Armstrongs düstere Goldprognose - Es ist nicht vorbei bis die fette Lady singt
24.07.2015 | Redaktion
In seinem täglichen Blog äußerte sich Armstrong gestern zum Gold und auch zu Vorwürfen, er sei ein "Gold-Basher". Seiner Ansicht nach, wären es aber die Gold Bugs, die mit ihrem "Konzept verheiratet seien" und nicht sehen, was in Wahrheit abliefe.
Für ihn habe der Dollar zu steigen und Gold zu fallen, weil u.a. die Struktur des Euros ungesund ist. Die Weltwirtschaft verlagere ihren Schwerpunkt nach Asien und die sozialistischen Modelle des Westens scheitern.
Deflation breite sich aus, weil überschuldete Regierungen die Steuern immer weiter anheben, damit die Wirtschaft abwürgen und die Liquidität zerstörten. Zudem sei die technische Revolution extrem deflatorisch.
Zum Gold: Das Tief wäre noch nicht da, erst, wenn die Mehrheit sehr negativ ist bzw. wenn Kursziele von 600-700 $ ausgegeben werden. Wichtige Marken auf Wochenbasis sind 1.084 und 1.075 $, dann 1042 und 1.026 $. Hier liegen Unterstützungen bevor die 1.000 $ gebrochen würden.
Wenn 1.084 $ auf Wochenbasis hält, dann könne ein Anstieg von 2 Wochen folgen und jedermann riefe das Tief aus. Falls wir darunter schießen, folgten darauf 2 Panikwochen und ein Test des Hochs von 1980 (850 $). Falls das eintrifft, wäre des "Endziel" noch tiefer. Was nach dem 1. Oktober 2015 käme, wäre alles andere als normal und keiner der heute Lebenden hätte das schon mitgemacht.