Beiträge von Leosline


    Der preis ist gerechtfertig UND wird auch in ALLER deutlichkeit erwähnt =


    "Nur 50000,- stück welt weit und das ist die Letzte, Ihrer pesönlichen Sammlung, deshalb auch die erste únd letzte Ihrer Sammlung!!!!!!!!!!!!!!!! Schon sehr Viel Interessen, desshalb ist der Verkaufspreis, auch so hoch ! Wer zu erst kreift der, hat was was nie wieder einer Ihrer Feunden jemals bsitzt!"


    ;) ;) ;)



    andere frage :
    wer kann hier den wert der sammlung schätzen =


    click................

    @ zimbo =


    1.mich würde die geschichte (soweit bekannt) dieses barrens interssieren.......1937 sagt ja schonmal einiges aus.......


    2. kannst du hier mal die genauen maße (cm) posten? gewicht ist klar.....

    Zitat

    Original von fourninefine


    Original von fourninefine
    wer ist sooooo doof hier zu bieten????


    Original stammt von leosline!!! und mit dem 07.03. lag ich auch recht gut.......


    zur info = der verkäufer hat mir auf meine mail geantwortet......er meinte abholung sei nicht möglich weil er schon öfter überfallen wurde.......naja, wers glaubt........

    Zitat


    Schwacher Jahresbeginn! (03.01.2005)


    Das neue Jahr an den Finanzmärkten beginnt bereits recht volatil. So pendelt das gelbe Metall zwischen 432,50 US$ und 436,90 US$ pro Feinunze. Viele Marktteilnehmer haben ihre Bücher für 2005 noch nicht geöffnet und nutzen die ersten Handelstage für ein verlängertes Wochenende. Deshalb wird es kurzfristig noch zu Zufallsbewegungen kommen. Interessant ist auch der Kursverlauf des Euros. Hier kam es in den ersten Handelsstunden zu kräftigen Einbußen. Mittlerweile hat sich die Gemeinschaftswährung jedoch wieder oberhalb der Marke von 1,35 US$ stabilisiert. Wenn Sie unsere Tageskommentare schon seit längerem verfolgen dann wissen Sie, dass wir kurzfristig mit einer kräftigen Korrektur des Aufwärtstrends des Euros rechnen. Ob dies schon der Anfang ist, lässt sich nur schwer abschätzen. Aus unserer Sicht verläuft die entscheidende Unterstützungslinie derzeit steigend bei 1,3245 US$. Ein Bruch dieser Linie nach unten läutet die erwartete Korrektur ein.


    Betrachtet man die längerfristigen Goldcharts gegen Euro so fällt auf, dass es erneut nicht gelang, das Niveau um 350 Euro pro Feinunze (11.300 Euro pro Kilogramm) nach oben zu durchbrechen. Diese Linie hält nunmehr seit über 15 Jahren und hat enorme Bedeutung. Fast genauso wichtig erscheint uns die Unterstützung bei 314 Euro pro Feinunze (10.100 Euro pro Kilogramm). Ein Fall unter diese Marke sollte unbedingt vermieden werden, soll ein weiterer Kursverlust bis 300 Euro pro Feinunze vermieden werden. Insgesamt bleibt das Geschäft sehr lebhaft. In den letzten Dezembertagen konnten wir erneut ein reges Orderaufkommen verzeichnen – eher ungewöhnlich für die Zeit nach den Weihnachtsfeiertagen. Umsatzspitzenreiter waren wieder einmal Goldmünzen 1 Unze Krügerrand und Wiener Philharmoniker gefolgt von den Goldbarren 100 Gramm 1000 Gramm.


    Das Silber testet derweil die Unterstützungszone zwischen 6,55 US$ und 6,75 US$ pro Feinunze. Wir erwarten einen erfolgreichen Test und im Anschluss deutlich festere Kurse. Die Nachfrage nach Silberbarren 1000 Gramm und 5000 Gramm bleibt ungebrochen. Zudem wurden auch einige Silbermünzen 1 Unze Kookaburra und Maple Leaf gesucht.

