu erreichen.


    RAZZIA DURCH SPEZIALKRÄFTE

    Da Exporte verboten sind und Barricks Minen wöchentlich bis zu einer halben Tonne Gold produzieren, stiegen die Lagerbestände in seinem sicheren „Goldraum“ im Minenkomplex Loulo-Gounkoto.

    Am 27. Dezember hatte Barrick etwas mehr als 3 Tonnen in seinen Tresoren gelagert, wie aus einem Gerichtsbeschluss vom 2. Januar hervorgeht, den Reuters einsehen konnte und der die Beschlagnahmung genehmigte.


    Am Vormittag des 11. Januar landete ein Hubschrauber unangekündigt auf der Landebahn des Minenkomplexes. Vier Soldaten der Spezialeinheiten, ein Zollbeamter, zwei Beamte der staatlichen Bergbaudirektion und andere Beamte in Zivil stiegen aus und legten den Barrick-Mitarbeitern Papiere vor, die sie ermächtigten, das Gold zu beschlagnahmen, so eine der Quellen.

    „Sie verschifften eine erste Menge und kamen am Abend für eine zweite Lieferung zurück“, sagte die Quelle und fügte hinzu, dass um 19.00 Uhr alles vorbei war.:!:


    Das aus den Minen von Barrick beschlagnahmte Gold befindet sich derzeit in den Tresoren der staatlichen Banque Malienne de Solidarite in Bamako. Die Bank lehnte eine Stellungnahme ab.

    Barrick, das die Beschlagnahmung des Goldes bestätigte, sagt, dass es den Betrieb in Loulo-Gounkoto eingestellt hat.


    In der Anordnung vom 2. Januar heißt es, die Beschlagnahme sei eine Präventivmaßnahme im Rahmen der Anklagen wegen Geldwäsche und anderer nicht näher bezeichneter Finanzverbrechen, die Bristow und anderen Barrick-Mitarbeitern nach den Gesetzen Malis zur Last gelegt werden.

    Barrick wehrt sich gegen die Forderung der Regierung, auf das neue Bergbaugesetz von 2023 umzusteigen, vor allem wegen der höheren Steuern im Rahmen dieses Gesetzes, so zwei Quellen.

    Im nächsten Jahr steht die Erneuerung der Bergbaugenehmigung von Barrick an. Die Regierung hat signalisiert, dass sie diese verweigern könnte.


    Eine Quelle, die für die malische Regierung beratend tätig war, sagte, dass die Regierung ein Druckmittel für diese Verhandlung suche, während das Unternehmen eine langfristige Verlängerung zu günstigen Bedingungen erreichen wolle.

    „Ich glaube, sie trauen sich gegenseitig nicht, aber niemand hat ein Interesse an einer Trennung“, sagte die Person.

    Einige Investoren rechnen jedoch mit einem schwierigen Weg für Barrick in Mali, einschließlich der Möglichkeit, dass das Unternehmen seine Vermögenswerte verlieren könnte.


    „Der Markt hat bereits alle Risiken für Barrick-Aktien eingepreist und die Möglichkeit, dass in absehbarer Zeit nicht viel von der Produktion aus Mali kommen wird“, sagte Martin Pradier, Rohstoffanalyst bei der in Toronto ansässigen Veritas Investment Research Corporation, die Barrick betreut.


    (1 $ = 626,7500 CFA-Francs)



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    danke für deinen Post Sorgenfrei [smilie_blume]


    In der Präsentation 02/2025 sind 5 Mio. C$ Cash angegeben.

    Eine kräftige Kapitalerhöhung in Q1 ist m. E. sehr sicher.


    Dann wird der Kurs deutlich nachgeben. Sie haben ohnehin 20% Optionen und Warrants ausstehend.


    C U R R E N T C A P I T A L S T R U C T U R E

    Issued & Outstanding - 194,759,418

    Options & RSU’s - 12,704,400

    Warrants - 26,181,360

    Fully Diluted - 233,645,178

    Cash C$ - 5 million

    Share Price - $1.50


    Kurs aktuell 1,73 C$


    Wenn es eine Verwässerung um weitere 10% zu ca. 1,60 C$ gibt, bringt das 37,4 Mio. C$ in die Kasse - vermutlich noch im Februar.

    Genau jetzt macht man sich dafür hübsch und sagt, wofür das Cash gebraucht wird.



    LG Vatapitta

    Minute 9:03 - Ich verstehe das nicht. Kann bitte jemand erklären, was damit gesagt werden soll?

    Screenshot aus obigem Video:


    Falls Trump tatsächlich Zölle auf Gold und/oder Silber, Kupfer, Kohle, Öl und Gas einführt, müsste das den in den USA produzierenden Minen/Unternehmen geradezu Flügel verleihen. =)

    Wer macht eine Liste von Minen, die überwiegend in den USA produzieren?



    LG Vatapitta

    Völlig richtig. Aber es gibt aktuell so viele günstige Explorer, die jahrlang keiner wollte, dort liegen vermutlich die richtigen Schätzchen.

    Ein Wissender berichtet.[smilie_happy]


    Dein Post ist sinnfrei.

    Wenn schon, bitte ein oder zwei konkrete Beispiele.


    So klicken alle Abonnenten des Threads auf deinen wertlosen Eintrag.


    Meine derzeitigen Favoriten im Depot: VZLA, RUP, FNM, MNO und ODY.AX.



    LG Vatapitta

    Wem sehr hohe Volatilität nichts ausmacht, kann sich den KO auf Tesla ansehen: DE000UP9M4C5


    Auch Tesla wird die Schwerkraft nicht dauerhaft überwinden.

    Die USA bepreisen CO2 nicht mehr, wenn ich das richtig mitbekommen habe???

    Das sollte sich weltweit (bis auf Europa) durchsetzen.


    Tesla hat für das letzte Quartal als reiner E-Autoproduzent 1 Mrd. $ von anderen Autobauern bekommen. Tesla hat eine gute Bilanz! Dennoch stehen als durchschnittliches Kursziel der Analysten 325 $ im Raum - aktuell 400 $.


    Zu Tesla:


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    LG Vatapitta

    UNMUT ÜBER „DYSFUNKTIONALES“ SYSTEM


    Regierungskoalition in Norwegen zerbrochen: Streit über EU-Integration und Strommarkt

    Norwegen ist kein Mitglied der EU, mit ihr aber vor allem als Wirtschaftspartner und Gaslieferant eng verbunden. Ein EU-Energiemarktpaket sorgt nun für so viel Zoff, dass das die Regierung sprengt.


