Horten und sonst?„Dagobert Ducks der Finanzwelt“: Warum Goldanleger grenzenlose Egoisten sind
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Gold ist für nichts gut außer zum Horten und Polieren. Trotzdem feiert das Edelmetall einen Höchststand nach dem anderen. Hat sein Glanz womöglich die Anleger geblendet?
Weihnachten hat viel mit Glauben zu tun. Gold auch . Nur gibt es bei Weihnachten immerhin noch den Brauch des Schenkens, was eine zutiefst soziale Idee ist. Gold allerdings ist etwas für Egoisten, solche, die niemals etwas zu verschenken haben. Edelsteine lösen immerhin hie und da noch Entzücken aus – aber Gold ist tot: Es erarbeitet keine Gewinne wie die Unternehmen, in die Aktionäre investieren. Und es zahlt keine Zinsen wie die Banken und Staaten, denen die Käufer von Anleihen oder Besitzer von Festgeldkonten und Sparbriefen ihr Geld leihen.
Goldinvestoren sind deswegen die Dagobert Ducks der Finanzwelt . Sie horten es, sie sitzen darauf und manchmal polieren sie es sogar. Es dient keinem Zweck, außer der eigenen Versicherung. Gold ist wie ein Atomschutzbunker: Wer es sich zugelegt hat, überlebt vielleicht den Krieg , aber er hat keine Chance danach noch etwas aus seinem Leben zu machen.
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Gruß
Golden Mask
P.S. : Welch ein Schmarrn....