Beiträge von Delphin

    @Misan,


    hat auch keiner Interesse daran was Du mit Deinem wohlverdienten und voll versteuerten Geld machst. Soll auch keiner, bei mir gefälligst auch nicht!


    Allerdings kann das der Ackermann genauso sagen, nicht privat, sondern für seine DB. Und ist das dann noch das gleiche? Und gerechtfertigt?


    WIR BRAUCHEN NEUE DENKWEISEN! Links, rechts, Kommunisten, Sozies, Kapitalisten, ..... ich hab da so die Schnauze voll von diesen Argumentationen. Gewerkschaftler die gegen den Mindestlohn sind, CDU-ler die behaupten, das liese sich nicht ändern weil halt 'die Globalisierung'......... Ja, dann soll er halt nach Hause gehen, der Schäuble, wenn er nicht erreichen kann was alle andernen in Europa hinbekommen. Wer braucht solche Politiker? - Steuern heissen steuern weil man damit steuern kann, aber wenn man es halt nicht Nutzen will....


    Die alten Denkweisen greifen nicht mehr. Globaler GROSS-Kapitalismus ist nicht gut für MITTEL- und KLEIN-Kapitalisten und ist nicht gut für die Arbeiter. Es geht immer mehr darum, wer Macht hat und wer nicht. Und wer Macht hat nutzt sie gnadenlos aus und dost die anderen ein, gerade in einem freien Markt. Wer die Finanzkrise beobachtet und das nicht versteht, trotz Goldpreisdrückung, trotz 'Naked Short Käufen' bei Aktien und Rohstoffen', trotz der heftigen Sozialisierung von Verlusten, trotz der heftigen Verlagerungen von Arbeitsplätzen ins Ausland, trotz Nokia und deren von Deutschland - indirekt über EU Gelder subventionierten - Verlagerung in Europäische Ausland, hat nichts verstanden.


    Die Interessen des Grosskapitalismus decken sich nicht unbedingt mit den Interessen eines mittelgrossen Staates und seiner Einwohner. Während letztere wenigstens einen Planungshorizont von 60 Jahren haben sollten, denken erstere meist bis zur nächsten Jahresprämie, manche vielleicht nur bis zum nächsten Quartalsende. (Das wird sich IMO mit der chinesischen und japanischen Konkurrenz ändern und mal sehn was dann mit den westlichen AG's passiert).


    Wenn wir so weitermachen, können wir alle jeden Monat einfach 20 % unseres Einkommens in einen Internationalen Fond einzahlen, aus dem sich das Grosskapital nach Belieben weltweit beliebig bedienen darf. (natürlich zusätzlich zu unseren sonstigen Abgaben). Dann sparen wir uns wenigstens die Umverteilung über Deutsche und EU-Behörden. Natürlich zahlt der Fond nichts zurück, aber wir sichern sicher irgendwo Arbeitsplätze und sei es nur in einer Vorstandsetage.


    Das Hauptproblem besteht in unseren Köpfen und wir grenzen uns automatisch und reflexartig von möglichen Lösungsansätzen ab. Das sollten wir nicht, auch dann nicht wenn Oscar natürlich ein dankbares Opfer ist.

    Deutsche Arbeiter!


    Die SPD will euch Eure Villen im Tessin wegnehmen!


    Das ist der Text eines alten Polit Plakates von Hrn Staeck. Kennt das noch jemand? War gegen den Wahlkampf der CDU gerichtet.
    siehe Link: (http://www.artnet.de/magazine/…20-08_detail.asp?picnum=8)


    Streichen wir mal SPD (soweit ist es schon) mit den 'Linken', dann sind wir wieder da wo wir früher einmal waren, nämlich bei der alten Sozi, bzw Kommunistenhetze. Gibt es hier irgendwo überhaupt noch Kommunisten? In wichtigen Organisationen? Sind die 'Linken' Kommunisten?


    Unterscheidet sich die Kritik von Lafontaine denn so sehr von unserer Kritik an dem Kapital der Finanzindustrie?