    [quote]Original von Ulfur


    Berlin (ddp.vwd). Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) hat die Entscheidung der Bundesbank kritisiert, im laufenden Jahr bis auf eine kleine Menge kein Gold zu verkaufen. Die Bundesbank werde erklären müssen, «warum sie als einzige der 15 Zentralbanken, die am Goldabkommen beteiligt waren, und trotz des sehr hohen Goldpreises die Verkaufsoption nicht ausübt», sagte Eichel der «Financial Times Deutschland» (Dienstagausgabe).


    berechtigte frage.......warum verkauft buba nicht????


    a) wissen mehr und sind klüger als eichel
    b) denken an das gemeinwohl (dem volk gehört das gold)
    c) es ist nicht genug da zum verkauf.........


    noch mehr optionen??

    Zitat

    Original von obo
    Mal was von mir:
    wie lange hat mdm den lieferzeit? habe am 08.12.2004 eine bestellung getätigt und bis heute nichts bekommen...auf meine e-mail heute morgen habe ich bis dato keine antwort von mdm....


    bei mir (neukunde) hat der panda 4 tage gedauert bis er da war......

    Zitat

    Original von Neudel
    Hallo zusammen, ihr habt mich überzeugt, war heute bei der Bank und hab nach ihren Goldpreisen gefragt, die haben vielleicht dumm geschaut :D Sie mussten auch erst in der Filialleitung anrufen!


    nur "gefragt" oder auch gekauft.............?

    Gold/Silber: Xau-Index von Einbruch erholt
    (Siegel Investments) Der Goldpreis wurde im gestrigen frühen New Yorker Handel innerhalb von wenigen Minuten von 444 auf 435 Dollar je Feinunze gedrückt und verlor im weiteren Handelsverlauf zeitweise bis auf 433 Dollar je Feinunze, konnte sich aber bis zum Handelsschluß wieder auf 437 Dollar je Feinunze erholen. Heute morgen erholt sich der Goldpreis im Handel in Sydney und Hongkong weiter bis auf 440 Dollar je Feinunze und liegt damit um etwa 7 Dollar je Feinunze unter dem Vortagesniveau. Begleitet wurde der Goldpreisrückgang von einem Einbruch im Silberpreis um etwa 10 Prozent gegenüber dem Vortagesniveau. Selbst der Platinpreis stand im gestrigen New Yorker Handel unter Druck. Die Goldminenaktien, die den Einbruch des Goldpreises bereits in den letzten Tagen überdeutlich ankündigten, konnten die teilweise zum Handelsbeginn zu beobachtenden Ausverkaufssituationen überwinden und befestigten sich im Handelsverlauf, so daß einige wenige Werte sogar in die Gewinnzone vorrückten. Die wieder zurückgewonnene Stärke der Goldminenaktien deutet auf eine kurzfristige Aufwärtsreaktion des Goldmarktes hin. Auch der Silberpreis dürfte sich in dieser Reaktion deutlich erholen. Auf Eurobasis entfernt sich der Goldpreis weiter von der entscheidenden 11.300 Euro/kg-Marke und bestätigt den aktuellen Abwärtstrend des Gesamtmarktes (aktueller Preis 10.615 Euro, Vortag 10.785 Euro). Sollte die Marke von 11.300 Euro/kg überwunden werden, kann mit einer weltweiten Beschleunigung der Goldhausse gerechnet werden. Damit ist allerdings nach der Entwicklung in den letzten Tagen kurzfristig nicht zu rechnen.
    Mittelfristig wird der Goldpreis durch eine breit angelegte Aufwärtsentwicklung der Basismetallpreise und des Silberpreises unterstützt, der allerdings die 8,00 Dollar je Feinunze-Marke nicht halten konnte und nach heftigen Gewinnmitnahmen wieder auf das 7,00 Dollar je Feinunze-Niveau zurückfiel (aktueller Preis 7,09 Dollar je Feinunze). Parallel zu dieser Entwicklung konnten in den letzten Wochen massive Vermarktungsaktivitäten im Basismetallbereich beobachtet werden, die darauf hindeuten, daß dieser Bereich demnächst weltweit "gespielt" werden könnte, was sich wiederum positiv auf den Goldbereich auswirken dürfte. Ein Anstieg des Goldpreises in Richtung 480 Dollar je Feinunze erscheint ohne massive Eingriffe der Zentralbanken mittelfristig weiterhin möglich.


