Beiträge von vatapitta

    Moin moin,


    ein Interview zur CS mit Joe Ackermann (ex CEO Deutsche Bank), 17.04.23, 51 Minuten


    Ich habe das Video noch nicht gesehen.
    Da Ackermann jegliche Empathie fehlt, könnte er folgenschwere Aussagen machen.
    Schaue es mir irgendwann am Freitag an.


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    "Was noch vor einem Jahr schier unvorstellbar schien, ist für den Schweizer Finanzplatz Realität geworden: Die Credit Suisse geht in ihrer ewigen Konkurrentin, der UBS, auf. Der Bund muss die Übernahme mit dreistelligen Milliardenbeträgen sichern. Und das weltweite Finanzsystem scheint ein weiteres Mal knapp am Kollaps vorbeigekommen zu sein. Wie konnte es fünfzehn Jahre nach der Finanzkrise wieder so weit kommen? Woran genau scheiterte die Credit Suisse? Steht dem Bankenplatz Schweiz eine neue goldene Ära bevor – oder ist das der Anfang vom Ende? Darüber spricht der NZZ-Chefredaktor Eric Gujer mit dem Schweizer Banker, promovierten Ökonomen und Financier Joe Ackermann."



    Kann jemand eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte machen?


    Zitat aus dem Transcript:
    ".... 2:26 etwas was wir glaube ich damals noch unterschätzt haben auch in den Annahmen dass durch diese Kombination von Social


    2:34 Media und Digitalisierung jeder zu Hause vor dem Fernsehen eine Nachricht bekommt
    2:40 über Social Media sagt das gefällt mir aber gar nicht und wer die bei Handy
    2:45 sein Geld verschiebt das heißt die Volatilität auf der einlagenseite so viel größer
    2:52 geworden als man je angenommen hat und damit hat es ganz neue Herausforderung gegeben wir haben hier bei der CSS mit
    2:59 einem Bankrun zu tun also etwas was man eigentlich fast nicht mehr für möglich gehalten hat in dieser Größenordnung bei
    3:06 einer Bank darf man nicht vergessen die mehr Kapital hat relativ zur bilanzungen
    3:12 zu den risikoaktiven als die UBS nämlich 20% gegen 18,2 und und da war man ja
    3:20 sicher dass es eine solide und gute Banken und dann kommen eben die vertrauensprobleme und plötzlich sind
    3:26 die Gelder weg aber das überrascht mich jetzt doch ein bisschen wenn sie sagen na ja sie haben da selber nicht dran
    3:32 geglaubt wirklich an die Regeln weil so eine in so eine Großbank
    3:38 geben so international vernetzt ist und man nicht einfach in der Schweiz irgendetwas machen kann ohne dann die
    3:46 amerikanischen Notenbank zu fragen die britische die Europäische Zentralbank ja
    3:52 aber das wusste man doch waren da die Finma die Finanzmarktaufsicht die
    3:58 Nationalbank waren die schlicht blauäugig nein ich glaube das war ja eine globale
    4:05 Maßnahme die man überall diskutiert hat nach der Finanzkrise und ...."



    LG Vatapitta

    das ist bei der guten Gasaktie ( Mrd.-Cashcow ! ) Cheniere Energy Inc im letzten Halbjahr auch so :

    Moin @Caldera,


    Cheniere Energy hat fast 21 Mrd. $ Schulden bei geplanten gut 21 Mrd. $ Umsatz in 2023.


    Hier wird die Eigenkapitalquote mit 5% angegeben. Hauptgeschäftsfeld ist Erdgasverflüssigung, also Dienstleistung. Die Erträge sind gut planbar, solange nicht neue Wettbewerber auf den Markt kommen.



    Schau Dir mal die australische Woodside an, die haben einen hohen Erdgasanteil bei ihren Produkten.


    Der Umsatz ist 4 - 5x so hoch wie die Schulden, Nettoergebnis höher als Schulden, KGV niedriger als Cheniere, Dividende höher und Eigenkapital bei 90%.



