Beiträge von Goldregen

    Wir sind hier kein islamisches Land, bei uns ruft kein Muezzin auf dem Teppich auf arabisch.
    Die Kirchenglocken sind zwar hohl aber dienen dennoch der Verkündigung des Evangeliums!
    Der HERR ist auferstanden!
    ...


    Herzliche Grüße Lemuel

    Es macht für mich keinen Unterschied ob der Muezzin ruft oder Kirchenglocken läuten - - beides kann nebeneinander existieren - wer gegen den Muezzin antritt, dem sollte auch das Kirchentor verschlossen werden.


    Apropos Tod und Global Economic Collapse


    Wann werden wohl die letzten Glocken in den USA läuten?


    http://www.n-tv.de/1118741.html


    Die Liste war heute bei uns in der Tageszeitung. Der Preis vieler Produkte wurde um 10% reduziert.

    Nachdem voriges Jahr der Preis vieler Produkte um 20 und mehr Prozent erhöht wurden.


    Ein Kilo Gouda kostete noch vor reichlich einem halben Jahr 3,99 Euro - dann (irgendetwas um) 5,49 Euro (oder gar mehr) und jetzt immer noch 4,99 Euro.


    Jogurt im Viererpack (Danone oder Optiwell) kostet so viel wie nie zuvor


    Bort habe ich noch keine Preissenkungen bemerkt
    Fleisch (Pute oder Huhn) war auch schon billiger, Schwein viel billiger
    Kaffee immer noch um einiges teuerer als vor einem Jahr
    Schokolade (eher Genußmittel) gab es schon viel günstiger
    ...


    Die ganze Senkungskampagne ist doch nur wieder ein Versuch die Menschen zu höherem Konsum zu bewegen - mediale Verdummung.

    Würde die "Smart Money" von einem Staatsbankrott ausgehen, dann würden die Zinsen der US- und D-Staatsanleihen nicht gegen null gehen.

    Das Problem ist doch wohl eher, daß die entsprechenden (preis- und zinsbestimmenden) Beteiligten gerade auf diese annähernd Nullzinsen angewiesen sind - Staat(s-), (Finanz)Wirtschaft drängen doch die Zentralbanken geradezu zu steten Zinssenkungen - jetzt wo es langsam eng wird - zu diesen "staatlich/monopolwirtschaftlich festgelegten) Geldmarktzinsen kaum Jemand Geld hergeben will/kann, werden die Notenpressen wohl auf Anschlag laufen.
    Aus Mangel von Anlagemöglichkeiten drängt man die Lämmer halt in Staatsanleihen oder macht eben diese über die kontrollierten Sprachorgane zum Allheilmittel - erhebt sie zur sichersten Anlageklasse - der Michel glaubt den freien (Lügen)Medien eben alles, solange es nur oft genug wiederholt wird.

    Zum Postabo:
    normalerweise per Telefon


    ansonsten gibt es auch gelegentlich diese unsinnigen "Posteinwürfe" - solche kleinen "Rabattkärtchen", wo man angeblich allerlei Unsinn günstiger erwerben oder testen können soll.


    Bis zuletzt war da immer eine kleine Perle der Dt. Philatelie dabei (siehe unten)


    Habe über solche Teile schon drei Abos (auch für Verwandte) abgeschlossen.
    Jedes mal notiere ich auf der Rückseite "Bitte drei Exemplare - auch von folgenden Ausgaben" und es hat bisher immer funktioniert.

    So es wäre ja nun für unsere "dt. Eigenhändler" langsam an der Zeit, daß der Dow mal wieder seine Richtung ändert.


    Seit Tagen stemmt man sich mit gezielten Aktionen gegen den "Markttrend" und siehe da, während der DAX heute auf einem ähnlichen Stand wie am 02.März (jeweils um 3700 Punkte) schloß, stand der DOW heute zum Ende des Börsenhandels in Frankfurt gute 200 Punkte niedriger.


    Sollte der Dow nicht in den nächsten Tagen drehen, hätten wir ein gutes Abwärtspotential im Dax.

    Es sind und bleiben DAX-Punkte und keine Dax-Euros.
    Wenn er so wie beschrieben (hypotetischerweise, geht nun mal nur über Zertifikate, Futures,...) damals "den "DAX" für 1000 DM gekauft hätte, wären einen Tag nach der Währungsumstellung eben keine 1000 Euro daraus geworden" - Punkt.

