Hier ein Thread im Wirtschaftsbereich. Denn es geht hier um Gold als Anlageklasse.
Die "anti-physisches-Gold-Artikel" kommen immer mit den gleichen Argumenten.
http://de.news.yahoo.com/2/200…e-mengen-i-f41e315_1.html
Behauptungen:
"Die Lagerung bei einer Bank kostet dagegen Geld."
Stimmt, aber wie der Threaderöffner schon erwähnt hat, müssen die nicht so furchtbar hoch sein. Die erwähnte Alternativmöglichkeit der Zertifikate stellt jedoch eine Schuldverschreibung dar, die ein gewisses AUSFALLRISIKO birgt.
"Der Goldpreis könnte dramatisch fallen."
Stimmt, der Goldpreis könnte dramatisch fallen. Er könnte aber auch dramatisch steigen. Hier wird argumentiert, dass der Goldpreis wohl fällt, weil er bislang gestiegen ist. Komische Sichtweise. Sie räumen ja auch ein: "Auch Experten könnten nicht sagen, wie sich der Goldpreis entwickelt." Dieses Statement hätte man sich also sparen können.
"Gold wirft keine Zinsen ab!"
DAS ist zweifellos richtig und meiner Meinung nach eines der stärksten Argumente aller Goldgegner!
"...dass der Goldpreis im Zuge der Wirtschaftskrise bereits stark gestiegen ist."
Das ist nur teilweise richtig. Der Goldpreis steigt schon seit vielen Jahren (seit 2001) auch ohne Wirtschaftskrise.
http://www.kitco.com/scripts/hist_charts/yearly_graphs.plx
Über zu hohe Aufschläge kann ich in dem Bericht nichts lesen. Das hat der Threaderöffner wohl hinzuerfunden. Generell sind solche Aufschläge aber unkritisch, solange man sie an einen möglichen Verkäufer weiterreichen kann (und das kann man monentan).
Außerdem ist es so, dass mich der Anblick verschiedener Gold- und Silbermünzen und das Wissen um ihren Besitz einfach glücklich machen. Dazu wird ein ETF nur schwerlich in der Lage sein...
Ergo: Gold hat einen hohen Wohlfühlfaktor