Beiträge von Goldregen

    Und einige Anleger glauben scheinbar den (leeren) Versprechungen der Heilsverkünder.


    http://www.handelsblatt.com/fi…hichten-depots-um;2248334



    Woher soll also in den nächsten Wochen der weitere Anstieg herrühren?
    Die Anleger haben entgegen ihrer Ansichten ("Kunden bevorzugen Risikovermeidung" ) also ihre Aktienbestände fast verdoppelt und den Bargeldanteil halbiert - trotz aller Bedenken.



    Also ist das Potential für das Abladen der Aktien auf die einfältigen Kunden wohl schon fast ausgeschöpft - bis zu einem neuen Einbruch der Indizes ist es also nicht mehr weit.


    Warum müssen Banken denn eigentlich an die Kunden zwecks Aktienkäufen appellieren - die Banken könnten die gewinnversprechenden Aktien doch selbst im Bestand halten und die zu erwartenden Kursgewinne selbst einstreichen - warum die Anleger in Aktien locken, wenn die Kurse in drei Monaten viel höher stehen werden - da wäre es doch viel sinnvoller erst einmal selbst die Gewinne der nächsten Monate einzustreichen und dann die Anleger zu überzeugen.

    Ich zähle mich zu Dark-End(s) wir - habe schon in den Neunziger Jahren mit Aktien gehandelt - in diesen Zeiten Depotwerte zwischen 50.000 und 100.000 damals DM innegehabt.
    Seit der Dotcom-Blase habe ich mich mich langsam aus den Aktien (ohne große Kursverluste aus der Blase) verabschiedet, da ich ich langsam mitbekam, daß die großen Teilnehmer ihr eigenes Ding drehen (gewinnversprechende Neuemissionen bekam man als Anleger ohne supergroßes Depot oder Namen generell nicht) - selbst zuvor wurde schon genug manipuliert - da haben die Akteure an der Börse mit Kenntnis der Marktlage und Infos die Limite der Kunden konsequent ausgenutzt - da wurden Kurse gestellt, die nach "manipulierter" Kursfestellung gleich mal um zehn oder zwanzig Prozent ansprangen, da gab es halt neue Infos - die Verkaufslimite des Vortages "wurden aber schnell noch außerhalb des realen Handles abgewickelt" bevor sich die Infos im Handel dann widerspiegelten.


    Nach 2000 wurde es dann immer schlimmer - Kurse werden getrieben - da werden z.B. Dax-Marken Laufe des Tages mit einem sekündlichen Sprung um zwanzig oder mehr Punkte gebrochen (tasten den Markt gezielt an eine solche Bariere ran - läßt ihn regelmäßig abprallen - kurze virtuelle Gewinne, welche die Wenigsten mitnehmen und in irgendeinem Schub nimmt man gleich noch die nächsten Schwellen mit aus dem Verkehr und man läßt Derrivate gezielt verfallen - bei diversen Börsenspielen mehrfach beobachtet) und in den folgenden Tagen ging der Dax dann gen Süden, ... .


    Ich könnte zahlreiche Beispiele bringen - Manipulation an den Rohstoffmärkten, ... - zuletzt der "Betrug" mit VW/Porsche (gezielte Streuung von nachweislich falschen Informationen).


    Ich bin mittlerweile der Meinung, daß der Aktienhandel nicht mehr fair abläuft - also bleibe ich außen vor, besitze zwar noch ein paar Aktien, die ich bei der nächsten Glegenheit noch abstoße, das Kursziel steht fest und die Teile fliegen raus.
    Die Großinvestoren suchen wie vor dem Platzen der DotCom-Blase derzeit wieder mal dumme Opfer, denen sie den gröbsten Müll andrehen können - dazu ist es halt notwendig dem Michel wieder mal "leichte Gewinne vorzugaukeln" - wenn man genug abgeladen hat geht es ordentlich nach unten - dann macht man reinen Tisch und läßt die gutgläubigen Anleger ins Messer laufen.