    Und was er ganz bestimmt nicht gesagt hat - LUPO und @Misan ist dass er Schaeffler enteignen will. Es gibt allerdings andere Leute die Interesse daran haben, jegliche Kritik an dem Besitz grosser Kapitalballungen sofort und im Keim zu ersticken. Wundere mich nur, dass Du dazu gehörst?


    Bitte etwas differenzierter wenn's recht ist.......

    tja Pauli,


    was hat sich denn geändert in den letzten paar hundert Jahren, wenn wir die technische Entwicklung mal beiseide nehmen? Hat sich der Mensch moralisch weiter entwickelt? Mehr als nur marginal? Sind wir menschlicher geworden?


    Das, denke ich, ist der entscheidende Punkt, an dem alle wirtschaftlichen Theorien scheitern. Solange, eine Gruppe von Menschen riesigen und unbehelligt Profit machen kann, wird sie es tun. Das zugrunde liegende Wirtschaftsystem spielt dabei keine Rolle, es unterstützt nur die Möglichkeiten, mehr oder weniger. Dabei werden die Starken die Schwachen schlucken und das betrifft nicht nur Organisationen/Firmen sondern geht bis hin zum Völkermord.


    Im Umkehrschluss gibt es nicht viele Bremsen die sich einbauen lassen:
    - Benennung und gerichtliche Verfolgung der Verantwortlichen (Staatsmänner, Wirtschaftsbosse, ....)
    - Gesellschaftliche Ächtung dieser Personen und zwar auch dort wo sie zuhause sind.
    - Verödung von Schlupfwinkeln.
    - eine freie und effektive Presse, die sich NICHT durch Werbung finanzieren darf.


    Um mal ein paar Beispiele zu bringen:
    - die Vorgehensweise der Deutsche Bahn und die Argumentationen der Personalchefen (Namen verdrängt) dürften in einer freie Presse keine 10 Minuten überleben. Wir mussten uns mehrere Wochen anhören, die Bahn würde 4 % Gehalterhöhung bieten, in der Realität waren es irgendwas um 2 %.
    - Warum ist es nicht denkbar, dass ein Staatsmann wie Sackarschwilli (aus dem 'Scheibenwischer'(!)) direkt wegen Völkermord angeklagt wird?
    - Übrigens ein Präsident wie GB genauso, hat er nicht aus falschen Gründen eine Krieg angefangen? Mag sein er hat es nicht besser gewusst, aber wenn ich falsch abbiege, weil ich es nicht besser gewusst habe, muss ich mich auch verantworten.
    - Warum ist es nicht möglich die Manager, die Milliarden aus den jeweiligen Volksvermögen und dem Vermögen ihrer Aktionäre verschleudert (veruntreut(?)) haben - nicht wenigstens angeklagt? Wir sprechen immer nur davon, dass Lehmann Brothers pleite ist, sollten wir nicht besser davon sprechen, dass es die folgenden 20 Topmanager und Aufsichtsratsmitglieder geschafft haben ein Milliardenunternehmen zu versenken. Namentliche Auflistung!


    (Derzeit sind die Antworten natürlich klar, würden die oben genannten Volksvertreter, Manager usw. angeklagt werden und würden sie 'singen', würden uns die Scheuklappen von den Augen fallen. Das gilt es derzeit zu verhindern, nur muss das so bleiben? Ist das in unser aller Interesse?


    Bevor, mir jetzt wieder einige 'Gutmenschentum' unterstellen, ich glaube - leider - selbst nicht mehr an diese Lösungen, aber das wären Lösungen. Zumindest ein Weg in die richtige Richtung. Und die Richtung ist entscheidend.

    Hi,


    also da fehlt mir jetzt die Phantasie. Was kann da noch getrated werden? Angenommen ich bin Long mit Lehmann und weiss sie gehen in 6 Stunden über den Jordan (ode ist das ein Fake?), dann wissen es doch alle anderen auch, oder?


    Was kann doch noch gehandelt werden in einem freien Markt?


    Das einzige was doch möglich ist, ist eine freiwillige Umschichtung nach der Methode:
    jede der Top 20 banken nimmt 5% des verbleibenden Schrotts, in der Hoffnung dass keiner erstickt.
    die Zentralbanken kaufen was völlig unverdaulich ist.
    Meine Güte, das nenne ich freie Marktwirtschaft........

