Beiträge von romario


    „Wird Chinas Renminbi den US $ als Weltreservewährung Nr.1 verdrängen ?“


    Alleine niemals, so lange China kommunistisch ist. Dazu fehlt einfach das Vertrauen in das Regime,
    von daher alleine eher keine Weltreservewährung.
    Eine Art "Basket" aus Emerging Markets Währungen, dann eher schon, gemischt mit einigen Industrieländer-Währungen
    USD - CAD - AUD - CHF (EUR) - - BRL - INR - CNY - RUB - - ZAR - MXN - etc.
    Vielleicht bildet man einen % ual gewichteten Basket, wie immer der auch gestrickt sein könnte :hae:

    Wenn die Allianz Pleite ist, dann ist das ganze System Pleite!


    AIG war auch pleite und war größer als Allianz
    AIG hat heute die ziemlich die gleiche Marktkapitalisierung wie die Allianz, war aber pleite und wurde gerettet
    http://www.handelsblatt.com/un…r-ins-visier/6217914.html
    Kapitallebensversicherungen? nein danke :boese: Geldvernichtung
    Kauf lieber Sachwerte wie Edelmetalle Gold und Silber, ein eigenes Häuschen und Unternehmensbeteiligungen = Aktien(fonds) [smilie_love]

    Es sínd u.a auch die riesigen Geldströme, die in ETFs oder ähnliche Derivate fließen anstelle / bzw. nicht in Gold und Silberaktien !!


    Die ETFs, zumeist reine Papierkonstrukte, auch wenn Medien dies anders darstellen, sind erst wenige Jahre alt.
    Waren früher Goldminen eine Alternative vs. Goldanlage, immerhin verkörpern sie Anlagewerte etc, sind es heute vielfach ETF, die ja in etwa die Edelmetallpreise abbilden.


    Der Vollständigkeit halber soll aber erwähnt werden, daß es einige wenige Edelmetall ETFs gibt / geben soll, die physisch hinterlegt sind, so die der ZKB und die von Sprott...


    wer bei Edelmetallen Gold und Silber auf ETFs anstatt auf Goldmünzen, Silbermünzen, Barren, etc. setzt der ist selbst schuld. Physisch sicher ist doch nur das was man auch wirklich selber in der Hand und im Schließfach, Tresor hält. Wer solchen Mist kauft (ETF, Derivate, etc.) ist selbst schuld. Bei Aktien gilt das Gleiche! Man hat die Aktie bzw. Unternehmensbeteiligung nur dann, wenn man auch die Aktien bzw. Aktienfonds hält. Wer auch hier Derivate, ETF, und Indexzertifkate kauft, der hat im Endeffekt nur mit Papier gehandelt, ist aber "physisch" nicht in Unternehmen investiert.
    Bei Gold, Silber, Aktien gilt: Nur Gold- Silber- Münzen, nur Aktien (fonds) sollte mal haben und
    KEINE Derivate, KEINE ETFs, KEINE Zertifikate. Denn wie sagte schon damals André Kostolany: "Teufelszeug"


    hallo @ Chef,
    Du und ich als Bayern [smilie_love] verstehen uns natürlich sofort schon wieder.
    Du sprichst von der Numismata 2012 in Frankfurt am Main da bin ich auf jeden Fall,
    oder aber Du meinst die Edelmetallmesse in der Hauptstadt (München)? ist halt ziemlich weit weg von uns.
    Aber ich hoffe wir können auf das gemeinsame Bier zurückkommen.
    weiß-blaue Grüße
    Romario

    Letzteres ist richtig imo - 19% müssen in diesem Fall abgeführt werden


    ... obwohl die Münze Lunar I Australien 30 AUD im EU-Amtsblatt für MwSt befreites Anlagegold gelistet ist?
    dann würden dem Händler von 2.699 EUR brutto abzüglich MwSt 19% = 430,93 EUR nur netto 2.268,07 EUR übrig bleiben.


    Warum senkt dann der Händler nicht den Preis auf 2.450 EUR?
    Dann wäre die Münze auf jeden Fall MwSt frei.
    Der Sammler hätte günstiger gekauft und der Händler hätte viel mehr in der Kasse.