    Naja wohl eher weit jenseits der 600 bzw. 999 Mrd. .


    http://www.n-tv.de/1141073.html

    Zitat


    ...
    Nach bisherigen Schätzungen summieren sich die wertlosen Papiere auf bis zu 500 Mrd. Euro.
    ...


    Man spricht zuallererst von Schätzungen - demnach werden wir uns schon hier wohl eher der Billion nähern und zum anderen erst einmal nur von den wertlosen Papieren.
    Aber diese sollen ja angeblich gar nicht von den BadBanks erfaßt werden. In die BadBanks soll(t)en ja nur vorübergehend nicht liquide/handelbare Papiere überführt werden.


    Also noch einmal:
    Allein die wertlosen Papiere werden derzeit auf ein Volumen von 500 Mrd. geschätzt. Dazu kommen meiner Meinung nach noch die schwer handelbaren Papiere, für die es derzeit kaum Interessenten gibt, die aber eigentlich noch einen gewissen theoreitschen und schwer abschätzbaren Wert beinhalten. Vom Volumen her könnte/sollte man annehmen/hoffen, daß die Menge letzterer Papiere um einiges höher liegt als bei der wertlosen Papieren.
    Und dann sollte es wohl noch jene Papiere geben, die (mit Abschlägen zum Anschaffungswert) zu schwankenden (teilweise manipulierten) Marktpreisen derzeit handelbar sind.


    Nun kann man vielleicht abschätzen, daß die Billion an "Wertverlusten" für dt. Institute und damit irgendwie wertberichtigend erfaßt werden müßten, wohl eher ein gutes Stück über der einen Billion liegen werden - wenn wir mal von den eher optimistischen Schätzungen ausgehen (siehe 500 Mrd. wertloser Schrott) -dann werden wir allein in Dtld. wohl eher zwischen 1,5 und 2 Billionen landen.


    Wieviel Mrd. wurden eigentlich bisher abgeschrieben??? :hae:

    Zum persönlichem Steuersatz - über oder unter 25 Prozent ???
    Wenn drüber - dann wäre ein Kauf im Januar oder Februar zu niedrigeren Kursen und zu 25 Prozent Abgeltungssteuer wohl die bessere Alternative gewesen - zumal Du selbst sagst, dieses Investment wäre spekulativ (Umgehung der Abgeltungssteuer nicht geplant).


    Hast Du mittlerweile bei den vielen Postings (13 Stück) die besagte Stelle bzgl. Commerzbank gefunden?

    Die Meldung ist schon etwas älter und wurde (soweit ich mich richtig erinnere) seitens Emirate/Abu Dhabi dementiert.

    "im Sommer die Muehe machen" ???


    - warum auf die lange Bank schieben - bei 13 Postings bis zum jetzigen Zeitpunkt bzw. drei Postings im Januar 09 sollte es doch höchstens eine Sache von Minuten sein, die Stelle mit der (Nach)Kaufmeldung zu finden. Ich habe nichts dergleichen gefunden.

    Jungs und Mädels - wir Ihr bestimmt schon überall gehört habt - es geht wieder aufwärts


    http://www.n-tv.de/1137962.html


    Zitat

    Mittwoch, 15. April 2009 US-Konjunktur hellt sich auf
    Optimismus im Beige Book


    Das düstere Konjunkturbild der USA hellt sich nach einer Studie der US-Notenbank ganz allmählich auf. In fünf der zwölf Bezirke der Federal Reserve habe sich der Abschwung mittlerweile verlangsamt, heißt es im jüngsten Konjunkturbericht der Fed, "Beige Book". In einigen davon habe sich die Wirtschaftsleistung "auf niedrigem Niveau" sogar stabilisiert. Erst am Dienstag hatten Notenbankchef Ben Bernanke und Präsident Barack Obama erklärt, dass sie erste Anzeichen für ein Ende der seit Dezember 2007 währenden Rezession sehen.
    ...