    Allesklar,


    weiss nicht woran zu sehen war, dass Gold und Silber abstürzen wird. Natürlich stehe ich erstmal dumm da wenn ich das so zugebe. Aber die Fundamentaldaten sprechen eine andere Sprache, nach wie vor. Und sie können jederzeit greifen. Noch heute Abend.


    Mainstream, FED und PPT habe ich nicht unterschätzt, ich denke sie können, solange es das Fiat Dollar System in der derzeitigen Form gibt, auch weiterhin shorten. Gehebelte Investitionen sind billig, wenn man grosse Taschen hat und das Risko egal ist weil eh ein anderer die Zeche zahlen wird.
    Des weiteren wird für EM's die Abstürzende Konjunktur negativ sein. Zumindest erst mal.
    Die derzeitige Geldmengenausweitung (falls das überhaupt statistisch wirksam wird) ist meiner Meinung nach, nur zu Teilen bullish für EM's, weil derzeit das 'neue Geld' genutzt wird um 'alte Schulden' zu bezahlen, bzw. nicht gezahlte Tilgungen abzufangen. Das heisst dieses von der FED an die Zentralbanken gegebene Geld, wird nicht für Neuinvestitionen vergeben werden, die Banken benutzen es nur zum überleben, d.h. vergeben nur noch sehr restriktiv neue Kredite. FM und FM werden auch nicht unbedingt wild darauf sein sich in exorbitante Kreditabenteuer zu stürzen. Zumindest nicht jetzt. Das Kreditvolumen wird schrumpfen.


    Auch zweifle ich, ob sich China, Russland, Indien, die EU gegen den Dollar stellen werden bzw. jetzt schon versuchen werden der USA wirtschaftlich das Wasser komplett abzugraben. Warum nicht warten, bis die USA komplett die Kontrolle verliert? Das ist bestimmt für alle diese Staaten bzw. Staatengruppen das geringere Risiko. Auf einen Fall, bzw. Absturz wird man immerhin hoffen, abwarten wird man wohl auch.
    Und ich kann mir immer noch vorstellen, das z.B. China und Russland ebenfalls Interesse haben könnten die EM's zu shorten um Ihre Fiat Währung zu stützen. Warum nicht gemeinsam gegen Gold und Silber Erhöhungen vor ehen? Lässt sich doch - als Politiker - gut mit leben, so für 50-70 Jahre.


    Trotzdem glaube ich, dass EM's für mich eine gute Investition sind und waren. Weil die Grossfinanz die Kontrolle eigentlich schon verloren hat, nur ist das noch nicht sichtbar. Hätten sie die Kontrolle noch, müssten sie nicht fortwährend helfend eingreifen und jeder dieser Eingriffe ist ein Infragestellung für das Finanzsystem selbst. Fraglich ist ob und wann die Gläubiger der Grossfinanz das Risiko nicht mehr mitragen wollen. Das Risiko an sich ist der Grossfinanz selbst schon lange bewusst - auch wenn sie es niemals zugeben wird - sonst würde eine Bestätigung, dass FM & FM gestützt werden müssen weil sie Pleite sind, nicht die Kurse der Grossbanken steigen lassen. Käme eine solche Meldung überraschend, würden die Kurse der Grossbanken abstürzen wie ein Stein.


    Ich selbst ärgere mich über meine Investitionen in EM-Aktien, da ich diese ohne grosse Sachkenntnis getätigt hatte, die Investitionen in physische EM's sind nach wie vor eine gute Versicherung gegen Totalverlust, damit bin ich noch sehr zufrieden. Ich wüsste auch keine Alternativanlagen, ausser vielleicht Haus und Grundstück.

    Das sind alles willkürliche Interpretationen von Ihnen. Zeigen Sie mir Textstellen, wo ich Gold und Silber schlechtgeredet habe!

