Beiträge von O. Jemineh

    Was man jederzeit realisieren kann, das ist vorhanden. Ich erleb das immer andersrum, wenn Leute glauben Grundstücke im Wert von Hunderttausend Euro zu besitzen, nur weil sie das mal in den 80ern dafür ausgegeben haben.
    Jetzt kriegen sie aber vielleicht 10 oder 20.000 dafür wenn sie sie loswerden wollen, also sind sie auch nur das wert, also haben sie derzeit böse Verluste. Die sie nicht sehen.


    Du kannst Zwischenbilanzen im Sekundentakt machen, und die darin zu Tage tretenden Gewinne sind, solange du ehrlich zu dir bist, real, nur nicht realisiert. Man darf nicht verpassen wie sich das Blatt wendet, keine Frage, aber die Gewinne sind da.


    Letztendlich, also nach Abschluss rechnet man Kasse1 - Kasse2 klar. Aber andererseits versammelt uns hier doch gerade die Erkenntnis, daß es ein letztendlich nicht gibt und "Barbestand" auch nicht das Wahre ist. Oder?



    gg IST dick im plus und glaubt das nicht nur. Er wird nur vermutlich den Absprung verpassen.

    Dann verleihst halt nix und bestehst grundsätzlich auf Barzahlung.
    Ohne Annahmezwang brauchst du Scheine ja nicht zu nehmen.


    Mir persönlich sind viele kleine Versprechen lieber, die ich je nach Laune ablehnen oder akzeptieren kann, als ein einziges riiiiiiiiesengroßes Versprechen, das ich glauben MUSS, und das von jemandem kommt der mich in den Gulag stecken kann wenn ich aufmucke weil ers bricht.

    Hallöchen.


    Nachdem Wolframbarren in Mode kommen...


    Weiß zufällig jemand, wo es einen Chart für Wolfram in Euro gibt?
    Wie schwer sind die üblichen Industriebarren, und hat jemand eine Ahnung wo man sowas in Kleinmengen kaufen könnte?


    Gefälscht werden die wohl kaum. :)

    Wie auch immer, das Zeug muss drin sein, nicht etwa in der Bank als Standart hinterlegt werden.


    Wieso denn, solange ich jederzeit auf die Bank gehen und physische Auszahlung verlangen kann, spricht nix gegen Scheine oder auch Onlinebanking.
    Ein Geldschein ist dann halt wieder ein sofort fälliger Wechsel auf eine bestimmte Menge Gold.
    Wegen mir dürfen den auch Banken oder Aldi oder AliBabasDönerbude selber drucken.


    Das einzige was es braucht ist eine Abschaffung der "gesetzlichen Zahlungsmittel", bzw deren Annahmezwang. Der Rest findet sich dann von selbst. Es wird auf Gold, Silber, Kupfermünzen hinauslaufen, garantiert. Vielleicht auch Alu, Platin, Palladium, Wolfram, usw. Das wär ja dann modern. Aber ohne Annahmezwang auf jeden Fall Materialmünzen. Das ergibt sich von selbst, das muß keiner beschließen. Glasmünzen mit Messingflittern will keiner. Deren Herstellung/Vertrieb braucht aber natürlich nicht verboten zu sein, die wird nur keiner annehmen, wenn er nicht muß.

    Ja klar, wenn sich sonst nichts ändert, außer das das Geld und der Bürger verreckt, dann gibts das selbe Spiel von vorn.


    Insofern kann man eine Goldwährung auch einfach als Maßstab ansehen, wie freiheitlich eine Gesellschaft ist.


    Momentan haben wir so ein Zwischending zwischen Stalin und Jefferson. Kann sich jeder selbst aussuchen was näher ist und wo der Weg hingeht.

    ist der phantasie der goldbenennungskommission überlassen und völlig gleichgültig.


    Wenn wir eines nicht mehr brauchen, dann Expertenkommissionen.


    Ich für meinen Teil würde in einer solchen Situation sowieso auf Gulden, Mark und Franken umsatteln. Einfach weil es schon da ist.
    Und wenn schon eine Weltwährung, was könnte schöner sein, als die Franken der lateinischen Münzunion zu verwenden: Das ist wirkliches Freigeld, freies Geld, Geld für Freie. Und es heißt auch noch so. (frank=frei, für Nichtgermanisten.)