    Macht doch keinen Sinn.
    Von daher gehe ich nach wie vor davon aus, dass alle im EU Amtsblatt aufgeführten Münzen auch tatsächlich MwSt frei sind.


    Ich stimme Tilo zu, da müssten mal die professionellen Händler was dazu sagen, aber ich bin sicher, auch da sind die Meinungen unterschiedlich.
    Im Zweifelsfalle für den Angeklagten :tired:

    @ Thilo
    ich denke mal das wird gerade mal so gehandhabt wie man es braucht und ich bin der Überzeugung, dass viele, wenn nicht sogar alle Händler,
    Münzen die im EU-Amtsblatt unter Umsatzsteuer Befreites Anlagegold gelistet sind, diese auch so behandeln, nämlich Umsatzsteuer befreit.
    Oder erkläre mir doch bitte mal folgendes:


    Aktuell verkauft Händler X den Drachen Lunar I 1 oz Gold aktuell mit 2.699 EUR


    http://www.muenzenmueller.de/p…_info.php?products_id=173


    das sind aktuell 96% über Spot (> 180%)
    Deiner Meinung nach also MwSt pflichtig.


    Lunar I 1 oz Gold Australien 100 AUD steht aber in der Liste der MwSt befreiten Münzen für Anlagegold,
    und sollte auch MwSt befreit sein.


    Verkauft Händler X die 1 oz mit 2.699 EUR so müsste er ja Deiner Meinung nach 19% MwSt abführen, also 430,93 EUR
    Es blieben ihm dann nur noch 2.268,07 EUR netto übrig.


    Also wäre die 1 oz Drache MwSt pflichtig, dann würde der Händler ihn doch gleich mit nur 2.450 EUR verkaufen,
    das wären aktuell 79% über Spot, aber dann wäre die Münze ja Deiner Meinung nach MwSt frei. Der Händler müsste keine Umsatzsteuer abführen
    und er hätte 181,93 EUR mehr als wenn er ihn mit 2.699 EUR MwSt pflichtig verkaufen würde.


    Also wäre der Drache MwSt pflichtig würde der Händler unter < 180% bleiben und trotzdem mehr daran haben als wenn er über > 180% geht und die MwSt pflicht in Kauf nimmt.


    Also gehe ich mal davon aus, wenn Münzen im EU Amtsblatt für Umsatzsteuer Befreites Anlagegold stehen, dann sind sie auch Umsatzsteuer-frei.
    Ich lasse mich aber auch gerne eines Besseren belehren - wenn es jemand besser weiß, bitte.


    Tilo
    ok - mag ja sein, dass DU Recht hast!
    kann uns eigentlich ja auch gar nicht interessieren wie wo wann was der Händler versteuert, sein Problem,
    mich interessiert nur der Preis der Münze die ich kaufe.
    Außerdem habe ich noch keine Münze gekauft die > 180 % Gold-Spot-Preis gekostet hat,
    selbst der Drache dürfte aktuell 2.457 EUR kosten um noch MwSt frei zu sein.


    Absurd ist es aber schon, denn wenn er mich 2.458 EUR kosten würde, dann müsste der Händler davon 392,45 EUR MwSt (Umsatzsteuer) ans Finanzamt abführen.
    Oder aber die 2.458 EUR wären netto, dann müsste ich 467,02 EUR mehr dafür bezahlen, wäre dann ein Brutto Preis von 2.925,02 EUR.


    Was nur 1 EUR mehr oder weniger bewirken kann!
    unglaublich, wer sich solche Gesetze überlegt.


    Und wird die Münze dann noch teurer (> 250% Spot), dann wird sie wieder billiger, weil nur 7% MwSt statt 19% anfallen.


