"Die Fähigkeit des Kartells, die Kontrolle zu übernehmen, ist das Ergebnis der jahrelangen Entwicklung von Infiltrationstaktiken durch das Kartell."
"An vielen Stellen der Stadt blieben die Bewaffneten des Kartells unbehelligt. Es gab Berichte, daß das Kartell verschiedene Soldaten als Geiseln genommen und sie zu töten gedroht hatte. Und unter diesen Umständen war es am besten, den Verdächtigen gehen zu lassen und Präsident Andres Manuel Lopez Obrador verkündete das am Tag nach den Ereignissen. Einfach ausgedrückt, die mexikanische Regierung gab den Soldaten grünes Licht, ihn freizulassen. Sie kapitulierten."
"Ein wichtiger Punkt ist, daß einige der Kartelle nicht wegen der Drogen Krieg führen, sondern wegen der Kontrolle der Avocadobranche. In Teilen des Bundesstaats Guerrero kontrollieren Kartelle den Zugang zu Goldminen und sogar die Preise von Waren in den Supermärkten. In Mexiko Stadt zahlen Barbesitzer Schutzgeld, um im Geschäft zu bleiben. Im Vergleich zum Drogenhandel sind die neuen "Unternehmen" eher lokale Geschäfte"
"Mexikanische Kartelle bieten finanzielle Anreize für Angehörige der mexikanischen Streitkräfte zu desertieren. Ein Artikel in USA Today vor über 10 Jahren stellte fest, daß von Januar bis September 2007 4.956 Soldaten desertierten, ca. 2,5% der Streitkräfte. Fox News meldete, daß bis 2012 über 56.000 Soldaten desertiert sind."
"Einige Kartelle veröffentlichten Anzeigen und boten eine bessere Bezahlung als die Armee an. Die Kartelle rekrutieren erfolgreich vom Militär, sie finden sogar Rekruten aus den mexikanischen Spezialeinheiten. Viele dieser Deserteure arbeiten letztendlich für die Kartelle als ausgebildete Killer, die die Taktiken des mexikanischen Militärs verstehen. Diese ausgebildeten Ex-Soldaten verstehen es, mexikanische Patrouillen zu umgehen und haben ein grundlegendes Verständnis dafür, wie man konventionelle militärische Kräfte effektiv angreift."
"Mexikanischen Milizen operieren außerhalb des Gesetzes und viele schaffen ihre eigenen Regeln. Einige Milizen arbeiten mit ihren Gemeinden zusammen und erreichen ein bestimmtes Niveau an Frieden, andere gehen aggressiver vor. In einem Al Jazeera Report berichten Journalisten über Milizen, die in Städten patrouillierten und sogar die mexikanischen Polizei mit vorgehaltener Waffe anhielten."
"Ich persönlich halte alle meine Mexiko-Investments, und zwar aus einer Reihe von Gründen. Erstens habe ich diese Positionen auf sehr niedrigen Niveaus gekauft und zweitens habe ich mit einer Reihe von CEO´s dieser Unternehmen gesprochen und alle sagten, daß sie sich völlig sicher fühlten und die Kartelle an ihnen kein Interesse hätten.
Es ist unerläßlich, daß wir feststellen, daß alle diese Leute voreingenommen sind, weil sie damit ihr Geld verdienen. Außerdem kann es stimmen, daß es jetzt absolut keinen Grund zur Sorge gibt, doch kann sich das ganz schnell ändern."
usw.
von David Morgan