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    herzliche Glückwünsche allen Gewinner


    Goldpreis in Euro
    Am 20.11.2021 - 1634,49 €
    Tief: am 04.12. - 1574,21 €
    am 31.12. - 1608,21 €
    Hoch am 16.04. - 1825,35 €
    am 23.07. - 1690,16 €
    am 13.08. - 1757,10 €
    am 17.09. - 1671,88 €
    am 08.10. - 1738,56 €
    Tief: am 29.10. - 1651,79 €
    am 12.11. - 1709,48 €
    am 19.11. - 1695,06 €
    am 26.11. - 1687,02 €
    am 31.12. - 1704,81 €
    Hoch: am 28.01. - 1773,69 €
    am 04.02. - 1725,78 €
    am 11.02. - 1747,60 €
    am 18.02. - 1722,64 €
    Tief: am 25.02. - 1715,93 €
    am 04.03. - 1746,22 €
    am 11.03. - 1753,96 €
    Hoch: am 18.03. - 1863,38 €
    am 24.03. - 1836,96 €
    am 31.03. - 1815,67 €
    am 08.04. - 1840,57 €
    am 15.04. - 1820,43 €


    alter = neuer Tipp - 1891 €



    LG Vatapitta

    In Zusammenarbeit mit mehreren souveränen Staaten wurde ein Gesetzesentwurf für eine universelle Währungseinheit (Universal Monetary Unit Model Law) ausgearbeitet. In diesem Gesetzesvorschlag soll die UMU nicht als gesetzliches Zahlungsmittel für die Aushandlung von Inlandspreisen oder internationalen Handelsabkommen eingeführt werden. Stattdessen wird vorgeschlagen, UMU als komplementäres Geldmittel für die Wertaufbewahrung einzuführen, um eine mögliche saisonale und systembedingte Abwertung der Landeswährung abzufedern, und sie zum Zeitpunkt der Abrechnung als Zahlungsmittel anzubieten.

    Ach so, Gold ist jetzt völlig überflüssig! :thumbsup:

    Universal Monetary Unit (UMU), auch bekannt als Unicoin, ist eine Innovation im Bereich der Wertaufbewahrungskryptographie, die durch künstliche Intelligenz (AI) unterstützt wird. Sie folgt einem geldpolitischen Rahmen der Zentralbank, um eine kontinuierliche Kaufnachfrage, eine minimale Preisvolatilität und jährliche Zielvorgaben für die Preisgestaltung zu gewährleisten.

    Und was steht auf der Homepage von Unicoin?


    UNICOIN GEHT DAS HAUPTPROBLEM DER GROSSEN KRYPTOWÄHRUNGEN AN: EXTREME VOLATILITÄT


    Unicoins werden verwendet, um ein diversifiziertes Portfolio von Aktienpositionen in den zahlreichen aufstrebenden Wachstumsunternehmen aufzubauen. Die Inhaber der Münzen werden somit Teilhaber eines großen globalen Innovationsfonds und erhalten Dividenden.




    Diversifiziertes Portfolio-Ziel: 220 Mrd. US$


    Wir haben ehrgeizige Ziele, aber der Erfolg ist nie garantiert. Die Risikofaktoren finden Sie in unserem Emissionsprospekt.


    In der beigefügten Grafik steigt der Unicoin von 0,5 XYZ Anfang 2023 auf 40 XYZ Anfang 2027



    Zur Anonymität erklärt Krissy, wie es laufen soll. [smilie_blume]


    So schaut's aus: [Blockierte Grafik: https://unicoin.com/images/purchase/coin-purchase.webp]
    Ein Einhorn, da muss wohl eine Frau mitgewirkt haben?


    Chairwoman: Silvina Moschini :thumbup:
    Das Bild der Fee, kann ich leider nicht kopieren.



    Das Modell öffnet die Möglichkeit Länder oder Unternehmen, die sich nicht der westlichen Agenda unterwerfen, auszugrenzen. Es könnte im Crack-Up-Boom zum Vermögenstransfer für Milliardäre hinter den Abgrund genutzt werden und ...?


    Es würde mich nicht wundern, wenn der Bitcoin vom Handel mit dem niedlichen Einhorn ausgeschlossen würde.



    LG Vatapitta

    Danke @noli.melavo für das Einstellen des Videos. Da Rumble keine Übersetzung anbietet, habe ich nach etwas aktuellem von Prof. Werner auf Deutsch gesucht und das Folgende vom 09.04.23 gefunden.
    Veröffentlicht auf der Seite snbchf.com. - Hat diese Seite etwas mit der Schweizer Nationalbank zu tun?



    Die 1:47 Stunden sind ein Genuss an bisher unübertroffener Klarheit. - Inflation als Waffe!
    Für mich DAS Top Interview zum Finanzsektor der letzten 10 Jahren! [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_blume1.gif]

    https://snbchf.com/video/weik-…interview-richard-werner/


    Einige Tops in nicht chronologischer Reihenfolge - Timestamps auf der Seite mit dem Video.


