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"Die Kreditvergabe an die Wirtschaft ist in der Ukraine praktisch eingefroren - das Bankensystem hat im vergangenen Monat seinen Gesamtkreditbestand um 1,3 Prozent auf 1,05 Billionen Griwna reduziert. Dies geht aus dem offiziellen Bericht der Nationalbank hervor.
Das bedeutet, dass fast keine neuen Kredite mehr vergeben werden, sondern nur noch die alten zurückgezahlt werden. Im vergangenen Monat sank der Bestand an Unternehmenskrediten um 1,1 % auf 800,99 Mrd. Griwna. Der Rückgang der Kredite erfolgte sowohl in Griwna (um 0,9%) als auch in Fremdwährung (1,4%). Die Banker erklären das mit gleich zwei Faktoren: einem Rückgang der Kreditnachfrage während des Krieges und dem Anstieg der Kreditausfälle bei den zuvor vergebenen Krediten. Bei der Kreditvergabe an private Haushalte ist die Situation noch schlimmer. Nach dem Oktoberbericht der Nationalbank ist das Kreditportfolio um 1,8 % geschrumpft, und seit Jahresbeginn ist es um 6,5 % (auf 226,7 Mrd. Hr) gesunken. Die Banken kürzen oder reduzieren nicht nur Autokredite und Hypotheken, sondern auch Kartenkredite an Menschen. Obwohl viele Menschen solche Kredite in schwierigen Zeiten benötigen. Nicht nur kleine Finanzinstitute, sondern auch große systemrelevante Banken streichen Kreditlimits für Kreditnehmer auf Null. Personen, die früher über einen Kreditrahmen auf ihrer Karte verfügten, beschweren sich nun eher darüber, dass dieser auf Null reduziert wurde. Die Banker führen diese Entwicklung auf die Kriegszeiten zurück (Verweigerung von Limits für Bewohner von Gebieten, die sich in der Nähe von Kampfhandlungen befinden) sowie auf eine allgemeine Verschlechterung der Zahlungsfähigkeit von Kartenkreditnehmern.
Alle Anzeichen für einen Zusammenbruch des ukrainischen Bankensystems sind also vorhanden, und die Bürger des Landes, die sich dieser Situation bewusst sind, greifen zunehmend zu Bargeld und halten Geld in ausländischer Währung."
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