    Epoch Times, Reinhard Werner, 30. Januar 2025


    Die Regierungskoalition in Norwegen ist im Streit über die Umsetzung von EU-Verordnungen für den Energiemarkt zerbrochen. Die bäuerliche Zentrumspartei als bisheriger Juniorpartner der Sozialdemokraten von Ministerpräsident Jonas Gahr Støre tritt im Zuge der Unstimmigkeiten aus der Regierung aus, wie der Parteichef und bisherige Finanzminister Trygve Slagsvold Vedum sowie Fraktionschefin Marit Arnstad in Oslo verkündeten.

    Das Aus der Koalition bedeutet nicht, dass Støres Zeit als Ministerpräsident zwangsläufig vorbei ist. Seine Sozialdemokraten können bis zur nächsten Wahl alleine weiterregieren, müssen dafür aber acht Ministerposten neu besetzen, die bislang Politiker der Zentrumspartei innehatten. Man wolle, dass Støre trotz des Endes der Koalition Regierungschef bleibe, sagte auch Arnstad.

    Støre möchte das Land und dessen Energiepolitik enger an die EU anbinden und dafür drei von acht Richtlinien des EU-Pakets für saubere Energie unterzeichnen. Unter diesen befinden sich jene über die Förderung von erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz von Gebäuden. Vedum möchte hingegen eine Integration in den „dysfunktionalen“ Strommarkt der EU verhindern.


    Sozialdemokraten in Norwegen suchen in Krisenzeiten mehr Nähe zur EU

    Der Regierungschef befürchtet, ein Unterbleiben der engeren Energiekooperation mit der EU könne sich negativ auf andere bilaterale Vereinbarungen auswirken. Diesbezüglich, so äußerte Støre laut „Euractiv“, gebe es „von der EU auf verschiedenen Ebenen Signale“. Angesichts der angespannten geopolitischen Lage sieht der Premier eine dringliche Notwendigkeit einer engeren Abstimmung. Er verwies auf das „Wohl des Landes“, das dabei zu beachten sei. [smilie_happy]


    Die Auswirkungen des Ukrainekrieges und der mögliche Handelskonflikt zwischen der EU und den USA unter Donald Trump würden ein Zusammenrücken erforderlich machen. Zwar ist Norwegen kein Mitglied der Staatengemeinschaft, allerdings hatte sich das Land unter anderen zu deren Klimazielen bekannt.


    Zentrumspartei verweist auf Preisexplosion rund um die Dunkelflaute

    Vedum schwant demgegenüber Böses. Er befürchtet, dass eine noch stärkere Einbindung in den Strommarkt der EU noch mehr Situationen wie im vergangenen Dezember schaffen könnte. Am 13. jenes Monats erlebte Deutschland eine Dunkelflaute, die auf dem Spotmarkt die Energiepreise in astronomische Höhen trieb.

    Schweden und Norwegen bekamen ebenfalls Auswirkungen dieser Dunkelflaute zu spüren. Deutschland musste seinen Energieengpass durch Importe auch aus diesen Ländern ausgleichen. Während in der nördlichsten Strompreiszone Norwegens die Megawattstunde bei etwa zehn Euro blieb, stieg der Spotmarktpreis im Süden auf bis zu 348 Euro. (Wir brauchen dringend noch eine längere Dunkelflaute!)


    Bereits zuvor war der Strompreis in dem nordeuropäischen Land innerhalb von einer Woche auf das nahezu Zwanzigfache gestiegen. Energieminister Terje Aasland sprach von einer „absolut besch***enen Situation“. Damals wurden Forderungen laut, die Leitungen nach Deutschland abzuschalten und den Strom im eigenen Land zu verbrauchen, als ihn zu exportieren.


    Norwegen unter den bedeutendsten Exporteuren nach Deutschland und in die EU

    Im Jahr 2023 steuerte Norwegen zu rund einem Drittel zu den Gasimporten der EU bei, in Deutschland waren es 43 Prozent. Für die Energieunternehmen bedeutet dies erhebliche Gewinne. Diese geben sie jedoch nicht unbedingt an die Verbraucher weiter. (Aber an die Aktionäre von Equinor.:thumbup:) Für norwegische Haushalte steigen die Strompreise massiv, deshalb mehren sich die Stimmen, die den Stromhandel mit der EU dafür verantwortlich machen.


    Vedum erklärte deshalb jüngst gegenüber Medien:

    Zitat
    Wir halten es für falsch, der EU mehr Macht zu übertragen, und sind der Meinung, dass wir stattdessen den entgegengesetzten Weg einschlagen sollten.“

    Norwegen ist hoch elektrifiziert. In zwei Drittel der Haushalte kommen Wärmepumpen zum Einsatz, der Anteil an Elektrofahrzeugen ist hoch. Allerdings hatte das auch damit zu tun, dass es gelang, die Preise für den Strom niedrig zu halten. Die EU will die länderübergreifenden Stromverbindungen ausbauen in der Hoffnung, dass die Preise damit sinken. Länder, in denen der Strompreis schon jetzt niedrig ist, befürchten Verschlechterungen.


    Deutliche Verluste für beide Regierungsparteien zu erwarten

    Umfragen zufolge müssen beide Regierungsparteien bei der Parlamentswahl mit deutlichen Stimmenverlusten rechnen. Die weit rechte Fortschrittspartei, die 2021 auf 11,6 Prozent der Stimmen abgestürzt war, würde sich nach aktuellen Zahlen mit 25,4 Prozent an die Spitze setzen. Die konservative Høyre käme auf 21,2 Prozent, was einem leichten Plus entspräche.

    Die Sozialdemokraten würden demgegenüber von 26,3 auf 17,2 Prozent abstürzen, die Zentrumspartei von 13,5 auf nur noch 5,3. Mit Zugewinnen könnten auch die Sozialistische Linkspartei und das linksextreme Bündnis Rødt rechnen.


    Mein Kommentar:

    Die für das Energiedesaster Verantwortlichen hoffen der Verantwortung zu entkommen, indem sie den Mangel, den sie z.B. in Deutschland erzeugen, planwirtschaftlich verteilen.

    Am Ende steht der totalitäre Sozialismus!