    ...
    Da gibts Familien, da schafft er für 1200 brutto+Nebenjob, sie räumt bei Lidl die Regale ein für nochmal 400, die haben genug damit zu tun ihre eigenen Kinder großzukriegen.
    Und die sollen dann solchen Leuten die Blagen finanzieren?
    ...

    Vielleicht solltest Du Dich einmal besser mit der Materie beschäftigen - als Menschen gegeneinander auszuspielen. Deine oben genannte Familie mit vielleicht 2000 Euro Brutto im Monat und Kindern zahlt keine Einkommensteuer sondern zählt je nach Zahl der Kinder wohl eher zu den Kandidaten zum Aufstocken. Soweit sind wir gekommen, daß eben die Menschen seit ca. zehn Jahren keinen realen Einkommenszuwachs hatten während die Wirtschaft lt. unserer Kanzlerin in den letzten Jahren boomte.


    Aber es ist leicht über eine gewisse Gruppe (HartzIVler) herzuziehen, diese Gruppe zu diffamieren (jetzt nicht auf O. Jemineh bezogen, sondern auf die gesamte Gesellschaft - siehe Jungunioner, ...) - auf der anderen Seite stemmen/kreieren wir hunderte Mrd. für die Rettung der (Finanz)Wirtschaft, die eben jene Menschen durch Auslagerung der Produktion erst zu Arbeitslosen gemacht hat.


    Politik und Wirtschaft haben wider besseren Wissens versagt uns in die Position gebracht und belügen/betrügen uns heute um ein Vielfaches - wir selbst sind schuld, daß wir alles ungefragt hinnehmen und teilweise auf Menschen die am Boden liegen herabsehen und Jenen die Schuld an der Misere geben - aber Einige fühlen sich in diesem Bilde vielleicht als "etwas Besseres".
    Und so freut man sich an exponierter Stelle über die "Uneinigkeit/Dummheit" der Anderen - man hat seine Ruhe und kann Alle weiter auszehren.

    Nein - der Dax selbst wird in Punkten "festgestellt" - siehe Währungsumstellung DM/Euro - hier wurde der Dax nicht "halbiert" - einzige mit der Auswahl von Wertpapieren (Zertifikaten, ...) wird diesen Daxpunkten ein Wert in Euro beigemessen.

    Habe heute die Kursfestellungen von DAX, DAX-Future, DOW und DOW-Future aus dem bloomberg-Laufband dokumentiert.
    Interessant ist wie immer das übliche Gerangel um die Festellung des Schlußkurses des DAX.


    Vor 17:30 versucht man alles Mögliche den Index über diversen Schwellen zu halten - wenn in den USA die Kurse fallen, muß man zwangsläufig mitziehen.
    Dann kommt Phase zwei ins Spiel - man wirft einige Kaufaufträge zur Schlußauktion - dies treibt den Dax-Future bis zur Feststellung des DAX-Schlußkurses nocht einmal nach oben - man erreicht einen Pike mit einem erhöhten DAX-Schluß (hat somit wieder "Luft" für das Auf und Ab am am nächsten Tag) .


    Ist der DAX-Schluß erst einmal festgestellt - macht der DAX-Future dann die Entwicklung in NY nach - so passiert es dann häufig, daß der Future zur Zeit der Feststellung des DAX-Schlusses dann einige Punkte tiefer als der eigentliche DAX steht, obwohl dies sonst umgekehrt der Fall ist (Future ist höger als der DAX).


    Entwicklung siehe Tabelle unten (edit 18:15 Uhr hatte ich einen Vertipper beim Dax-Future, der richtige Wert lautet 3894)


    der Eigenhandel der dt. Finanzinstitute läßt grüßen - die Verluste werden demnächst bekanntgegeben.

    Ich hatte schon einmal angesetzt zu schreiben - jedoch wieder verworfen, weil es eben keinen Sinn hat.


    Zitat

    Während sich beim Gold aber kaum jemand Gedanken macht, ob der Einstiegskurs jetzt besonders günstig war oder nicht, gehts bei Aktien scheinbar nur darum. Woran liegt das??

    Weil Einige einfach nicht wahrhaben wollen, daß wir vor einer gänzlich neuen Situation stehen - Nichts wird mehr so sein, wie es bisher stets war.


