Zitat
Original von Heidi
Ich habe mir nun einen groben Überblick verschaffen können und dabei einige sehr schöne Raritäten gefunden.
Es waren jedoch, seit etwa 1974 ,alle Umlaufmünzen, alle Sonderprägungen aller Prägestätten originalverpackt in Blistern dabei. Das nimmt sehr viel Platz weg.
Ist es wirklich sinnvoll, von allen Jahrgängen alles zu horten?
Wenn ich nun pro Jahr einen Satz behalte und den Rest verkaufe-wo -bekomme ich dann den ursprünglichen Kaufpreis?
Zwei befragte Münzhändler sagten, dass ich für die Umlaufmünzen nur den Nennwert bekomme.Lediglich einige 5/ 10 DM /€ Stücke seien ein wenig mehr wert.
Das ist jedoch viel weniger als bezahlt worden ist.
Kann mir jemand einen Tipp geben? Behalten--oder wo verkaufen?
Herzlichen Dank im voraus.
Heidi
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Die deutsche Mark ist zur Zeit völlig out bei Sammlern, alle rennen den Euros hinterher. Eben deshalb trage ich zur Zeit eine DM-Sammlung zusammen, billiger wird es nicht mehr.
Die Umlaufmünzen in Blistern nennt man Kursmünzensätze (KMS) und auch die sind bis auf 2 Jahrgänge deutlich unter dem damaligen Kaufpreis zu haben. Teurer sind nur die Jahrgänge 1986 und 1995, obwohl auch die weit unter den ehemaligen Höchstpreisen gehandelt werden.
Ein Verkauf lohnt sich nur bei wirklich erstklassigen und bankfrischen Stücken aus den 50er und 60er Jahren. Dafür lassen Sammler wie ich auch mal ein paar Euro springen. Die Tage habe ich ein Pfennigstück von 1948 in bankfrisch für €12,- bei ebay weggehen sehen. 5- und 10 Pfennig von 1967 G bringen in gutem Zustand auch ein paar Euro ein.
An deiner Stelle würde ich alles behalten, dunkel und trocken einlagern und nach ein paar Jahren mal wieder nachsehen, wie sich die Preise entwickelt haben.
Gruß
mvd