    + Inflation als Waffe: Dezentrale Geldschöpfung zur Schaffung oder Steigerung von Produktivität ist nicht inflationär. Die Zentralbanken haben sich weltweit koordiniert, bewusst für die inflationäre Geldschöpfung im konsumtiven Bereich entschieden.


    + Die Fintechs sind per Gesetz gezwungen das Kaufverhalten ihrer Kunden preiszugeben. Das ist irgendwo in den AGBs versteckt. Das unterscheidet sie von den normalen Banken. Die internationalen Datenkraken wollen unbedingt an unsere Daten, die die normalen Banken derzeit noch schützen.
    ca. ab Minute 40 ff Ausnahme Truckerstreik in Kanada, wo die Regierung per Gesetzesänderung ins Banken-System eingegriffen hat, um die Teilnehmer des Protestes von ihrer finanziellen Freiheit abzuschneiden = Justin Castro - Dort wurde schon mal gezeigt, wie beabsichtigt ist das CBDC zu nutzen.


    + Die Inflation der 1970er Jahre diente der Einführung des Petrodollars. Kissinger ist nach Saudi-Arabien gereist und hat die Saudis ermutigt den Ölpreis anzuheben und die USA haben sich im Gegenzug verpflichtet das dortige Regime zu schützen. Das Ganze geschah um den wirtschaftlich erfolgreichen Konkurrenten der USA Japan und Deutschland zu schaden, die ihre Energie importieren müssen. Bretton Woods wurde beendet = Goldbindung des Dollars wurde abgeschafft.


    + ab 1:33 - Deng Xiaoping hat in China das Banken-System erneuert und viele kleine Banken geschaffen, was über 40 Jahre zu hohem Wachstum von ca. 10% geführt hat. Die kleinen Banken haben die kleine lokale Wirtschaft mit Kapital versorgt und so zu einem Wohlstand und Wachstum in der Breite beigetragen. Gegenbeispiel war die sowjetische Zentralbank.


    + Die Abschaffung der Regionalbanken und Einführung der digitalen Zentralbankwährung für mehr Kontrolle führt zu Null Wachstum!


    + ab 1:35 - Brüssel ist nur die wiederauferstandene Sowjetunion. Die Europäische Kommission ohne demokratisches Mandat ist das Politbüro.


    + ab 1:37 Investments: Gold, Digital Währungen nur zeitlich begrenzt. ..... Oldtimer, Kunst - 10 stürmische Jahre


    + ab 1:40 Einschränkung der Mobilität


    + ab Minute 1:45 beschreibt er das Phänomen der Psychopathen


    Prof. Werner - Informationen zur Person bei Wikipedia:

    [Blockierte Grafik: https://www.armstrongeconomics.com/wp-content/uploads/2017/05/Thatcher-Socialism-600x309.jpg]


    LG Vatapitta
    PS: Zum besseren Wiederfinden steht der Beitrag auch im Videoarchiv zum Finanzsystem.

    Danke @noli.melavo für das Einstellen des Videos. Da Rumble keine Übersetzung anbietet, habe ich nach etwas aktuellem von Prof. Werner auf Deutsch gesucht und das Folgende vom 09.04.23 gefunden - veröffentlicht auf der Seite snbchf.com. - Hat diese Seite etwas mit der Schweizer Nationalbank zu tun?



    In diesem Interview von Mark Friedrich mit Prof. Dr. Werner kommt ein Knaller nach dem anderen!
    Die 1:47 Stunden sind ein Genuss an bisher unübertroffener Klarheit.
    Für mich DAS Top Interview zum Finanzsektor der letzten 10 Jahren! [smilie_blume]

    https://snbchf.com/video/weik-…interview-richard-werner/


    Einige Tops in nicht chronologischer Reihenfolge:


    + Dezentrale Geldschöpfung zur Schaffung oder Steigerung von Produktivität ist nicht inflationär. Die Zentralbanken haben sich weltweit koordiniert, bewusst für die inflationäre Geldschöpfung im konsumtiven Bereich entschieden.


    + Die Fintechs sind per Gesetz gezwungen das Kaufverhalten ihrer Kunden preiszugeben. Das ist irgendwo in den AGBs versteckt. Das unterscheidet sie von den normalen Banken. Die internationalen Datenkraken wollen unbedingt an unsere Daten, die die normalen Banken derzeit noch schützen.
    ca. ab Minute 40 ff Ausnahme Truckerstreik in Kanada, wo die Regierung per Gesetzesänderung ins Banken-System eingegriffen hat, um die Teilnehmer des Protestes von ihrer finanziellen Freiheit abzuschneiden = Justin Castro - Dort wurde schon mal gezeigt, wie beabsichtigt ist das CBDC zu nutzen.