    Ex-DatumZahltagBetragArt
    13.02.202528.02.20253,93 NOKRegulär
    13.02.202528.02.20253,93 NOKSpezial
    18.11.202429.11.20243,88 NOKRegulär
    18.11.202429.11.20243,88 NOKSpezial
    16.08.202428.08.20243,72 NOKRegulär
    16.08.202428.08.20243,72 NOKSpezial
    15.05.202428.05.20243,75 NOKRegulär
    15.05.202428.05.20243,75 NOKSpezial



    LG Vatapitta

    Short NEM 0,35, SL 0,31 :thumbup:

    Freitag ist statistisch der stärkste Tag für Gold, Montag der Schwächste.


    Also Freitag short, nach starkem Anstieg und Montag long nach deutlicher Korrektur.


    Viel Glück pumpingiron!


    NEM hat m. E. gerade erst den Aufwärtstrend gestartet. Nächstes Ziel 45 $, 48 - 50$ sind auch denkbar, bevor eine ordentliche Korrektur kommt. - Long wäre klüger!


    Am 20.02. kommen die Q4 Zahlen und einen Ausblick dürfte es auch geben.



    LG Vatapitta

    Comeback dank Krisen

    Die Gold-Baisse endete im August 1999 bei 253 Dollar pro Unze. Die Flut an Krisen unterschiedlichster Art (wie Brasilien und Argentinien, Russland-Krise, Dotcom-Aktien, US-Immobilienmarkt, Griechenland, Pandemie, Ukraine-Krieg) hat der altbewährten Krisenwährung zu einem starken Comeback verholfen. Die spektakuläre Reise des Goldpreises von 2000 bis 2024 brachte sowohl im Dollar als auch im Euro mehr als 800 Prozent. Eine Kaufkraftbetrachtung würde alle Dimensionen sprengen!


    Beim Platzen der New-Economy-Blase (August 2000 bis März 2003) verlor der MSCI World 50,8 Prozent, Gold legte um 2,7 Prozent zu.


    Bei der US-Immobilienkrise mit weltweiter Finanzkrise (Oktober 2007 bis März 2009) verlor der MSCI World 45,7 Prozent, Gold stieg um 31,4 Prozent.


    Bei der Eurokrise (Februar 2011 bis November 2011) gab der MSCI World um 5,7 Prozent nach, Gold performte mit 34,3 Prozent. Gold ist und bleibt der Fels in der Brandung.


    Gold hat sich seit Jahrtausenden als Wertspeicher und Inflationsschutz bewährt. Und es ist eine Versicherung gegen den Wertverlust der Fiatwährungen. Als Krisen-, Vermögens-, Inflations- und Krisenversicherung leistet es mittlerweile seit mehreren Tausend Jahren wertvolle Dienste.


    Quelle


    LG Vatapitta

    Es werden alle, aber auch alle Register gezogen, um einen Anstieg der Minen und Silber zu verhindern. Es wird vielleicht heute klappen, aber dann explodiert etwas.


    didi

    Ganz krass sind Barrick, Newmont und noch paar Kandidaten. So eine schwache Performance, das hätte ich so nicht erwartet. Aber das ist Börse!

    Newmont + 11,1% seit dem 01.01.25


    Finanzen

    USD

    2024 *2025 *
    Umsatz18,31 Mrd.18,98 Mrd.
    Nettoergebnis3,29 Mrd.4,17 Mrd.
    Nettoverschuldung5,24 Mrd.849 Mio.


    Nettoergebnis 2025 gut 26% höher als 2024 erwartet.

    Schulden nur noch gut 20% vom Nettoergebnis.


    Das sieht bei vielen Minen ähnlich aus.


    Auch einige Entwickler bzw. Explorer kommen aus dem Quark.

    Rupert Resources - 40% über 52 Wochentief

    First Nordic Metallic - mit neuem 52 Wochenhoch

    Viszla Silver - gut 80% über dem 52 Wochentief


    Alle bei mir mir im Depot. - Zwei Halbtote gibt es allerdings auch. ;)


    didi + Dionicar, könnt ihr eure Aussagen bitte mit Zahlen belegen?



    Danke Vatapitta

    Russische Innovation: So lassen sich FPV-Drohnen besiegen.


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    0:00 Intro

    0:21 Schrot für Sturmgewehr AK
    1:29 Manscaped
    3:55 Herstellung hinter der Front
    6:42 Probleme mit Schrotflinten
    7:06 Potentielle Probleme
    8:17 Vorteile und Herausforderungen
    11:36 Fazit

    LG Vatapitta

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    31.12.2024
    Heute: Energiewende fatal: Hellbrise und Dunkelflaute
    ++ Hellbrise und Dunkelflaute - Die sogenannte Energiewende hinterläßt immer deutlichere Spuren. Ein Gespräch mit Frank Hennig, Kraftwerksingenieur, der selbst lange Jahre in Kraftwerken gearbeitet hat und bei TE schreibt, über ein einmaliges Experiment, die bereits die dritte dunkle Flaute in diesem Winter und die Folgen für die Energieversorgung. ++



    Wer sich für die technischen Einzelheiten interessiert, findet die im Video verständlich erklärt. Ab Minute 6 z.B.: "Die Wechselrichter zur Stromeinspeisung brauchen ein vorgeschaltetes Netz! ..."



    LG Vatapitta

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    25.01.2025
    Russlands Vormarsch gehe gerade im Donbass stetig voran, so Oberst Markus Reisner. Jeden Tag würden mehrere Quadratkilometer in Besitz genommen. Der Ukraine laufe die Zeit davon. Hinzu kommt, dass die ukrainischen Streitkräfte unter Personalmangel leiden. Laut ihrem Oberkommandeur habe man bereits begonnen, Personal aus der Logistik, Versorgung und Instandhaltung abzuziehen, um die die Lücken in den mechanisierten Brigaden zu füllen.



    LG Vatapitta

    Epoch Times


    ..... gekürzt ....

    Doch schlimmer als die Dunkelflaute ist die Hellbrise: blauer Himmel, Sommermittagssonne und ein leichter Wind über Deutschland. Durch den Zubau an Photovoltaik in den letzten zwei Jahren um 30.000 Megawatt (MW) beziehungsweise 30 Gigawatt (GW) ist die Kapazität des Solarstroms auf über 100 GW angestiegen, ein Großteil davon nicht abstellbar.

    Was passiert, wenn der Strombedarf in Deutschland – etwa an einem Feiertag – deutlich kleiner ist, sagen wir 40 GW?

    Nun, es droht der Zusammenbruch der Versorgung, weil die zu hohen Einspeisungen die Frequenz im Stromnetz über netzschädliche 50,2 Hz hinausschießen lässt. Aber Robert Habeck wollte diesen Wahnsinnsanstieg. Sein unreflektiertes Credo „Wir brauchen mehr Tempo beim Ausbau der Solarenergie“ bringt uns schon in diesem Sommer in die Blackoutzone.