    Egal wie, die MwSt zahlt immer der Endverbraucher an Vater Staat und hat somit ein gutes Werk getan ... :thumbup:


    So, frei nach Trappatoni "ich habe fertig" mit diese Thema [smilie_happy] http://www.youtube.com/watch?v=qzfq2HxAkrk :thumbup:


    "So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist". (Mt 22)


    399,15 EUR ist richtig, 19% MwSt aus Brutto 2500 EUR


    542,85 EUR sind natürlich 19% MwSt aus Brutto 3400 EUR (sorry)
    7% sind 222,92 EUR MwSt aus Brutto 3400 EUR

    habe nicht so viel Zeit im Moment:
    werden (deiner Meinung nach) diese teuren Lunare als reine Goldanlage oder als Sammlerstücke gekauft?
    oder gibts dafür nicht eigentlich keine Meinung, sondern es ist ne Tatsache, daß es in diesen Preis/Spotverhältnissen eben Sammlerstücke sind, weils als reine Goldanlage zu dem Preis absolut sinnlos ist?


    Gold- und Silber Anlage UND Sammlerwert


    Ich kann nur von mir aus gehen, ich kaufe (sammle) Lunar Gold 1 oz und Silber 1 kg natürlich als Geldanlage und Investment.
    Könnte man sagen, dass es eine Anlage in Gold und Silber ist mit Sammlerhintergrund!?


    Reine Gold- und Silberbarren würde ich NIE kaufen, viel zu langweilig.
    Auch würde ich keine Silbermünzen mehr kaufen bei denen der Materialwert ne halbe Unze ist, diese aber 100 bis 1000 EUR kosten, also > 10 fach Materialwert)
    (Germanisches Museum, Fichte, 10 DM Berlin PP, etc., waren ja mal alle sehr teuer)
    Also kein reines Anlagegold und Silber als Barren, aber auch keine Sammlermünzen ohne Materialwert mehr.


    Bei den schönen Gold und Silbermünzen der Serie Lunar I + II und auch die Natura Serie der SA Mint Natura Prestige Sets hat man beides:
    teilweise limitierte Sammlermünzen/Sets mit Auflagen von teilweise < 1.000 bei Natura und auch Lunar mit Auflage 30k und das mit einem Aufpreis von nur 20%, 30%, etc. zum Goldpreis. Auch einen Sammlerpreis-Aufschlag von 100% ist ja bei einer sehr seltenen Münze noch akzeptabel, denn man hat dann bei diesen Münzen immer noch eine 50%- 70%- 80%- ige Gold- und Silberpreis-Absicherung auf den Materialwert und Aussichten auf Wertsteigerungen durch den Gold- und Silberpreis, aber auch den Sammlerwert [smilie_love]

    http://www.cash.ch//news/newsl…goldnachfrage-1223596-440


    08.10.2012 08:22
    Wolfgang Wrzesniok-Rossbach, CEO von Degussa Goldhandel, äussert sich im cash-Interview zum Schweizer Markteintritt, zur Eigentümerfamilie von Finck, zur Geschichte des Goldhandels und zu Tipps beim Edelmetall-Kauf.


    Ist der Goldmarkt Schweiz ein Entwicklungsland?


    Überhaupt nicht. Es gibt in der westlichen Welt vier Länder, in denen es relativ einfach ist, als Privatanleger physisches Gold kaufen zu können. Das sind die drei deutschsprachigen Länder und Luxemburg. Alle anderen Länder haben ein System mit Banken, die in der Regel kein Gold verkaufen.


    Warum ist das so?


    Das hat sicherlich historische Gründe. In Österreich, Deutschland und in der Schweiz hatte Gold als Portfoliobeimischung schon immer einen hohen Stellenwert. Und in der Schweiz lebt das Goldgeschäft auch ein Stück weit von ausländischen Kunden. Die Schweizer Bankenszene ist seit vielen Jahren im Goldhandel verankert, und die Schweiz hat mit der Uhren- und Schmuckindustrie sowie mit der Heimat von vielen Scheideanstalten eine starke Verwurzelung im Goldgeschäft. In den USA beispielsweise wird Gold hingegen vor allem über Futures oder ETF investiert.


    Wie sehen die Expansionspläne von Degussa Goldhandel in Europa aus?


