Beiträge von Delphin


    Der Rest wird - vermutlich - so kommen wie Du sagst. Nur an den hohen Zinsen zweifle ich noch... Da stecken Sie immer noch in der Zwickmühle.


    Nun, ich denke die Zinsen können nicht oder nur wenig erhöht werden.


    1. Die Krise wurde verursacht, weil Schuldner nicht mehr in der Lage sind Ihre Hypothekenschulden zu bezahlen. Erhöht die FED die Zinsen, erhöht sich auch die Anzahl der Schuldner, die Ihre Hypotheken nicht bedienen können. (der einzige sinnvolle Grund so vorzugehen, wäre, wenn die USA es schaffen würde, dass die Schulden der Amerkanischen Häuslebauer von der restlichen Welt beglichen werden. z.B. Über den gerade entstehenden Internationalen Fonds).


    2. Eine Folge der Krise ist die verminderte Lust der Banken anderen Banken oder Ihren Kunden Kredite einzuräumen. Zukünftig werden diese Kredite teurer werden - weil das Risiko kritischer bewertet wird. Eine Erhöhung der Zinsen würde diese Kredite nochmals verteuern.
    Weniger Kredite = weniger Umsatz der Banken = weniger Gewinn = geringer KGV = fallende Aktienkurse (üblicherweise!).

    Falsch geraten @Misan,


    ich habe eine eigene Firma und meine Leute sind viel lieber am Umsatz beteiligt als am Gewinn. Weil Sie Ihren Umsatz direkt kontrollieren können, den Gewinn kann ich verschwinden lassen wann immer ich will (Porsche hies die Marke, oder?). Allerdings ist das Branchenabhängig und nicht überall so einfach möglich - zugegebenermassen.


    In meiner letzten Mail hatte ich schon versucht deutlich zu machen, dass sie kein Mitbestimmungsrecht haben. Das geht nicht, das habe ich mir abgeschminkt. Unternehmensentscheidungen werden vielleicht diskutiert, von dem einen oder anderen Mitarbeiter lass ich mich gerne beraten, aber die Entscheidung trifft der Chef allein. Ist meine Firma, mein Risiko, mein Herzblut.

    Das machen die schon seit Jahrzehnten, indem sie das Gold den Banken leihen (natuerlich nicht physisch, sondern nur auf Papier) und diese es dann an den Terminmaerkten leerverkaufen.

    Stimmt, aber damit shorten sie indirekt. Vielleicht dürfen sie nicht selbst und mit Ihren Organisationen an der Comex handeln?
    Habe gelesen - siehe auch mein Beitrag bei Thread <Gold und Silber Informationen> AIG würde verstaatlicht werden. Deshalb meine Frage...

    Bei http://www.weissgarnix.de ist das folgende zu lesen :


    ..... Bernanke hat einen Staatskommissar bei AIG eingesetzt, die Aktionäre über die noch nicht realisierte 80 % Übernahme enteignet und zugleich einen Kredit genannte Subvention ausgereicht, um nicht das Überleben von AIG, sondern ihre Funktionsfähigkeit in einem hoch vernetzten Finanzsystem sicherzustellen.....
    Siehe Artikel 'Game Over - aber welches Spiel`'.


    Dazu nochmals meine Frage die ich in einem anderen Thread schonmal stellte: 'Weiss jemand ob eine staatliche Organisation in der USA Gold shorten darf? Wenn nein, wäre das eventuell eine Erklärung für den steilen Goldanstieg, weil dann AIG eventuelle Shorts eindecken müsste, bevor der Staat die Versicherung übernehmen darf.

    Weiss jemand ob es dem amerikanischen Staat erlaubt ist Gold an der Comex zu handeln? Also zu shorten....


    Können die steigende Preise vielleicht davon kommen, dass AIG (also die USA) Gold Shorts verkaufen MUSS?