    in fünf von zwölf hat sich der Abschwung verlangsamt - bedeutet für mich jedoch, daß selbst in diesen fünf Bezirken weiterhin Abschwung herrscht - statt eventuell minus 3 Prozent vielleicht nur noch minus 2,5 - bei den restlichen Bezirken kann der Abschwung bestenfalls weiterhin mit der gleichen Stärke oder sogar noch stärker stattfinden.
    "In einigen davon" soll wohl heißen, in einigen von den Fünf - sozusagen in zwei oder max. drei Bezirken hat sich die Wirtschaftsleistung "auf niedrigem Niveau stabilisiert - wie niedrig ist dieses Neveau ??? - was sagt dies für die nächsten Monate aus ??? Nichts.


    Zitat


    Laut der Zentralbank-Studie registrierte der Einzelhandel eine leichte Verbesserung der Lage, zudem kämen wieder mehr Käufer auf den krisengeschüttelten Immobilienmarkt. In einigen Bezirken seien wieder mehr Häuser an den Mann gebracht worden. Der Zusammenbruch des aufgeblähten US-Immobilienmarkts hatte die schwere Wirtschafts- und Finanzkrise ursprünglich ausgelöst.
    ...


    mehr Käufer - statt 100 sind es wohl 102 - bedeutet in diesem Zusammenhang aber noch nicht, daß diese (Mehr)Käufer auch tatsächlich kaufen - dies kommt erst im nächsten Satz.
    "In einigen Bezirken seien wieder mehr Häuser an den Mann gebracht worden."
    Ok auch hier ist alles möglich
    Mutmaßung: in zwei oder drei Bezirken wurden zehn Häuser mehr verkauft als zuvor (in den restlichen Bezirken halt weniger als zuvor - wenn keine Zahlen genannt werden, dann wohl eher deshalb, weil es besser ist, diese nicht zu erwähnen) - auch diese Tatsache (Mehrverkäufe) hat immer noch keine wirkliche Aussagekraft - wenn man in einigen Bezirken z.B. ein Proeznt mehr verkauft aber gleichzeitig 10 Prozent mehr Häuser zum Verkauf stehen.


    Zitat


    Allerdings listet der Bericht auch noch zahlreiche Probleme auf: Die Lage der seit langem krisengeschüttelten verarbeitenden Industrie habe sich weiter verschlechtert. Auch verschlimmere sich die Situation im Dienstleistungssektor quer durch die Bezirke. Die Finanzierung von Geschäftsimmobilien sei nach wie vor schwierig und behindere die Bauwirtschaft und Investitionen.
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    Nein - kann nicht sein - oder will man doch (proforma) nicht nur hell malen


    Zitat


    Obama hatte am Dienstag erklärt, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zum ersten Mal beginne, einen Hoffnungsschimmer zu sehen. Es gebe erste "Anzeichen eines wirtschaftlichen Fortschritts". Notenbankchef Bernanke sagte, in jüngster Zeit habe es "vorläufige Anzeichen" gegeben, dass sich der heftige Abschwung verlangsame. Wenn sich die Lage beruhige, sei dies der erste Schritt auf dem Weg zur Erholung. Allerdings werde ein nachhaltiger Aufschwung ausbleiben, solange sich das Finanzsystem und die Kreditmärkte nicht stabilisierten. Doch auch an dieser Front gebe es Fortschritte.


    Jaja weiterhin "dummes, sinnloses Geschwafel" "der heftige Abschwung verlangsame sich" - bla bla bla


    "... solange sich das Finanzsystem ... nicht stabilisierte..." - mit neuen Bilanzregeln ist es halt nicht getan, obwohl lt. den Bilanzen gibt es doch demnächst diverse Fortschritte.


    ...

