Zitat
Damit würden somit die Notenbanken, wenn sie ihre Versprechungen halten würden, also selbst die Staatsanleihenblase zum Platzen bringen?
Wenn morgen schon die Anleger von Staatsanleihen eine Inflation von 50% spüren würden, dann würde es zu einem gewaltigen Abverkauf der Staatsanlahen zu jedem Preis kommen. Infolge dessen würde das Vermögen dezimiert werden und es kommt zu einer Deflation.
hier wichtiger Link:
http://www.handelsblatt.com/po…-ueber-den-berg;2244580;0
ZitatAngesichts der vielen Milliarden, die jetzt und in den nächsten Monaten in die Volkswirtschaften gepumpt werden: Wie groß ist das Inflationsrisiko?
Kurzfristig liegt das Inflationsrisiko bei null. Wir haben heute eher das Problem der Deflation. Und die Konsequenzen der Deflation können fürchterlich für das Wachstum sein. Aber natürlich wäre es falsch zu sagen, dass die großen Ausgabenpakete langfristig keine Auswirkungen auf die Teuerung haben können. Wir brauchen deshalb eine Exitstrategie, wie wir nach der Bekämpfung der Krise wieder zu einer normalen Situation in der Ausgabenpolitik der öffentlichen Hand zurückkehren können. Das gehört deshalb zu jedem Stimuluspaket dazu.
Also Entwarnung an der Inflationsfront?
Ich frage: Was ist das größere Risiko? Die Gefahr von Inflation in zwei, drei Jahren ist viel geringer als das Risiko von negativem Wachstum heute. Das gilt auch für die Sparer. Viele Sparer haben Geld durch den Niedergang der Aktienkurse oder den Preisverfall bei Immobilien verloren. Das hat nichts mit Inflation zu tun. Man kann sein Geld also auch ohne Inflation verlieren.