Höchst interessant. Allerdings sollte der Begriff "Marge" vorher definiert werden.
Hier scheint mit "Marge" der Unterschied zwischen An- und Verkaufspreis gemeint zu sein.
Erlaubt sei an der Stelle die höfliche Mitteilung, daß nach unserer Kenntnis noch nicht einmal 5% der verkauften Münzen aus Ankäufen von privat stammen, bei den meisten Händlern dürfte diese Quote sogar signifikant unter 1% liegen.
Insoweit ist die Marge des Händlers die, die zwischen Einkaufspreis ab Münzprägestätte oder ab Großhändler und dem Verkaufspreis der Ware liegt. Nach unseren Beobachtungen verkaufen nahezu alle Händler hier unter den von Ihnen erwähnten 5% Marge, eher im Bereich zwischen 1 und 3%, einige noch darunter.
Von dieser Roherlös-"Marge" müssen allerdings auch noch alle Kosten gedeckt werden, wie Werbung, Versicherung, Forderungsausfall, Kursabsicherungskosten, Angestellte, Raumkosten, Alarmaufschaltung etc.
Die Marge im Edelmetallgeschäft ist im Vergleich zu nahezu allen anderen Branchen sensationell niedrig, - allein die Menge der umgesetzten Produkte und der häufige Kapitalumschlag machen dies teilweise wieder wett.