    + Die Inflation der 1970er Jahre diente der Einführung des Petrodollars. Kissinger ist nach Saudi-Arabien gereist und hat die Saudis ermutigt den Ölpreis anzuheben und die USA haben sich im Gegenzug verpflichtet das dortige Regime zu schützen. Das Ganze geschah um den wirtschaftlich erfolgreichen Konkurrenten der USA Japan und Deutschland zu schaden, die ihre Energie importieren müssen. Bretton Woods wurde beendet = Goldbindung des Dollars wurde abgeschafft.


    + ab 1:33 - Deng Xiaoping hat in China das Banken-System erneuert und viele kleine Banken geschaffen, was über 40 Jahre zu hohem Wachstum von ca. 10% geführt hat. Die kleinen Banken haben die kleine lokale Wirtschaft mit Kapital versorgt und so zu einem Wohlstand und Wachstum in der Breite beigetragen. Gegenbeispiel war die sowjetische Zentralbank.


    + Die Abschaffung der Regionalbanken und Einführung der digitalen Zentralbankwährung für mehr Kontrolle führt zu Null Wachstum!


    + ab 1:35 - Brüssel ist nur die wiederauferstandene Sowjetunion. Das Politbüro ist die Europäische Kommission ohne demokratisches Mandat!


    + ab 1:37 Investments: Gold, Digital Währungen nur zeitlich begrenzt. ..... Oldtimer, Kunst - 10 stürmische Jahre


    + ab 1:40 Einschränkung der Mobilität


    + ab Minute 1:45 beschreibt er das Phänomen der Psychopathen


    Prof. Werner - Informationen zur Person bei Wikipedia:


    LG Vatapitta

    Kurz zum Video: Durch die Zinsanhebungen ist ein Kursverlust auf das Anleihenportfolio von ca. 18.000 Mrd $/€ entstanden. Bei der SVB sind 18 Mrd. also 1/1000 davon aufgepoppt und habe zur Pleite der Bank geführt. Die Frage ist, wo die anderen 99,9% der Verluste an die Oberfläche kommen. Dazu kommen die Derivate, besonders die Zinsabsicherungsgeschäfte. Eine kleine Pleite kann eine große Gegenpartei über die Hebelung in den Abgrund stürzen usw.. - Dr. Krall setzt bei seiner sachlichen Analyse auf die Mathematik. :thumbup:


    finanzmarktwelt meldet:


    "Bankenkrise: Kredit-Vergabe der US-Banken fällt so stark wie noch nie


    Die Kredit-Vergabe der US-Banken ist im Gefolge der Bankenkrise in den letzten beiden Märzwochen so stark zurückgegangen wie noch nie zuvor. Dies deutet auf eine Verschärfung der Kreditbedingungen im Gefolge mehrerer aufsehenerregender Bankenzusammenbrüche hin, die der Wirtschaft schaden könnten. Das berichtet nun Bloomberg.


    Die Kredit-Vergabe der Geschäftsbanken ging in den zwei Wochen bis zum 29. März um fast 105 Milliarden Dollar zurück, so stark wie noch nie in den Daten der Federal Reserve seit 1973. Der Rückgang um mehr als 45 Milliarden Dollar in der letzten Woche war in erster Linie auf einen Rückgang der Kredite kleiner Banken zurückzuführen.


    Der Rückgang der gesamten Kreditvergabe in der letzten Märzhälfte war breit gefächert und umfasste Immobilienkredite sowie Gewerbe- und Industriekredite.


    Bankenkrise: Dramatischer Rückgang der Kredite von US-Banken – sie sanken in den letzten beiden Märzwochen um den Rekordwert von 104,7 Milliarden Dollar


    Bankenkrise: Kunden-Einlagen der Banken fallen weiter
    Aus dem Bericht der Fed vom Freitag geht auch hervor, dass die Einlagen der Geschäftsbanken in der letzten Woche um 64,7 Milliarden Dollar gesunken sind, was den zehnten Rückgang in Folge bedeutet und vor allem auf einen Rückgang bei der Kreditvergabe für Großunternehmen zurückzuführen ist.
    Der Rückgang der Kreditvergabe folgt auf den Zusammenbruch der Silicon Valley Bank und der Signature Bank – damit wird die Folge der Bankenkrise immer klarer: eine massive Kreditklemme!