    Mit den am Dienstag und Donnerstag (30.11.04 und 02.12.04) im New Yorker Handel zu beobachtenden Handelsverläufen, die auf massive lenkende Eingriffe in den Goldmarkt zu interpretieren sind, hat sich die Gefahr deutlich erhöht, (aktuelle Wahrscheinlichkeit 50:50), daß der Goldpreis durch gezielte Manipulationseingriffe der Zentralbanken, insbesondere durch Goldverleihungen der Bank of England unter den langfristigen Aufwärtstrend bei 400 Dollar je Feinunze gedrückt werden könnte. Daß es hinter den Kulissen mächtig brodelt, verdeutlichen Hinweise auf einen "regen" Schriftverkehr der SPD-Bundestagsfraktion mit der Bundesbank, in dem auf Goldverkäufe gedrängt wird und Schlagzeilen, die von der Nachrichtenagentur Reuters plaziert werden, wie z.B. "Wirtschaftsweiser Bofinger: Bundesbank soll Gold verkaufen". Trotz solcher Schlagzeiten und der erneuten Veröffentlichung der Verkaufsabsichten der Zentralbank Frankreichs (der Verkauf von 250-300 t bis zum Jahresende scheint geplant zu sein, reagierte der Goldpreis allerdings noch nicht nach unten. Deutliche Abwärtsreaktionen sind jedoch bereits in den nächsten Tagen zu erwarten. Obwohl noch keine Veröffentlichungen gemacht wurden, verdichten sich die Hinweise darauf, daß die Zentralbanken derzeit massiv unter Druck gesetzt werden, die im Rahmen des verlängerten Washingtoner Agreements on Gold vereinbarten jährlichen Verkäufe von 600 t auszufüllen, was mittelfristig zu Rückschlägen beim Goldpreis führen könnte. Der langfristige Ausblick bleibt unverändert positiv.


    Im nordamerikanischen Handel konnte sich der Xau-Goldminenindex nach anfänglichen Einbrüchen auf ein Minus von 1,5 Prozent auf 98,8 Punkte erholen. Bei den Standardwerten verloren Iamgold 5,1 Prozent, Barrick 2,1 Prozent und Placer Dome 1,9 Prozent. Meridian mit einem Gewinn von 0,2 Prozent die Gewinnzone erreichen. Bei den kleineren Werten büßten Zaruma 11,1 Prozent, Claude und Richmont 5,1 Prozent, Apollo 4,7 Prozent, High River 4,6 Prozent und Northgate 4,5 Prozent ein. Gegen den Trend konnten Yamana 4,6 Prozent und Gammon Lake 1,5 Prozent zulegen.


    Die südafrikanischen Werte zeigten sich im New Yorker Handel schwächer. Gold Fields verloren 1,9 Prozent und Harmony 1,7 Prozent.


    Die australischen Goldminenaktien verzeichneten weitere Verluste. Bei den Produzenten gaben Sedimentary 7,1 Prozent, Dioro 4,2 Prozent, Dragon 3,6 Prozent, Equigold und Northern Gold 3,5 Prozent, Troy 3,3 Prozent und Oxiana 3,3 Prozent nach. Gegen den Trend konnte Oceana um 2,6 Prozent zulegen. Bei den Explorationswerten verloren Climax 8,7 Prozent, Tribune 7,7 Prozent, Gindalbie 6,5 Prozent, Range 5,3 Prozent und Midas 4,4 Prozent.


    Der Silberwert Macmin konnte 3,7 Prozent zulegen. Bei den Basismetallwerten gaben Independance Gold 7,3 Prozent, Portman 4,2 Prozent und Sally Malay 3,6 Prozent nach.


    http://www.instock.de/Marktberichte/10149994.html

    1. :-)) erinnert mich stark an meinen ersten barren-kauf.......war bei einer kleinen filiale der 1822......der bänker musste erst die zentrale anrufen und fragen wie er sich verhalten soll.....dann kam er wieder nach 10min mit ner preisliste in der hand........noch verwirrter war er als ich dann einen 100gramm barren haben wollte......der bänker rief dann nochmal in der zentrale an und bestellte den barren.....ich musste 3 tage warten.......


    2. muss man "normalerweise" nicht.......ist abhängig davon wo du kaufst......

    da der link mittlerweile weg ist.....hier nochmal der text =


    Gold in Hessens Vorgärten


    Im Dezember 1997 kontaktierte uns ein Mann aus der Nähe von L. in Hessen über das Internet. Er fragte per Mail nach der Möglichkeit, bei uns "ein Metallsuchgerät auszuleihen". Nun, da ein Normalsterblicher nicht jeden Tag ein solches Gerät benötigt, fragten wir uns natürlich nach dem Verwendungszweck.


