Beiträge von Rochade

    Hallo Tut,
    mein Teil ist ebenfalls gestern eingetroffen. Ausnahmsweise mal mit einem "A" als Prägestätte. Wird scheinbar nach dem Zufallsprinzip entschieden. Motiv endlich einmal gelungen und die Prägequalität ist in Ordnung. Unter der Lupe ist die Prägequalität allerdings noch verbesserungswürdig. Der Anfang ist aber gemacht. Der Adler sieht merkwürdig aus. Riesiges Federkleid, langer Hals, kleiner Kopf, das sieht eher wie ein Geier aus. Nummern? Im Zertifikat ? Kenne ich nicht bei den 100 € Goldmünzen. Ich gehe nicht davon aus, dass die Stückzahl von 200.000 Stück ausgeprägt werden (40.000 pro Prägestätte). 100 € Oberes Mittelrheintal 2015 wurde offiziell "nur" 163.000 mal geprägt. Ich sehe keinen Grund, warum diese Zahl signifikant gesteigert werden kann.


    Gruß
    Rochade

    Am 08.07.2016 per E-Mail die folgende Nachricht vom Lieferservice der VfS erhalten:


    Sehr geehrter Herr XXX,


    ab dem 13.07.2016 werden die Zahlungsaufforderungen zu den bestellten Goldmünzen per Vorkassenbescheid versandt, mit dieser Aufforderung erhalten Sie im Rahmen einer Überzeichnung die Zuteilung. Diesen Betrag müssen sie dann auf das angegeben Konto der VfS überweisen oder bei Lastschrift wird der Betrag von Ihrem Konto abgebucht. Nach Eingang des Geldes werden die bestellten Münzen versandt.

    Es gibt etwas neues:


    Der Termin zur 46. World Money Fair 2017 steht fest: 03.-05. Februar 2017.
    Der Ehrengast der Messe wird die South African Mint sein.
    Diese feiert 2017 das 50. Jubiläum des Krügerrandes.
    Vielleicht ein Anlass für eine entsprechende Sondermünze. :)

    Aus dem aktuellen Journal prägefrisch 04/2014:


    "...Zum 01. Januar 2015 wird die Wertgrenze für die Versandart "eigenhändig" von 30,00 Euro
    auf 55,00 Euro angehoben. Das bedeutet, daß alle Sendungen mit einem Wert ab 55,01 Euro
    mit dem Service "eigenhändig" ausgeliefert werden. Das Paket wird dann ausschließlich dem
    Empfänger persönlich oder einer Person, die der Empfänger mit einer Postvollmacht
    ausgestattet hat, ausgehändigt..."


    Von 30 Euro auf 55 Euro erhöht. Round a bound 83 %.
    Frei nach Asterix: "Die spinnen, die Römer..."

    Zitat:
    Beschreibung


    Verkaufe aus Nachlass 1 OZ Krügerrand Goldmünze 1984.
    Ich bin mir nicht sicher ob sie echt ist! ( Bin kein Fachmann)


    Sie ist ca. 29 Gramm schwer, und der Durchmesser ist ca 32,5 mm ca 4 mm dick!
    Topp Zustand, keine Garantie auf Echtheit! (Ich Verkaufe sie daher lieber mal als unecht).


    Zitat Ende


    Noch Fragen ? Ohne weitere Worte...

    zweiblum 76


    Danke für das Einstellen der Links.
    Vielleicht sollte einer der Admins die einzelnen Links unter dem gesamten Thema "Fälschungen" -soweit sinnvoll- zur Vereinfachung zusammen fassen.


    Unabhängig von der im Text enthaltenen Werbung hat mich dieser Passus
    stutzig gemacht:
    "...Der Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels e.V. (http://www.muenzen-verband.de ) hat am 14.07.2014 per Email eine Warnmeldung an seine Verbandsmitglieder herausgegeben. Diese Warnmeldung umfaßt Informationen zu Wolfram-Fälschungen von Krügerrändern, Gold Maples und American Gold Eagles sowie geblisterten (versiegelten) Goldbarren..."