    Ich bin sofort dafür, dass alle Mitarbeiter per Gesetz am Erfolg der Firma beteiligt werden, in der sie angestellt sind.
    Es gibt - wie in der Evolution - eine Menge Würfe, die "verworfen werden". Sprich die meisten Firmen werden nicht 10 Jahre alt. Danach ist Schluß mit einer Zahl auf dem Bankkonto und einem "S" davor oder dahinter. Alle Mitarbeiter sollen dann bittesehr daran beteiligt werden.


    Speziell und ohne Ausnahmeregelungen trifft diese Beteiligungsregelung für alle Mitarbeiter im öffentlichen Dienst zu - jeder trage seinen Teil des Haushaltsdefizites (welches er ja auch verursacht hat - Diskussionen darüber bitte nach \dev\null).


    Diese ganze sozialheuchlerische Ka..e kommt immer nur hoch, wenn es mal ein Unternehmen geschafft hat. Wie gesagt, das ist die Ausnahme.

    Diese sozialheuschlerische K...e kommt dann hoch wenn die Arbeitgeber überziehen. In den letzten Jahren haben sie eindeutig überzogen. Also bekommen sie jetzt die Linken ins Parlament gesetzt......


    Ich halte das nicht für eine Lösung, aber es verbessert sicherlich die Diskussion erheblich. Vielleicht wird Frau Merkel dann nicht mehr so einfach behaupten können der Aufschwung käme bei der Bevölkerung an.

    also Cash und physisch Gold/Silber.
    Cash für den deflationären Teil der Hyperinflation und
    Gold/Silber für den inflationären Teil der Deflation.


    oder die Mischung aus weissgarnix und pauli, wem's was sagt.


    Und für die, die genau (!) wissen wann etwas Entscheidendes passiert, ist natürlich alles andere auch möglich, nur immer rechtzeitig rein und/oder raus.


    Könnte man das so sagen - in verkürzter Form?

    Echtsilber


    Du darfst interpretieren was Du willst, Fakt ist, Lafontaine hat NICHT gesagt, dass er Schaeffer enteignen möchte. Behauptest Du das, stehst Du sicherlich nicht alleine an Deinem Ufer, aber auf jeden Fall ohne die Wahrheit.


    Warum er das nicht gesagt hat, könnte ich Dir Seitenweise schreiben, aber das will ja eh keiner lesen und ich habe keine Zeit dazu. Zwei Punkte doch:
    'Wenn Du dir das Interview ansiehst wirst Du feststellen, dass er zu Beginn sagt er würde Frau Schaeffler kennen, Ihren Sohn aber nicht. Für mich klingt als würde er sagen wollen: Diese Firma im speziellen kann ich nicht recht beurteilen.
    Dann sagt er einige allgemeine Dinge, bis ihn dann der Reporter mit der Frage festnageln möchte: 'Heisst das sie wollen die Firma Schaaeffer enteignen?' - Antwort: 'Nein!' Dann kehrt er wieder zu seinen allgemein gehaltenen Darlegungen zurück.


    Ich denke auch nicht daran Lafontaine im allgemeinen zu verteidigen. Ich beklage mich über das zustandekommen der Aussage: 'Lafontaine will Schaeffler enteignen'. Das hat er nicht gesagt, die Medien versuchen ihm das unterzujubeln. Das ist alles.


    Meine Meinung zum Thema Enteignung kannst Du etwas weiter oben nachlesen.

    Ich hatte in meinem letzten Beitrag geschrieben, ' abc123 wenn Du was nicht verstehst, einfach .......' Das nehme ich zurück.


    Hab mir Deine Beiträge mal so angesehen, ich glaube das Problem ist eher, dass ich dich nicht verstehe. Warum auch immer...


    Im Übrigen bohrt man immer Dünne Bretter wenn man etwas Neues probiert. Sozi sein kann jeder, Schwarzer sein kann auch jeder, die Argumentationen sind seit Jahren vorgegeben und z.B. 30 Jahre FAZ verhelfen bestimmt zu einem ausgefeilten Niveau. Versucht man sich aus beiden Lagern das Vernünftige herauszusuchen und den Rest über Bord zu kippen macht man sich sehr leicht angreifbar. Und manches klingt naiv, ist es vielleicht sogar. Das nur nebenbei.