    Wirtschaftswissenschaftler beobachten den so genannten H.8-Bericht der Fed, der eine geschätzte wöchentliche Gesamtbilanz aller Geschäftsbanken in den USA enthält, genau, um die Kredit-Bedingungen zu beurteilen. Die jüngsten Bankenzusammenbrüche haben die Bemühungen der Zentralbank erschwert, die Inflation zu senken, ohne die Wirtschaft in eine Rezession zu stürzen.


    Am Donnerstag fiel der Index der Kreditbedingungen der American Bankers Association auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Pandemie, was darauf hindeutet, dass die Bankökonomen in den nächsten sechs Monaten mit einer Verschlechterung der Kreditbedingungen rechnen. Infolgedessen werden die Banken bei der Vergabe von Krediten wahrscheinlich vorsichtiger werden.


    Rezession wahrscheinlich
    Die Bankenkrise hat eine Rezession wahrscheinlicher gemacht, so Jamie Dimon von JPMorgan Chase & Co. Der Vorstandsvorsitzende der Bank sagte in einem Jahresbrief, dass die Ausfälle „den Markt stark verunsichert haben und eindeutig zu einer Verschärfung der finanziellen Bedingungen führen werden, da Banken und andere Kreditgeber konservativer werden“.


    Aus dem Bericht der Fed geht hervor, dass die Kreditvergabe bei den 25 größten inländischen Banken in den letzten zwei Wochen um 23,5 Milliarden Dollar zurückging und bei kleineren Geschäftsbanken im gleichen Zeitraum um 73,6 Milliarden Dollar einbrach. Die Kreditvergabe ausländischer Institute in den USA ging um 7,5 Milliarden Dollar zurück.


    Auf die 25 größten inländischen Banken entfallen fast drei Fünftel der Kreditvergabe, obwohl in einigen Schlüsselbereichen – darunter Gewerbeimmobilien – kleinere Banken die wichtigsten Kreditgeber sind.
    In einem Vermerk zu dem Bericht erklärte die Fed, dass die inländischen Banken in der Woche bis zum 22. März Kredite im Wert von 60 Milliarden Dollar an Nichtbanken veräußert haben, was bedeutet, dass diese Kredite nicht mehr von kommerziellen Kreditgebern gehalten werden.


    In der Zwischenzeit sind die so genannten „sonstigen“ Einlagen, die große Termineinlagen ausschließen, bei den Geschäftsbanken seit der Woche zum 15. März um 260,8 Milliarden Dollar gesunken. Bei den inländischen Banken gingen sie um 236 Milliarden Dollar zurück, was hauptsächlich auf einen Rückgang bei den 25 größten Instituten zurückzuführen ist. Die Einlagen bei kleinen Banken fielen um 58,1 Milliarden Dollar.
    Zweiwöchige Veränderungen:

    • Die gewerbliche und industrielle Kreditvergabe – die als eng verfolgter Gradmesser für die Wirtschaftstätigkeit gilt – fiel um $68 Milliarden.
      Gewerbliche Immobilienkredite fielen um 35,3 Milliarden Dollar
    • Die Gesamtaktiva, die Tresorbestände sowie Guthaben gegenüber Einlageninstituten und der Fed umfassen, sanken um fast 220 Mrd. $.
    • Die Gesamtverbindlichkeiten sanken um mehr als 188 Milliarden Dollar

    Der Bericht der Fed über die Aktiva und Passiva der Geschäftsbanken enthält eine Aufschlüsselung der Kredite nach Verwendungszwecken – wie Verbraucher-, Immobilien- und Geschäftskredite – sowie Kategorien auf der Grundlage der Bankgröße.
    Die H.8-Veröffentlichung der Fed basiert in erster Linie auf Daten, die wöchentlich durch eine Stichprobe inländischer Banken ausländischer Institute gemeldet werden." - Ende Zitat



    Mein Kommentar:
    Das Rattenrennen um die schwindenden Kundeneinlagen bei den Regionalbanken geht weiter. Wie schwierig die Situation einiger Banken ist, wird vor allem an der Veräußerung von 60 Mrd. Dollar Krediten an Hedgefonds deutlich und am Einbruch bei der Kreditvergabe.