    Da hier im Forum auch Händler angemeldet sind, wäre ich an einer Bewertung dieser Aussage aus fachlicher Sicht interessiert. Hat es tatsächlich eine "Warnung" vom Fachverband gegeben und wenn ja, was steckt dahinter?


    Einige User im Forum haben z.B. gut gefälschte Krügerrand-Münzen gesehen (18K; Goldhut), aber keiner hatte bisher die Möglichkeit davon ein Foto zu machen um dieses hier möglicherweise zu veröffentlichen. Mir ist schon klar, dass Händler sich zu diesem Thema nicht gerne äußern, trotzdem ist das Thema für uns Sammler/Anleger interessant.


    Ich könnte mir vorstellen, dass im Laufe der Jahre die technischen Möglichkeiten für entsprechende gute Fälschungen sich verbessert haben. Ich teile nicht die Auffassung einiger, wenn kein Foto veröffentlicht wird, dass gute Fälschungen so gut wie ausgeschlossen sind, da der Beweis (Foto) ja fehlen würde.


    Zum Thema Prüfung auf Echtheit einer Krügerrand-Münze der Anfängerlehrgang: Wie prüfe ich einen Krügerrand 1oz auf Echtheit
    von Misan (Misanthrop unvergessen; leider hier im Forum seit 2011 nicht mehr aktiv) Anfängerlehrgang: Wie prüfe ich einen Krügerrand 1oz auf Echtheit=

    Damit nicht von vornherein in diesen Beitrag etwas anderes interpretiert wird,
    stelle ich klar, ich bin weder verwandt noch verschwägert noch habe ich
    irgendwelche wirtschaftlichen Interessen mit Mitgliedern der im Text genannten Firma :).
    Das die Firma Werbung für ihre Produkte macht, halte ich allerdings für legitim.
    Mir geht es ganz allein um den Wahrheitsgehalt der angegebenen Informationen.


    Meine Frage ist ganz simpel: Was ist von dieser Meldung zu halten?


    26.07.2014 - Noch mehr gefälschte Krügerränder und andere Goldmünzen aus Wolframlegierungen


    Der Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels e.V. ( http://www.muenzen-verband.de ) hat am 14.07.2014 per Email eine Warnmeldung an seine Verbandsmitglieder herausgegeben. Diese Warnmeldung umfaßt Informationen zu Wolfram-Fälschungen von Krügerrändern, Gold Maples und American Gold Eagles sowie geblisterten (versiegelten) Goldbarren. Nach unseren Erkenntnissen sind bei den Krügerrändern bisher die Jahrgänge 1978 bis 2004 von Wolframfälschungen betroffen, bei Gold Maples die Jahre 2004 bis 2013 und bei den American Gold Eagles die Jahre 1998 bis 2005. Entgegen der Darstellung in der Warnmeldung des Berufsverbandes sind aber die Falschmünzen nicht gegossen, sondern aus Wolframlegierungen geprägt und vergleichsweise dick vergoldet (bis zu 60 Mikrometer), was übliche Elektrolyt- und Säureprüfungen sowie sog. Prüf-Fische und auch Coin Balances zum Überprüfen unwirksam macht. Die Falschmünzen bestehen im Kern aus einer prägbaren Sinterlegierung Wolfram/Silber AgW85 bzw. Wolfram/Kupfer CuW80. Die Falschmünzen können auch NICHT mehr durchgängig mittels Röntgenfluoreszenzspektrometer identifiert werden, weil teilweise die Schichtdicke der Feinvergoldung auf der zum Prägen verwendeten Wolframlegierungen mehr als 8 Mikrometer (bis max. 60 Mikrometer) beträgt und auch zum jeweiligen Münztyp passende Farbvergoldungen verwendet wurden. Diese Falschmünzen können aber mittels Ultraschall-, Magnetwaagen- oder Leitfähigkeits-Prüfung ausgesondert werden.


    Text aus dem folgenden Link kopiert: http://www.aurotest.de/welcome.htm


    Zum Thema: Trickbetrüger bei Selbstabholung
    Ab Beitrag Nr. 9 von 18k und ff.


    In diesem Zusammenhang weise ich noch einmal auf die Initiative von vatapitta hin: Klassische Anlagemünzen vs. Sammler Anlagemünzen