    Sitzen wir Ostern im Dunkeln?

    Amani Joas, Geschäftsführer des Stromhändlers CFP Flexpower, beschreibt diese Gefahr in einem aufsehenerregenden Artikel im „pv magazine“, einer Fachzeitschrift der Solarbranche:

    Zitat
    An Ostersonntag 2025 sinkt die Stromnachfrage während der Mittagsstunden auf etwa 40 Gigawatt, während Solaranlagen auf Dächern allein bis zu 34,2 Gigawatt produzieren. Zusammen mit 8 Gigawatt konventioneller Must-Run-Kapazität und weiteren 11,7 Gigawatt aus netzgekoppelten erneuerbaren Energien, die nicht abgeregelt werden, ergibt sich ein Gesamtangebot von 53,9 Gigawatt.“

    Im Gegensatz zur Dunkelflaute sei somit „viel zu viel Strom […] im Netz“. Weiter schrieb Joas:

    Selbst bei einem optimistischen Export von 8 Gigawatt bleibt ein Überangebot von 5,9 Gigawatt bestehen, was der Leistung von fünf Kernkraftwerken entspricht. […] Dies könnte zu gravierenden Netzproblemen führen, darunter ein Anstieg der Netzfrequenz, Abschaltungen von Photovoltaik-Wechselrichtern, Schäden an Maschinen und potenzielle Brownouts, besonders in solarreichen Regionen wie Südbayern.“


    Ein Brownout ist ein regionaler Stromausfall, der durch gezieltes Abkoppeln der betroffenen Region vom übrigen Netz einen bundesweiten Blackout vermeiden soll. Der Artikel im Photovoltaik-Magazin fordert schnelle Notlösungen, etwa die Sondervergünstigungen für Dachanlagen wie Befreiung von Netzentgelten, Mehrwertsteuer und Stromsteuer sofort abzuschaffen, damit der Ausbau von nicht steuerbaren Dachanlagen zum Erliegen kommt.


    Hilferuf an die Politik

    „Die Politik ist gefordert“, heißt es wie ein Hilferuf im Artikel im Photovoltaik-Magazin. Haben Sie, lieber Leser, etwas von den Irrungen der Photovoltaik-Energiewende in den Wahlprogrammen von CDU, SPD oder Grünen gelesen, die voraussichtlich die Regierungsbildung unter sich ausmachen werden?

    Im Regierungsprogramm der SPD für die Bundestagswahl 2025 heißt es auf Seite 31:

    Zitat
    Wir bekennen uns klar zu den Klimazielen für Deutschland und die EU. […] Wir unterstützen den europäischen Green Deal, damit Europa der erste klimaneutrale Kontinent wird. Eine Abschwächung der erreichten Errungenschaften ist mit uns nicht zu machen. Unsere Wirtschaft braucht Planungssicherheit. Beschlossene Gesetze werden wir umsetzen. Wir wissen um unsere Vorreiterrolle und werden daraus einen Vorteil für unser Land, unsere Menschen und den Standort Deutschland machen.“ :wall:

    Mit anderen Worten: Der bisherige Kurs wird unbeirrt fortgesetzt. Man wüsste gerne, wie Deutschland mit einem Anteil von 1,5 Prozent an den CO₂-Emissionen der Welt die Durchschnittstemperatur auf 1,5 oder 2 Grad Celsius begrenzen kann.


    Die Emissionen Chinas wuchsen zwischen 2022 und 2023 von 12.526,83 auf 13.259,64 Millionen Tonnen und übersteigen jene der fünf nächstgrößten Emittenten – USA, Indien, die EU, Russland und Japan – zusammen. Zugleich ist damit allein der jährliche Zuwachs des größten CO₂-Produzenten – China war 2023 für 34 Prozent der globalen anthropogenen CO₂-Emissionen verantwortlich – größer als die Gesamtemissionen Deutschlands. Diese betrugen zuletzt knapp 583 Millionen Tonnen CO₂.


    Solange man die dystopische Über- und Unterproduktion von Solar- und Windenergie während Dunkelflaute und Hellbrise als Errungenschaft feiert, heißt das: Wir halten an unserer Vorreiterrolle fest, auch wenn wir unseren Wohlstand opfern, weil es um die Rettung der Welt geht. Ähnliches hatten wir schon von Greta Thunberg gehört.


    Ostern ist erst nach der Wahl …

    … und dann kommt Pfingsten mit noch höherer Solarstromproduktion und ebenfalls geringem Strombedarf. Den gesamten Sommer wird Deutschland zittern müssen, wenn nicht endlich eine Bundesregierung mit der Kettensäge durch das Dickicht der falschen Energiepolitik fährt, die uns Wohlstand und Arbeitsplätze kostet und uns für den Fall der Hellbrise weltweit der Lächerlichkeit preisgibt. Die Welt wird fragen: Wie konnte dieses Land unter einer CDU-Kanzlerin und einem SPD-Kanzler so kaputt gemacht werden?


    Nur wenige Stromversorger veröffentlichen Daten über das Ausmaß des sich anbahnenden Abschaltdramas, wie Avacon, Bayernwerk und Schleswig-Holstein-Netz. Ihre Netzampel zeigt aktuelle und historische Abschaltungen von Grünstromanlagen. Je dunkler das Rot, umso häufiger und länger mussten Solar- und Windkraftanlagen abgeschaltet werden.


    So durften im Juli 2024 in Bayern in der Gemeinde Vilseck, nördlich von Amberg, Anlagen bis zu 354 Stunden nur gedrosselt oder gar nicht einspeisen. Über das gesamte Jahr erreichten die Abschaltungen in Vilseck knapp 2.000 Stunden. Zwischen Nord- und Ostsee mussten im März und Juni desselben Jahres in mehreren Gemeinden Anlagen bis zu über 500 Stunden pro Monat gedrosselt werden. Im gesamten Jahr wurden Anlagen über 5.000 Stunden eingeschränkt.


    Dieses Jahr wird es voraussichtlich noch mehr. Wohlgemerkt, das betrifft nur die abschaltbaren Solarfelder und Windparks. Die Dachanlagen speisen weiterhin ungesteuert ins Netz, egal ob der Strom während einer Dunkelflaute dringend gebraucht wird oder während einer Hellbrise das Problem nur verschärft.


