Der Bürger wurde vor allem so erzogen, perfekt in seinem Hamsterrad zu rotieren, das Geld für sinnlosen Konsum rauszuschmeißen, die Rente herbeizusehnen und sein ganzes Leben darüber zu jammern, ohne etwas zu ändern.
Gerald Hörhan hats mal ganz treffend formuliert:

Von diesem Bullshit-Denken muss man sich mal lösen.
Arbeiten im Hamsterrad und sich dann bis zur Rente für eine Immobilie zu verschulden ist der typische Irrweg, den nahezu jeder etwas wohlhabendere Arbeitnehmer geht. Die Arbeitnehmer der Unterschicht haben diese Möglichkeit ohnehin nicht, aber selbst die werfen ihr kleines bisschen an Kaufkraft für unnötigen Konsum aus dem Fenster.
Und sorry liebe Boomer, ihr habt die fettesten Jahre in der ganzen Menschheitsgeschichte mitgemacht! Wer es hier nicht geschafft hat, für seinen Ruhestand vorzusorgen, der ist selbst schuld. Klar, das Rentensystem ist ungerecht und blablabla, aber am Ende ist man immer noch für sich selbst verantwortlich und nicht der Staat.
Aber wiegesagt, das Konzept "Altersvorsorge" ist sowieso typisches Mittelstandsdenken, von dem man weg muss. Man sollte noch viel weitergehen und finanzielle Freiheit anstreben, ganz unabhängig vom Alter. Wer jung angefangen hat, kann schon mit 30 schon genug angespart haben, um nicht mehr arbeiten zu müssen. Mit der typischen Konsumorientierung ist das natürlich unmöglich. Ich empfehle hierzu die Konzepte des Frugalismus aufzugreifen, was ein freies Leben ermöglicht und damit mehr Lebensglück bringt als das erzwungene Hamsterrad.
Rente, Grundsicherung, ALG1, ALG2, .... interessiert mich alles einen Scheißdreck, denn ich brauche es nicht.