    An den Aktienmärkten rennt der Bulle halbvolle Pulle, während die Verschiffungen von Elektronik aus Asien um ca. 30% einbrechen. Das ist ein Frühindikator für die Wirtschaft. Wenn die wirtschaftliche Realität am Aktienmarkt wahrgenommen wird, könnten darunter vor allem die gut gelaufenen und hoch bewerteten Chipaktien - z. B. Nvidia - leiden. (Fugmann Videoausblick heute)



    LG Vatapitta

    Moin moin!
    Glückwünsche an alle Gewinner


    Goldpreis in Euro
    Am 20.11.2021 - 1634,49 €
    Tief: am 04.12. - 1574,21 €
    am 31.12. - 1608,21 €
    Allzeit Hoch am 16.04. - 1825,35 €
    am 23.07. - 1690,16 €
    am 13.08. - 1757,10 €
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    am 12.11. - 1709,48 €
    am 19.11. - 1695,06 €
    am 26.11. - 1687,02 €
    am 31.12. - 1704,81 €
    Hoch: am 28.01. - 1773,69 €
    am 04.02. - 1725,78 €
    am 11.02. - 1747,60 €
    am 18.02. - 1722,64 €
    Tief: am 25.02. - 1715,93 €
    am 04.03. - 1746,22 €
    am 11.03. - 1753,96 €
    Hoch: am 18.03. - 1863,38 €
    am 24.03. - 1836,96 €
    am 31.03. - 1815,67 €
    am 08.04. - 1840,57


    neuer Tipp - 1891 €



    LG Vatapitta

    16 deterministische Faktoren für die Börsenhausse 1982 - 2021
    (R2 - Erklärung: 98,2%)


    I. Hohe, dann fallende Inflation
    II. Moderate oder fallende Personalkosten
    III. Entmachtung der Gewerkschaften
    IV. Eine äußerst junge Bevölkerung
    V. Minimale Input- oder Rohstoffkosten-Inflation
    VI. Geringe globale (<27%), regionale und nationale Staatsverschuldung
    VII. Stark fallende Besteuerung für Unternehmen VIII.Deutlich weniger Bürokratie und Ideologie
    IX. Shareholder Value, Growth, Dividenden und Buyback-Epoche
    X.Höhere Produktivität durch Computerisierung & Internet
    XI. Aufstieg des Globalismus
    XII. Monopole Weltmachtstellung (USA-getrieben)
    XIII. Kontinuierliches Wirtschaftswachstum zwischen 1982 und 2008
    XIV. Kontinuierliche Erhöhung der globalen, regionalen und nationalen Geldsumme
    XV. Geringe Staatsquote an der Wirtschaft
    XVI. Relativ gute Gesundheit - siehe Gesundheitsstudie


    Minute 24:37 aus dem Interview von Mario Lochner mit Florian Homm.


    Sehr werthaltiges Interview, wie immer gut vorbereitet. - Thema Total Return, Banken und Shorten.



    LG Vatapitta

    Es muss neu überwiesenes Geld und noch dazu von einem anderem Bank-Konto sein


    Die ING will also von anderen Banken das Guthaben abschöpfen.
    Dann geht das Geld auf ein Sparkonto welches nun in der Regel liegen bleibt. In diesem Fall mindestens ein halbes Jahr. Der Michel möchte ja seine Zinsen kassieren. Kann sich jeder seine eigenen Gedanken dazu machen...

    Wer schlau ist, überweist zunächst alle nicht verzinste Kohle von der ING auf ein anderes Konto, wartet eine Woche und überweist es dann auf das verzinste Konto. - Das haben die Bankster von der ING anscheinend nicht auf dem Schirm.


    Erst später wird sich herausstellen, ob das wirklich schlau war. ;)


    Die anderen Banken müssen jetzt nachziehen. Das macht das gesamte System nicht stabiler. [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/pinch.png]
    Markus Fugmann meinte gestern im Marktgeflüster, dass das Rattenrennen begonnen hat.


    Krall meint, dass das Geld auf der Bank sicher sei, da es einen Billionen Bailout geben wird. Kannste Dir aber nicht mehr viel dafür kaufen.
    Die Aktionäre sind nicht sicher, die Anleihegläubiger wahrscheinlich auch nicht und Du ...???



    LG Vatapitta

    Danke @GoldmanSachse und @Sorgenfrei!


    Die Total Assets von SSL sind durch die Übernahme von Nomad Royalty von Q 2/22 auf Q 3/22 (15.08.22) stark gestiegen. Gut 510 Mio. $ Schulden sind gleichzeitig dazugekommen.


    Die Zinsen dieser Total long-term liabilities führen zum Nettoverlust.


    TFPM und WPM haben Netto Cash und FNV hat sehr überschaubare Schulden.
    Vermutlich wegen der Zinslast ist SSL derzeit ein Underperformer.


    Ich vermute, dass die Konsolidierung in dem Sektor weiter geht und FNV sich EMX einverleibt und WPM bei SSL zuschlagen könnte.