    Der Fokus liegt schwerpunktmässig auf Deutschland und der Schweiz, wobei wir in Deutschland noch lange nicht am Ziel sind. Im letzten November haben wir München eröffnet, wir sind jetzt in Frankfurt bereit, und im nächsten Monat eröffnen wir das Ladengeschäft in Stuttgart. Letzte Woche ging eine Repräsentanz in Köln auf. In Kürze kommen Berlin, Hamburg und andere Städte dazu. Ob wir in anderen Ländern weitere Schritte unternehmen, ist theoretisch möglich. Wir betreiben bereits Partnerschaften zum Beispiel in Polen oder Tschechien.


    Die in der Schweiz wohnhafte Milliardärsfamilie von Fink hatte die Marke Degussa ja 2010 gekauft. Stecken da auch Marketinggründe dahinter?


    Degussa ist eine starke Marke. Sie hat eine weit über hundertjährige Geschichte und ist eng gebunden an das Edelmetallgeschäft. Ausgeschrieben heisst dies ja 'Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt'. Insofern bauen wir schon auf die Attraktivität dieses Namens.


    Viele Leute kaufen Gold als beständige Wertanlage, die sie dann horten. Ist der Goldhandel nicht ein Einweggeschäft, das kaum grossen Umsatz bringt?


    Da haben sie nur insofern Recht, als dass es grosse Zyklen gibt, die dann schwerpunktmässig in eine Richtung zeigen. In den 70er und Anfang der 80er Jahre hatten wir einen Kaufzyklus, in den 90er Jahren und bis 2001 einen Verkaufszyklus. Seit 2006 und insbesondere seit Ausbruch der Finanzkrise verzeichnen wir wieder eine grosse Nachfrage nach Investment-Gold. Das ist der grosse Umsatzbringer derzeit, und er wird es angesichts der Entwicklung in Europa auch bleiben. Wir bewegen uns in einem sehr langfristigen Geschäft. Daneben muss man andere Standbeine und Geschäftsfelder aufbauen, zum Beispiel den Kauf und Verkauf von Altgold, Schmuck, Silberbestecken, Münzsammlungen oder alten Industriemetallen wie Tiegel aus Platin.


    Die Leute kaufen meistens Gold in Krisenzeiten oder wenn eine Krise absehbar ist. Ist das Goldgeschäft ein Geschäft mit der Angst?


    Das glaube ich nicht. Die Banken haben schon immer argumentiert, dass man einen gewissen Anteil des Portfolios in Gold investieren soll. Das wurde aber lange Zeit ignoriert, als Aktien boomten und die Festverzinslichen noch Zinsen zahlten. Gold behält seit 5000 Jahren seine Anerkennung und es war immer eine Art Versicherung, obwohl es seinen Wert nicht immer halten konnte. Diesen Umstand haben sich die Anleger in den letzten Jahren wieder mehr ins Bewusstsein gerufen. Die Leute schauen heute wieder mehr auf Sachwerte wie Edelmetalle und kaufen sich krisensichere Währungen oder Immobilien.


    Aber Gold ist eine Art Fluchtinvestition.


    Erst wenn die Leute bei uns Schlange stehen, kann man von Flucht oder Panik sprechen. Viele Leute haben derzeit einfach ein Aufholbedürfnis, um auf den durchschnittlich etwa 10-Prozent-Portfolio-Bestand bei Gold zu kommen, den viele Investoren halten.


    Der Goldpreis ist seit dem Einsetzen der grossen Nachfrage 2008 volatiler geworden. In diesem Jahr stürzte der Preis von einem Rekordhoch etwa 25 Prozent in die Tiefe…


    Hohe prozentuale Schwankungen beim Goldpreis hat es schon immer gegeben, in absoluten Zahlen war es früher allerdings viel weniger. Als der Goldpreis einmal bei 250 Dollar pro Feinunze lag, stieg er innerhalb weniger Wochen um 30 Prozent an und fiel dann wieder. Etwas ganz typisches heute ist auch, dass wir beim physischen Gold keine Spekulanten sehen. Diese operieren über Optionen oder via Exchange Traded Funds.