    Die Märkte funktionieren auf die scheinbar althergebrachte Art und Weise nicht mehr - es lief Alles bis jetzt mehr oder minder gut, aber mit den derzeitigen Folgen als Resultat.


    Diese Markt-/Geldwirtschaft hat in der derzeitgen Form keine Chance des Überlebens - im besten Fall geht es mittels Reset noch einmal ein paar Jahre gut - aber wie will man weitermachen - es kann nicht funktionieren, daß man sich auf der eine Seite ein Heer von Arbeitssklaven hält, was man mit minimalen Löhnen abspeist und auf der anderen Seite eine Minderheit in nie verausgabbaren Reichtum schwelgt.


    Das dafür notwendige Wachstum kann nur über riesige Blasen erzeugt und über Krisen wieder um Platzen gebracht werden - mit der Aussicht, daß man dies zwar über einige Jahrzehnte handhaben kann - aber irgendwann im Supergau endet.


    Es können nicht immer weniger und immer größere Konzerne zu immer niedrigeren Kosten (weniger AN) immer mehr Menschen auf niedrigstem Level versorgen - eine immer kleinere Mittelschicht kann niemals eine immer größere "Unterschicht" (die man ja über dieses Wirtschaftssystem erst dazu macht) aushalten - die Unternehmen können nicht in einem ruinösen Wettbewerb immer mehr Werte zerstören (man produziert zu niedrigeren Kosten umd den Wettbewerber aus dem Markt zu drängen und geht entweder selbst (Firma eins) pleite oder der Konkurrent (Firma zwei, drei, ...) geht baden und läßt sich im besten Fall vom Steuerzahler sanieren und Firma eins macht dicht.
    Genauso der leidliche Kampf um den Standort - die verschiedenen Länder/Städte und Gemeinden unterbieten sich aufgrund der zu erwartenden Steuereinnahmen mit den Steuersätzen, gebe Subventionen, ... bis zu dem Punkt wo sich wieder Jemand findet, der aus der Not heraus, mit noch weniger zufrieden ist - die Unternehmen sind im Wahn der niedrigsten Kosten gezwungen (zum Großteil durch Druck der Investoren) den Standort zu verlagern , obwohl sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal die Kosten für die vorherige Standortverlagerung erwirtschaftet haben, ... .


    ...


    Nein wir müssen zu einem komplett nachhaltigeren Konzept kommen, wo weniger der Renditewahn sondern der Mensch und dessen (Lebens)Bedürfnisse im Vordergrund steht.
    Die Unternehmens- und (Markt)Wirtschaftsordnung wird sich gewaltig ändern müssen - dies wird sich entsprechend auf die Aktien und deren Kurse auswirken.

    ...


    Meine Abwandlung des Ursprungstitels lautet: "wann ist der Zeitpunkt gekommen, um wieder in Aktien einzusteigen????"


    Jedem intelligenten Menschen ist hoffentlich klar, dass es nicht möglich ist, am Tiefpunkt, durch völlig logische, "unfehlbare" Indikatoren einzusteigen. Durch pures Glück könnte es natürlich gelingen.

    Ich bin der Meinung, daß dieser Zeitpunkt noch nicht eingetreten ist.


    Begründung:


    Die notwendige Bereinigung hat noch nicht stattgefunden - die derzeitigen Wirtschaftsinfos und -zuständig sind am Markt noch nicht eingepreist oder werden gar nicht kommuniziert.


    Es wird der aktuelle und zukünftige Zustand der (Welt)Wirtschaft weich gezeichnet, geschönt und über die Maße gelogen und betrogen.


    Man kann mir doch nicht ernsthaft erklären wollen, daß die Verantwortlichen in den USA vor wenigen Wochen aus irgendwelchen Gründen den Rückgang des BIP derart falsch gestgestellt hatten?
    Aus welchem Zahlenmaterial hat man damals den Wert von 3,8 Prozent Rückgang "berechnet" (damals hatten die Analysten dochschonmit einem Wert um die 5 Prozent gerechnet)? WIe kann sich innerhalb von "wenigen" Tagen diese Vorabberechnung derart verabschieden - aus 3,8 Prozent wurden heute 6,2 Prozent Rückgang des BIP.


