Beiträge von PMChris

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    Original von vatapitta
    Was die Citibank schon hinter sich hat, haben viele andere noch vor sich.


    Viele Grüße
    Vatapitta


    Auch die Citibank hat ihre(n) letzten Schritt(e) noch vor sich. Das wird in den nächsten Wochen noch richtig abgehen.

    Man konnte die Situation der Finanzmärkte, so wie sie sich heute darstellt, schon im April dieses Jahres absehen. Trotzdem hat es bis August gedauert bis erste echte Konsquenzen folgten. Nun haben wir Ende November, und die Konsequenzen kommen tröpfelnd in der Realwirtschaft an. Schaut man auf Europäische Konjunkturbarometer und Arbeitsmarktzahlen, so sieht alles noch rosig aus. Und die Presse wacht gerade mal ganz langsam auf. Daher glaube ich noch an mindestens ein halbes Jahr Verzögerung, bis es richtig kracht.

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    Original von durran
    ich fürchte - ohne hier zu pessimistisch klingen zuwollen - das wir innerhalb kürzester zeit - also in den nächsten wochen in eine weltwirtschaftskrise schlittern werden.


    Ganz so schnell wirds nicht gehen. Die Zentralbanken (in USA die FED, hier EZB, Bundesbank etc) werden solange sie können alles tun, um die Geschäftsbanken am Leben zu halten. Da werden auch Zombies weiterbeatmet. Was allen weltweit um die Ohren fliegt ist der Derivatemarkt, daher wird zwar Liquidität an die Banken vergeben, damit die weiterexistieren, diese aber nicht in großem Maße weiter an deren Kunden. Damit wird die Wirtschaftsleistung drastisch zurückgehen, da die meisten Handelshäuser und Produzenten ohne funktionierende Kreditlinien nicht ordentlich arbeiten können. Du hast Recht, das der implodierende Derivatemarkt das System zerstören wird, aber ich glaube, das mit den Taschenspielertricks der Zentralbanken, Banken und Ratingagenturen der Crash noch bis Mitte nächsten Jahres hinausgezögert werden kann. Aber er wird gewaltig werden, mindestens so wie 1929, eher noch heftiger.

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    Original von taheth
    Wenn sie konzertiert auf Shoppingtour gehen, müssen die Amis die Hosen runterlassen bzw. den Staffelstab übergeben.
    Vielleicht liegt da der tiefere Sinn.


    Wenn sie das geschickt tun, können sie damit weit mehr erreichen als mit einer großen Flotte von Flugzeugträgern.

    [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,518636,00.html]SPON Artikel[/URL]


    Zum Dollar und Rohöl. Diesmal gar nicht mal schlecht recheriert.


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    Original von katzengold
    Bin ich ganz auf dem Holzweg.....


    Gruß Katzengold


    Ja. Der Goldmarkt ist verschwindend klein mit ca. 155.000 Tonnen Gold weltweit. Davon vieleicht 28.600 Tonnen bei den Zentralbanken, wahrscheinlich sogar wesentlich weniger da sie das ausgeliehene Gold nicht wiederbekommen. Wären nach aktuellem Kurs bestenfall 711 Mrd$ Gold bei den Zentralbanken, wenn sie die 28.600 Tonnen denn hätten und auch noch alle auf den Markt werfen. So wie es aussieht ist der aktuelle weltweite Derivatenmarkt gut 1000x so gross. Das Bruttosozialprodukt der USA ist ca. 19 mal so groß. Und in schlechten Zeiten scheint es so zu sein, das Zentralbanken wie Privatleute sich eher weniger von ihrem Gold trennen.


    Aber in einem hast Du auf jedenfall Recht. Es werden Unsummen von Papiergeld verschwinden, mit oder ohne Gold.

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    Original von zoto
    Geld und Inflation
    JOURNALISTEN Wenn Bernd Niquet gegenwärtig die Aussagen über die Zukunft der Börse und der Wirtschaft betrachtet, dann stechen unserem YEALD-Kolumnisten zwei Thesen ins Auge, die überall wiederzufinden sind und das gesamte Geschehen zu regieren scheinen. Doch Niquet hält sie beide für falsch...



    http://www.yeald.de/Yeald/a/84…1C3316AB2808FAB7A61632737


    Der ist ja süß. Als ob es die Erdölproduzenten interessiert, ob sich der Michel das Faß Öl noch leisten kann. Wenn er die hälfte Öl für den doppelten Preis absetzen kann, macht er doch nichts falsch. Und das Tante Emma dann im Kalten sitzt, wird ihn genau so kalt lassen.