    Die LMU war der bessere Euro und galt auch in fast ganz Europa. Die LMU-Franken werden auch noch Geld in Europa sein, wenn der Euro längst nicht mehr ist.


    PS: Der Bimetallismus ist kein Problem, wenn sich kein Staat erdreistet einen Wechselzang mit einem festen Wechselverhältnis zu erzwingen. Es gibt dann halt den Silberfranken und den Goldfranken als zwei parallele Währungen, notfalls noch den Kupferfranken dazu. Wie der Franken regional genannt wird ist auch egal, bei der LMU wurde er in Griechenland von Anfang an Drachme genannt, aber jeder in Paris nahm auch Drachmen.

    aber Euch ist klar, dass überall ...man Eigentum an Kulturgütern nicht erwerben kann, die man irgendwo, selbst auf eigenem Grund findet ?


    Das trifft wie gesagt NICHT zu.
    Das BGB (§ 984) ist da eindeutig: Der Fund gehört je zur Hälfte Finder und Grundeigentümer. Ist der Finder Grundeigentümer gehört ihm der Fund allein.
    Wenn es sich um denkmalrechtlich bedeutsames Kulturgut handelt steht dem Staat allenfalls ein Vorkaufsrecht zu. Nicht einmal ein Recht zur Enteignung mit Entschädigung.


    Anders sieht es in Ländern aus, die ein sogenanntes "Schatzregal" erlassen haben, da werden beide einfach enteignet.
    (Weshalb bedeutsame Funde wie die Sonnenscheibe von Nebra gerne mal nach Bayern geschmuggelt und angeblich dort gefunden werden.) Die Schatzregale fördern Fundunterschlagung und sollten daher abgeschafft werden.


    Zitat


    Aber im Wald bestiehlt man den Waldbesitzer .. da dürfte das Suchen schon strafbar
    sein. Früher und wahrscheinlich auch heute noch, findet man in den Wälder übrigens
    eher Utensilien aus den Weltkriegen ...


    Das ist klar, und ohne dessen Erlaubnis darf auch nicht gesucht werden. Bei Zufallsfund gehört einem trotzdem nach BGB der halbe Fund.
    Fundmunition ist ein zweites unerschöpfbares Thema. Vorsicht mit der Spitzhacke! :D



    (Immer vorsichtig seitlich angraben, wenn man schon mal was finden sollte...ob nun mit oder ohne Detektor. Sprengen sich genug Baggerfahrer in die Luft, erst neulich auf dem Neu Ulmer Bahnhof, letztes Jahr auf ner Autobahnbaustelle...)

    Bei der Hausdurchsuchung mußte er diesen öffnen und das ganze Zeug wurde beschlagnahmt. Er durfte dann X-Tausend Euro zahlen wegen angeblicher Steuerhinterziehung und ist jetzt vorbestraft....! Eine echt heikle Sache das ganze...


    Ja, soviel zur Unschuldsvermutung. Ähnliche Geschichten kenn ich auch.
    Das hat schon seine Gründe, warum der Ort der Varusschlacht von einem Sondengeher gefunden wurde, der als britischer Soldat hier stationiert war. Ein anderer kann sich das in manchen Bundesländern kaum trauen lustig in der Freizeit mit der Sonde durch Feld und Flur zu marschieren, und wenn er was bedeutendes findet einfach damit zu Zeitung und Archäologen zu marschieren.
    Ähnlich das Theater um den Chiemseegoldtopf, wo der Freistaat auf Biegen und Brechen einen keltischen Fund zu einer Nazifälschung umdeklarieren wollte, um ihn entschädigungslos einkassieren zu können. (In Bayern gehören Bodenfunde 50:50 Grundeigentümer:Finder)
    In BaWü gibts meines Wissens entgegen der BGB Rechtslage ein Schatzregal, damit ist sowieso jeder Fund, auch Pfennigstücke, der behalten wird, Fundunterschlagung.
    Und die Denkmalschutzgesetze sind absichtlich so schwammig formuliert, daß ein williger Richter auch ein Eurocentstück notfalls zum Bodendenkmal erklären kann.


    Die Leistungsfähigkeit von Metalldetektoren wird gemeinhin maßlos überschätzt.


