Und Du kannst noch lernen, aus Deinen Fehlern und auch aus denen anderer. Das erste ist einfacher, weil es richtig schmerzt und das Zweite ist viel schwieriger, aber es tut ganz einfach weniger weh. Der Dritte Weg wäre dann der Versuch Weg 1 dadurch zu ersetzen und eigene Fehler zu vermeiden, dass man sehr viel nachdenkt. Das aber ist schwer, weil Falschinformationen versuchen, das Denken zu beeinflussen und fehlzulenken.
Das Silber so schlknapp ist... keine Ahnung warum das so sein soll. Gehe über eine Münzenbörse und mehr als 99 % von dem, was an Silber und an Gold angeboten wird, ist Silber. Oft stehen da Kisten oder Schachteln mit Silbermünzen, die es zum oder sehr nahe am Metallwert gibt. So eine Schachtel mit Goldmünzen habe ich nie gesehen. Das vorab. Erkennbar "Knapp" ist hier nichts.
Preise, gerechnet und angezeigt in Papiergeld sagen nichts. Die sind schon dadurch immer manipuliert, dass sie in Geld angezeigt werden, das kein Geld, soondern unbesicherte Schuld ist.
Meine Erfahrung aus über 50 Jahren: den tiefsten Einstiegspreis und den höchsten Verkaufskurs trifft man (so gut wie) nie. Das zu versuchen, ist lt. Einstein Schwachsinn und Idiotie. Weil: man versucht es immer wieder, hofft, dass es dieses Mal klappt und es geht narürlich auch dieses Mal wieder schief. So weit ist auch das noch logisch. Dann: das kann, wenn überhaupt, nur der tun, der selbst und bewusst die Ursache für den Preisanstieg setzt. So etwa, wie der Investor, der im Wissen, dass es einen Anschlag auf das WTC geben würde, gegen die Versicherungen wettete, bei denen der Kasten versichert war.
Was kann man denn machen, um niemals völlig daneben zu greifen?
Man kann aus Charts das Geld dadurch rauskürzen, indem man Ratios bildet: Was ist Gold, gerechnet in Silber, Platin, Kakao, Erdöl und so weiter wert?
Dann das Gleiche mit Silber, Platin nd anderen Sachen, die man so "in echt" kaufen und lagern kann.
Dann weiß man, was relativ zueinander "billig" oder "teuer" ist.
Weiter weiß man, dass der Gewinn stets im Einkauf liegt.
Weiter weiß man, dass nur der im Fiat-Geld-System nichts verliert, der das immer wertloser werdende Geld zeitnah ausgibt.
Wer zur Vermeidung langfristig sicherer Verluste "zeitnah" investieren muss, der wendet automatisch die Cost-Everage-Methode an.
Es ist also sehr einfach:
Alternative 1:
(1) zu Anfang etwas Gold in handlichen Stücken kaufen, damit man zur Not liquide ist und liquide bleibt. Und etwas Fiat als Liquiditätsreserve halten.
(2) über Ratios nachsehen, was "billig" und was "teuer" ist.
(3) genau das solange kaufen, bis das nicht mehr so ist.
Das ist das, was immer geht.
Alternative 2:
1) zu Anfang etwas Gold in handlichen Stücken kaufen, damit man zur Not liquide ist und liquide bleibt. Und etwas Fiat als Liquiditätsreserve halten.
(2) über Informationen herausfinden, was derzeit noch relativ "billig" ist und was extrem im Preis steigen könnte.
(3) genau das solange kaufen, bis entweder der Preis explodiert oder sich die Information / Nachricht als unzutreffend erwiesen hat (was im Regelfall so ist).
Wer hier in einem Drittel richtig liegt, der ist King. Und wer hier nicht beim doppelten, drei- oder vierfachem Preis rausgeht, sondern das Ding bis zum Verfünffacher oder Verztehnfacher durchzieht, der performt Alternative 1 oft aus.
Sprüche wie "dieses Mal ist alles anders" sind die allerteuersten Sprüche für Anleger.
Ab und zu kommt das mit dem mehr als Verfünffachen vor (Rhodium). Aber das ist selten. Und da wurde vorher nicht "geklingelt".
Alternative 3: Mischstrategien.