    Der Silberpreis ist einiges volatiler als der Goldpreis. Spielt da vor allem die Industriekomponente mit?


    Das spielt zum Teil eine Rolle. Ein Beispiel: Als der Silberpreis nach unten ging, hing das auch damit zusammen, weil einer der wichtigsten Märkte für Silber, nämlich die Fotografie, als Markt quasi wegbrach. Denn früher wurde Silber für die Filme und das Fotopapier verwendet. Heute fotografieren alle digital. Silber ist auch eher ein Metall für spekulativ orientierte Anleger. In solchen Märkten kommt es typischerweise zu Herdenverhalten. Der Silbermarkt ist ein kleiner Markt, mit relativ wenig Einsatz kann man den Kurs in die gewünschte Richtung dirigieren. Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für Hedgefonds.


    Dann würden sie die Portfoliobeimischung mit Edelmetallen eher mit Gold empfehlen?


    Ja, aber Silber sollte man nicht aus den Augen verlieren. Silber hat ja gegenüber Gold auch den Nachteil, dass beim Kauf Mehrwertsteuer belastet wird, wie übrigens alle anderen Edelmetalle auch. Gold dagegen ist praktisch europaweit davon befreit.


    Wieso das?


    Das liegt wohl daran, dass Gold als Investment schon immer sehr währungsnah war. Bei Devisengeschäften zahlen Sie ja auch keine Mehrwertsteuer. Auf der anderen Seite sind Silber, Platin und Palladium auch Industriemetalle, da belasten die Unternehmen beim Handel gegenseitig Mehrwertsteuer.


    Wohin geht die Reise beim Goldpreis? Es gibt ja wilde Prognosen von 3000, 5000 oder gar 10000 Dollar pro Feinunze.


    Die halte ich für übertrieben. Man muss sehen: Die Märkte finden auch immer wieder Verkäufer, die Gewinne mitnehmen. Die weltweite Schuldenlage und die Finanzpolitik in Europa spricht aber dafür, dass immer mehr Geld gedruckt wird und knappe Güter wie Gold und andere Edelmetalle auf der anderen Seite nicht einfach mir nichts Dir nichts vermehrt werden können und teurer werden. Diese Entwicklung wird sich in den nächsten zwei bis fünf Jahren fortsetzen. Zumal wir auch anhaltend hohe Nachfrage sehen.


    Aber 3000 Dollar sind bei den derzeitigen Notierungen von fast 2000 Dollar doch nicht unrealistisch.


    Etwas Geduld ist erforderlich. Jetzt muss erst einmal die Marke von 2000 Dollar genommen werden, und das ist dann sicher nicht das Ende der Fahnenstange. Aber die Marke von 3000 Dollar ist derzeit noch zu weit weg.


    Was sagen Sie allgemein zu Goldpreisprognosen?


    Ich sage immer, dass kurzfristig die Notierungen nicht in den Himmel wachsen können. Es kann ja zum Beispiel die Schmucknachfrage einbrechen, oder beim Silber die industrielle Nachfrage. Die Schmuckindustrie hat beim Gold einmal 80 Prozent der Nachfrage ausgemacht, heute sind es noch etwa 50 Prozent. Bei steigenden Preisen sinkt auch die physische Nachfrage, weil sich die Leute bei gleich bleibenden Löhnen die Unzen nicht mehr leisten können. So etwa in Indien, wo das Gold noch viel mehr als Zahlungsmittel eingesetzt wird. Bei stark steigenden Preisen steigt auch der Anteil von Recycling-Gold auf den Märkten, was auch wieder dämpfend auf die Kurse wirkt.