    Ich habe nie geschrieben, dass Sie gegen Gold und Silber schlechtgeredet hätten. Das behaupten Sie. Warum?
    Ich schrieb 'Sie 'argumentieren' gegen 'Gold und Silber'' und: 'Damit ist gemeint, Sie argumentieren gegen den hier herrschenden Mainstream'.


    Präzise schreiben Sie: 'Hier ist offenbar kein Platz für nüchterne, kalte Analytiker'. Wie kommen Sie darauf, hier sei kein Platz für solche Personen?


    Bitte entschuldigen Sie, sollte ich Ihren Satz falsch interpretiert haben, allerdings haben Sie bisher zur Aufklärung absolut nichts beigetragen. Sie versuchen nun zum zweiten Mal mich zu diskreditieren. ('Das sind alles willkürliche Interpretationen von Ihnen.") Zuvor hatten Sie geschrieben ich würde 'plappern'.
    Zu Ihrer Ausage haben sie sich noch nicht geäussert, dafür versuchen Sie mir einen Satz in 'den Mund' zu legen den ich nie schrieb. von Schiller würde ich mehr Präzision erwarten...........


    PS: Länger möchte ich bei diesem Thema nicht verbleiben, die Fruchtbarkeit steht für mich in keinem Zusammenhang mehr mit dem Aufwand.


    Das habe ja gemeint. Bringen Sie ein Beispiel, bitte?

    Schreiben Sie das nicht selbst in dem folgenden Satz?
    'Hier ist offenbar kein Platz für nüchterne, kalte Analytiker'.


    - 'Hier' - damit scheint mir 'in den Goldseiten' gemeint zu sein.
    - 'kein Platz' - scheint mir zu bedeuten, dass das folgende 'hier' also in den Goldseiten, nicht aufzufinden sei.
    - 'offenbar' - für jeden der sehen kann offensichtlich
    - 'nüchterne, kalte Analytiker' - damit meinen Sie anscheinend sich selbst. Und Sie sagen damit, dass hier solche 'nüchterne und kalte Analytiker' keinen Platz haben. Das heisst im Umkehrschluss, dass alle anderen die einen Platz gefunden haben, auf jeden Fall weder 'nüchterne' noch 'kalte' 'Analytiker sein können.


    Daraus schliesse ich, sie haben nicht eine allzu grosse Meinung von dem Rest des Forums und deren Meinung und vertreten also eher eine andere Meinung als der Rest der Mitglieder. Und da ich vor einigen Benutzern hier, sehr wohl eine recht hohe Meinung habe und gerade auch von ihren Argumenten und Logischen Fähigkeiten, denke ich mal, Sie Schiller liegen falsch, wenn sie mit dem obigen Satz gegen dieses Forum (und damit gegen den Mainstream des Forums) argumentieren. Genau dieses habe ich gesagt. (Zitat: Damit ist gemeint, sie argumentieren gegen den hier herrschenden Mainstream. Zitat Ende).Ist aber nur meine Meinung, wenn auch eine begründete, wie ich finde.


    Wenn Sie sich die hysterischen Reaktionen auf Leute anschauen, die vor zu großer Euphorie wan(t)en, dann werden sie auch verstehen, wie ich das meine.
    Noch immer ganz unglaublich finde ich, wie auf das Spitzenargument des Schreibers "romario" bezüglich der Verschuldung in der Währung die man selbst erzeugt, reagiert wurde. Da ich ziemlich neu hier bin, hat mich dieses Pawlowsche Reflexverhalten überaus erstaunt.
    Außerdem wüßte ich zu gerne, wie Sie darauf kommen, daß ich gegen Gold und Silber wäre? Warum plappern Sie einfach nach, was jemand anderer ständig behauptet, anstatt selbst meine Kommentare zu lesen?

    Ich schreibe nicht, dass Sie gegen Gold und Silber wären. Ich schreibe sie 'argumentieren' gegen 'Gold und Silber'. Damit ist gemeint, sie argumentieren gegen den hier herrschenden Mainstream. Ich zitiere Sie mit:


    von Schiller:
    Das ist es, was mich erstaunt. Hier ist offenbar kein Platz für nüchterne, kalte Analytiker. Zu sehr verrennen sich manche in ihr Wunschdenken und fühlen sich von jedem angegriffen, der Argumente bringt, die ihre Scheinwelt ein wenig eintrüben.