    Hi,


    ich habe sehr genau verstanden was Lafontain gesagt hat und Umkehrschlüsse sind eine meiner Spezialitäten.


    Die Fakten sind allerdings und einzig wichtig, der Rest sind Interpretationen, da darf dann jeder wie er will.


    Er beantwortet die Frage ob er Schaeffler enteignen wolle mit : 'Nein'.


    Die Schlagzeile 'Lafontaine will Schaeffler enteignen' ist falsch. Das hat er nie gesagt. Er spricht über allgemeine Dinge und davon, dass die Familie Schaeffler wohl keine 10 Milliarden selber erwirtschaftet haben könnte.


    Der Unterschied ist eklatant und wichtig. Denn die Schlagzeilen in Spiegel und Handelsblatt lauten 'Lafontaine will Schaeffler enteignen' und nicht 'Lafontaine spricht davon, dass Schaefller möglicherweise im Laufe der letzten 50 Jahre schleichend seine Arbeiter enteignet hat'. Diese falsche Schlagzeile setzt sich in den Köpfen fest.


    Meine Meinung zu Schaeffler ist, wie schon mal geschrieben: Finger weg von Privateigentum! Wenn andere Regelungen, dann zukünftig, also in die Zukunft gerichtet, so dass alle die Möglichkeit haben zu reagieren. (also Schaeffler mit seinen 10 Milliarden abziehen kann, falls im Lafontaines Vorschläge micht gefallen. Das hält Lafontaine nämlich von grösseren Dummheiten ab).


    abc123, falls Du mal wieder was nicht verstanden haben solltest, einfach ein 3 Zeiler raushauen und maulen, okay?

    Also der Reporter von Capital fragt (zum Thema Schaeffler):


    Also was wollen Sie denn, wollen Sie die (Schaeffler) enteignen?


    Antwort Lafontaine: 'Nein, ............................................'


    Also Lafontaine hat definitiv nicht gesagt, was hier und im Spiegel behauptet wird!
    rufus, danke für das Interview! Seht es euch selbst an!


    abc123, was ist ZONG?
    Meine Lieblingslösung ist genau die, die Rufus beschrieben hat.
    Die Linke in den Parlamenten mit irgendwas zwischen 10-20 %.
    Eventuell sogar mit Regierungsbeteiligung oder aber als starke Opposition.
    Die anderen grossen Parteien ignorieren seit mindestens 10 Jahren die Realität, das wird sie bei der nächsten Wahl einholen.
    Ich weiss übrigens selbst noch nicht ob ich sie wählen werde, es gibt da noch einen Konkurrenten....
    abc123, wahrscheinlich wenig spannend für dich, was?

    So, wer vertritt denn jetzt die einfachen Arbeiter und die Harzer mit Ihren Interessen?


    Wer stoppt den Neokapitalismus, wenn nicht er Neokapitalismus das gerade selber tut. Allerdings, wird er - falls er zusammenbricht, sich auch nicht selber in Frage stellen, er wird einfach wieder von vorne beginnen, falls man ihn lässt.


    Die Linken will ich auch nicht an der Regierung sehen, aber ich will, dass die kleinen Leute und die Sozial Schwachen wieder eine Chance erhalten ein vernünftiges Leben führen zu können. Sie haben derzeit fast keine Chance aus der Armut wieder raus zu kommen. Sie bekommen zwar ihre Kohle, aber auch gleich unsere Verachtung und noch den frommen Wunsch sie mögen gefälligst wieder arbeiten gehen. Nur ohne Job? Oder mit 1 Euro Job? Wer vertritt denn diesen Personenkreis mit Ihren berechtigten Ängsten? - Doch wohl die Linken, der Rest hat es aufgegeben und ist mit wichtigerem beschäftigt. Ich hoffe die Linken machen das gut.


    Wie ja Eulenspiegel richtigerweise bemerkt, bekommt ihr auch ohne die 'Roten Socken' das Steuergeld aus den Tschen gezogen. Komisch, dafür braucht man sie garnicht?