    Millionen Solaranlagen belasten Stromnetze …

    Durch eine beispiellose Überförderung von Dachanlagen ist es Robert Habeck gelungen, den jährlichen Ausbau von Solaranlagen von 5.260 MW im Jahr 2020 über 7.480 MW im Jahr 2021, 14.630 MW im Jahr 2023 auf 15.900 MW im Jahr 2024 zu steigern, sodass wir rund 100.000 MW Solarkapazität in Deutschland haben. Davon sind zwei Drittel Dachanlagen, die in der Regel nicht gesteuert oder abgeschaltet werden können. Bei einem maximalen Stromverbrauch in Deutschland von etwa 85.000 MW erkennt man, dass hier etwas aus den Fugen geraten ist.

    4 Millionen Haushalte profitieren von der auf 20 Jahre festgelegten Einspeisevergütung. Wer lediglich einspeist, bekommt 12,09 Cent pro Kilowattstunde (€ct/kWh) Festvergütung. Wer erzeugten Strom selbst verbraucht, bekommt für den eingespeisten Strom nur 8,11 €ct/kWh. Damit allein wäre die Anlage unrentabel.


    Der Eigennutzer spart aber nicht nur die Stromsteuer und die Mehrwertsteuer, sondern auch die Netzgebühr. Das sind insgesamt 17 €ct/kWh oder nach Schätzung von Amani Joas etwa 5 Milliarden Euro pro Jahr. Die geschenkten Netzkosten tragen die Haushalte ohne Solardächer. Natürlich nutzen Eigennutzer auch die Netze. Eine angebliche Netzentlastung durch die Eigennutzer findet aber nicht statt, denn die Netze müssen auch für die Spitzenzeiten ausgelegt sein, in denen der Solardachbesitzer so wie jeder andere Strom ziehen will, zum Beispiel in der Nacht oder im Winter.


    … und verdrängen Landwirte

    Neuere Anlagen mit Speichersystemen erhöhen diese unbezahlten Kosten noch weiter, da der Eigenverbrauch weiter steigt. Auch zum Glätten der Solarstromerzeugung tragen die Heimspeicher kaum etwas bei, wie Prof. Hirth von der Hertie School in Berlin nachgewiesen hat: Zum Zeitpunkt der höchsten Sonneneinstrahlung am Mittag seien die Batterien bereits vollgeladen – und fallen als Instrument der Netzstabilisierung aus. Das bringe der Gesellschaft nichts, weshalb Hirth Eigenverbrauch als Steuersparmodell bezeichnet.


    Die Dachphotovoltaik (PV) ist nach wie vor die teuerste Stromerzeugungsform. Eine PV-Dachanlage ist mehr als doppelt so teuer wie eine Freiflächenanlage gleicher Größe. Das zeigt auch der Vergleich der Einspeisetarife: Freifläche 5,5 bis 5,9 €ct/kWh, Dachanlage 12,09 €ct/kWh. Trotzdem wurden die Rahmenbedingungen von der Bundesregierung so gesetzt, dass es zu einem unkontrollierten Solarboom auf Dächern kam, dessen Folgen die Sicherheit des Stromnetzes und damit wir alle in den nächsten Jahren zu spüren bekommen.


    Dass auch die Freiflächenphotovoltaik nicht problemlos ist, zeigen die hohen Pachtpreise, die die Goldgräber der Solarprojekte den Landwirten zu zahlen bereit sind. Mit 5.000 Euro pro Hektar Fläche verdrängen Solarprojekte die Landwirte, die diese hohen Pachtpreise aus der landwirtschaftlichen Produktion nicht erwirtschaften können. Der durchschnittliche Pachtpreis für landwirtschaftliche Nutzungen liegt bei 274 Euro pro Hektar.

    Diese Flächenverknappung von bis zu 4 Prozent trifft eine landwirtschaftliche Produktion, die ohnehin mit der Flächenkonkurrenz durch Biogas (9 Prozent der Fläche) und Naturschutzstilllegungen (10 Prozent) belastet wird.


    Epoch Times hat den monatlichen Newsletter von Prof. Dr. Fritz Vahrenholt ausnahmsweise geteilt.


    LG Vatapitta

    Fritz Vahrenholt: Gaspreise deuten auf Ende des Ukraine-Krieges

    Im zweiten Teil seines monatlichen Gastkommentars spricht der ehemalige Hamburger Umweltsenator Prof. Fritz Vahrenholt über leere Gasspeicher, steigende und sinkende Gaspreise und was letztere für die globalen Konfliktherde in der Ukraine und dem Nahen Osten erwarten lassen.


    Von Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, 10. Januar 2025

    Epoch Times hat den monatlichen Newsletter von Prof. Dr. Fritz Vahrenholt ausnahmsweise geteilt. Im ersten Teil sprach er über Deutschlands Stromversorgung, den Halbbruder der Dunkelflaute, die Hellbrise, und warum wir Ostern 2025 womöglich im Dunkeln sitzen werden. Diesen lesen Sie hier, seine Ausführungen über die Gaspreise im Folgenden.


    Hohe Gaspreise, leere Speicher

    Die Erdgaspreise haben in den vergangenen Wochen den höchsten Stand des Jahres erreicht. Der Preis stieg im Jahresvergleich um 35 Prozent. Die Kappung der russischen Pipelines durch die Ukraine hat zu Engpässen in Österreich, Ungarn, Tschechien und der Slowakei geführt, die nun auf Nachschub aus den Nachbarländern angewiesen sind. Daher leeren sich zurzeit die Speicher in Deutschland und Europa in höherem Tempo als in den vergangenen Jahren.

    Europaweit sind die Speicher nur noch unter 70 Prozent gefüllt. Tendenz sinkend. Vor einem Jahr waren es noch zum gleichen Zeitpunkt 84,5 Prozent. Der Füllstand der ukrainischen Gasspeicher beträgt nur noch 15 Prozent. Im Zweifel wird die Ukraine von Europa aus versorgt werden müssen, wenn es zu keiner kurzfristigen Befriedung des Ukraine-Kriegs kommen sollte, da die Ukraine in hohem Maße von russischen Erdgasimporten abhängig war.


    Sinkende Gaspreise wecken Hoffnung auf Frieden

    Bemerkenswert ist jedoch die von den Gasmärkten antizipierte weitere Entwicklung der Gaspreise. Demnach sollen sie in diesem Jahr nicht weiter steigen und im nächsten Jahr sogar zurückgehen. Nach meiner Einschätzung gehen die Märkte davon aus, dass es zu einem Kriegsende in der Ukraine kommen wird.

