Beiträge von darksebul

    Ich persönlich versuche immer, seltenere Goldmünzen (z.B. Panda, Lunar, Angel) zum Preis der allgemein üblichen Bullionmünzen (z.B. Krüger, ML etc.) zu bekommen. Dabei st mir schon relativ wichtig, dass auf der Münze eine Angabe über Gewicht (und evtl. Goldanteil) vorhanden ist.


    Damit setze ich auf eine eiserne Reserve, die im Falle eines Crashs (und danach) für mich keinen großen "Sammlermünzenverlust" verursacht - und nehme in "normalen" Zeiten den numismatischen Zuwachs mit (und wer sich mit Pandas und Lunaren beschäftigt weiss, was ich meine!!!).


    Gruss, der dark 8)

    Ich hab versucht, welche bei meiner Hausbank (die mit dem gleichen Kürzel wie Die Bahn) zu bestellen - die teilten mir mit, dass die gar keine Bestellungen machen würden.


    Dabei hätte ich doch gerne ne Rolle von den Nebra - Zehnern (hab da einen direkten beruflichen Bezug zu...)


    der dark ;(


    Aua - das tut schon weh...


    Diese Münzen fallen in den Bereich "Numismatik" - da ist der "Inhalt" eher sekundär; die Nachfrage bestimmt hier den Preis (siehe viele Posts ind diesem Thread)...


    der dark 8)

    irgendwo ein bis zwei Rollen vorzubestellen?
    Als Archäologe in Sachsen-Anhalt besteht da schon Interesse an der Himmelsscheiben-Ausgabe...
    Bin Kunde bei der Deutschen Bank (Leipzig) - ob die das machen?


    der dark 8)

    Komisch.
    Da bringt einer sachliche! Argumente FÜR die Sondler und schon hat die Gegenseite nix anderes wie Polemik dafür übrig. Toller Stil! 8| :wall:
    Nein, ich sondle nicht, habe noch nie gesondelt und hab´s auch nicht vor.


    Du kannst also nicht zwischen den Zeilen lesen? Na gut - hier ein Teil der Argumente:


    - Sondler vernichten/zerstören/beschädigen Befunde, wenn sie aufgrund eines Signals ihre Löcher graben - Bodeneingriffe dürfen in den neuen Bundesländern noch nicht mal von den "Ehrenamtlichen" in Eigenregie vorgenommen werden. Warum mussten auf dem Gebiet der ehem. Varusschlacht wohl tausende Metallfragmente ausgestreut werden? Richtig - um die Sondler fernzuhalten.


    - Viele Sondler bringen nicht den nötigen Sachverstand für archäologische Funde/Befunde mit (weil die Sondler, die ich kenne, nach Militaria aus dem 2. Weltkrieg sondeln).


    - Sondeln IST im Prinzip in den meisten Bundesländern verboten (nicht direkt, die Ausschlußliste ist aber ellenlang!).


    - Wichtige Schlüsselfunde können verloren gehen - nachdem vorher der Befund zerstört worden ist (siehe "Himmelsscheibe von Nebra")


    Ich habe nicht mit allen Sondlern ein Problem - aber es ist halt selbst in der Archäologie in den meisten Bereichen kein adäquates Gerät (wir nutzen es relativ selten...). Aber ich würde den freien Verkauf dieser Teile verbieten - wozu braucht man so ein Teil den wirklich???



    Gut - das ist deine Meinung. Was ich davon halte: NIX! Kennst du alle als Kulturdenkmale eingetragenen Areale in deiner Umgebung???


    Ansonsten ist mir deine Meinung egal - wenn du gerne die Hinterlassenschaften deiner eigenen Vergangenheit/Kultur oder wie du es nennen willst aus Profitsucht oder Sammlergehabe zerstören willst, dann fallen mir keine Worte für dich ein... Bist wohl auch einer von den "Helden" in Tarnklamotten und Spaten, die in der Dämmerung durch die Wälder schleichen?


    Dann hoffe ich nur, daß wir uns nie begegnen...

    Sondengänger sind meiner Meinung nach Elefanten im archäologischen Porzellanladen!
    Wenn ein Sondengänger ein altes Stück Metall aus der Erde holt, zerstört er dabei unwiederbringlich Erkenntnisse, die sich aus der Fundlage und dem umgebenden Material ergeben.
    Selbst wenn er das Stück den entsprechenden Stellen übergibt, nützt das gar nichts. Ein Objekt, was nicht in situ geborgen werden kann, ist archäologisch betrachtet wertlos, weil es nicht datierbar und keinem Kontext zuzuordnen ist.
    Ein "Steinchen", was ein erfahrener Archäologe als Tonscherbe identifiziert und zur Datierung von beiliegenden Funden benutzen kann, würde ein Sondengänger achtlos beiseite wischen, um an "etwas Wertvolles" aus Metall zu gelangen.
    Die Museen sind voll mit Stücken, die mit "Vermutlich 11.-14. Jahrhundert, Fundort unbekannt" oder Ähnlichem etikettiert werden.
    Ich habe durch meine Hobby hin und wieder mit Archäologen zu tun, daher weiß ich, dass Sondengänger ihnen ein arger Dorn im Auge sind.


    Ich kann mich dem nur anschließen. Generell gilt in den meisten Ländern ein (Boden)Denkmalschutzgesetz mit einem Schatzregal. DIes bedeutet, vereinfacht gesagt, Funde von besonderer historischer Bedeutung gehören der Allgemeinheit. Es gibt auch (noch) Länder ohne Schatzregal, aber das wird sich wahrscheinlich bald mit einer bundeseinheitlichen Regelung erledigen.


    Sondengänger zerstören Befunde - und die sind für uns Archäologen wichtig!!! JEDER Bodeneingriff ist eine Zerstörung!


    Mir ist egal, was ihr darüber denkt: Wenn ich draussen einen mit seiner Sonde erwische - Handy raus, Team Grün und meinen Chef informieren. BASTA.


    der dark 8) (in einem halben Jahr endlich "fertiger" Archäologe)