    ...


    Nein unter solchen Umständen sollte man nicht in diese Lügengebilde investieren - es sei den man vertraut darauf, daß man sich selbst am Schopfe aus dem Sumpf (der Betrüger und Verbrecher) herausziehen kann - die Börse wird sich noch als jener (stinkender/verwesender) Sumpf zeigen.
    Manmuß sich doch nur die Entwicklung der größten Verlusteschreiber im Dax anschauen - da werden bei der Deutschen Bank, der Allianz, BASF, Telekom wesentlich schlechtereZahlen veröffentlicht und die Werte steigen teilweise um mehr als zehn Prozent - Ok ich würde es verstehen, wenn morgen die Trendwende anstehen würde - aber diese ist doch nicht wirklich absehbar - die nächsten Wochen und Monate werden doch noch katastrophaler - keine Besserung in Sicht.

    ...
    Kann mir bitte mal hier jemand versuchen zu erklären, wieso der Dow so stabil stetig wieder steigt? Der Dow war heute schon knapp an der 7000er Grenze, da müssten doch so gut wie alle panisch verkaufen...
    ...

    Meine Beobachtungen:


    Die dt. institutionellen Anleger treiben treiben ab ca. 17.00 uhr bis 17.45 Uhr die Werte um in der Schlußauktion des Dax relativ hoch zu schließen - oft kommt es zuvor und danach wieder zu Kursrückgängen in NY.


    So wie ich schon vor Monaten schrieb macht sich dies in steigenden Verlusten im Eigenhandel bemerkbar - dies wird sich wohl auch verstärkt in den nächsten Monaten zeigen.

    Phase 2 wird IMHO sehr kurz sein. Hoffentlich. Je länger desto höher die wahrscheinlichkeit dass Phase 3 doch noch kommt. Ob und wielange die Phase 3 kommt, ist mehr oder weniger zufallsbedingt. Eine eskalierende Demonstration könnte sie einleiten oder halt nicht. Wenn es im falschen Moment regnet, könnte Volkes Seele überkochen und die Ereignisse sich überschlagen. Ich glaube, dass wir hier in Deutschland keine Phase 3 sehen werden. In den USA oder in Frankreich oder italien (vielleicht in China??) aber sehr wohl. Also könnte der Übergang von Phase 2 zur neuen Phase 0 sehr schnell erfolgen. Also könnte der Dax bei 2000 (??) schließen, 2 Wochen findet kein Handel statt, dann eröffnet er wieder und die Kurse explodieren, aber in Mark. Bis Du Deine Goldstücke in Mark getauscht hast, wenn man das zu diesem Zeitpunkt überhaupt legal machen kann, ist der Zug schon weit gefahren. Der Goldpreis wird in der neuen Phase Null aber sehr schnell sinken. Wer braucht dann noch Gold? Für was?

    Warum soll das Ganze sehr schnell gehen - verstehe ich unser Problem nicht oder unterschätzt Du eben dieses.
    Wir haben meiner Meinung nach gesättigte Märkte, weil fast alle wirtschaftsstarken und aufstrebenden Staaten zuletzt in der Mehrheit über ihre Verhältnisse konsumiert haben - jeder Haushalt hat x Fernseher, x Computer, teilweise mehrere PKW, ... .
    Warum soll der Konsument nach kurzer Zeit des Schreckens plötzlich wieder derart schnell Vertrauen bilden und wieder in den Konsumwahn verfallen - dies kann ich mir schwer vorstellen - zumindestens nicht in dem Volumen, der die Wirtschaft wieder auf die Beine bringt und auch auf diesen hält.
    Ein Neuanfang wird nach diesem kurzen Schrecken also nur von kurzer Dauer sein - mehr als ein letztes Aufbäumen würde nicht herauskommen - woher sollen die konsumierbaren Einkommen für diesen nachhaltigen Aufschwung kommen - wir werden mit (weit) mehr als fünf Mio. Arbeitslosen und Niedrigstlöhnen starten müssen - die Vermögen werden durch eine "Abwertung/Split" vernichtet sein - somit wird die Wirtschaft unter derzeitigen Verhältnissen nur vor sich hinvegetieren.


    Es gibt kein Entrinnen - es müssen komplett neue Wege gefunden werden - und diese werden kein schnelles Kursfeuerwerk an den Börsen zur Folge haben.