    Echtsilber, ja der Sozialismus hat nicht gut funktioniert und da will auch keiner mehr hin, der bis 5 zählen kann. Ich will aber auch nicht weiter in die Neokapitalistische Richtung in die wir seit 10 Jahern immer weiter rutschen, das scheint mir auch nicht so gut zu klappen.


    @Mesodor, von mir aus Wahlen ab 25, aber dann auch nicht vorher nach Afghanistan oder zum Bund. Wer nicht wählen darf, darf auch nicht sterben!


    BAAL, okay, kein Sozailismus und kein Neokapitalismus. Beides bringt es nicht. Und keine Zwänge aus der EU oder der USA oder von den Gas & Öllieferanten. Machen wirs wie die Schweiz, schön neutral und ohne uns. Jeder darf mit uns handeln und ansonsten, schade Volksabstimmung sagt wir dürfen unseren 200 Mialliarden Überschuss leider nicht für Stützaktionen des Euros ausgeben. Sorry unser 'dummes' Volk hats verboten. - ansonsten ausbalancierter Mittelweg, wie vorgeschlagen!


    abc123 - PBC???? was ist das?


    Anzugpunk, ich denke mal Du willst Fiatmoney nicht als Sozialistische Spezialität bezeichnen?
    Und wenn man sich etwas umsieht in der Welt kann man durchaus erkennen, dass in vielen Staaten mit 'aufgeklärter' Bevölkerung und Demokratie in einigen Bereichen Staatbetriebe weit besser funktionieren als Private Unternehmen. (Eisenbahnen, Post, Wasserversorgungen, Energie (Polizei, Militär)). Klar sind Private Unternehmen sehr schnell wirtschaftlich besser gestellt als so ein lahmer Staatsbetrieb, der vielleicht immer fleissig Schienen ausbessert oder die Strompreise nicht explodieren lässt und keine Bahnverbindungen kappt. Aber mittel bis langfristig wird man von seinen Sünden halt eingeholt. Das kan sich ein Staatsbetrieb weniger leisten als ein Privatbetrieb, dort haben die Entscheidungsträger nach 20 Jahren Raubbau Ihre Schäfchen im Trockenen.


    Bergmann :thumbup:
    Tja, da hat er Recht der Bergmann, wer löst nun unsere Probleme :
    die CDU schon seit 1945
    die SPD schon seit 1945
    die FDP schon seit 1945
    die Grünen seit 1980 ???
    also wer und warum hat die jeweilige Partei sie noch nicht gelöst bzw. warum sind die Problem trotz der Arbeit der jeweiligen Partei überhaupt evident geworden?
    Es kann ja nicht mal daran liegen, dass die jeweilige Partei nicht genügend Wähler hatte, den es gibt ja bei weitem genügend Nichtwähler, die dringend darauf warten, dass sich jemand Ihrer Probleme annimmt. Übrigens, wenn die Hälfte der Nichtwähler eine neue Partei wählen sollte ist diese Partei die stärkste Partei in Deutschland, ist Euch das klar?


    so jetzt ist genug für heute....

    Hi Leute,


    phantastisch, was wir für ein Sammelsurium zusammen bekommen.


    Zuerst muss ich zugeben, dass es wohl so aussieht als hätte Lafontain den dummen Satz mit der 'Enteignung' wirklich gesagt. Allerdings sind gerade an dieser Stelle im Spiegelinterview die Hochkommas - mit denen die Zitate ansonsten sauber gekennzeichnet waren - etwas verrutscht. Es könnte also doch der Kommentar eines Redakteurs gewesen sein, der so aussehen soll, als hätte das der Lafontain selber von sich gegeben. Und ich muss sgen, dass ich bei sowas nicht mehr so ohne weiteres an Zufall glaube. (Wir erinnern uns vielleicht alle noch an den fundierten 12 seitigen Artikel über Gold und Silber im Spiegel über den sich viele damals ziemlich aufgeregt hatten, weil er vor Fehlern und Falschheiten nur so strotzte. Nun dieser Spiegel ist auch der Spiegel der das Lafontain Interview druckte. Wieso sollte die Qualität diesmal besser sein?) - Andererseits ist Lafontain diese Dummheit, gerade im Wahlkampf auch zuzutrauen. Vielleicht erfahren wir morgen noch etwas mehr darüber.