    In dieser Passage beschreiben sie zweierlei:
    - Ihre Position ist: 'nüchtern und kalt und analytisch und argumentativ' (also ziemlich positiv).
    - die Position der/des anderen ist: 'Wunschdenken', die Leute fühlen sich 'angegriffen', die Leute leben in einer Scheinwelt. (also ziemlich negativ).
    - mich stören Ihre Bewertungen, die Sie ab Front ihrer Aussage mitgeben. Die Argumentative Seite spielt keine Rolle mehr, Sie haben schon mit Ihrer Bewertung entschieden wohin der 'Hase läuft'.


    Ich finde mir versuchen gerade mit der gleichen Art von Argumentation beizukommen, da Sie schreiben:
    - ich würde behaupten Sie seien gegen Gold und Silber.
    - ich würde plappern
    - ich würde ihre Kommentare nicht lesen
    Keine dieser drei Aussagen ist - meiner Meinung nach - korrekt.

    Platz für nüchterne und kühle Analytiker ist hier immer.


    Ist nur die Frage, wer entscheidet ob Du ein nüchterner und kühler Analytiker bist? Gehörst Du zu denen? Ist man das automatisch, wenn man 'gegen' Gold und Silber argumentiert?


    Und was ich wirklich nicht mehr lesen mag, sind Forenteilnehmer, die sich bei jeder Kritik sofort darauf berufen, dass sie eben 'nüchterne und kritische' Analytiker seien und argumentieren 'das Forum sei nicht in der Lage Kritik einzustecken'.... Ich bin um jede andere, fundierte Meinung dankbar, das hilft mir meinen, unseren Standpunkt zu überprüfen.


    Bitte entscheide selbst.....

    da haben die immer noch spotpreise

    AOK,


    die Frage ist doch warum ein Händler mit normalerweise guten Verbindungen (nehme ich an) Ankaufspreise über dem Spot bietet? Normalerweise muss er seine Ware doch unter dem Spot ankaufen und über dem Sport verkaufen können, sonst würde der Spot doch keinen Sinn machen. (Bei kleinen Händlern mit kleinem Aufschlag, okay, aber selbst Coininvest bietet Ankaufspreise zum Spot). Un die sind ganz sicher nicht klein. Warum bieten Sie mir 571 Euro für einen (!) Krügerrand, wenn sie ihn doch zum Spotpreis mal eben 1000 Stück auf einmal aufkaufen können. Vielleicht Kundenservice?


    Ich möchte hier keine wilden Theorien verteilen, ich wunder mich nur gerade SEHR über diese Geschäftsmodelle....


    ballerina,


    stimmt wo Du's sagst erinnere ich mich auch, aber waren die Aufkaufspreise bei westgold über dem Spot?

    Jetzt scheinen sich die Preise wirklich abzukoppeln.


    Heute 14:30 Ankaufspreise


    Westgold
    1 Oz Krüger - 570 Euro
    1 Oz ML - 572 Euro


    Spot laut Goldseiten (Kitco) 14:30 - 561,xx Euro!


    Coininvest liegt mit seinen Ankaufspreisen direkt auf dem SPOT (KR und ML)


    Sonst waren die Ankaufspreise doch immer unter dem Spot, die Verkaufspreise über ihm, oder?

    Hallo Ingo


    das hatte ich auch so verstanden, dass Du mich unterstützen willst. (Mir ist da ein Plural in meinen Beitrag gerutscht wo er nichts zu suchen hatte).


