Beiträge von ghost_god

    Hallo yoyo,


    haben lange nicht mehr diskutiert - hab Dich schon vermisst :)


    Meines Wissens nach wurden Zwangshypotheken frueher nur als Ausgleich fuer entwertete Hypotheken in der Altwaehrung eingefuehrt, immernoch m.E. ein Skandal aber letztlich traf es nur den, der seine Immobile fremdfinanzierte. Das ist nicht mein Ziel, ich plane, schuldenfreie Immobilien/Grundstuecke zu erwerben, jedoch wie gesagt in weiter Ferne.


    Zudem stuenden auch die theoretischen Zwangshypotheken meiner Strategie nicht entgegen: Ziel ist es, von guenstigen Immobilien- und Grundstueckspreisen zu profitieren, nicht von Krediten, die spaeter in einer Hyperinflation defakto entwertet werden, was quasi einem Schuldenerlass gleichkaeme. Dieser positive "Sondereffekt" wuerde durch Zwangshypotheken natuerlich ausgeglichen werden, meine Basisstrategie, Immobilien- und Grundstueckswerte spaeter guenstig mit teurem Gold zu kaufen wird davon aber natuerlich nicht beruehrt -> zwei ganz unterschiedliche Effekte, die Du hier betrachtest.


    Schoene Gruesse & schoenes WE

    Und wenn Du's anonym haben willst, gehe zu einer Landesbank - frag moeglichst vorab telefonisch ab, normalerweise aber ohne Konto und bis EUR 14.999 anonym moeglich.


    Nenne Dich "Frau Mayer" und unterschreibe, falls noetig, die Entgegennahme mit "Mayer".


    By the way... Willkommen im Forum.


    mfG

    Gold als solches hat keinen grossen Nutzen - schon gar nicht fuer den Privatmann - einziger Nutzen fuer ihn ist der Wert, der dem Gold als Tauschmittel zugesprochen wird. d.h. wichtig fuer mich als Privatmann, der z.Z. Gold kauft, ist in diesem Zusammenhang ausschliesslich, welches Tauschverhaeltnis das Gold in Zukunft gegen andere Waren und Dienstleistungen einnimmt - d.h. in nominellen Geldeinheiten gemessen sein Preis.


    Daher ist es m.E. auch keineswegs sinnvoll, ausschliesslich konstant Gold zu kaufen, ohne sich ueber den Verkauf Gedanken zu machen - das entbehrt jeder vernueftigen Investitionstheorie.


    Meine persoenliche Strategie ist sehr langfristig angelegt. Ich besitze u.a. viel physisches Gold, und rechne damit, dass der relative Wert von Gold zu Grund und Boden / Immobilien ueber die naechsten Jahre / Jahrzehnte stark steigen wird. Ich kaufe also z.Z. Gold, mit dem langfristigen Ziel, es spaeter gegen Grund und Boden / Immobilien zu tauschen - wie sich die Waehrungen zwischenzeitlich verhalten spielt dabei eine untergeordnete Rolle.


    Andere Forumteilnehmer moegen andere Strategien verfolgen. Sinnvoll waere z.B. auch, das Gold heute zu kaufen, um es in der fernen Zukunft gegen Waren des taeglichen Gebrauchs zu tauschen - Nahrung, Kleidung, etc. Dann verkauft man das Gold stueckweise, je nach Bedarf.


    Beim physischen Gold sollte man jedenfalls m.E. nicht in Geldeinheiten denken, sondern in Umtauschverhaeltnissen von Gold zu diversen Guetern/Dienstleistungen. Was interessiert mich, ob die Unze Gold auf EUR 1000 steigt, wenn alles andere ebenfalls um 200% im Preis steigt?



    schoene Gruesse

    Hallo Humm,


    ich kenne das Zertfikat nicht und bin auch kein Freund von Zertifikaten, da die Emittenten sich ueblicherweise sehr viele Moeglichkeiten offenhalten, bei stark steigenden Preisen die Zertifikate zu kuendigen und einen z.B. im Falle ABN Amro nicht exakt definierten Geldbetrag an die Eigner auszuzahlen (siehe Verkausprospekte von ABN Amro). Sollte ihnen das Hedging nicht gelingen, schaut der Zertifikate-Eigner in die Roehre..


    Aber interessieren wuerde mich konkret, um welchen Basiswert es exakt geht. IPE handelt diverse Kontrakte, vom Spot ueber Monats- und Saison- bis hin zu Jahreskontrakten. Geht es um UK Gas?


    UK Gas ist in den letzten Wochen z.B. eher ruecklaeufig im Preis gewesen - wir muessten uns schon einigen, worueber exakt wir hier reden.