    Ich möchte allerdings weg von Lafontain und hin zu Schaeffler und der 'Enteignung'. Da ist natürlich keine Lösung und Lafontain weiss genau dass er hierfür keine Mehrheiten haben wird. Wahrscheinlich will er das nicht einmal wirklich, aber das weiss ich nicht genau.


    Ich sagte wir müssen Neue Lösungen finden denn die alten Lösungen taugen nichts mehr. Sie sind von der Realität überrollt.
    In Bezug auf grosse Unternehmen wäre mein Ansatz, dass solche Vermögen wie das der Firma Schaeffler sicher sein müssen. Die Regeln dürfen nicht im nachhinein geändert werden. Zukünftig wäre mein Ansatz, solche Unternehmen verstärkt zu fördern, zu unterstützen die ein echtes Interesse daran haben mit ihren Mitarbeitern in Deutschland gut und fair zusammen zu arbeiten. Einige Unternehmen haben bereits erkannt, dass es Vorteile bringt mit Ihren Mitarbeitern, ein gutes Verhältnis zu haben und sie an sich zu binden. (Wirklich und ohne nur davon zu schwafeln). Zum Beispiel hat das eine oder andere Beartungsunternehmen erkannt, dass die gleichen Berater, die sich im Aussendienst beim Kunden durchsetzen sollen, nicht plötzlich in der eigenen Firma in zahme mundtote Angestellte verwandeln lassen. Oder falls doch, werden sie auch durch den ersten Gegenwind beim Kunden in die Knie gehen werden. Also setzt man hier doch besser auf starke Mitarbeiter UND gute Kooperation.


    Ausserdem wäre - bei Internationaler Aufstellung der Unternehmen - ein Kriterium, welche Unternehmen willens sind in Deutschland ihrer Steuerpflicht nachzukommen. Zum Beispiel würde ich dafür plädieren, deutlich bekannt zu machen, wenn eine Firma wie Daimler in Deutschland keine Steuern zahlt - wie das zumindest bis vor ein paar Jahren der Fall war. Diese Firmen müssten Standortnachteile bekommen, das ist ja relativ leicht möglich durch den Ausschluss vom Subventionstropf. Und jetzt komme mir keiner mit Arbeitsplätzen, soll doch hier Firmen aufbauen wer ein echtes Interesse hat in diesem Staat die Infrastruktur, die Arbeiter, das Know How zu nutzen, der Rest soll abhauen....Ist übrigens eh schon abgehauen oder auf dem Weg dazu. z.B. zahlt BASF mehr oder weniger freiwillig ein Teil seiner Steuern in Ludwigshafen obwohl sie durchaus alles ins Ausland verschieben könnten.


    Wenn solche Firmeninhaber wie Schäffler, Quandt usw. bis drei zählen können muss Ihnen eigentlich klar werden, sie können kein Land in dem sie sich frei und ungestört bewegen wollen komplett in die Armut stossen. Man kann nicht in einer völlig verarmten Gesellschaft ein freies und reiches Leben geniessen. Darum leben diese Leute ja auch noch irgendwo in Europa. Hier wird eine gewisse Freiheit, Sicherheit, Rechtssicherheit garantiert. Noch, wenigstens. Übrigens gibt es schon recht viele Unternehmen die so agieren, gerade im Mittelstand. Nur wird der immer weiter reduziert.


    Die Arbeiter und Angestellten brauchen Möglichkeiten und Anreize sich bei Ihrer Arbeit weiterentwickeln zu können. Sowohl fachlich als auch finanziell. Ist dies gegeben, sind die meisten leistungswillig. Fallem die Anreize weg oder werden sie - eventuell sogar im nachhinein gestrichen - regiert er Frust. Ich glaube man könnte in schlechteren Zeiten sogar Opfer von einer Belegschaft verlangen, wenn alle diese Opfer bringen. Aber dann auch wirklich alle.


