Beiträge von Leosline

    Goldpreis: Weiterer Anstieg erwartet
    Von unserem Korrespondenten DIETER CLAASSEN (Die Presse) 29.11.2004
    Nach den Spekulanten an den Terminmärkten beginnen jetzt auch Schmuckkäufer und Kleinanleger den Wert des gelben Metalls zunehmend zu schätzen.


    London. Der World Gold Council, WGC, kann seine Genugtuung über die jüngsten Entwicklungen am Goldmarkt kaum verhehlen. Und dabei blickt die Lobby der Goldproduzenten nicht nur auf den Terminmarkt in New York und den Unzenpreis von über 451 Dollar am vergangenen Freitag in London nahe dem höchsten Stand seit 1988. Seit dem Sommer, als der Preis unter dem Druck von Gewinnmitnahmen nervös gewordener Anleger vorübergehend auf ein Jahrestief von 375 Dollar je Unze absackte, hat laut dem WGC auch die weltweite Nachfrage nach Goldschmuck und die der Kleinanleger wieder zugenommen.


    Im dritten Quartal per Ende September stieg die Verbrauchernachfrage weltweit, sei es nach Schmuck, Barren oder Münzen um ansehnliche sechs Prozent gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres. In den ersten neun Monaten nahmen die Goldverkäufe dadurch um sogar acht Prozent zu. In Indien - dem weltweit größten Markt - gar um das Doppelte dessen. In Dollar gemessen gaben die Goldfans seit Jahresbeginn sogar um 23 Prozent mehr für das Edelmetall aus als 2003.


    Michael Lewis von der Deutschen Bank in London spricht von "mächtigen, fundamentalen Marktfaktoren", die den Goldpreis noch für geraume Zeit hoch halten würden. Trotz der gestiegenen Preise halten sich die Notenbanken bisher mit ihren Verkäufen zurück.


    Und selbst wenn der Preis noch kurz vor Jahresschluss unter den Druck von Gewinnmitnahmen der institutionellen Anleger kommen sollte, rät er erst recht zu weiteren Käufen. Denn die Dollarschwäche könnte sich gemessen an früheren Abwertungszyklen noch bis 2007 fortsetzen. Bei einem Eurokurs von 1,45 Dollar hält er einen Goldpreis von 480 bis 510 Dollar je Unze für möglich. Außerdem könnte Gold laut Lewis zunehmend von solchen Anlegern Zulauf erhalten, die von den Börsen-engagements der letzten Jahre enttäuscht worden seien. Die nach wie niedrigen weltweiten Zinssätze erleichtern überdies die Finanzierung eines Engagements in dem zinslosen Metall. Letztlich würden die wachsenden geopolitischen Risiken dem Goldpreis "zumindest noch am Rande" eine Stütze geben.


    Am meisten scheinen sich die Japaner die geopolitsichen Risiken zu Herzen genommen zu haben. Dort finden derzeit die mit Goldbarren von bis zu zehn Kilogramm und Münzen bestückten "Senryobako" Schatzkästlein einen reißenden Absatz. Sie dürften maßgeblich zu den binnen Jahresfrist um 74 Prozent gestiegenen Goldkäufen für Anlagezwecke beigetragen haben.


    Einen Teil der steigenden Goldnachfrage schreibt der Gold Council auch den eigenen Bemühungen um eine Förderung des Absatzes von Goldschmuck zu. In China hätten diese zu der Umkehr des seit Jahren rückläufigen Verkaufstrends beigetragen. 2004 dürften die Schmuckverkäufe dort um etwa zwölf Prozent zunehmen. Der hohe Ölpreis und der steigende Wohlstand haben auch in den Ländern des Nahen Osten das Schmuckgeschäft beflügelt.


    http://www.diepresse.com/Artik…el=e&ressort=fn&id=454187

    26.11.2004 - 09:25 Uhr
    Gold überwindet Marke von 455 USD - Höchster Stand seit 1988



