@Misan,
hat auch keiner Interesse daran was Du mit Deinem wohlverdienten und voll versteuerten Geld machst. Soll auch keiner, bei mir gefälligst auch nicht!
Allerdings kann das der Ackermann genauso sagen, nicht privat, sondern für seine DB. Und ist das dann noch das gleiche? Und gerechtfertigt?
WIR BRAUCHEN NEUE DENKWEISEN! Links, rechts, Kommunisten, Sozies, Kapitalisten, ..... ich hab da so die Schnauze voll von diesen Argumentationen. Gewerkschaftler die gegen den Mindestlohn sind, CDU-ler die behaupten, das liese sich nicht ändern weil halt 'die Globalisierung'......... Ja, dann soll er halt nach Hause gehen, der Schäuble, wenn er nicht erreichen kann was alle andernen in Europa hinbekommen. Wer braucht solche Politiker? - Steuern heissen steuern weil man damit steuern kann, aber wenn man es halt nicht Nutzen will....
Die alten Denkweisen greifen nicht mehr. Globaler GROSS-Kapitalismus ist nicht gut für MITTEL- und KLEIN-Kapitalisten und ist nicht gut für die Arbeiter. Es geht immer mehr darum, wer Macht hat und wer nicht. Und wer Macht hat nutzt sie gnadenlos aus und dost die anderen ein, gerade in einem freien Markt. Wer die Finanzkrise beobachtet und das nicht versteht, trotz Goldpreisdrückung, trotz 'Naked Short Käufen' bei Aktien und Rohstoffen', trotz der heftigen Sozialisierung von Verlusten, trotz der heftigen Verlagerungen von Arbeitsplätzen ins Ausland, trotz Nokia und deren von Deutschland - indirekt über EU Gelder subventionierten - Verlagerung in Europäische Ausland, hat nichts verstanden.
Die Interessen des Grosskapitalismus decken sich nicht unbedingt mit den Interessen eines mittelgrossen Staates und seiner Einwohner. Während letztere wenigstens einen Planungshorizont von 60 Jahren haben sollten, denken erstere meist bis zur nächsten Jahresprämie, manche vielleicht nur bis zum nächsten Quartalsende. (Das wird sich IMO mit der chinesischen und japanischen Konkurrenz ändern und mal sehn was dann mit den westlichen AG's passiert).
Wenn wir so weitermachen, können wir alle jeden Monat einfach 20 % unseres Einkommens in einen Internationalen Fond einzahlen, aus dem sich das Grosskapital nach Belieben weltweit beliebig bedienen darf. (natürlich zusätzlich zu unseren sonstigen Abgaben). Dann sparen wir uns wenigstens die Umverteilung über Deutsche und EU-Behörden. Natürlich zahlt der Fond nichts zurück, aber wir sichern sicher irgendwo Arbeitsplätze und sei es nur in einer Vorstandsetage.
Das Hauptproblem besteht in unseren Köpfen und wir grenzen uns automatisch und reflexartig von möglichen Lösungsansätzen ab. Das sollten wir nicht, auch dann nicht wenn Oscar natürlich ein dankbares Opfer ist.