    Bildung müsste ausgebaut werden. Damit meine ich nicht nur, in der Schule die Kenntnisse aufzubauen, die von den Unternehmen benötigt werden, sondern die Kinder auch zu kritischen und selbständigen Menschen zu erziehen. Will das heutzutage noch jemand, ausser mir? Denn nur wenn der einzelne nicht mit sich Hallenjojo spielen lässt, werden auch die Vorgesetzten in den Unternehmen, in den Schulen, in den Behörden damit aufhören müssen. Falls ihr das für selbstverständlich halten, dann schaut Euch mal um unter welchen psychologischen Bedingungen in vielen Firmen gearbeitet werden muss und das ist oft gewollt. Klappe halten und arbeiten......Hatte ich Krankenhäuser schon erwähnte? Schaut euch mal eine durchschnittliche Visite mit Chefarzt in einem richtigen deutschen Krankenhaus an. Dann wisst ihr was Hierarchien bedeuten.


    z.B. fehlt in den USA sowas wie Kritik am Management firmenintern komplett. Ich habe dort auf Firmenmeetings Manager Argumente sagen hören, mit denen sie in jeder vergleichbaren deutschen Firma innerhalb von 10 Minuten aufgelaufen wären. In den USA - nichts. Nicht mal eine Diskussion der Kollegen über das Meeting danach. Nichts. Denen fehlt 100 Jahre gewerkschaftliche Beeinflussung. Sie kommen fast nicht auf den Gedanken, dass sie gerade über den Tisch gezogen werden und falls doch ist das 'not my bussiness'. Stinkts Ihnen zu sehr, packen sie die Koffer und machen was anderes.


    Gleich kommen noch einige Fragen.....

    soweitsogut, aber was sind die neuen Denkweisen?


    Gute Frage, weg von den Klischees ist schon mal ein guter Ansatz.




    Zweifler0815


    Insofern fordere er bei Lichte betrachtet nur "die Rückübereignung an die rechtmäßigen Eigentümer, nämlich an die Belegschaft. - Falls das ein Zitat von Lafontaine ist und nicht ein Kommentar des Spiegels, dann ist Oskar - selbst unter der Berücksichtigung von Wahlkampfzeiten - ein ganzes Stück blöder als ich dachte. (Wegen der Zeichensetzung ist das nicht ganz klar.) . Dem Rest seiner Aussagen kann man eigentlich zustimmen, denke ich. Auch wenn das für mich kein Grund wäre daraus irgendwelche Handlungen wie Enteignungen, umverteilungen oder sonstigen Schrott zu fordern. - Vielleicht könnte man sagen, dumm gelaufen, ab jetzt machen wirs anders?

    Drehen wirs mal kurz um,


    nehmen wir mal an ich sei früher mal kleiner Angestellter gewesen. Dann hätte ich mich langsam hochgearbeitet und wäre jetzt Freiberufler, halb gezwungenermassen weil meine Firma pleite ginge, halb aus Überzeugung.


    Inzwischen würde ich 'überdurchschnittlich' verdienen, hoher Steuersatz.


    So und jetzt meine Frage:


    Was meint ihr welche Partei mich auf diesem Weg finanziell wohl am wenigsten besteuert und am meisten unterstützt hätte? Und warum?


    Was meint ihr wohl von welcher Partei ich mir diesbezüglich am meisten für die Zukunft erhoffen werde?


    Gespannt (werde erst heute abend hier wieder rein sehen).

    und was ist bitte mit den ganzen westlichen Sozialisten, die sich in der SPD verraten fühlen? Sind das auch PDS-ler oder SED-ler. Und die ganzen jungen Leute die im Osten die Linken wählen und unterstützen, die wollen sicher alle wieder die SED und den Einparteienstaat zurück, nehme ich an?


    Nene Leute, da sollten wir nochmal hinsehen, vielleicht übersehen wir da was....