    sowas fände ich super spannend :thumbup:
    es müssten nur ein Paar Mitspieler gefunden werden die Kapital Wissen und oder Lust mitbringen


    ein Demokratisch organisierter Fond von Foren Membern wäre ne spannende Sache


    Schnapsidee mag sein aber eine schöne ^^


    Kochsendung oder so was ähnliches?
    ein Fond ist was zum Essen, Thema Kochen
    was Du meinst ist ein Fonds, Thema Finanzen


    hallo Tilo,


    nein, ich bin kein Kämpfer für Differenzbesteuerung, nicht für und nicht gegen. Da ich nur privater Sammler bin, kann es mir egal sein wie die Händler mit der MwSt umgehen. Mir ging es nur darum, dass keinem Sammler, der an Händler verkaufen will, das Märchen erzählt wird, der Händler müsse jetzt MwSt (Umsatzsteuer) bezahlen. Denn wenn ein Händler ankauft muss er gar nichts davon ans Finanzamt abführen. Außerdem bezahlt die MwSt in Deutschland einzig und alleine der Endverbraucher, also der Sammler. Es ging mir dabei ums Prinzip, dass sich Sammler nicht über den Tisch ziehen lassen wenn sie Silbermünzen an Händler verkaufen wollen und ihnen das Märchen von einer Märchensteuer erzählt wird, man müsse aber die MwSt abziehen, die es so beim Sammler-Verkauf/Händler-Ankauf gar nicht gibt bzw. nicht anfällt.


    zweitens, kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendein Händler Umsatzsteuer für eine Münze abführt, die im EU Amtsblatt für MwSt befreites Anlagegold gelistet ist. Warum sollte er auch, die EU schreibt darin vor, dass diese Münzen von der MwSt befreit sind. Also Umsatzsteuer frei! befreites Anlagegold. Warum sollte er da Umsatzsteuer dafür abführen.


    Folgendes Beispiel
    Angenommen Gold - Spot - Preis liegt bei 1350 EUR
    Münze die verkauft wird: Lunar I 1 oz Gold Drache 2000
    Münze ist im EU Amtsblatt für MwSt befreites Anlagegold aufgeführt, also von der MwSt befreit


    Händler A verkauft diese mit 2400 EUR, das sind 77% über Spot (<180%), also MwSt frei
    Händler B verkauft diese mit 2500 EUR, das sind 85% über Spot (>180%), also nach Deiner Ausführung MwSt pflichtig. Er müsste 399,15 EUR ans Finanzamt an Umsatzsteuer abführen :hae:
    Händler C verkauft diese mit 3400 EUR, das sind 151% über Spot (>250%), also nach Deiner Ausführung 7% MwSt pflichtig. Er müsste 222,42 EUR ans Finanzamt an Umsatzsteuer abführen :hae:
    Im Leben lacht kein Gaul [smilie_happy]


    Aber man könnte ja mal die Händler fragen wie sie es handhaben,
    zuletzt war ja im online Angebot bei Silber-Corner der Drache Lunar I 1 oz Gold mit 2999 EUR drin, mal fragen ob da 478,83 EUR Umsatzsteuer abgeführt werden musste. Auch Münzen Müller hatte einen Drachen drin mit 2799 EUR, auch hier wären nach Deiner Meinung 446,89 EUR Umsatzsteuer fällig gewesen. Wohingegen der Drache von Kleiner mit 2400 EUR gerade noch umsatzsteuerfrei ist.


    Also ich bin der Meinung dass Münzen die im EU Amtsblatt als MwSt befreites Anlagegold aufgeführt sind, auch MwSt frei sind,
    da sie (original Text EU Amtsblatt aus Artikel 344):
    ... üblicherweise zu einem Preis
    verkauft werden, der den Offenmarktwert ihres Goldgehalts
    um nicht mehr als 80 % übersteigt.


    und hier geht es um ALLE Lunar I + II, also Australien 100 AUD,
    denn diese werden ... üblicherweise ... etc ...


    also der Zusatz bzw. die Formulierung üblicherweise stammt wortwörtlich aus dem EU Amtsblatt ...


