Moin all
... unzureichend gesicherte Münze immer genau unten links aus dem Standardbrief ausgetreten ist (jedes Mal sicher nicht gestohlen, weil "Austrittswunde" = jeweiliger Münzendurchmesser)!
Die Krönung ist der Fall von gestern:
Zwei Münzen gekauft und bezahlt - Sendung erhalten, zwar vorn und hinten mit vermutlich nachträglich von der Post angebrachtem extrabreitem Tesaband gesichert (sogar die Briefmarke haben sie noch mal angeklebt), aber nur mit einer Münze drin, die durch die Einwicklung in Klopapier dem Schicksal ihrer Schwester entgangen ist ...
Auch hier konnte man am Abdruck der Münze auf dem Briefumschlag erkennen, dass die fehlende Münze oben links ausgetreten ist. Der Brief muss wohl auf dem Band auf dem Kopf gestanden haben.
Seitdem lasse ich jedem Einzelmünzenkauf ein Anschreiben mit der Bitte um Extrasicherung der Münze im Kuvert folgen, wenn schon aus verständlichen Kostengründen ein Standardbriefumschlag verwendert wird.
PS:
Einmal habe ich mich mit dem Verkäufer auf Halbe-Halbe beim Schaden geeinigt, weil der den Aufwand scheute, einen Nachforschungsauftrag zu stellen, zweimal wurden die Verkäufer frech (mit negativen Folgen für ihr Punktekonto bei ebay), und in drei Fällen läuft das Verfahren noch.
Dazu kommt noch ein Totalverlust von 6 Münzen auf einmal.
So langsam gewöhnt man sich daran ...
... und auf die Dauer (3 Jahre) gesehen, war das trotz bislang mindestens 50 "verlorenen" Sendungen immer noch günstiger, als jedesmal die Kosten für ein Paket oder ein Einschreiben in Kauf zu nehmen.
PPS:
Die französische Post ist übrigens dazu in der Lage, eine verschwundene Münze auch wiederzufinden und dann doch noch zuzustellen ...