    Aber interessantes Thema!!



    mfG

    Bei kleineren Betraegen geht man das Risiko sicherlich guten Gewissens ein - aber es gibt doch auch Menschen, die sich sogar einen Tresor kaufen oder Schliessfaecher anmieten, um Schaetze in Sicherheit zu wissen. Dann drueckt man Werte von EUR 10.000 + nachvollziehbarerweise sicherlich ungern einem Postbeamten unversichert in die Hand.


    Ich wuerd's nicht tun.


    Eine Landesbank hat kuerzlich fuer mich 25 Kruegerrrands fuer EUR 392 pro Stueck besorgt. Ich komme aber wohl erst in 4-6 Wochen dazu, diese dort zu bezahlen und abzuholen. Man wartet gern, Preis und Menge sind vereinbart, Service am Kunden garantiert. Ich habe kein Konto, die kennen meinen Namen nicht und haben auch keine Telefonnummer von mir.


    Meine letzten Unzen holte ich dort zum damals vereinbarten Preis ab, als der Goldpreis bereits 20 Euro hoeher stand.



    Warum sollte jemand also bei Ebay, Goldseiten oder sonstwo im Internet kaufen, Risiken beim Transport, bei Bezahlung, bei persoenlichen Ueberhaben grosser Geldmengen an fremde Menschen in fremden Gegenden eingehen, wenn's so einfach bei Landesbanken geht?




    mfG

    Audibeni,


    Zitat

    Hallo
    Ich Versende auch unter den gleichen Voraussetzungen der Deutschen Post.
    Du Kannst gegen 25 Euro bis zu 25000 Euro Versichert Versenden.


    Gruß


    audibeni



    -> d.h. Deine Ware ist nicht versichert..


    Also doch besser zur Bank gehen und dort anonym Gold & Silber kaufen, statt sich auf Ebay, Goldseiten, oder sonst wo unnoetigem Risiko ausgesetzt zu sehen.



    mfG

    Twinson,


    Aaron verglich einen Barren Silber mit einer Unze Gold. Du aber redest von Praegekosten beim Silber.. die beim Barren natuerlich nicht anfallen. Auch kann das Gewicht m.E. kein zufriedenstellender Grund sein - dann muesste ein Silberbarren per Selbstabholung bei z.B. Degussa, etc. wesentlich guenstiger sein.


    Der einzige Grund, warum physische Silberbarren so teuer im Ankauf und so guenstig im Verkauf sind, ist das Fehlen eines liquiden Marktes fuer physische Silberbarren. Alles andere ist m.E. falsch.


    Banken wollen Silberbarren nicht ankaufen - was sollen sie auch damit? Hoher logistischer Aufwand, etc. - Banken wollen kein Silber haben - leiten es hoechstens mit Gewinn vom Produzenten zum Kaeufer durch.


    Gaebe es einen liquiden Markt fuer physisches Silber, wo sich Kaeufer und Verkaeufer traefen, so waere auch der Spread zwischen An- und Verkauf kleiner.



    mfG

    Roehngold,


    war lange mit Optionen und Futures sowohl im Gold, als auch im Silber investiert. Leider habe ich saemtliche Positionen zu frueh mit vergleichsweise wenig Gewinn geschlossen. Beide Arten des Engagements hatten natuerlich den Vorteil, durch sie gehebelt an aus meiner Sicht wahrscheinlichen Kurssteigerungen zu partizipieren. Mein Basisinvestment war aber seit Beginn physisch und wird es auch fuer lange Zeit bleiben.


    Ich plane nicht, in den naechsten Jahren eine einzige Unze Gold zu verkaufen - und vor EUR 1000 pro Unze denke ich nichtmal drueber nach.


    Ich habe mir damals die Frage gestellt, ob ich in Euro oder in Gold investieren moechte - die Wahl fiel auf Gold. Jeder Euro, den man nicht zu Konsumzwecken benoetigt, ist ein Investment in die Waehrung Euro - eine solche Investition halte ich fuer unrentabel. Daher meide ich grosse Cashbestaende.