    Kapitel 5 Seite 58 ff Art. 344
    http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexU…001:0118:deDF


    KAPITEL 5
    Sonderregelung für Anlagegold
    A b s c h n i t t 1
    A l l g e m e i n e B e s t i m m u n g e n
    Artikel 344


    (1) Für die Zwecke dieser Richtlinie und unbeschadet anderer
    Gemeinschaftsvorschriften gilt als „Anlagegold“:


    Goldmünzen mit einem Feingehalt von mindestens
    900 Tausendsteln, die nach dem Jahr 1800 geprägt wurden,
    die in ihrem Ursprungsland gesetzliches Zahlungsmittel
    sind oder waren und die üblicherweise zu einem Preis
    verkauft werden, der den Offenmarktwert ihres Goldgehalts
    um nicht mehr als 80 % übersteigt.
    (original Zitat)

    Ich meinte die 10-Unzen-Münze.


    Kilomünzen sind meiner Erfahrung nach schlecht handelsfähig (Zu teuer, zu gross, zu sperrig, kein ausreichender Sammlerwert wegen keiner Limitierung bis Ende der Serie..)


    groß, sperrig? keine Sammlerwert? Limitierung?
    Dann musst Du Dir die Lunar I (1. Serie) 1 kg kilo Serie zulgegen,
    dann hast Du limitierte Prägung, keine Nachprägungen mehr, und für 1 kg Silber bekommt man immer noch das meiste Silber für sein Geld.
    Auch eine 1 kg Münze nimmt gerechnet in kg weniger Platz weg als 10 oz/kg oder 1 oz/kg,
    oder brauchst Du für 32 x 1 oz weniger Lagerplatz als für die 1 kg Scheibe?
    Wer viel Silber kaufen will und wenig Lagerplatz hat, kauft wenn er Münzen haben möchte, die 1 kg


    Deine Ausführungen teile ich ganz und gar nicht, in einigen Punkten nur zum Teil,
    denn Du hast etwas wichtiges vergessen.
    Neben dem Preis von 180% vom Gold-Spot-Preis müssen die Münzen noch ganz andere Kriterien erfüllen um in die Anlage-Gold Liste der EU zu gelangen.


    Sie müssen nämlich OFFIZIELLES ZAHLUNGSMITTEL in ihrem Land sein,
    nach 1800 GEPRÄGT worden sein,
    und mindestens zu >900/1000 Goldgehalt haben.


    Während diese 3 Kriterien ALLE erfüllt sein müssen, spielt die 180% Grenze nur eine gewisse Rolle,
    denn es wird gesagt, dass die Münzen, z. B. der Krugerrand R 100 oder auch der Lunar 100 AUD üblicherweise mit weniger als 180% des Gold-Spot-Preises gehandelt wird. Also es darf durchaus auch Münzen der Serie geben die mit dem doppelten Spot gehandelt werden, jedoch entscheidet der EU-Rat jedes Jahr neu, für welche Münzen die MwSt Befreiung gilt.


    Da die Lunare I + II 100 AUD in der Regel mit ca. 25% Aufschlag zum Gold-spot gehandelt werden, wurden diese von der MwSt befreit.
    Aber auch ein Drache Lunar I 100 AUD Jahr 2000 ist mit einem angebotenen Wert von 2500 EUR von der MwSt befreit, da er in der Liste steht, auch wenn dies + 85% über dem Spot Preis liegt.
    Denn wie besagt die Klausel, dass diese Münzen üblicherweise mit weniger als 80 % Aufschlag zum Spot gehandelt werden. Das ist ja (noch) der Fall, zumindest noch bei 11 von 12 Münzen der Serie und bei den Lunar II ja sowieso.


    b) Es wird davon ausgegangen, dass die in dieser Liste aufgeführten Münzen die Kriterien des Artikels 344 erfüllen und in diesen Mitgliedstaaten deshalb als Anlagegold zu behandeln sind. Demzufolge ist ihre Lieferung während des gesamten Kalenderjahres 2012 von der MwSt befreit.
    c) Die Steuerbefreiung gilt für alle Emissionen eines in dieser Liste verzeichneten Stücks, außer für Münzen mit einem Feingehalt von weniger als 900 Tausendsteln.


    http://www.bundesfinanzministe…_blob=publicationFile&v=3


    Also LISTE ist entscheidend, das was in der Liste steht, mehr nicht. Aber es steht ja auch drin, dass noch andere Münzen befreit sein können, die nicht in der Liste stehen, dann aber die 3 Kriterien alle erfüllen müssen.