    Originalrollen haben den Vorteil, dass sie auf dem Sekundärmarkt mehr einbringen als einzelne Stücke.
    Außerdem sind die von gicht durchsetzten Bankerhände beim auspacken der Rollen so schusselig, dass fette Fingerabdrücke und herbe Kratzer zurückbleiben.
    In der originalrolle mögen die Zehner zwar auch durch die Produktion leichte Macken haben, aber der Zustand ist gewiss besser bzw. man sieht es ja zum Glück nicht.


    Man kann so nen Silberzehner ja schon fast als Geldanlage mit tlw. Silberdeckung ansehen, denn 3% sind auf jeden Fall drin (Verkauf zu 10,30€ aufm Flohmarkt)... 5-7% übers Forum oder ebay im besten Fall oder sogar 10% wenn man eine Originalrolle verkauft... welches Sparbuch oder Tagesgeld bietet das heute noch? Zudem könnten einzelne Motive für eine Zeit gehypt sein, z.B. der Nebrazehner...

    Dark-End bzw. andere Silberzehnerjäger um Leipzig
    hätte folgendes Angebot für Interessierte:


    bin im Juni zur Ausgabe der Münze "100 Jahre Internationale Luftfahrtausstellung"
    leider im Urlaub - ich würde Demjenigen, der mir im Tausch zu einem zu verabredenden Termin (eventuell am 09.07. zur Ausgabe der Leipziger Münze) eine Rolle "100 Jahre Internationale Luftfahrtausstellung" gibt, z.B. eine Original-Rolle "Nebra" anbieten.


    Wenn also Jemand Interesse hat und die von mir gewünschte Rolle besorgt - kann sich Derjenige bald über eine Nebra-Rolle (oder je nach Wunsch Leichtathletik WM, Gorch Fock bzw. Kafka) im Tausch freuen.

    es ist echt frustrierend... noch nicht mal Rückläufer werden mir bei der Buba LE rausgerückt...
    war schonmal dort, sah im Münzkasten hinterm Schalter haufenweise alte Zehner und der Typ wollte mir die einfach nicht rausrücken so ala "das dürfen wir nicht" :cursing:


    was mache ich falsch? Brauche ich mehr "Kieselsteine"?

    Zeit 7:50 Uhr


    Naja ich war einmal rechts - 7 Stück und dann auf der anderen Seite in der "abgesonderten Kabine"- der Buba-Angestellte schaute mich fragend an - ich "ich möchte 10 Euro-Münzen" - habe einen Hunderter durchgeschoben - er "es gibt aber nur 7 Stück" (wußte ich schon von der anderen Kasse) - meine ich "vielleicht könnten Sie ja noch drei Rückläufer drauflegen" - er " da sieht es gerade zeitlich sehr schlecht aus, ich kann ihnen keine speziellen Münzen raussuchen - so wie sie kommen" -"macht nichts" - er schnell nach hinten noch eine BuBa, eine Wattenmeer, eine 50 Jahre römische Verträge dazu gepackt.


    Vielleicht lag es einfach an dem Ansturm - aber wenn es Infos gibt, daß die zurückgehen - dann habe ich eventuell einfach Glück gehabt.

    ich weiß nicht ob das möglich ist...

    Dies kann man seit Tagen beobachten.
    Es ist möglich - ansonsten müßte der Dax eine deratige Entwicklung innerhalb des nächsten Handelstages ausgleichen - aber das Spiel wiederholt sich fast tagtäglich.


    Bis kurz vor NY-Börseneröffnung wird der Dow-Future nach obengehoben - dann passiert in der Regel nichts nennenswertes (Dow-Future rührt sich Minutenlang nicht).
    Oft wird eine halbe Stunde vor DAX-Schluß der Dow-Future wieder angehoben oder bleibt scheinbar auf einem stabilen Niveau - bis ca 17.45 - dann geht es an vielen Tagen zunächst mit dem Dow(Future) gen Süden.
    Selbst wenn der Dow-Future kurz vor Börsenschluß in FRA nicht weiter steigt - manchmal sogar ein Stück abfällt, steigt der Dax in der Schlußfeststellung oft noch einmal 10 bis 15 Punkte gegenüber dem Wert von 17.30 Uhr.