    ...


    Was ist denn ein "knapper" Krieg??


    Wie gesagt, dieser Krieg stand/steht seit vielen Jahren vor der Tür?? Wieviel Prozent Dax sind dazu äquivalent??


    Eine politische Lage steht gelegentlich, für kurze Zeit, auf der Kippe. Siehe Kuba Krise. Aber jahrelang...??

    Naja knapp - zum Ende des letzten Jahres sah er den Dax bei >7000 Punkten - derzeit stehen wir ein gutes Stück unter 4000 Punkten - ok in wenigen Wochen - nach


    Zitat


    Eine politische Lage steht gelegentlich, für kurze Zeit, auf der Kippe.


    sieht alles gewiß wieder viel besser aus. ?)
    Ist allerdings nur der Betrachtungsrahmen noch nicht genau definiert - kurze Zeit innerhalb eines Jahres ist eben etwas anderes als eine "kleine japanische Schwächperiode über Jahrzehnte".


    ..ich muß widersprechen: Ob er seinen Abgrund gefunden hat, liegt nur an seiner eigenen Liquidität. Das Spiel ist noch nicht aus. Ob er überhaupt verluste macht (wenn er keine Derivate hat), muß sich erst noch zeigen. Und ob er schlechter abschneidet, wie jemand der (mittelfristig oder langfristig) EM oder Cash hält, wird sich erst noch zeigen.


    Ich selber habe meinen "Abgrund", es war halt doch nur ein tiefes Tal, im Oktober gefunden. Jetzt bin ich (viele langfristige Silber Optionen) wieder am "Aufstieg", über NN. Hoffentlich gehts noch wesentlich höher....

    Ist vielleicht eine Frage der Finanzierung und der Möglichkeit die Verlust aussitzen zu können - sein hier vorgestelltes Depot sollte derzeit etwa 20 Prozent im Minus liegen.


    Wenn er für einen Großteil der Aktien Immobilien bis zu 50 Prozent beliehen haben sollte, könnte es schon irgendwann eng werden bevor seine Werte wieder in vernünftigen Regionen stehen.


    Die Aktienmaerkte bilden ihre Tiefs aus

    Zitat


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    @ Tollar:


    Ich kaufe Aktie mit Eigenkapital, da sind "Haus und Hof" nicht gefaehrdet wenn es kurz- und mittelfristig weiter fallen sollte. Mein Verschuldungsgrad auf Immobilien lag bisher bei Null. z.Z. passe ich diesen auf ca. 50% an - damit riskiere ich aber nicht "Haus und Hof". Zu der Wahrscheinlichkeit (1) vs. (2) habe ich keine klare Meinung. Langfristig sollten Kaeufe zu aktuellen Kursen unter beiden Szenarien positiv rentieren. Die Boerse preist z.Z. eine Rezession und damit generell den Tiefpunkt eines Wellenzyklusses ein. Mag sein, dass der kuenftige Tiefpunkt der Realwirtschaft noch tiefer liegt als durch die Boerse z.Z. impliziert. Aber ist es so schlimm in der Naehe eines Tiefpunktes statt unmittelbar am Tiefpunkt zu kaufen? Da klagt man als Investor auf hohem Niveau...
    ...

    ... nach meiner wahrnehmung lagen die wesentlich falscher als Ghost God. Der Irankrieg stand jahrelang "vor der Tür" und der Dollar müßte schon längst völlig wertlos sein. Die paar Prozent im Dax/Dow/S&P sind vergleichsweise nicht der Rede wert.

    Stimmt ghost_gods liegt/lag nur knapp daneben.


    Wie geht es weiter mit den Märkten in den nächsten Tagen/Wochen?


    Zitat


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    Ich hoffe, ihr habt letzte Woche Aktien gekauft und Edelmetalle verkauft ... DAX knapp 12% plus, der groesste Tagesgewinn in der gesamten Geschichte des Deutschen Aktienindexes.


    Ich denke, wir werden bis Ende des Monats >6000 im Dax stehen, ggf. sogar die 7000 bis Ende des Jahres sehen.



