Wir hatten ja solche Diskussionen auch schon oft hier in Forum. Da gibt's aus verschiedenen Gründen natürlich nie einen Konsens, da sich die Meinungen pro oder kontra Immo immer auch aus persönlichen und beruflichen Erfahrungen, und Gemengenlagen speisen (die nicht näher ausgeführt werden), d.h. die Interessen und Absichten der Handelnden widerspiegeln - und, ganz wichtig, die Erwartungen für die Zukunft!: logisch, dass sich die Front Immobilieneigentümer oder -anleger vs. Mieter auch in der Diskussion wiederfindet, ja? Ein Immoeigentümer wird wohl i. d. R pro Immo argumentieren, während ein Verkäufer/Mieter auch seine bewusste Entscheidung gegen einen Immokauf auch mit validen Argumenten rechtfertigen wird. So bewegen sich dann die Diskussionen heutzutage eigentlich immer, und niemand wird die Gegenseite vom Gegenteil überzeugen (trifft ja auch auf anderen Themen zu), denn es bleibt letztlich eine persönliche Entscheidung.
Ich persönlich habe mich z.B. vor Jahren gegen einen Immokauf entschieden. Weiß nicht, ob es.. also für mich war es eine vernünftige, keine gefühlbasierte Entscheidung - aber ein Kauf wäre sicherlich angesichts der Marktentwicklung (Gold vs. Immo) bis jetzt jedenfalls auch eine gute Investition gewesen (unter rein finanziellen Aspekten). Aber letztlich weiß man's nie, wie's langfristig (d.h. bis zum Tod) aussieht. Die Zukunftserwartungen eben, ich bin ja da auch eher skeptisch, aber wie auch immer... was man hat, das hat man. Und letztlich zählt abseits der finanziellen Aspekte natürlich die Lebensqualität. Was man nicht hat, hat man nicht. Der eine tickt halt so, der andere so ...
Jedenfalls trotzdem natürlich interessant, eure Meinungen zu lesen.