    Speziell der Markt in Dtld. der Dax wird gestützt oder manipuliert.
    Seit Tagen steigt der DAX doppelt so stark bis drei mal stärker als der DOW bzw. fällt nur um die Hälfte oder ein Drittel des DOW.
    Soll heißen, wenn der DOW zuletzt um 0,5 Prozent stieg, feuerte man den Dax ca. um 1 bis 1,5 Prozent nach oben - fiel der Dow um ein Prozent, hielt man den Dax relativ moderat mit um (unter) 0,5 Prozent in den Miesen.


    ...
    Was Du hier vergisst, wir haben eine Marktwirtschaft und keine Planwirtschaft. Preissteigerungen kann man nicht befehlen und den Haendlern werden Propagandatricks egal sein, weil ihnen das Hemd naeher als die Hose ist. Wer heute in diesem Umfeld die Preise anhebt, schafft sich selbst einen Nachteil gegenueber Konkurrenten und schaufelt sich sein eigenes Grab. Solch eine konzertierte Aktion kann nie funktionieren.

    Marktwirtschaft???


    Eine Vielzahl von Unternehmen ist im Großen und Ganzen pleite oder stehen knapp davor.
    Wenn morgen irgendwelche Kreditlinien seitens der Banken gekündigt werden sollten, irgendwelche Analysten diverse Unternehmen (aufgrund schlechter {Gewinn}Aussichten) downgraden, ... ist Schicht im Schacht.
    Die Konkurrenz unterscheidet sich doch oft nur darin, daß Konkurrent A bzw. B ein oder zwei Schritte näher oder entfernter vorm Abgrund steht.


    Ich spreche ja nicht von den Gütermärkten, deren Produkte für eine Mehrzahl der Menschen derzeit und zukünftig nicht (lebens)notwendig sind und somit selbst bei sinkenden Preisen einfch nicht nachgefragt werden.


    Bei notwendigen/nachgefragten Gütern werden die herstellenden und vertreibenden Unternehmen demnächst einsehen, daß ein Unterbietungswettbewerb um Marktanteile mittel- und langfristig keine Überlebensgarantie bietet. Selbst wenn man morgen seinen Konkurrenten Marktanteile abnimmt, dieser insolvent wird, besteht jederzeit die Möglichkeit, daß dieser aus irgendwelchen Gründen staatlicherseits aufgefangenwird und von Altlasten befreit wieder den Markt betritt und viel günstiger produzieren und anbieten kann.


    Wie sieht es denn mit der Preisgestaltung aus - wenn heute Unternehmen A die Preise senkt, ziehen Unternehmen B und C spätestens morgen nach - mit welchem Erfolg - Marktanteile verschieben sich aus diesen Preisänderungen nicht nennenswert innerhalb der gleichen Sparte (z.B. Discountern untereinander, Marktanteile verschieben sich maximal zwischen den Discountern und "höherpreisigen" Einzelhändlern.
    Die letzten Preissenkungen führe ich im besten Fall darauf zurück, daß man gezielt die Inflationsrate "künstlich" absenken wollte bzw. dem Verbraucher zeigen wollte, daß die Preise nicht immer nur steigen.
    Man "wollte" mittels Preissenkungen den Konsumenten wieder ein wenig Luft zum Atmen zurückgeben, in der Hoffnung, daß diese angesichts der überall propagierten "weitreichenden und umfangreichen" Preissenkungen wieder in eine Konsumlust /-sucht verfallen - oder hoffte zumindesten darauf.
    Man überschätzte jedoch doch die Wirkung.


    In vielen Bereichen sieht man doch, wie Preise branchenweit gezielt abgesprochen werden - dies wird mit dem wachsenden Zwang Gewinne zu erwirtschaften bzw. geringere Verluste zu schreiben, in vielen Bereichen zunehmen.
    Daher ist es in den nächsten Monaten eher wahrscheinlich, daß Unternehmen und gesamte Branchen ihre Preise wieder verstärkt nach oben ziehen - ganz unabhängig von Plan- oder Marktwirtschaft.