    Kapitel 5 Seite 58 ff Art. 344
    http://eur-lex.europa.eu/LexUr…2006:347:0001:0118:de:PDF


    KAPITEL 5
    Sonderregelung für Anlagegold
    A b s c h n i t t 1
    A l l g e m e i n e B e s t i m m u n g e n
    Artikel 344


    (1) Für die Zwecke dieser Richtlinie und unbeschadet anderer
    Gemeinschaftsvorschriften gilt als „Anlagegold“:


    1. Gold in Barren- oder Plättchenform mit einem von den
    Goldmärkten akzeptierten Gewicht und einem Feingehalt
    von mindestens 995 Tausendsteln, unabhängig davon, ob
    es durch Wertpapiere verbrieft ist oder nicht;
    L 347/58 DE Amtsblatt der Europäischen Union 11.12.20062.


    Goldmünzen mit einem Feingehalt von mindestens
    900 Tausendsteln, die nach dem Jahr 1800 geprägt wurden,
    die in ihrem Ursprungsland gesetzliches Zahlungsmittel
    sind oder waren und die üblicherweise zu einem Preis
    verkauft werden, der den Offenmarktwert ihres Goldgehalts
    um nicht mehr als 80 % übersteigt.


    (2) Die Mitgliedstaaten können kleine Goldbarren oder
    -plättchen mit einem Gewicht von höchstens 1 g von dieser
    Sonderregelung ausnehmen.


    (3) Für die Zwecke dieser Richtlinie gilt der Verkauf von in
    Absatz 1 Nummer 2 genannten Münzen als nicht aus
    numismatischem Interesse erfolgt.


    Warum werben die dann mit solchen Anzeigen? Goldmünzen steigen auch auf 19% MwsT.?


    [Blockierte Grafik: http://i47.tinypic.com/kbar68.jpg]


    Gold ist ja nur dann von der MwSt berfreit, wenn die Goldmünzen folgende Kriterien erfüllen und im EU Amtsblatt gelistet sind


    MEHRWERTSTEUER (MwSt)
    BEFREITES ANLAGEGOLD
    Liste der Goldmünzen, die die Kriterien von Artikel 344 Absatz 1 Nummer 2 der Richtlinie 2006/112/EG des Rates (Sonderregelung für Anlagegold) erfüllen
    Gültig für das Jahr 2012
    (2011/C 351/07)


    ERLÄUTERUNG


    a) Diese Liste berücksichtigt die innerhalb der in Artikel 345 der Richtlinie 2006/112/EG des Rates vom 28. November 2006 über das gemeinsame Mehrwertsteuersystem gesetzten Frist bei der Kommission eingegangenen Beiträge der Mitgliedstaaten.


    b) Es wird davon ausgegangen, dass die in dieser Liste aufgeführten Münzen die Kriterien des Artikels 344 erfüllen und in diesen Mitgliedstaaten deshalb als Anlagegold zu behandeln sind. Demzufolge ist ihre Lieferung während des gesamten Kalenderjahres 2012 von der MwSt befreit.


    c) Die Steuerbefreiung gilt für alle Emissionen eines in dieser Liste verzeichneten Stücks, außer für Münzen mit einem Feingehalt von weniger als 900 Tausendsteln.


    d) Die Lieferung einer nicht in dieser Liste verzeichneten Münze kann dennoch von der Mehrwertsteuer befreit werden, wenn die Münze die entsprechenden Kriterien der MwSt-Richtlinie erfüllt.


    e) Die Liste ist in alphabetischer Reihenfolge der Länder und der Bezeichnungen der Münzen geordnet. Münzen der gleichen Kategorie sind in aufsteigender Reihenfolge ihres Werts geordnet.


    f) Die Bezeichnung der Münzen entspricht der auf ihnen angegebenen Währung. In den Fällen, in denen die Währung auf den Münzen nich


    Auszug aus EU-Amtsblatt im Anhang


    auf alle anderen Goldmünzen etc. entfällt MwSt