    Wir kontaktierten ihn und nach einiger Zeit und Geduld kam folgende Geschichte zum Vorschein:
    Es ging um eine Familien-Münzsammlung, die die Mutter unseres Auftraggebers (nennen wir ihn einfach Hr. Krüger) in den Siebziger Jahren auf dem eigenen Grundstück vergraben hatte.


    Leider war die alte Dame nun bettlägerig und zum Pflegefall geworden, doch hatte sie wohl unserem Hr. Krüger noch vorher verraten können, wo in etwa die Sammlung liegen sollte. Hr. Krüger maß der ganzen Sache vorerst keine allzu große Bedeutung bei, zumal der Garten genau in diesem Teil mehr einem Urwald glich und damit schlecht begehbar war.


    Internet sei Dank: Irgendwann landete Hr. Krüger auf unserer Web-Seite und ihm war nun klar, daß es andere Möglichkeiten gab, wieder an die Münzen heranzukommen, außer eigenhändig und schweißtreibend den kompletten Garten umzugraben.


    Wir waren uns schnell handelseinig: Die rechtliche Lage war hier ganz eindeutig und ein paar Münzen in geringer Tiefe zu finden, sollte auch technisch kein Problem sein. Zudem war keine große Anfahrt nötig, also erklärten wir uns bereit, Herrn Krüger gegen eine relativ kleine Gebühr behilflich zu sein. Was wir weiterhin als Honorar beanspruchten, war seine Zusage, die Geschichte im Erfolgsfall im Internet präsentieren zu dürfen.


    Leider mussten wir uns dann doch noch bis April 1998 gedulden und noch einiges in Telefonate und Überzeugungsarbeit investieren, bis wir uns an einem bewölkten Samstag mit dem vorsichtigen Hr. Krüger in seinem Heimatstädtchen treffen konnten.


    Hr. Krüger hatte inzwischen den entsprechenden Teil des Gartens von Büschen, Hecken und sonstigen Wegversperrern gesäubert. Das Gelände war nun gut begehbar, nur die 20m hohe Tanne mit ihren starken Wurzeln und der angrenzende Hochspannungsmast bereitete uns bei erstem Hinsehen ein wenig Kopfzerbrechen.


    Nun gut, wir ließen uns nicht entmutigen und begannen mit der Suche. Zum Einsatz kam ein Fisher CZ-6 und vorsorglich eine TM-808 von White's. Nach nur ca. 10 Minuten Suche waren wir bereits sicher, das entsprechende Signal der Münzsammlung geortet zu haben.
    Wir begannen vorsichtig zu graben, während die restlichen Anwesenden mit gezückten Photoapparaten ringsum standen.
    Nach nur 3 Schaufelstichen riss der Spaten etwas Plastikfolie herauf. Vorsichtig wurde nun mit den Händen nach gegraben.
    Und da lagen sie plötzlich vor uns und sahen aus, wie vor ein paar Tagen erst vergraben: KRÜGERRAND !!! 16 satte, gutgewachsene, schwere und uns golden anblinzelnde Krügerränder !!!


    Die Freude war natürlich groß und alle Kameras klickten für Einzelbilder, Gruppenbilder, Bilder vom Aushub, mit Münzen ohne Münzen, auf jeden Fall war die Stimmung klasse ! Wieder ein gelungener Auftrag !!!


    Der finanzielle Aspekt war übrigens für unseren Auftraggeber auch nicht zu verachten, schließlich hatten wir ihn mit unserer Aktion in kürzester Zeit um knappe 10.000 (in Worten: zehntausend) Mark reicher gemacht.


    Alles in allem: Rundum gelungen !
    Eine Auftragssuche, klein , aber wie aus dem Bilderbuch !


    http://www.auftragssucher.de


    [Blockierte Grafik: http://kitconet.com/images/quotes_7a.gif]

    Der trügerische Glanz des gelben Metalls
    Gold

    Der Goldpreis steigt und steigt. Auch Privatanleger können an der Hausse teilhaben. Doch längst nicht jede Gold-Anlage zahlt sich aus.


    Dollarschwäche belastet Goldfonds
    Gold horten


    Von Markus Zydra


    Der Dollar fällt, der Goldpreis steigt. Auf diesen Nenner lässt sich die aktuelle Entwicklung bringen. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn ein Blick auf nebenstehenden Chart zeigt: Gold haussiert schon seit drei Jahren. Wer Ende 2001 einen Barren kaufte, der kann sich nun über gut 80 Prozent Wertzuwachs freuen. Der Unzenpreis kletterte von 255 Dollar auf über 440 Dollar. Und das könnte so weitergehen, meinen einige Experten.