    FRANKFURT (Dow Jones-VWD)--Der Goldpreis hat am Freitag im späten asiatischen bzw frühen europäischen Handel vorübergehend die Marke von 455 USD je Feinunze überwunden. Zuletzt war dieses Niveau am 20. Juni 1988 erreicht worden. Hinter dem Anstieg des Goldpreises stecke vor allem die Aufwertung des Euro zum US-Dollar, sagen Händler. Es seien aber auch options- und technisch bedingte Käufe beobachtet worden. Das Edelmetall profitiere vermutlich aber auch davon, dass die New Yorker Comex bis Montag geschlossen sei. Dadurch ergäben sich geringere Volumina, was wiederum übertriebene Kursbewegungen zur Folge habe.
    (ENDE) Dow Jones Newswires/DJN/26.11.2004/cn/ros


    http://www.finanztreff.de/ftre…n=analysen&awert=&u=0&k=0

    Gold: Vorsicht! Gewinnmitnahmen nicht vergessen
    26.11.2004 - In der letzten Analyse habe ich drauf hingewiesen, dass ein Ausbruch im Gold bevorsteht. Dazu kam es auch. Unten sehen Sie den Monatschart und die rote eingezeichnete Widerstandszone (450-468 USD). In dieser Zone befindet sich das Edelmetall bereits. Hier empfiehlt sich Teilgewinnmitnahmen durchzuführen. Jeder Trend nimmt irgendwann ein Ende. Es wäre schade, wenn das gewonnene Geld wieder verloren gehen würde. Ich nehme an, dass Gold bis 468 USD höchstens laufen wird und dann Gewinnmitnahmen einsetzen. Diese Korrektur könnte den Kurs bis auf 430 USD drücken. Auf diesem Niveau könnte man wieder zugreifen, um bei dem nächsten Aufwärtsschub mit dem Zielen: 468 USD und 502 USD dabei zu sein.


    Autor:
    Arkadius Wasala
    Chefredakteur „Trading-Börsenbrief“
    http://www.chart-experte.de


    [Blockierte Grafik: http://www.4investors.de/upload/gold.gif]


    http://www.4investors.de/php_f…php?sektion=stock&ID=4313

    BLICKPUNKT/Goldpreis von schwachem Dollar getrieben


    Der Goldpreis ist am Donnerstag im Londoner Handel in der Spitze auf ein neues zyklisches Hoch von 452,75 USD gestiegen. "Es ist nach wie vor in erster Linie der sehr schwache Dollar, der den Goldpreis treibt", sagt Wolfgang Wrzesniok-Rossbach von Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) im Gespräch mit Dow Jones Newswires. Dies belege der Blick auf den Euro-Goldpreis, der sich gegenwärtig kaum bewege. Damit setze sich die Entwicklung der vergangenen 18 Monate fort.


    Allerdings habe sich zuletzt zum schwachen Dollar auch eine größere Nachfrage nach dem Edelmetall gesellt. Grund hierfür sei der Handelsstart von Gold-Zertifikaten vor zwei Wochen in New York. Dieser habe für eine zusätzliche Nachfrage nach knapp 100 Tonnen Gold gesorgt. Im Unterschied zum europäischen Zertifikatehandel auf Gold gebe es im US-Handel die Option der physischen Auslieferung des Metalls nach Ablauf der Geschäfte. Hinzu komme, dass das physische Angebot "austrocknet". Die Goldverkäufe der Schweizer Nationalbank liefen langsam aus, gleichzeitig seien die Französische Nationalbank und die Bundesbank jedoch noch nicht als Verkäufer am Markt tätig.


    Aus technischer Sicht sieht der DrKW-Edelmetallexperte die Feinunze Gold bei 455 USD auf einen nächsten Widerstand treffen. Sollte sich die Euro/Dollar-Prognose von DrKW von 1,38 USD bewahrheiten, könne der Goldpreis sogar auf 460 USD steigen. "Die historischen Höchststände werden wir aber wohl nicht mehr erreichen", prognostiziert der Analyst.


    - Von Benjamin Krieger, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 91 30 39 19, benjamin.krieger@dowjones.com
    (ENDE) Dow Jones Newswires/25.11.2004/bek/sst/gos


    25.11.2004


    http://www.vwd.de/vwd/news.htm…=marktberichte&r=0&awert=

    Zeitpunkt überrascht die Experten


    Gold überspringt 450 Dollar-Hürde


    Gold hat am Donnerstag im europäischen Handel die 450 Dollar-Marke geknackt.


    HB LONDON. Das damit aufgestellte neue 16 1/4-Jahreshoch sei zwar wieder einmal dem schwachen Dollar geschuldet, so Händler. Doch sei der Zeitpunkt schon überraschend, da die US-Märkte wegen Thanksgiving geschlossen seien. Nun müsste die Marke von 455 Dollar fallen, allerdings könnten Gewinnmitnahmen einem weiteren Anstieg einen Dämpfer verpassen.


