@ die 3 "M"s (Milly, mosola, murphy) 
Ich glaube erstmal, dass das weniger mit Staatsgläubigkeit desjenigen zu tun hat, der kauft, sondern mit der Erwartung der mehrheitlichen "Staatsgläubigkeit", derjenigen an die er verkauft. Die Grundhaltung der Masse bei seinen Überlegungen und Entscheidungen zu berücksichtigen, heißt nicht, sie zu teilen
. "Symbole" haben ein gewisse Aussagekraft in der heutigen Welt. Wie wollte man sonst erklären, dass - fast - jeder bereit ist, für einen gängige Goldmünze mit Prägung "999/1000" und "oz Au" deutlich mehr zu bezahlen also ohne. Der Markt glaubt an die Symbole und spart sich die Prüfung bzw. kalkuliert im anderen Fall, das Kostenrisiko einer Prüfung. Bevor jetzt wieder jemand "haltlos" und "pauschal" schreit, ich kann das am Beispiel chinesischer Goldmünzen zu den Olympiaden mit Feingehalt 999/1000 und Auflage 10.000 Stück gerne nachweisen. Diese 1/3 oz Fein gehen regelmäßig für 190 - 200 Euro inkl. Versand weg, auch wenn der POG über 600 steht.
Das sich im Übrigen der spread erhöht hat, ist wohl unstreitig. Auch da funktionieren aber die Gesetze des Marktes, wie mosola aufzeigt. Um eine neu Unze, z.b. Cook, herzustellen, habe ich anfangs erstmal Investitionskosten ohne Rendite. Diese fixen Kosten müssen reinkommen. Ich kann die jetzt - im Extrem - auf die erste Unze draufschlagen und für die 25.011,50 Euro (nur ein Beispiel) verkaufen - wird wohl nicht klappen. Oder ich kann potentielle Absatzmengen in verschiedenen Preisen rechnen. Da kann dann schon mal als Ergebnis rauskommen, das es sich lohnt ein unbekanntes Produkt "relativ" günstiger anzubieten, denn 100.000 mal Fixkostenanteil von 25 Cent sind mehr als 10.000 mal Fixkostenanteil von 1 Euro
. Also mach ich zur Not anfangs meine Unze 75 Cent billiger, damit ich schneller meine Investitionskosten rein habe und überdies über die stärkere Verbreitung - hoffentlich - die Marktakzeptanz steigt. Das gibt dann auch Potential den spread zu eagle, maple, etc. auf mittlere Sicht zu reduzieren.
Fazit imho, natürlich völlig pauschal und haltlos:
1. Der spread bei den Klassikern ist gestiegen, weil die Nachfrage in der Zeiteinheit, das Angebot überstiegen hat / übersteigt. Ein Unternehmer wird erst dann eine Angebotserhöhung, die mit weitern Investitionskosten verbunden ist, vornehmen, wenn er sich sicher sein kann, dass das erhöhte Nachfrageniveau solange stabil bleibt, dass auch bei dann wieder reduzierten Preisen (da mehr Angebot) seinen Investitonskosten gedeckt sind und er auch Gewinn macht. Andenrfalls heißt er Schrempp kauft Chrysler 
2. Nicht eagle, ml, etc. sind im momentanen Markt "zu teuer" sondern Cook und Andorra wurden bewußt zur Markteinführungen mit Abschlag darunter gesetzt. Oder glaubt jemand von Euch ernsthaft, wenn ich morgen eine Limonadenfabrik eröffen und 'ne Cola anbiete, kann ich trotz der anfänglich disproportional hohen Kosten sofort den Preis eine Coke am Markt erzielen?
3. Dass die mints an der momentan Situation prächtig verdienen ist richtig, da sie mit selber Investition das Maximum zu besseren Preisen absetzen können. Solange wir aber noch in einer Marktwirtschaft leben, finde ich das jetzt nicht unbedingt überraschend. Wer was dagengen unternehmen will, senkt die Nachfrage, in dem er nicht kauft. Und jubelt dann ein paar Wochen später
oder stellt frustiert fest
, das er ein einzelnes kleines Würmchen unter Millionen ist, das zwar schon im Alter von 5 Jahren den Noblepreis für Wirtschaft verdient hätte, aber es leider niemanden interessiert 
greetz anwir