    «Ein Szenario von 600 oder 700 Dollar je Unze Gold sehen wir als durchaus realistisch an. Hintergrund sind inflationäre Tendenzen, die spürbar sind. So haben die Preise für Rohstoffe, Aktien und Anleihen enorm zugelegt. Mit einem Gold-Investment sichern sich die Anleger schon jetzt gegen die Inflation ab», sagt Eugen Weinberg, Analyst der BW-Bank, der noch eine technische Begründung für seinen Optimismus hat. «Es überrascht mich schon, wie leicht der Goldpreis über die 435 Dollar gesprungen ist – schliesslich wurde diese Marke 15 Jahre lang nicht erreicht. Eigentlich wäre eine Gegenreaktion zu erwarten gewesen, doch die blieb aus», ergänzt Weinberg.
    Anstieg auf 490 Dollar


    Ein weiterer Grund für das gestiegene Interesse an Gold ist: Die Investoren sind verunsichert angesichts steigender Staatsschulden und Haushaltsdefizite in der westlichen Welt: «Viele Anleger trauen weder dem Dollar noch dem Euro. Der Schweizer Franken ist da auch nur der Einäugige unter den Blinden. Auf Grund dieser Unsicherheit wollen Investoren etwas Handfestes wie Gold besitzen», sagt Philipp Vorndran, Chief Strategist der Credit Suisse Asset Management. Hintergrund ist die Befürchtung, dass die hohe Staatsverschuldung über steigende Inflationsraten abgebaut werden soll. Vorndran sieht den Goldpreis in zwölf Monaten auf 490 Dollar pro Unze.
    Fonds und Zertifikate


    Für Privatanleger gibt es verschiedene Möglichkeiten, an der Gold-Hausse teilzuhaben: Aktienfonds, Zertifikate und der Goldbarrenkauf. Aktienfonds investieren weltweit in Goldminenkonzerne. Hier kommt es auf das Geschick des Fondsmanagers an, die richtige Auswahl zu treffen. Bei weitem nicht jede Mine arbeitet profitabel. Hinzu kommt das Währungsproblem. Gold wird in US-Dollar gehandelt: Wie die Ergebnisse der Fondsanalysegruppe Morningstar zeigen, warfen alle Gold-Aktienfonds in den vergangenen zwölf Monaten einen Verlust ab - in Schweizerfranken gerechnet. Grund ist die Dollarschwäche beziehungsweise die Stärke des Frankens.


    «Ein Anleger muss sich immer fragen, ob er das Investmentrisiko mit Fremdwährungen eingehen will», sagt Peter Brändle, Fondsmanager des Swissca Gold Equity Fonds. Der Experte warnt vor einer Euphorie: «Der Goldpreis könnte noch leicht steigen, allerdings wird bei steigenden Zinsen der Goldkurs mittelfristig wieder nachgeben.» Gold-Aktienfonds blieben eine gute Ergänzung für das Portfolio, allerdings sei er, was die Performance angeht, nicht mehr so optimistisch wie bislang, sagt Brändle.


    Eine weitere Möglichkeit bietet sich dem Privatanleger mit dem Kauf von Zertifikaten. Das hat Vorteile, da ihre Wertentwicklung direkt an den Preis des Rohstoffs geknüpft ist. Ein Investor umgeht also das Risiko, Geld in ein schlecht geführtes Goldminenunternehmen zu investieren.
    Oder ein Kilo Gold kaufen?


    So genannte Quanto-Zertifikate bieten zudem die Gelegenheit, die Wechselkursschwankungen abzusichern, was Sinn macht, weil der Goldpreis erfahrungsgemäss mit dem Dollarkurs negativ korreliert. Der Zertifikate-Markt ist vor allem in Deutschland enorm gewachsen. Die Bandbreite reicht von schlichten Indexprodukten bis hin zu hochspekulativen Hebelzertifikaten. Ausser Gold können auch viele andere Edelmetalle und Rohstoffe gehandelt werden. Die Produkte gibt es an der Stuttgarter Euwax, und auch die Schweizer Börse SWX hat angekündigt, das Handelssystem auf die Optionsschein- und Zertifikatenachfrage einzustellen.


