Die für das juste millieu verstörende Aussage Sarrazins ist nicht die genetische Eigenart von Migranten.
Das ist ein Nebenschauplatz, der nur die repressiven Massnahmen nachträglich rechtfertigen soll.
Nein die eigentlich wichtige Aussage ist, dass die Integration von Muslimen in hochentwickelte Länder gescheitert ist und auch in Zukunft nicht möglich sein wird.
Und dies gelte egal, wieviel Geld oder guter Wille noch bereitgestellt wird oder per Zwang verordnet wird (Schulpolitik Hamburg/Berlin).
Damit wird ein zentrales Projekt der Linken (CDU Linke eingeschlossen) auf den ohnehin überfüllten Müllhaufen gutmenschlicher Vorhaben verwiesen.
Ich hätte es besser gefunden, wenn Sarrazin es in seinem Buch bei dieser klaren Analyse belassen hätte, anstatt sich auf das dünne Eis von Lösungsvorschlägen zu begeben.
Linke, gute Menschen sollte man allein lassen mit ihren Projekten, Hoffnungen und Idealen. Sie werden ohnehin ihre bessere Welt bis zum bitteren Ende verfolgen. Zur Not eben mit einer Mauer.
Ach ja, ich bekenne schamvoll auch ein guter Mensch gewesen zu sein. 2 Jahre " Wahrnehmung der Chancen gemeinsamen Lernens in multikultureller Umgebung" und Kontakt mit muslimischen Eltern und deren Sprösslingen in der Grundschule meiner ältesten Tochter haben mich restlos und durchaus "nachhaltig" geheilt.
Nachtrag: Sarrazins Rücktritt ist nachvollziehbar. Bei einem Angebot der Weiterzahlung der Bezüge bis zum Ende der Vertragslaufzeit und entsprechender Pensionszahlungen hätte er den BUBA Konflikt bestenfalls mit einer Demütigung Merkels und Wulffs beenden können.
Danach hätte er sich in einem Vorstandskreis von Gegnern wiedergefunden, hätte er sich durchgeklagt.
So ist er nicht nur frei und versorgt, sondern hat ggf auch mit dem Verlust des Papier-Vermögens der Bevölkerung nichts zu tun.
Den Prozess, ob sich migrationstechnisch die Sonne um die Erde drehen muss, kann er ohne persönliches Risiko auch über die SPD Schiene führen.
BM, bekennender Fan von Dirty Thilo