    Das Preisspiralen nur mit Lohnspiralen funktionieren sollen, geht vom Erhalt des Lebensstandards aus.


    Er scheint wohl davon auszugehen das nicht sein kann, was nicht sein darf...


    Und der Geldsee, in den die Notenbanken hineindrucken ist nicht unendlich. Die Geschichte von John Law an hat das ca. alle 80 Jahre gezeigt

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    Original von Archie-Verschnitt
    Die OPEC wird sich das (hoffentlich) 3x überlegen, ob sie den Ast,
    auf dem sie sitzt, absägen wird.


    Grüße


    Was willst Du machen, wenn der Baumbestitzer am Ast sägt, auf dem Du sitzt.
    Warten bis er durch ist, weil er ja schon so dünn sein könnte, das er bei jeder weiteren Bewegung bricht?

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    Original von Archie-Verschnitt
    Wer würde schon diese gewaltige und wichtige Aufgabe eines Staates
    in die Hände einer Privatfirma legen ?!!!Grüße


    Die USA. Die haben schon mehrere Versuche in dieser Sache hinter sich. Die Staatsorganisation ist das Treasury Department, Die FED ist eine private Bank. Ich meine mit 7,5 Mrd Eigenkapital aber das ist nicht wichtig, wenn man als einziger das Geld selbst drucken kann... Untersuchungen einer Präsidentenkommission zur Wiedereinführung einer goldangelehnten Währung hatten herausgefunden, das das Gold aus Fort Knox (mal egal ob da nun noch physikalisches liegt) der FED gehört, und damit der Präsident so gar kein Gold hat, mit dem er eine solche Währungsreform durchführen könnte.

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    Original von Rostu
    und bejammert jeden Tag, an dem das Eichelburg-Szenario nicht eintritt.


    Ganz im Gegenteil. Ich freue mich z.B. über jeden Tag ohne Katastrophe. Menschen, die Autos mit Airbag, ESP etc. kaufen sind doch nicht deshalb Spinner, weil sie Geld für etwas ausgeben, was sie nicht oft oder vieleicht sogar nie benötigen. Trotzdem sind solche Sicherheitseinrichtungen teilweise vorgeschrieben.


    Was soll also daran falsch sein, einen Teil seiner Lebensvorsorge gegen einen Währungscrash abzusichern?

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    Original von schwuppp
    Genauso wie das Papiergeld stellt Gold nur einen geringen Wert als Gebrauchsgut dar. Seinen Wert erhält es einzig durch die der Goldmenge gegenüberstehende Summe an Gütern, die man für die Währung beziehen kann.


    Durch den immer aufwändigeren Abbau bei steigenden Goldpreisen werden so Massen an realen Wirtschaftsgütern wie fossilen Kraftstoffen und Bergbaugerät verbraucht.


    Hier stellt sich doch Frage, ob Gold wirklich die Lösung unserer Probleme ist.


    Dieselbe Argumentation galt schon zur Zeit der Römer. Mit deren Gold kannst Du immer noch was kaufen. Mit den vielen Papiergeldvarianten danach nicht.


    Das Gold jetzt steigt liegt ja nicht am Gold.

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    Original von clarius


    warum wird der Menschheit obgleich der unverkennbaren finanziellen Schieflage weiterhin Normalität suggeriert?


    Grüße
    Clarius


    Das war schon immer so und ist zutiefst menschlich. Objektiv betrachtet befanden sich die Menschen in Europa während des ersten und zweiten Weltkriegs in einer viel schlechteren Lage als auch unter ungünstigen Entwicklungen bei einer Weltfinanz und Wirtschaftskrise zu erwarten ist.


    Demnächst werden sich die unvorbereiteten die Augen reiben, das nach 60 Jahren Wohlstand ihre Vorsorge fürs Alter verschwunden ist. FIAT ist eben kein sicherer Wertspeicher.

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    Original von durran
    ich rechne noch immer mit einem aktiencrash mitte oktober als einleitung der großen rezession.


    Kann sogar sein das sie so schnell inflationieren, das es eine Rezession/Depression ohne nomialen Aktiencrash gibt.
    Dow bei 14000 und USIDX bei 0,42 ist wie DOW bei 7000 und 0,84.