na wenigstens MROSSI hat noch alle Sinne beisammen:
http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=6497
Michael Mross: Too stupid to fail?
Das kapitalistische System, so wie wir es kennen, gehört der Vergangenheit an. Die Konsequenzen werden bitter sein. Doch jetzt steht fest: Ein Bäcker kann Pleite gehen, eine Bank nicht.
Egal ob Verantwortliche Fehler machen oder gar bewusst und gewollt betrügen oder ob sie einfach nur dumm sind - es gilt: ab einer bestimmten Größe zahlt der Steuerzahler.
Fest steht jetzt: Keine Bank wird Pleite gehen. Nicht in Europa und nicht in den USA. Nicht nur keine Bank geht Pleite, auch kein Kreditversicherer, kein Rückversicherer und keine Versicherung geht bankrott. Immer die gleiche Argumentation: Die Konsequenzen wären unübersehbar.
...
Vom Eichelburger:
Prof. Gerke ("inoffizieller Regierungssprecher in Banksachen") eben im Interview auf n-24:
"Jede Bank ab einer bestimmten Größenordnung hat eine faktische Staatsgarantie." [sic!!!]
Interessierte Beobachter überrascht das zwar nicht wirklich. Aber die Worte Gerkes waren erstaunlich offen. Gerke weiter:
"Die Konsequenzen eines Bankzusammenbruchs (Kettenreaktionen) wären SO dramatisch, dass die Steuergelder zur Rettung gut angelegt sind.!"
Und weil dieses Eingeständnis einer offenen Staatswirtschaft und einer Sozialisierung von Spekulationsverlusten über die Steuerzahler so offen ausgesprochen offenbar sogar Gerke selbst peinlich empfunden hat, schob er noch nach:
"Das darf man so offen hier auch mal sagen..."
best regards
BAAL