    Wen das Thema interessiert, dem kann man wohl schatzsucher.de empfehlen, ist der "Branchenriese" unter den entsprechenden Foren. Die dortige Sichtweise der Rechtslage ist aber mit Vorsicht zu genießen. Viele hauptberufliche Archäologen, die gerne eine "unfreiheitliche Sichtweise" vertreten. Auf deutsch, der Bürger darf ihnen das Gehalt bezahlen, aber er sollte sich strafbar machen wenn er seinen Gemüsegarten umgräbt.
    Lesenswert ist auch das sog. "Mythos-Urteil".

    Hm, was ich mich immer frag, brauchts für japanische Verhältnisse nicht auch japanische Verhältnisse, also ein relativ kleines Gebiet das dem gesamten Rest der Welt technologisch ein bis zwei Jahrzehnte voraus ist? Davon könnte ja nun bei uns wirklich keine Rede sein... ist nur laut überlegt.

    Für die Gebührenberechnung müssen alle niederländischen Autos mit speziellen GPS-Systemen ausgestattet werden. Sie erfassen die gefahrenen Kilometer und senden die Informationen an eine staatliche Zentralkasse, die das Geld von den Konten der Fahrzeughalter einzieht.


    Ist doch toll. Das kann man dann gleich mit der Überwachung von Tempolimits kombinieren. Da kommen dann so monatlich zum ersten 50 Strafzettel.
    Wer dagegen ist ist ein Klimanazi.

    Weil Leute ständig nachgefragt haben, die nichts anderes kannten. Und/oder, denen jemand gesagt hat, die sind das billigste.


    Ich konnte mit Dingen die ich nicht anfassen kann noch nie viel anfangen, ich bin eher der haptische Typ. Ich verlieb mich auch nicht platonisch in eine Nonne.

    Ich glaub wir missverstehen uns. Ich wollte dir nicht widersprechen, wir haben es in der Tat mit einem Spielcasino zu tun.
    Nur eine Kleinigkeit einwerfen, als Denkanstoß.
    Die Gründe, warum das ganze zum Casino verkommen ist, haben m.E. überhaupt nichts mit Bevölkerungsaustauschschrumpfung zu tun, sondern nur damit, daß nicht alle Marktteilnehmer den selben Regeln unterliegen. (Bankrott für ALLE! Nullzinskredite vom Steuerzahler für KEINEN! Geldschöpfung nur für Goldförderer, Gelddrucker an den Galgen.)


    Dennoch ist Casino im Grunde eine faire Sache, wesentlich fairer als bauschpara, schaffa, Häusle baua, abzahla bis zum Konkurs oder zur Enteignung.
    Also lieber Roulette oder Börse, als riestern.


    (Ich befürchte das muß ich morgen länger ausbreiten. Oder verstehst du mich? )

    Was sind heute schon Millionen, ach was was ist schon eine Milliarde in Zeiten in denen die USA 1 Billionen ausgeben! Für nur EIN Konjunkturpaket, was aber bestimmt nicht das letzte sein wird!!


    Wohl wahr.
    Und wenn man dann erst mal vergleicht, mit wievielen Nullen zwischen Zahl und Komma sich das eigene Leben abspielt...dann merkt man erst wie arm man ist, unter der Obhut unserer Obertanen.

    Casinos koennen maximal soviel Geld ausschuetten, wie sie reinbekommen.


    Reicht doch, oder nicht?
    Aber strenggenommen, in der Theorie, erwirtschaften Aktien ja Dividenden aus Unternehmenserträgen, zusätzlich.
    Das tun Jetons immerhin nicht.


    Zitat

    Wenn Du glaubst, Du kommst billig rein und teuer raus, und es gibt genug Dumme, die teuer reingehen und billig rauskommen


    Die gibts ja wohl ohne Zweifel. :thumbsup:
    Bin ich selbst oft genug. :rolleyes:


    Zitat

    musst Du jetzt sofort in Aktien gehen. Es ist nur die Frage, ob man im eigenen Erfolgsglauben schon laengst das dumme Opfer der Hirnwaschkanaele ist.


    "In Aktien gehen" ist ja nun relativ. Da gibts Investoren und halt Händler.
    Meinst du nur erstere, oder beide?
    Aber kannst du mir irgendeine Ware nennen, die sich bequemer handeln lässt und mit geringeren Lager und Frachtkosten als Aktien?