X% Alternative 1 ind Y% Alternative 2
oder: auf Silber oder anderes Münzmetall (Pt, Pd) bezogen:
man weiß oder vermutet, dass (Beispiel Silber) Silber
- nach derzeitigem Stand der Technik in großen Mengen für Solarzellen benötigt wird
- lt. Information durch Samsung in schnell ladbaren Kohlenstoff-Silber-Feststoffbatterien enthalten sein muss.
- nach allgemein bekannten Infos in sehr großen Mengen in einigen Rüstungsgütern enthalten ist.
- in den letzten Jahren eher weniger, als mehr gefördert wurde.
Sicher "wissen" kann man nichts; Viele Nachrichtenm egal von unabhängigen oder Staats/Stystem-Medien sind entweder gelogen oder es war oder es kommt ganz einfach anders, als berichtet oder aber aufgrund dieser "Beiträge" vermutet.
Man weiß auch (oder man weiß es auch nicht) dass es stark überbewertete Münzen gibt, aber auch viele Münzen gibt, di enahe am Materialwert notieren, weil sie nicht nachgefragt werden. Und man weiß auch, dass sich Nachfrageverhalten ändern kann.
Strategie:
zahle maximal 20, 30 oder 50 % (irgendwann macht das bei zu hohen Aufschlägen keinen Sinn mehr, weil es reines Münzensammeln wird) über den reinen Materialwert und kaufe dafür ältere Münzen (zum Beispiel zwischen 1960 und 2000) in 1a-Zustand mit relativ geringen Auflagen.
Bei einem Verfünffacher oder Verzehnfacher durch Silberpreissteigerung ab damit in den Tiegel oder gegen etwas mehr "Schrottsilber" tauschen und dann mit dem Schrott in den Tiegel oder, wenn irgendwann der Sammlerwert dazukommt: zum Vielfachen des Matallwertes an Sammler verkaufen und so das Silber "verbilligen".
Nächste Strategie:
(1) Nehme Gold, Silber, Platin, Palladium und Rodium
(2) Bilde Ratios und das so weit in die Vergangenehit zurück, wie möglich, aber maximal 75 Jahre. Am besten in USD. Den gibt es schon so lange.
Das Mittel ist da, wo der Durchschnitt des Ratios in dem Zeitraum liegt.
Von da aus messe ich den Grad der Über- oder Unterbwertung.
(3) Gewichtung einführen:
Günstigste Ratio: kaufe 40 %
Zweitgünstigste Ratio: kaufe 30 %
Drittgünstigste Ratio: Kaufe 20 %
viertgünstigste Ratio: kaufe 10 %
Problem: sobald der Investmentbereich "Standardprodukte/Anlagematall" verlassen wird und sobald man es bei der Beschaffung mit anderen Verkäufern, als geprüften oder vertrauenswürdigen Edelmetallhändlern zu tun kriegt, muss man seine Ware und seine Geschäftspartner selber prüfen und auch andere Risiken (Versandarten, Versandwege) mit in Betracht ziehen und bewerten...... Und das kann (zum Glück) nur, wer Ahnung hat und physikalische und numismatische Grundlagen kennt.
Das "Gute" daran:
Du hast immer mindestens 10 % von dem, was Du ausgegeben hast in Gold.
Und Du hast immer mindestens 30 % von dem, was Du ausgegeben hast in Gold oder Silber.
Und zu 40 % hast Du von den vier Metallen immer das gekauft, was sehr warhscheinlich das meiste Potenzial nach oben hatte.
Verluste durch Pleiten hast Du als Käufer, Eigentümer und Besitzer real existierender Ware keine.
Das Risiko: das, von dem Du 10 % kaufst, hat die nächsten 10 oder 15 Jahre die höchsten Preissteigerungen. So, wie bei Platin und Gold.
Gibt noch ein paar weitere.
Herr Eichelburg sagte mal sinngemäß: es ungefähr richtig zu machen, würde auch reichen.
Die beiden Hauptrisiken:
Geldentwertung und Wegnehme des Investments durch Dritte (Beschlagnahme, Verleihung, Verkauf und Übertragung auf Dritte durch Verwahrstelle, Verpfändung, Insolvenz/Pfändung oder Veruntreuung usw.) institutionell oder durch Dienstleister (auch im Ausland, z.B. in USA) gelagerter Metalle sind dadurch schon mal ausgeschaltet.
Bei als Sammelurkunde hinterlegten Aktien geht das leider nicht. Hier gibt es immer Verlust- und Bertrugsrisiken, so wie bei Wirecard. Manche dieser Risiken sind allgemein bekannt und andere seind es weniger.