    Die Ankündigung Donald Trumps, den Krieg zu beenden, hat bereits die Märkte beeinflusst. Sie gehen wohl davon aus, dass Friedensgespräche zum Ukraine-Krieg die russischen, aber auch osteuropäischen Interessen nach einer Wiederaufnahme des Gashandels berücksichtigen werden. Es ist sogar davon auszugehen, dass Putin auch die Wiederbelieferung der noch intakten Nord-Stream Pipeline in die Gespräche einführen wird.


    Europa um eine Option reicher

    Die langfristige Gasversorgung Europas ist im Übrigen durch den Fall des Assad-Regimes um eine Option reicher geworden. Assad hatte sich auf Druck Russlands jahrelang geweigert, einer Pipeline von Katar, vom größten Erdgasfeld der Welt, North Dome/South Pars, in die Türkei durch Syrien zuzustimmen.


    Jetzt werden diese Pläne von der Türkei und Katar auf die Tagesordnung kommen, wodurch Katar, bereits heute der größte Gasproduzent der Welt, zukünftig sein Erdgas zu günstigeren Konditionen als auf dem LNG-Weg nach Europa transportieren kann. Dafür muss allerdings die 1.500 km lange Pipeline durch Syrien erst mal gebaut werden.


    Es wird interessant werden, wie sich die Interessen der USA, Russlands, der Türkei und Katars im Nahen Osten und in der Ukraine in der nächsten Zeit ausbalancieren werden.


    Deutschland, einsam auf weiter Flur?

    Vor dem Hintergrund des weltweiten Aufschwungs der Gasmärkte ist die Absicht der bisherigen Bundesregierung, die Gasleitungen bis 2045 stillzulegen und die Abschreibungszeiträume von Gasleitungen auf 20 Jahre zu verkürzen, als ziemlich tölpelhaft einzuschätzen.

    Das Schlimme ist, dass die CDU, die aller Voraussicht nach den Kanzler stellen wird, daran bislang nichts zu ändern gedenkt. Friedrich Merz hält am Ziel der jetzigen Bundesregierung, Deutschland bis 2045 CO₂-neutral zu machen, fest. Der Energieversorger der CDU-regierten Stadt Mannheim, MVV, stellt den Bürgern bereits das Gas im Jahre 2035 ab.


    Über den Autor:

    Prof. Dr. Fritz Vahrenholt ist promovierter Chemiker, SPD-Politiker, Manager, Wissenschaftler und Buchautor. Seit 1976 arbeitete er unter anderem im Umweltbundesamt, als Staatsrat bei der Umweltbehörde und als Umweltsenator in Hamburg. Er war Vorstand für erneuerbare Energien der Deutschen Shell AG sowie Gründer und Vorstand des Windenergie-Anlagenbauers REpower Systems.


    Seit 1999 ist er Honorarprofessor im Fachbereich Chemie der Universität Hamburg. Sein Bestseller „Seveso ist überall“ (1978) war eines der wirkmächtigsten Bücher in den Anfangsjahren der Umweltbewegung. 2020 erschien sein Bestseller „Unerwünschte Wahrheiten“ und 2021 folgte „Unanfechtbar – Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes zum Klimaschutz im Faktencheck“. www.vahrenholt.net

    Quelle - Epoch Times



    LG Vatapitta

    Gaskapazität im freien Fall: Deutsche Gasspeicher entleeren sich rasant

    Alarmstufe Gas: Die deutschen Gasspeicher entleeren sich aktuell so schnell wie lange nicht mehr. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Der Fachverband DVGW gibt Antworten zur aktuellen Lage.


    Von Maurice Forgeng, 26. Januar 2025

    Wer einen Blick auf die Füllstände der deutschen Erdgasspeicher wirft, sieht, dass diese sich aktuell rasant entleeren. Zwar ist es ganz normal, dass Deutschland während der Wintermonate von seinen Gasreserven zehrt und die Speicherstände sinken. Doch die Geschwindigkeit der Entleerung der Gasspeicher ist deutlich höher als sonst üblich.

    Aktuell beträgt der durchschnittliche Füllstand der deutschen Gasspeicher 59,9 Prozent (Stand: 23.01.2025). Vor einem Monat waren es noch 82,6 Prozent, und genau ein Jahr zuvor – am 23.01.2024 – knapp 77 Prozent.

    Die aktuelle starke Sinkrate begann am 8. Januar. Seitdem fiel der Speicherstand von 76,3 Prozent um 16,4 Prozentpunkte. Das entspricht einem Rückgang der Gasspeicherkapazität von durchschnittlich 1,1 Prozentpunkten pro Tag.


    Gemessen an den Füllständen der Vorjahre wird der Tiefpunkt Anfang April erreicht. Dann herrschen in der Regel wieder mildere Temperaturen, wodurch sich der Gasverbrauch so weit reduziert hat, sodass die Einlagerungen in die Gasspeicher wieder größer als die Entnahmen sind.


    Deswegen entleeren sich die Speicher so schnell

    Dass sich die deutschen Gasspeicher so schnell entleeren, hat mehrere Gründe. Zunächst ist der gesunkene Import zu nennen. Die täglichen deutschen Gasimporte kletterten im Herbst bis auf rund 2.700 Gigawattstunden (GWh) an und hielten sich seit November auf diesem Niveau. Seit dem Jahreswechsel nehmen die Lieferungen wieder kontinuierlich ab. Momentan erhält Deutschland 2.063 Gigawattstunden an Gas pro Tag (Stand: 22.01.2025).

    Gleichzeitig sind in den vergangenen Wochen die Gasexporte ans Ausland massiv gestiegen. Waren es zum Jahreswechsel noch rund 150 GWh pro Tag, stiegen sie zwischenzeitlich auf über 700 GWh an. Aktuell sind es noch rund 400 GWh (23.01.2025).

    Hinzu kommt der erhöhte Strombedarf während der letzten Dunkelflaute, die vom 15. bis zum 21. Januar andauerte. Da zu schwacher Wind und nur mäßiger Sonnenschein über Deutschland die Windkraft- und Photovoltaikanlagen haben schwächeln lassen, mussten die Netzbetreiberunter anderem die fossilen Kraftwerksreserven hochfahren. Das bestätigte auch Mike Fulwood vom Oxford Institute for Energy Studies. „Das kältere und windstille Wetter“ habe dazu geführt, dass die Windenergie Einbußen erfahren habe.