    So wird es auch kommen. Zur Preisinflation gehoeren aber immer 2 Dinge: Geld und die Bereitschaft es auszugeben. Die erste Bedingung ist erfuellt, die zweite ist vor allem ein psychologisches Problem und da kann man Geld selbst vom Hubschrauber abwerfen, wenn es die Leute nach Hause tragen und im Keller einlagern oder Garten vergraben anstatt es auszugeben, werden wir lange auf Preisinflation warten. Es braucht den "mentalen Kick", um eine Inflation auch wirklich auszuloesen. 1932/1933 wurde der dadurch erzeugt, dass Plaene ueber ein bevorstehendes Goldverbot durchsickerten (welches erst im April 1933 umgesetzt wurde) und so die Liquiditaet beispw. in Aktien und Farmland trieb, wodurch die Preise wieder zu steigen begannen (bemerkenswerterweise auch ganz ohne Aufblaehung der Geldmenge). Diesen "mentalen Kick" sehe ich aber bei weitem nicht kommen, weil das Vertauen in Geld einfach derzeit zu hoch ist. Es muesste schon ein einschneidendes Propaganda-Ereignis aehnlich wie damals der Verbreitung des Geruechts von einem Goldverbot eintreteten, bevor die bereitgestellte Liquidiaet auch wirklich in Sachwerte fliesst.

    Das genügend Geld vorhanden wäre, ist unstrittig - aber auch der zweite Punkt ist doch nicht wirklich ein Problem.
    Wenn man (Politik und Wirtschaft) wöllte, wäre es doch ein leichtes hinter den Kulissen diverse Absprachen zu treffen und sich auf den Beginn der weltweiten Inflation zu einigen.
    Gründe finden diverse Mediengestalter/-lenker doch immer. Bleibt nur, daß die (verschuldeten, um Luft ringenden) Unternehmen Woche für Wochen die Preise um fünf Prozent anheben (vielleicht reicht auch schon ein Gerücht, daß aus dem und dem Grund demnächst die Preise massivst steigen werden) - was glaubt Ihr wir schnell eine Kaufpanik eintreten (, welche den inflationären Prozeß zusätzlich beschleunigen) könnte.

    Zitat

    Lauterer
    ...
    Das bedeutet zwar Augenwischerei, aber die Börse zeigt leider ganz klar an, wie sie das ganze bewertet. Momentan weiss ich gar nichts mehr. Man verweichlicht die Bilanzierungsmöglichkeiten und die Börse jubelt darüber, verstehe ich einfach nicht?!
    ...


    Wer ist denn derzeit die Börse/der Markt - in der Masse (nicht die paar Kleinanleger, die er Meinung sind, die große Welle reiten zu können)?
    Die großen institutionellen Anleger suchen wie zuletzt in der Dotcom-Blase wieder ihre Opfer. Bisher ist es Jenen nicht in dem Maße gelungen den Kleinanlegern die (angesichts der größten Krise der letzten Jahrzehnte) immer noch deutlich überbewerteten Aktien anzudrehen.
    Daher spielt man JoJo mit den Kursen - mal geht es runter, dann wieder mal hoch, noch ein Stück tiefer runter und wieder hoch - jedes mal sagt man vorher - jetzt geht es bestimmt bald endgültig rauf und wer nicht zugreift, kann die Chance seines Lebens verpassen.
    Na gut es ging eben noch einmal ein gutes Stück tiefer als zuvor - irgendwann versucht man Panik beim Aynleger zu erzeugen - treibt die Kurse eben ein paar Tage länger und ein paar Pünktchen höher - bis man die kritische Masse an "Dummen" gefunden hat, ob man dieser Masse dann zu weiteren Kursgewinnen verhelfen will???


