Auf die Gefahr hin, das Thema in falschem Thread breit zu stampfen: vollständigkeitshalber lohnt sich ein Blick auf Japan:
"In Deutschland kann man, genügend Finanzen vorausgesetzt, durchaus ein Haus kaufen und diese Immobilie als gewinnträchtige Geldanlage betrachten. Nicht so in Japan. Während in Deutschland viele Häuser so gebaut wurden, dass sie sehr viele Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte halten, haben in Japan Häuser eine sehr viel geringere Halbwertszeit – zumindest in der Stadt. Im Durchschnitt sind viele Häuser auf eine Nutzungsdauer von ca. 30 Jahren ausgerichtet. "
https://www.tabibito.de/japan/leben/wohnen/
"Noch bis vor gar nicht allzu entfernter Zeit hatte eine Wohnung in Japan einen ganz anderen Stellenwert als zum Beispiel in Europa. Eine Wohnung hatte ihren Zweck zu erfüllen und mehr nicht. Die eigene Wohnung galt weniger als eigenes Refugium, dass es als so angenehm und individuell auszugestalten galt wie irgend möglich, sondern nur als Raum, in dem man schläft, isst und Fernsehen schaut.
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Wer im Grossraum Tokyo eine 100 Quadratmeter grosse Wohnung sucht, ist im Schnitt mit einem Preis ab 300’000 Euro dabei. Eine schöne Wertanlage, könnte man da denken, doch halt: In Japan wird mit anderen Regeln gespielt. Häuser werden in Japan schon seit eh und je so gebaut, dass man sie nach ca. 30 bis 40 Jahren abreisst und ersetzt. Das nennt sich „scrap and build“, also „abreißen und neubauen“."
https://www.tabibito.de/japan/blog/kolumne-abenteuer-wohnen/
"Laut einer Untersuchung von SankeiBiz¹ wurde festgestellt, dass es im Jahr 2013 in Japan geschlagene 8,2 Millionen leerstehende Häuser gab. Das ist ungefähr ein Sechstel aller Wohnhäuser – und diese Zahl steigt alljährlich um cirka 200’000. Das bedeutet, so der Trend sich fortsetzt, dass im Jahr 2030 rund ein Viertel aller Häuser leer stehen wird. Wird sich der Trend fortsetzen? Mit Sicherheit wird er das"
https://www.tabibito.de/japan/blog/absoluter-leerstand/