    In der Spitze mussten die deutschen Gaskraftwerke 20 Gigawatt (GW) leisten. Zum Vergleich: Im Januar 2024 schwankte die Stromerzeugung der Gaskraftwerke zwischen 2,5 und 15 GW. Die erhöhte Leistung führt zu einem erhöhten Gasverbrauch, was die inländischen Gasspeicher weiter entleert.

    In der dritten Kalenderwoche (13. bis 19. Januar) lag der Gasverbrauch von Deutschland im Schnitt bei 4.508 GWh pro Tag. Das sind knapp 10 Prozent mehr als im Mittel der Jahre 2018 bis 2021. Allerdings kommt dazu, dass die Außentemperaturen mit – 0,6 Grad Celsius im KW3 durchschnittlich 3 Grad niedriger war, als im Vergleichszeitraum.


    Gesetzlicher Zielwert erfüllt – und dann?

    Wie ist diese rasante Speicherentleerung zu bewerten? Wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt, läge der Füllstand der Speicher Anfang Februar bei rund 51 Prozent. Ende Februar wären es jedoch schon rund 23 Prozent. Und dann ist der Winter noch nicht vorbei. In rund zwei Monaten könnten die Reserven im schlimmsten Fall komplett aufgebraucht sein.

    Um eine Einschätzung der Lage zu erhalten, fragte die Epoch Times beim Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) nach. Die Pressesprecherin Sabine Wächter wies darauf hin, dass das Arbeitsgasvolumen „zu Winterbeginn im ausreichenden und gesetzlich vorgeschriebenen Maße zur Verfügung“ stand.

    Sie bestätigte, dass die derzeitige tägliche bundesweite Ausspeicherung rund 1,1 Prozentpunkte beträgt. Daher gehe der DVGW davon aus, dass der gesetzliche Zielwert von 30 Prozent Arbeitsgasvolumen zum 1. Februar nicht unterschritten wird.

    „Diese Prognose teilt auch die Bundesnetzagentur. Und auch der Deutsche Wetterdienst spricht immer noch von einem warmen Winter“, sagte Wächter. „Die ‚Initiative Energie Speichern‘ (INES) kommt in ihrem Januar-Update ebenfalls zu demselben Schluss.“


    Die Frage, was passiert, wenn im Februar tiefere Minusgrade in Deutschland einziehen und sich die Speicher durch diesen weiter steigenden Gasverbrauch gänzlich leeren, ließ die DVGW unbeantwortet.


    Gasspeicher in der EU zu 57,6 Prozent gefüllt

    Die Gasvorräte in der EU sind in diesem Winter deutlich schneller gesunken als im Vorjahr. Die Gasspeicher sind derzeit zu 57,6 Prozent (für 23.01.2025) gefüllt. Das geht aus Daten der europäischen Plattform zur Gasspeicherung „Agsi“ hervor. Vor einem Jahr lag der Füllstand EU-weit noch bei 73,3 Prozent.

    Die Gasspeicher von Italien stehen bei 67,3 Prozent. Noch niedriger als in Deutschland ist der Füllstand in Frankreich. Das Nachbarland verzeichnete mit 41,7 Prozent den zweitniedrigsten Wert in der EU. Nur in Kroatien war der Füllstand geringfügig geringer.

    Laut AFP stellt der aktuelle Füllstand der Gasspeicher in der EU zwar keine unmittelbare Gefahr für die Versorgung in diesem Winter dar. Allerdings müssen die EU-Länder nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) in diesem Jahr deutlich mehr Gas kaufen, um die Vorräte für den nächsten Winter wieder aufzufüllen.

    Ein weiterer Grund für die aktuelle Lage ist das Ende des Transitvertrags für russisches Erdgas. Die Ukraine hatte zum Jahresanfang das Abkommen auslaufen lassen, wodurch bislang Erdgas über Pipelines in der Ukraine nach Europa geflossen ist. Besonders Österreich, die Slowakei und Ungarn bezogen bis dahin noch viel russisches Gas.

    Der Gaspreis in Europa stieg zuletzt an. Der als Referenzwert betrachtete niederländische TTF-Gaskontrakt lag am Mittwoch bei 51 Euro je Megawattstunde – der höchste Wert seit Oktober 2023. Am Donnerstagmorgen lag er bei 50,29 Euro.


    Epoch Times

    Aktueller Füllstand der Gasspeicher in D.

    Am 24. Januar sagte Orbán, dass Ungarn im Zusammenhang mit der bevorstehenden Diskussion über die Verlängerung der Sanktionen am 27. Januar von der Ukraine die Erfüllung von drei Bedingungen fordere:


    die Wiederherstellung des russischen Gastransits,
    ein Ende der Angriffe auf Turkish Stream,
    Garantien, dass der Öltransit durch das Land nicht gestoppt werde.


    Ungarns Premierminister machte deutlich, dass die Position Budapests zu weiteren Sanktionen von der Reaktion Kiews und Brüssels abhängen werde.

    Danke juergen1228 [smilie_blume]


    Aber kann man Zelensky/dem CIA/MI6 trauen?


    Sinnvoll wäre m. E. eine Koppelung:

    Alle Sanktionen gegen Russland werden sofort vollständig aufgehoben, wenn Zelensky/die Ukraine/die CIA oder MI6 die europäische Gasinfrastruktur/Energieversorgung angreift, beschädigt oder gefährdet.


    Man muss die eigenen Interessen klar machen. :thumbup: :thumbup: :thumbup:



    LG Vatapitta

    Einige Programme „destabilisieren den Weltfrieden“ –

    USA stoppen Auslandshilfen vorerst


    Weniger als eine Woche nach seiner Amtseinführung als 47. US-Präsident setzt Donald Trump neue Maßstäbe in der US-Außenpolitik. Außenminister Marco Rubio kündigte die vorübergehende Aussetzung der Auslandshilfe an, um deren Effizienz und Übereinstimmung mit amerikanischen Interessen zu überprüfen.


    Von Reinhard Werner, 25. Januar 2025

    Weniger als eine Woche nach dem Amtsantritt von Donald Trump als 47. US-Präsidenten werden die USA ihre komplette Auslandshilfe auf den Prüfstand stellen. Dies hat Außenminister Marco Rubio am Freitag, 24.1., verkündet. Alle Zahlungen sind für vorerst 90 Tage ausgesetzt. Ausnahmen gelten lediglich für Militärhilfe an Israel und Ägypten, für Nahrungsmittelsoforthilfe und andere „legitime Ausgaben, die vor dem Datum dieser Leitlinien angefallen sind“.