    Oder kennen die großen Institutionellen, die tatsächliche Lage nicht wesentlich besser - warum preist man die Aktien derzeit dermaßen an- warum steckt man sich die zu erwartenden Gewinne nicht selbst ein - aus Barmherzigkeit vor Lieschen Müller???


    Macht mal Euer Zeug - ich habe schon in den 90igern Aktien gekauft - vor Jahren fand noch "fairer" Handel statt - heute treiben Institutionelle gezielt den Dax, um Derrivate auszustoppen oder große Konzerne lancieren falsche Nachrichten, um Kurse/ja den gesamten Dax im großen zu manipulieren (siehe Porsche).


    Hieß es nicht damals, daß man eigentlich 75 Prozent (zum Teil über die Optionen) der VW-Aktien hält. Und nach und nach kristalisierte sich bis heute heraus, daß dies eine gezielte Fehlinformation war und (zumindestens) ein Großteil der Optionen mit Barausgleich der Optionsprämie ausgestattet war.


    ...

    Morgen werden wieder die Bücher zum Quartalsende "geschlossen" - vielleicht schafft man es bis dato, die Kurse noch einmal leicht anzuheben oder zumindestens zu stabilisieren.


    In den nächsten Wochen rechne ich eher mit einem erneuten Test der 3600er Marke.

    Scheinbar gibt es die erste BadBank bei der Commerzbank.


    http://www.n-tv.de/1127891.html



    Stellt sich für mich die Frage, ob der Marktwert ein tatsächlicher Marktwert ist?
    Wie hoch waren in 2008 eigentlich die Abschreibungen der Coba und Dresdner auf derlei Wertpapiere?


    Wenn der Marktwert derzeit 55 Mrd. beträgt und die Abschreibungen im besten Falle (von mir unterstellt) bis jetzt 15 Mrd. betrugen - würden die toxischen Wertpapiere ja immer noch zu ca. 80 Prozent bewertet, was für angeblich toxische Papiere meiner Meinung nach wohl keinen fairen Marktwert darstellt.

    Wie wird/kann man wohl die neuen (geithnerschen) Pläne realisieren?


    Welche Privatpersonen werden wohl diese supergünstigen Kredite aufnehmen?


    Kann es nicht sein, daß sich Geithner und Co hier superbillig (vom Steuerzahler geförderten) Kredit zuschanzen und sich Rosinen aus dem Anleihemüll picken, nach dem Motto "ihr Banken könnt jetzt euren Müll auslagern - aber für uns müssen anteilig auch ein paar günstig abgewertete Anleihen rausspringen" ?


    Und am Ende bleibt natürlich ein Rest, für den der Steuerzahler einstehen/büßen darf.

    Ja wer braucht denn eine BadBank, wenn alles so supertoll läuft und lt. Ackermann bald die ersten Institute wieder Renditen von 20 Prozent erwirtschaften werden.


    Wozu auch eine BadBank, wenn man bisher einen Teil des Schrottes in irgendwelche hauseigenen Fonds entsorgt hat - da könnte man doch noch wesentlich mehr abladen.


    Zumal die sicheren RentenFonds ja erst Verluste von zwanzig Prozent verkraften mußten.


    http://www.n-tv.de/1121798.html


    Es ist ja nun nicht so unerwartet, wie man uns jetzt erzählen will.
    Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir dieses Problem hier schon vor Wochen/Monaten diskutiert - aber unsere Eliten konnten diese Probleme nie und nimmer vorhersehen - die sind da einfach so hineingeschlittert - nicht das da Jemand auf die Idee kommt, daß da Methode dahinter steckt.

    Donnerschlag
    Frage einfach die Gläubigen - und nicht diejenigen, die sich anmaßen die Religionen zu vertreten.


    Die einzelnen Glaubensanhänger werden in der Regel andere Gläubige und deren Glauben akzeptieren - der Rest (irgendwelche Fanatisten) glauben eben nur an ihren alleinigen Anspruch an den wahren Glauben.


    Auch in islamischen Ländern existieren Kirchen - leben Christen, ... .