    Begründung: Das Geschäft der Royaltys besteht darin zukünftige Minen bis zur ersten Produktion zu finanzieren. Die Finanzierungskosten sind stark gestiegen und der Minenbau leidet unter woken (=verrückten) Auflagen.
    Sandstorm hat zumindest einige produzierende Minen und einige vor der Produktion. Eine Übernahme ist sicherer und günstiger als neue Projekte zu finanzieren.


    Ich habe FNV und TFPM als Kernpositionen im Depot fest und langfristig.
    WPM und EMX sind auf der Watchlist.



    LG Vatapitta

    Zwei Interviews von Mario Lochner, Florian Homm, 02.04.23, 32 Minuten - zu Total Return, Short Trading (!) und Banken.


    und mit Dr. Markus Krall, 05.04.2023, 1:10 Stunden - Herr Krall zeigt klare Kante in allen Bereichen. Wenn er gerufen wird, wird er den Job des Wirtschaftsministers nicht ablehnen, als würdiger Nachfolger Ludwig Ehrhards. :thumbup:


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    LG Vatapitta

    Dr. Markus Krall im Interview mit Mario Lochner.


    Und dann steigt die Inflation auf 30% – Banken-Insider Markus Krall verrät Krisen-Szenario
    Waren Silicon Valley Bank und Credit Suisse nur ein Vorbeben? Und geht die Bankenkrise bald erst richtig los? Ich frage nach bei einem Experten, der tiefe Einblicke in die Mechanismen der Banken hat: Dr. Markus Krall. Der Volkswirt und Unternehmensberater hat den Großteil der Risiko-Mess-Systeme für Banken entwickelt und rechnet damit, dass es knallen wird. Allerdings warnt Krall bereits seit Jahren vor dem Scheitern des Bankensektors in Europa … liegt er jetzt endlich richtig? Krall sieht viele versteckte Risiken in den Bankbilanzen schlummern und hält Beschwichtigungen wie bessere Vorschriften und mehr Eigenkapital für Beruhigungspillen für Leichtgläubige. Warum er bei einem gewissen Szenario mit einer Inflation von 30% rechnet, aber eben auch mit einer Rettung der Banken im Notfall und einem Crack-Up-Boom, erklärt er im exklusiven Video. Zudem verrät Krall, wie Anleger sich bei Alternativen positionieren können wie Fremd-Währungen, Anleihen und Gold, wann wir einen Reset brauchen und was in Deutschland schiefläuft …, 05.04.2023, 1:10 Stunden




    Mein Kommentar: Mario Lochner hat das Interview, wie immer, gut vorbereitet. So kann sich eine detaillierte und tiefgründige Analyse der Situation von Banken, Wirtschaft, den sozialen Auswirkungen und der politischen Lage entwickeln. - Besonders das Statement von Dr. Krall zur Lage in Deutschland - der Genderismus ist eine Geisteskrankheit, mit der sich die Befürworter vollständig dem politischen Diktat unterwerfen - und die Wege zur Heilung sind die investierte Zeit wert. - Er hat von seinen Eltern ein wirtschaftlich gesundes Land geerbt und das möchte er auch seinen Kindern hinterlassen. [smilie_blume]


    LG Vatapitta

    Thomas Meyer, Flossbach von Storch Research Institute, Welt, 05.04.2023


    Die Notenbanken spielen Verlust-Versteck – und der Steuerzahler trägt die Kosten
    Die aktuelle Bankenkrise unterscheidet sich grundsätzlich von jener von 2008. Zwar erleiden diesmal auch die privaten Institute Verluste, viel größer sind sie jedoch für die Notenbanken. EZB und Co. verschleiern sie allerdings geschickt.


    ... gekürzt ...


    Die unterschiedlichen Auswirkungen der heutigen Bankenkrise auf Geldinstitute und Zentralbanken werden deutlich, wenn man die Jahresabschlüsse 2022 der Sparkassen und der Bundesbank vergleicht. Die Sparkassen haben zur Deckung ihrer Verbindlichkeiten selbst in hochwertige Anlagen investiert. Früher konnten sie diese Anlagen zum Anschaffungswert auf ihren Bilanzen mit der Begründung verbuchen, dass sie diese bis zur Endfälligkeit halten würden. Das ist jetzt anders.