    Mit seiner Direktive setzt Rubio eine Verordnung um, die Präsident Trump bereits am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit publiziert hatte. Auf der neu aufgesetzten Seite des State Departments ist die Direktive, über die Medien wie „Politico“ berichtet hatten, noch nicht zu finden.


    Direktive von Rubio gilt auch für die Ukraine

    Rubio hat jedoch auch bereits angekündigt, dass seine Ausgabenpolitik auf drei zentrale Fragen ausgerichtet sei. Es gehe stets darum, ob diese Amerika sicherer, stärker und wohlhabender machten. Dies erfordere es, „manche Prioritäten zu ersetzen, weniger Fokus auf manche Themen zu setzen und einige Praktiken zu beenden“.


    Die Direktive verlangt von allen diplomatischen und konsularischen Mitarbeitern der USA, „Arbeitsstopps“ für bestehende ausländische Hilfsprogramme zu erlassen. Diese Maßnahme ziele auf bereits genehmigte Zuschüsse ab, einschließlich Militärhilfe. Berichten zufolge sind auch bisherige Empfänger wie die Ukraine, Jordanien oder Taiwan betroffen.

    Rubios Anweisung sieht vor, die Auslandshilfeprogramme innerhalb von 85 Tagen umfassend zu überprüfen. In dieser Zeit will man Empfehlungen dahingehend ausarbeiten, welche Initiativen wieder eingeführt oder beendet werden sollten.


    USA weltweit größter Geldgeber

    Die Anweisung lässt eine gewisse Flexibilität zu. Entscheidungen über die Mittelvergabe müssten jedoch mit den dafür skizzierten Bedingungen übereinstimmen. Einige Beamte des Außenministeriums haben „Politico“ zufolge angedeutet, es könne dennoch zu Klagen gegen die USA wegen nicht eingehaltener Verträge kommen.

    Im Jahr 2023 waren die USA der weltweit größte Geber von Auslandshilfen. Diese summierte sich auf 60 Milliarden US-Dollar und damit etwa ein Prozent des Bundeshaushalts. Vor allem bezüglich einiger Gesundheitsprogramme klagen nun einige bisherige Empfänger über die neuen Realitäten.


    Bereits die von Donald Trump erlassene Verordnung hatte einige globale Gesundheitsprogramme in der Schwebe gelassen, unter anderem solche für Impfungen oder kommunale Kliniken. Auch der einst von Präsident George W. Bush geschaffene PEPFAR-Plan zur AIDS-Bekämpfung soll bis auf Weiteres von der Anordnung betroffen sein. Das Programm, das Bush eigenen Angaben zufolge einst in Zusammenarbeit mit U2-Sänger Bono entwickelt hatte, hatte bis dato etwa 110 Milliarden US-Dollar aus den Vereinigten Staaten erhalten. Neben 13 afrikanischen Ländern standen auch Haiti und Vietnam im Fokus des Programms.


    Bisherige Praxis „unvereinbar mit amerikanischen Werten“

    In der von Donald Trump erlassenen Verordnung über die Auslandshilfe der USA heißt es, die bisherige Praxis sei nicht auf amerikanische Interessen ausgerichtet. In vielen Fällen sei sie sogar unvereinbar mit amerikanischen Werten gewesen. Einige Programme „dienten dazu, den Weltfrieden zu destabilisieren“, heißt es in der Verordnung.

    Außerdem würden sie „in fremden Ländern Ideen fördern, die im direkten Gegensatz zu harmonischen und stabilen Beziehungen innerhalb und zwischen Ländern stehen“. Deshalb solle keine weitere US-Auslandshilfe ausbezahlt werden, die nicht vollständig mit der Außenpolitik des US-Präsidenten übereinstimme.


    Die 90-tägige Aussetzung soll dazu dienen, die „programmatische Effizienz und die Übereinstimmung mit der Außenpolitik der Vereinigten Staaten“ zu bewerten. Jede Abteilung ist angehalten, die in ihre Kompetenz fallenden Auslandshilfen zu evaluieren und das Büro für Management und Haushalt (OMB) über das Ergebnis zu informieren.


    Rubio gewährt Ausnahmen für Israel und Ägypten

    Eine Wiederaufnahme von Programmen müsse in Absprache mit dem Direktor des OMB erfolgen. Der Außenminister ist ermächtigt, bezüglich bestimmter Programme auf die 90-tägige Pause zu verzichten. Davon hat Rubio unter anderem mit Blick auf den engsten Verbündeten Israel Gebrauch gemacht. Ägypten kann ebenfalls weiterhin auf Unterstützung auch militärischer Art zählen, da die USA das Land als entscheidenden Akteur im Kampf gegen den Terrorismus betrachtet.

    Wie vor allem von Lebensschützern erhofft, haben die USA auch die erstmals 1984 von Präsident Ronald Reagan eingeführte Mexico-City-Policy wieder in Kraft gesetzt. Diese verbietet die Bereitstellung von Mitteln der Vereinigten Staaten für Programme, die im Verdacht stehen, Zwangssterilisationen oder erzwungene Schwangerschaftsabbrüche zu ermöglichen.


    Auch das Hyde Amendment aus dem Jahr 1980 gilt in den USA ab sofort wieder. Dieses bestimmt, dass Bundesmittel auch nicht zur Finanzierung von freiwilligen Schwangerschaftsabbrüchen verwendet werden dürfen. Ausnahmen sind lediglich Fälle von Inzest oder Vergewaltigung.


    Epoch Times


    Das Tempo bleibt weiter hoch! Der Mann ist 78 Jahre alt - Respekt!

    Neben dem Wahlkampf hat er all diese Dinge vorbereitet.

    Er tut nach der Wahl, was er vorher gesagt hat.



    LG Vatapitta

    Javier Milei und das Ende des starken Staates? Dr. Andreas Beck & Prof. Philipp Bagus im Gespräch, 58 Minuten, 24.01.25


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    Dr. Andreas Beck und Prof. Dr. Philipp Bagus zum theoretischen Hintergrund der Reformagenda in Argentinien. Warum ist Javier Milei erfolgreich und was bedeutet das für Deutschland?


    Zum Buch von Prof. Dr. Philipp Bagus: https://amzn.eu/d/2CDNFXG


    Die Videoeinspielung mit Milei ab Minute 6:20 ist absolute Spitze [smilie_blume]

    Das politische Geschachere ist vorbei!

    Es lebe die Freiheit verdammt!


    Die Frage aller Fragen beantwortet Bagus klar und begründet.

    War Hiltler Sozialist? - ab Minute 10:50



    LG Vatapitta