Die vom Finanzminister ausgegebenen Sammlermünzen sind USt-pflichtig? Hab ich da was verpasst? Ich kenne nur die USt-freien Silber-Zehner. Das Goldmünzen USt-frei sind hat mit der Frage, ob der Diner gesetzliches Zahlungsmittel in Andorra ist, nix zu tun.
Tja, dann mal Horizont erweitern. Zehner in PP 7%, KMS ST und PP 7%, 200€ in Gold 7%. Deren Auflagen und Preise übersteigen teilweise bei Weitem die einiger Bullionmünzen, die des Andorra Egales sowieso. Der Sammlermarkt ist weitaus größer, da gibt's Diners (in Silber, Gold, Blech) und anderes Gedöns schon seit knapp zwanzig Jahren, meistens auf Initiative deutscher Münzhändler um ihre Medaillen besser vermarkten und billiger versteuern zu können. Sowas hat - außer die arrivierten Sammler vielleicht - noch keinen gestört, nun sollen die paar Eagle aus Andorra, deren Anteil am Münz- und selbst Bullionmarkt mehr als lächerlich ist, alles revolutionieren?
RedDevil
Und das ist dann der Punkt den ich mit Nichtigkeit der Bugs meine. Für euch sind mit Münzen zu 99% die im euren Säckel oder Edelmetalldepot gemeint, der Rest interessiert euch nicht, was ja auch so völlig okay ist. Der Rest nimmt aber nicht nur den einen Prozentpunkt ein, sondern wohl eher so um die 90% des Münzmarktes, wo es die Andorra Eagles in ihrer Sammleredition schon seit knapp 20 Jahren gibt. Darum meine Anspielung darauf, dass solche Gedankengänge eigentlich nur von Edelmetallbugs stammen können, denen mit dem Eagle etwas Neues vorgesetzt wird, was aber wirklich nur 'ne olle Kamelle ist und auch jetzt nix ändern wird.
Im Übrigen ist ja wohl mehr als offensichtlich, dass der Eagle nur B-Ware ist und niemand, der klar bei Verstandes ist, einem SE, ML, Phili oder Libertad nicht den Vorzug geben würde - bei selbem Preis und Verfügbarkeit. Diese Zweitklassigkeit bedarf aber keiner Untermauerung durch irgenwelche haltlosen Debatten über Pseudomünzen oder 19%-USt.