    Natuerlich gibt es viele alternative Investments zu Gold - anderes Thema :)



    mfG

    Bei Gold darf man nicht die gleichen Masstaebe ansetzen, die fuer andere Rohstoffe oder gar Equities gelten. z.Z. interessiert sich der Grossteil der Gold-Anleger und Gold-Spekulanten primaer fuer die derzeitige, sowie kuenftige Entwicklung von Angebot und Nachfrage nach Gold. Dieser Analyseansatz ist bei allen anderen Rohstoffen und natuerlich erst recht bei Aktien, Bonds, etc. auch nicht in Frage zu stellen - aber beim Rohstoff Gold spielt langfristig der Devisenmarkt eine viel entscheidendere Rolle, als das tatsaechliche mengenmaessige Angebot und die tatsaechliche mengenmaessige Nachfrage nach physischem Gold. Hieraus, also aus der monetaeren Funktion des Goldes, wird aller Voraussicht nach ein Trend entstehen, der seine Dynamik und seine Begruendung in den rasant wachsenden Geldmengen finden wird. Die Angebot/Nachfrage Situation spielt in einem solchen Szenario quasi keine Rolle. Die Bewertung des Goldes in nominellen Zahlen - also in Euro-Geldeinheiten, oder in US Dollar-Geldeinheiten - wird sich irgendwann 1:1 und spaeter in einer spekulativen Uebertreibung sogar ueberproportional an den gewaltigen Geldmengen, sowie deren fortschreitendem Wachstum orientieren.


    Dieses Verstaendnis ist es, dass den aufgeklaerten Investor bereits jetzt Gold kaufen laesst. Ob jeder auf der Strasse vom Gold redet oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Gold ist das Fundament eines jeden Geldsystems, Gold ist eine Art von Geld und es ist vor allem die Messlatte einer jeden nominellen Geldeinheit, die der Mensch im Laufe der Zeit zu kreieren vermag.


    Begeht bitte niemals den Fehler, ueber Gold auf die selbe Art und Weise zu urteilen, wie ihr es aus Aktienmaerkten und anderen Rohstoffmaerkten gewohnt seid.



    mfG

    .. think of the bigger picture guys...


    Wer in Gold langfristig investiert, sollte bei EUR 400 pro Unze doch nicht von "zu teuer" sprechen. Warum dann das Investment?


    Gold ist m.E. systematisch massiv unterbewertet. Kursspruenge von 10 oder 20 Euro pro Unze erhellen den Tag und deuten das Potenziel an - aber langfristig sind doch wohl eher vierstellige Preise in Dollar und Euro zu erwarten.


    Habe gestern nochmal bei 392 Euro nachgekauft. Wenn panische Kaeufe grosser Investoren beim Gold kommen, dann geht's wesentlich schneller nach oben als z.Z. Wann diese panischen Kaeufe kommen, wird sich zeigen. m.E. stehen wir kurz davor.


    mfG

    Aladin,


    jo - das stehen wir schon durch - grundsaetzlich ist dies ja unsere Richtung. Ist halt nur immer wieder aergerlich, wenn man ungluecklich ausgestopt wird. Ohne stop loss wollte ich bei der size nicht rein gehen. Lass Silber auf 5$ fallen und ich waere 110.000 Euro los gewesen - sowas geht manchmal schneller, als man denkt. Gegen einen Trend stemme ich mich ungern. Daher die stops.


    Geniessen wir einfach die Panik aller shorties und freuen uns ueber das, was wir haben und aergern uns nicht ueber das, was uns entgangen ist.. :)



    let's enjoy the show

    Aladin,


    kannst Du Dich noch erinnern, dass ich letzte Woche 50.000 Unzen Silber bei 6.99 long gegangen bin? Naja, eigentlich bin ich den dec-future bei 7.10 long gegangen, entspricht einem spot preis von 6.99.
    Meinen Stop hatte ich bei 6.95 im dec Kontrakt, entsprach also einem stop im spot bei 6.84.


    Bin Mittwoch mit ca. 10.000 Euro Verlust ausgestoppt worden, weil's intraday nen dip an meinen stop gab (exakt ran, close out auf intraday low bei 6.91 im dec 05 future...)


    stuende jetzt (3 Arbeitstage spaeter) ca. 19.000 Euro im plus. damn it!


    Meine uebrigen Positionen laufen prima - aber z.Z. bin ich fast ausschliesslich physisch drin.




    So kann's auch gehen :)



    mfG

    Hallo com_tom,


    wie gesagt, Du wirst mit hoher W'keit keine Kruegerrands finden, die Dir wegen einiger Kratzer/Gebrauchsspuren guenstiger als ueblich angeboten werden. Falls doch: zuschlagen!


    Fast alle Kruegerrands sind mehr oder weniger zerkratzt. Das begruendet sich bereits in der Auslieferung groesserer Mengen. Banken liefern oft in hartplastik-rollen mit jeweils 25 Stueck pro Rolle. Die Unzen liegen also aneinander und bekommen dadurch sicherlich auch die einen oder anderen Kratzer.


    Selbst Banken ist die Qualitaet eines Kruegerrands im Normalfall beim Ankauf egal - wenn er nicht gerade extrem beschaedigt ist.


    mfG