    So genannte Gold Bullion Securities, GBS, die seit gut einem Jahr in Grossbritannien, Australien und Deutschland handelbar sind, geben Anlegern ausserdem die Möglichkeit, Barrengold zu handeln. Ein GBS verbrieft das Recht auf eine Zehntel Unze Gold; das Papier ist durch reale Goldvorräte gedeckt und folgt dem Goldpreis. «Ich würde Privatanlegern empfehlen, physisches Gold zu kaufen. Ein Kilogramm kostet rund 16 500 Franken. Schliesslich sind Goldminen-Aktien und-Zertifikate auch nur Papiere, mit einem Barren hat man die ganze Sicherheit», sagt Eugen Weinberg.
    [TA | 26.11.2004]


    Gold horten


    Gold wird schon lange als ein Mittel gesehen, irdisches Gut vor Unsicherheiten wie Kaufkraftverlust oder Krieg zu schützen. Oft hat das gelbe Metall auch als Krisenpolster vor unerwartet schlechten Ernten gedient. Dahinter steht ein Sicherheitsbedürfnis des Menschen und sein Wunsch, Vermögen werterhaltend aufzubewahren. Ein Grossteil der Goldkäufe in der nicht westlichen Welt in Form von teurem Schmuck oder Barren dient darum heute noch dem Werterhalt. Vor allem in Indien und im Mittleren Osten hat die Goldhortung eine lange Tradition. (sig)


    http://www.tagi.ch/dyn/geld/anlegen/440476.html

    Aus der FTD vom 29.11.2004
    Edelmetalle: Steigender Euro treibt Goldpreis in Richtung 460 Dollar je Unze
    Von Wolfgang Wrzesniok-Roßbach


    Mit dem Überspringen der wichtigen Marke von 450 $ je Unze scheint beim Gold der Weg für weitere Kursgewinne frei.


    Außer einem schwachen Dollar ist es vor allem die Kombination aus erhöhter Nachfrage von Investoren und vorübergehend niedrigeren Zentralbankabgaben, die sich noch bis ins neue Jahr hinein positiv auswirken könnte. Sollte außerdem der Euro-Kurs in nächster Zeit auf ein Niveau von 1,35 $ und mehr steigen, wären auch beim Gold Werte von über 460 $ nicht mehr auszuschließen.


    Gegenwind könnte es in der zweiten Dezemberhälfte geben: Dann sind nämlich Gewinnmitnahmen von Fonds nicht auszuschließen, die, wenn sie auf dem Jahrestiefstkurs von 375 $ eingestiegen sind, einen Gewinn in Höhe von über 20 Prozent verbuchen könnten. Einen kurzen Eindruck, wie rasch die Notierung den Rückwärtsgang einlegen kann, bekam der Markt am vergangenen Freitag, als das Metall innerhalb kurzer Zeit vom neuen 16-Jahres-Hoch bei 455 $ je Unze auf unter 450 $ zurückfiel.


    Insbesondere in den letzten beiden Wochen hat es zusätzliche Nachfrage gegeben, hinter der eher längerfristige Motive standen. Während in der Vergangenheit meist Minen durch ihre Rückkäufe von Termingeschäften für Belebung sorgten, trug diesmal das vom World Gold Council gesponserte und an der New Yorker Börse eingeführte Produkt "Street Tracks Gold Fund" zur positiven Absatzentwicklung bei.


    Silber notierte in den letzten Tagen zwischen 7,48 und 7,77 $ je Unze. Der Handel verlief weitgehend parallel zu dem mit Gold, der Höchstkurs wurde auch hier am Freitag erreicht. Es scheint derzeit unwahrscheinlich, dass die Notierung für Silber kurzfristig über den nächsten Widerstand bei 7,87 $ je Unze steigen wird.


    Beim Platin setzte sich im Verlauf der Handelswoche eine freundliche Tendenz durch. Leichte industrielle Nachfrage sorgte dabei zusammen mit spekulativ orientierten Käufen für ein Zulegen des Platinpreises auf 867 $ je Unze. Sollten verstärkte Gewinnmitnahmen einsetzen, könnte die Notierung relativ rasch bis auf 830 $ je Unze zurückfallen.


    Wolfgang Wrzesniok-Rossbach ist Produktmanager Edelmetalle bei Dresdner Kleinwort Wasserstein.


    © 2004 Financial Times Deutschland


    http://www.ftd.de/bm/ma/1101539663657.html?nv=mn