    Im übrigen laufen die Weichenstellungen ob man Drücker- oder Integrer Kollege/Vorgesetzter eher 'weich' ab. Man wird als Arbeitnehmer ja nicht vor die Entscheidung gestellt ob man das 'Richtige' tut und nur 1500 Euro/Monat verdient oder das 'Falsche' und 50000 Euro im Monat. Die Entscheidungen fangen ja anders an. (Nur wer als Ferkel anfängt wird eine richtige Sau). Ein Beispiel:


    Du erhältst z.B. 500 Euro mehr im Monat wenn Du darauf achtest, dass Deine (bisherigen) Kollegen ihren Job gut machen und sie ggf. anschwärzt und etwas später 1000 Euro mehr wenn Du eine Abteilung dazu bringst Ihren Umsatz zu erhöhen. Nochmal 2000 Euro mehr im Monat bekommst Du wenn Du es schaffst Projekte voranzutreiben und in den Sand zu setzen, weil Du die gesamte Zeitschätzung so verkürzt hast, dass der Forecast so Spitze aussah. Natürlich gibt es dann irgendwann Schwierigkeiten mit dem Kunden, aber dann gehst Du halt zu Konkurrenz, die brauchen ja auch mal Probleme und Du hast ja bewiesen, dass Du ein Projekt mit einer Dax Firma zu leiten in der Lage bist. Gut das Projekt ging schief, aber das war ja sicherlich nicht durch dich verursacht. Und so gehts weiter.


    Du hättest allerdings ganz am Anfang sagen können, nö, für 500 Euro mehr im Monat mache ich nicht den Larry, ich mach lieber eine Fachkarriere und werd der Guru auf meinem Gebiet. Dann bekommst Du mit 30 Jahren, das gleiche Gehalt wie dein Vorgesetzter (spätestens nach dem zweiten Jobwechsel) , hast halt Zeitdruck und musst dort Lösungen schaffen wo sie andere nur versprechen. Wenn Du das bringen kannst, wirst Du viele Vorgesetzte so im Zwei-Jahresrythmus vorbeiziehen sehn. Sie halten die netten Reden, sprechen über Team und Synergie, über Cooperate Identity, über die Weihnachtsfeier und z.B. dass jetzt alles umgestellt werden muss auf den Verkauf, der Service wird von Partnern übernommen und Du weisst in zwei Jahren wird Dein nächster Chef alles genau andersrum machen (müssen, denn das alte ging schief und anders weiss er sich ja auch nicht zu helfen, die arme Sau).


    Oder aber Du wirst Projektleiter und achtest darauf, dass es den Kunden und Deinen Projektmitarbeitern gut geht. Dafür wirst Du allerdings einen schlechteren Forecast vorlegen müssen als Dein Karriere-Kollege von oben und Du musst Deinem Chef auch ab und zu die Grenzen aufzeigen können. Dann, mein Freund, bist Du der richtige und verdienst Dir jeden Cent ehrlich. Wenn Du auf Kooperation, Rückrad und Kommunikation setzt, statt auf Hierarchie, Druck und selbtsverschuldete 'Sachzwänge'. Solche Projektleiter gibt es auch und sie werden gesucht wie geschnitten Brot, denn sie haben die Unterstützung 'Ihres Teams'. Sie setzten auf miteinander statt auf gegeneinander. Natürlich fliegen hier auch mal die Fetzen und es gibt die eine oder andere heisse Diskussion. Aber das Ergebnis wird dann von den meisten mitgetragen.

    Lieber Gott, was habt ihr denn für Assoziationen?,


    dass ich NICHT BWL studiert habe und dass ich nicht in einer Bank tätig wurde oder als Manager aufgetreten bin, hat mich nicht davon abgehalten in einer Internationalen Firma tätig zu sein (zumindest war das bis vor kurzem so) und in europaweiten Projekten mit Kollegen aus England, der Schweiz, USA in einem Team zusammenzuarbeiten. Das ist durchaus möglich, wenn man die Qualität und das Know How dafür mitbringt. Und sich ein entsprechendes Netzwerk aufbaut.


    Also nix Hartz 4 sondern Bern und nix Fussgängerzone sondern Konferenzraum. Auch kein Essen aus dem Mühlcontainer sondern schön schick Mittagessen in München beim Käfer.

