Silberpreismanipulation: Eine Richtigstellung
07:00 Uhr
| von Steve St. Angelo
https://www.goldseiten.de/arti…htigstellung.html?seite=1
[schon die Überschrift empfinde ich als anmassend lehrerhaft!...und statt 7 Uhr gehört da ein Datum hin, liebes Goldseiten Team!!!]
Zitat:......
Doch die aktuellen Gold- und Silberpreise - selbst mit der angeblichen
Marktmanipulation - sind noch immer höher bepreist als ihre allgemeinen
Produktionskosten.
Leider scheint die Tatsache, dass die meisten
Waren- und Dienstleistungspreise auf den Produktionskosten basieren,
tendenziell vom Großteil der Analysten übersehen zu werden... egal, ob
sie nun dem Mainstream oder alternativen Medien angehören. Ich kann
Ihnen versichern, dass der Standardpreis einer Jeans (kein
Markenprodukt) auf der gesamten Kostenstruktur von Beginn zu Ende des
Produktionsprozesses basieren würde, wenn sie letztlich im
Supermarktregal zu erwerben ist.
Kein Unternehmen kann ein
Produkt längere Zeit zu einem Preis verkaufen, der niedriger ist als
dessen Kosten; ansonsten läuft es Gefahr, bankrott zu gehen. [das ist wohl richtig]
Auf der anderen Seite würde der Markt eine übliche Jeans nicht zu einem Preis
von 100% über den Kosten erwerben, wenn die Konkurrenz diese zu 10% über
den Kosten verkaufen würde. Volkswirtschaftslehre für Anfänger.
.....Zitat Ende
Und genau da irrt Angelo, denn es gibt durchaus Jeans, die weit höher bepreist sind, sei es aus Statuszwecken oder weil sie selten sind und jeder sie haben will oder haben muss = Angebot und Nachfrage + Qualität und Erreichbarkeit spielen ne wesentliche Rolle. Außerdem liegen in den Regalen keine Papierversprechen: "WIr liefern ihnen ne Hose in 2 Jahren" und dann wird trotzdem keine geliefert, stattdessen mit Geld ausgeglichen, weil man schlicht in 2 Jahren gar keine Hose mehr hat und nicht mal vorhatte, welche zu haben. Papierversprechen in Regale legen ist auch viel einfacher, als die Logistikkette eine Hose zu besorgen und herzustellen...man kann sich dann ja mit dem Geld auf dem Restmarkt ne Hose besorgen.!?!?!?
Dumm nur, wenn dann auch in allen anderen Läden die gleichen Zettel liegen und niemand mehr Hosen produziert und handelt.
Genau das passiert aber mit Silber, überall Papierzettel in den Regalen, alle balgen sich drum und nur der Zettelhändler macht den Reibach, wenn er ab und zu die Zettel gezielt verknappt. Ende vom Lied: Alle werden ohne Hosen/Silber rumlaufen, wenn die alten verbraucht sind.
Und was genau bedeutet denn seine "faire Bepreisung" vom Silber beim Herstellungsniveau?
Genau, dass nur noch abgebaut wird und nix mehr in Forschung und Neubeschaffung gesteckt werden kann, weil Ansparen für Notzeiten flach fällt, Danke an die Papierwxxxer!
Witzig eben nur, dass alle auf den Preis der Zettelversprechen abfahren und viele nie ne Hose haben wollen, nur auch Zettel handeln eben.
Dann gibts halt irgendwann keine Hosen mehr, weil auch die Baumwollbauern ausgestorben sind...die wenigsten Menschen wollen für Null Gewinn arbeiten, nur um grad so zu überleben, man nennt das in anderer Form
Sklaven...oder Bergbau...
PS. Mir stellt sich grad die Frage, warum die Zettelpusher nicht einfach ne Null mehr auf die Zettel schreiben und das Spiel auf erhöhtem Niveau betreiben, weil der Ablauf wäre derselbe und auch der Bergbau könnte dabei besser überleben??
Antwort: Hier haut anscheinend der echte Markt in das Spiel mit rein, weil durch die Konkurrenz (Gier) der Zetteldrucker untereinander das Preisniveu des Produkts eben nahe der Produktionskosten einpegelt....darunter würde sofort und auf der Stelle jeglicher Bergbau und Hosenproduktion komplett eingestellt und der Schwindel großflächig auffliegen....mit allen Gewalttätigen Konsequenzen, weil dann alle Papierinhaber sich auf die verbliebenen Hosen stürzen würden, die 100fach verkauft wurden (oder eben Silberunzen) und danach auf die Papierzulieferkette........