    Die 7000 zum Jahresende habe nicht ganz gestimmt - fehlen derzeit ja auch nur wenige Promille.



    oder hier (na ok er sprach vor ca. einem halben Jahr von dreibis fünf Jahren - da bleibt ihm noch etwas Zeit)
    GOLD : Märkte und Informationen


    Zitat


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    Geschichtlich mag es spaeter einmal als Wendepunkt auf einer laaaangen Zeitachse verstanden werden. Wahrscheinlich zu recht. Aber als Investor interessiert mich der tatsaechliche Wendepunkt mit wenig Unschaerfe. Was nuetzt mir ein (oder mehrere) Jahre verfehltes Timing in Zeiten aktueller Volatilitaet und Trendstaerke. Ich nahm Dax 6000 bis Ende des Monats und 15000 in 3-5 Jahren an. Das war, wie es aussieht, ein Luftschloss ;)
    ...


    Insgesamt war stets nur er auf der richtigen Fährte und wir hatten eben keinen blassen Schimmer - nur das seine Aussagen eben in sich auch selten stimmig waren und er keine Mahnungen annehmen wollte - war der Markt mal ein paar Prozent angesprungen, da schwang er hohe Töne - lief es nicht so war/ist er verschwunden.


    ...

    Ich glaube, er hat auf Kostolani gehört aber leider eine zu große Dosis Schlaftabletten genommen und verpaßt in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren die Bodenbildung - oder der Tag heute war so anstrengend, weil er zig (Kauf)Order in 100K-Höhe raushauen mußte und kann daher heute und den nächsten Tagen hier nicht antworten. :hae: ?) :wacko:

    RFW
    Und wie stellst Du Dir das vor.


    Nehmen wir an unsere "hochangesehene" Diplomphysikerin mit den x Ehrendoktortiteln - unser Genie schlechthin erkennt plötzlich, daß aus bisher nicht absehbarenen Gründen eine staatliche BadBank notwendig wäre.


    Diese BadBank soll nun (irgendwie hatte diese unsere umherreisende Problemlöserin die Eingebung) den Banken irgendwelche toxischen Papiere abnehmen und stattdessen über StaatsAnleihen etc. (die bei der EZB gegen frische Euro eingetauscht werden können) den Müll revitalisieren.


    Welche Papiere werden die klammen (Pleite)Banken wohl entsorgen. Die werthaltigen die (nur jetzt aufgrund einer immer propagierten Nichthandelbarkeit) in einigen Jahren wieder eine tolle Rendite bringen oder den Giftmüll der nie und nimmer wieder etwas wert sein wird?


    Zu welchen Preisen wird der Schrott wohl entsorgt.


    Glaubst Du daß irgendeine Bank werthaltige (in mittelfristiger Zeit gewinnversprechende Papiere) zu 80 bis 90 Prozent des "wahren" Wertes in Staatshände gibt oder eher daß man den toxischen Müll für 50 Prozent des ursprünglichen Wertes dem Steuerzahler aufbürden möchte und so aus Schei*e noch Geld macht.


    Diese klammen Bet*üger/Erp*esser werden doch nicht die wenigen Rosinen (schätze den Anteil solcher Papiere auf unter 10 Prozent) ihres Portfolios opfer um ihre Bilanz aufzubessern, stattdessen ist es doch viel sinnvoller den wertlosen Schrott oder zumindestens einen Großteil von den geschätzten 90 Prozent für 50 Prozent (sozusagen weit über dem symbolischen Preis von einem Euro) dem Steuerzahler aufzubürden und somit für einige Monate wieder selbst handlungsfähig zu werden.


    Und welcher Politiker wird es sich wohl erdreisten gegen die Banken anzutreten (wo man stets und ständig erwähnt, daß man keine systemrelevante Bank fallen lassen wird) - man wird wohl zur Aufrechterhaltung des "heiligen"Scheines eher noch ein paar Milliönchen/Milliärdchen drauflegen ansonsten würden die Aufsichtsratsposten wohl nicht mehr entsprechend entlohnt, ... .


    Nein wir werden belogen und betrogen - ein Jeder der noch bei Sinnen ist und ernsthaft Schaden von Deutschland abwenden wöllte, müßte eher morgen denn übermorgen einen Schlußstrich ziehen und einen Neuanfang einleiten - wer als erstes mit einer sauberen Weste startet, hat tatsächlich die besten Chancen gestärkt aus dieser Krise (noch nie gesehenen Ausmaßes) hervor zu gehen.