    Zitat von »Delphin« Einige User hier mussten sich bereits vor Jahren für oder gegen den Mainstream entscheiden und haben sich bereits dagegen entschieden. Ich persönlich hätte das alles machen können: BWL Studium, Manager, Bereichsleiter usw. und habe mich bewusst entschieden mich nicht - oder wenigstens nicht soweit - korrumpieren zu lassen. Auf die im Einzelnen dabei auftretenden Aspekte will ich hier nicht eingehen, dafür ist Deine Vorlage bei weitem zu platt.


    von goldhamstern
    oha. bist du dir darüber eigentlich im klaren, welches bild du da von dir hervorrufst? marke "aus mir ist nix geworden. war aber auch meine freiwillige entscheidung und ich bin stolz darauf". diese typen sehe ich jeden samstag vormittag in der fußgängerzone um nen euro schnorren. ich hoffe mal, daß gerade jetzt mein eindruck ein falscher ist. ich hoffe, daß ich mich irre. aber mit solchen floskeln kann ich nix anfangen. sind genauso platt mit meine ausdruckweisen.


    Mensch goldhamstern, das Bild rufst Du hervor nicht ich. Dein 'Schwarz/Weiss-Denken hält Dich davon ab andere Lösungen zu sehen. Es hält Dich anscheinend sogar davon ab, zwei Sätze weiter zu lesen, sonst hättest Du folgenden Satz entdeckt:


    Zitat von oben........
    PS: Übrigens bin ich inzwischen, auch auf dem anderen Weg - ganz erfolgreich. Es geht auch beides, weg vom Mainstream und Erfolg.


    Gibt es für dich nur der leichte und einfache Weg, ich mach das was man mir sagt, 'right or wrong, my company?'. Kannst Du dir keine Alternativen vorstellen? Es gibt sie zuhauf. Lies vielleicht mal ein wenig 'Brandeins' falls Du Anregungen benötigen solltest (nur als Beispiel).

    Braucht man denn überhaupt eine Leitwährung in der heutigen Zeit?
    Darf es denn vielleicht ein Leitwährungskorb sein?
    z.B. der 'EuRuRiDo' oder der 'Rerd' oder der 'UNDO', oder, ......


    Das Entscheidende wäre es, dabei ganz einfach zu vermeiden, dass es einer Nation erlaubt ist in den Keller zu gehen und mal schnell den Gegenwert zu erzeugen, den sie benötigt um irgendwo eine Firma zu kaufen oder einen Krieg zu finanzieren oder irgendeine Ware an der Comex, Mymex in den Boden zu shorten. Sie soll das gefälligst mit reellen Gegenwerten bezahlen müssen und nicht mit einer Mischung aus Manipulierten Zahlen, abhängigen Politikern oder Androhung von Gewalt.

    normalerweise müsste der USD um 30% einbrechen und gold sich verdoppeln.


    Es ist m.e. legitim, dass der USD gestützt wird und Gold gedrückt und die marktgesetzte somit ausgehebelt, alles andere würde zur Megapanik führen mit weitreichensten folgen und man hat sich nun für das kleinere Übel entschieden, ist doch logisch

    Nein, es ist nicht legitim. Es ist nicht legitim weil:
    - wir in der derzeitigen Krisensituation nur sind, weil seit Jahren der USD gestützt wird und das Gold gedrückt wird.
    - weil die USA seit Jahren ihre relevanten Wirtschaftsdaten schönt und nur deshalb der Dow mit schöner Regelmässigkeit weiter steigt.
    - weil - solange das Wirtschaftssystem stabilisiert wird - auch die Amerikanische Kriegsmaschinerie stabilisiert ist.
    - weil das kleinere Übel in Wirklichkeit ein Grosses Übel darstellt. Nicht für die USA und weniger für Westeuropa, aber für die Welt. Wenn es demnächst ein Riesenchaos geben sollte - was ich nicht hoffe - dann wurde dieses Chaos von deinem 'kleineren Übel' verursacht. Das dann entstehende Chaos ist nicht Schuld an dem Chaos, der Neokapitalismus, der Kapitalismus unsere derzeitigen und vielgelobten Wirtschaftssysteme haben diese Krise verursacht. Die Organisationen, die seit Jahren die 'Welt' steuern und beeinflussen, haben die Verantwortung für ein eventuelles Chaos. Ehre wem Ehre gebührt.