Die Weltwirtschaftskrise könnte soziale Unruhen auslösen. Diese Befürchtung sprach heute die französische Wirtschaftsministerin Christine Lagarde auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos aus:
"Die aktuelle Lage birgt zwei große Risiken: soziale Unruhen und den Protektionismus"
Beide würden genährt von einem starken Rückgang des Wirtschaftswachstums und durch das Faktum, dass die Staaten das Geld der Steuerzahler für Rettungspläne verwenden müssen, wird Lagarde von französischen Zeitungen zitiert. Anders als die vermutlich viele jener Unzufriedenen, die für soziale Unruhen sorgen könnten, erhofft sich die Wirtschaftsministerin vom G20-Gipfel in London, der im April beginnen soll, "ein extrem starkes Signal, um das Vertrauen in das Finanzsystem wieder herzustellen".