    Da diese Anlagen möglicherweise auch verkauft werden müssen, wenn Sichteinlagen abgezogen werden, müssen sie nun nach neuen Bilanzierungsregeln zu Marktkursen bewertet werden. Durch die Neubewertung dieser und anderer Papiere erlitten die Sparkassen im vergangenen Jahr einen Verlust von 7,9 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis fiel daher von 11,5 Milliarden vor auf 3,7 Milliarden Euro nach der Bewertungsänderung. Die Sparkassen schrieben weiter schwarze Zahlen, auch weil der – aus Zinseinnahmen und -zahlungen resultierende – Zinsüberschuss anstieg.


    Dagegen musste die Bundesbank einen Verlust an „monetären Einkünften“ in Höhe von 2,2 Milliarden Euro verbuchen, der sich aus ihrer Beteiligung an den Anleihekaufprogrammen der Europäischen Zentralbank (EZB) ergab. Dort sind die Zinseinnahmen inzwischen geringer als die Zinszahlungen auf mit den Programmen geschaffene Reserveguthaben der Banken. Folglich schloss die Bundesbank das Jahr 2022 mit einem Verlust von insgesamt 172 Millionen Euro ab.


    Nicht darin enthalten sind Buchverluste aus Abschreibungen auf Wertpapiere. Denn anders als die Sparkassen verbucht die Bundesbank (wie alle Zentralbanken des Eurosystems) ihre Anleihen zu Anschaffungskosten, auch wenn es nicht Absicht war, sie bis Endfälligkeit zu halten. Würde die Bundesbank wie die Sparkassen rechnen, hätte sie die gewaltige Summe von 138,7 Milliarden Euro abschreiben und einen Verlust von 138,9 Milliarden ausweisen müssen. Damit wären mehr als drei Viertel der seit 1999 durch Neubewertungen aufgebauten stillen Reserven in einem Jahr vernichtet gewesen.
    ... gekürzt ...


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    LG Vatapitta

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    Aktien von Banken shorten – unerwarteter Favorit kommt aus Kanada
    Wie sich herausstellt, findet man die größte Leerverkaufsposition bei Bankaktien derzeit nicht in der Schweiz, im Silicon Valley oder in New York, sondern in Kanada. In den letzten Wochen haben Leerverkäufer laut Bloomberg ihre Short-Wetten gegen die Toronto Dominion Bank (TD) aufgestockt, und haben nun rund 3,7 Milliarden Dollar gegenüber Kanadas zweitgrößter Bank im Spiel, wie eine Analyse von S3 Partners zeigt. Das ist der höchste Wert unter Banken und sonstigen Finanzinstituten weltweit, und bringt TD vor die französische BNP Paribas und die Bank of America (siehe Übersicht in folgender Grafik).
    Warum TD Beachtung bei Shortsellern findet
    Dies hat zum Teil mit der allgemeinen Skepsis gegenüber dem Bankensektor zu tun, nachdem drei US-Regionalbanken scheiterten und die Credit Suisse gezwungen war, sich mit der UBS zusammenzutun. Es gibt nur wenige Anzeichen dafür, dass die kanadischen Banken Liquiditätsprobleme haben, auf die sich die Anleger in letzter Zeit konzentriert haben. Analysten verweisen jedoch auch auf die Besorgnis über die Abhängigkeit von TD von der Verlangsamung des Immobilienmarktes in Kanada, sowie auf die Verbindungen zum US-Markt durch die Beteiligung an der Bank Charles Schwab, und die geplante Übernahme einer Regionalbank.


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    LG Vatapitta

    Moin moin,


    im Marktausblick von Markus Fugmann - Minute 15:35 - wird das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen verschiedener Anlageklassen aufgelistet.


    US-Staatsanleihen - 700 Mrd. $
    Gold - 183 Mrd. $ :hae:
    US-Aktien 170 Mrd. $
    Bitcoin 21 Mrd. $


    Devisenhandel 6,6 Billionen $


    Der tägliche Goldhandel entspricht 90,4 Millionen oz = ca. 2812 Tonnen [smilie_happy]
    183 Mrd. $ : 2024 $/oz x 31,1 Gramm/oz : 1.000.000 Gramm/Tonne


    LG Vatapitta

    Danke @woernie [smilie_blume]


    Kannst Du Dir bitte einmal die Bunds und Bonds Charttechnisch langfristig ansehen?


    Für mich als Laien sieht es bei den Bunds zumindest so aus, als ob sie noch deutliches Potential nach unten haben. In dem Zusammenhang sind auch die Junkbonds interessant, die sich trotz höherer Zinsen für Staatsanleihen (=Konkurrenz) immer noch über früheren Tiefs halten. - HYG

    Danke
    Vatapitta