    Gold erreichte am Nachmittag den Rekordstand von 452,75 Dollar, sackte aber bis zum europäischen Handelsschluss auf 450,75/451,50 Dollar ab nach 448,15/448,90 Dollar am Vorabend. In London erfolgte das Fixing am Nachmittag bei 451,15 Dollar nach 451,70 Dollar am Vormittag und 448,60 Dollar am Mittwochnachmittag.


    Der Markt sei weiterhin davon überzeugt, dass die USA ihr stetig anschwellendes Doppeldefizit über eine Abwertung der Währung finanzieren wollen, sagten Händler. Dabei sei das Abwärtspotenzial der US-Valuta noch keineswegs ausgeschöpft. Eingriffe der Notenbanken stünden derzeit zwar noch nicht an, doch wenn sie erfolgen sollten, dann drastisch, hiess es weiter.


    Das in Dollar faktorierte Gold profitiert von einer schwachen US-Devise, da es sich so für Anleger anderer Währungen verbilligt und als Schutz vor einem dem Dollar-Verfall dient. Eine weitere Gefahr für die Gold-Rekordjagd stellte die mit dem näher rückenden Jahresende üblichen Gewinnmitnahmen dar. Eine Schweizer Grossbank gab den Gold-Kilopreis mit 16 462/16 712 (Vorabend 16.448/16.702) sfr an.


    HANDELSBLATT, Donnerstag, 25. November 2004, 17:44 Uhr


    http://www.handelsblatt.com/ps…hbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200007,203855,825047/SH/0/depot/0/

    Aus der FTD vom 24.11.2004
    Derivate: Sonne im Herzen, Gold im Depot
    Von Stefan Mayriedl


    Von der anhaltenden Hausse des beliebten Edelmetalls können Investoren auf unterschiedlichste Weise profitieren. Eine fragile Konjunktur, niedrige Zinsen und eine hohe Börsenbewertung - kein Wunder, dass in diesem Umfeld Gold als Anlagealternative eine Renaissance erlebt.


    Der Preis je Feinunze kletterte erstmals seit 1988 wieder über 445 $ - und der Zenit ist längst noch nicht erreicht. Es ist nicht nur der schwache US-Dollar, der für die Gold-Hausse zum Glossar...sorgt. So ist etwa der charttechnische Aufwärtstrend mustergültig. Erstmals seit langem gibt es zudem einen Nachfrageüberhang am Goldmarkt. Selbst Notenbanken treten verstärkt als Käufer auf. Abgaben insbesondere westeuropäischer Zentralbanken stehen Zukäufe Russlands, Chinas und selbst Argentiniens gegenüber. Auch von Privatanlegern ist einiges an Nachfrage zu erwarten, da sie weiter massiv unterinvestiert sind. Grundsätzlich lautet die Empfehlung, bis zu zehn Prozent des Depots in Gold zu halten. Aktuell liegt der Anteil im Durchschnitt deutlich unter fünf Prozent.


    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, vom steigenden Goldpreis zu profitieren - auch ohne direkt Barren oder Münzen erwerben und dabei hohe Spesen und das Problem der Lagerung in Kauf nehmen zu müssen. Emittenten zum Glossar...bieten Papiere an, die sowohl auf spekulative als auch auf konservative Investoren zugeschnitten sind. Klassiker sind Zertifikate, die den Goldpreis eins zu eins abbilden: Bei einem Niveau von 445 $ und einem Euro-Kurs von 1,30 $ kostet ein solches Zertifikat also 34,23 Euro (Bezugsverhältnis eins zu zehn). Obwohl der Goldpreis in den vergangenen zwölf Monaten um 15 Prozent gestiegen ist, legten solche Zertifikate wegen das schwachen Dollar nur um zwei Prozent zu. Dieses Problem sollte sich zwar etwas entschärfen, es besteht aber die Möglichkeit, es ganz auszuschalten. Immer mehr Banken bieten währungsgesicherte Papiere an - üblicherweise mit dem Zusatz "Quanto" versehen. Da die Absicherung nicht umsonst ist, weisen diese Zertifikate einen Aufschlag von etwa zwei Prozent zum fairen Wert auf.


    Hebelprodukte für risikofreudige Anleger


    Risikofreudige Anleger, die überproportional an einem Goldpreisanstieg teilhaben wollen, greifen zu Hebelprodukten. Je nach Neigung können sie Knock-out-Marken in unterschiedlicher Höhe wählen und den jeweiligen Hebel bestimmen. So bietet sich ein Turbo-Bull-Zertifikat von ABN Amro an, das bei einer Basis von 349 $ und einem Knock-out-Level zum Glossar...von 366 $ einen Hebel von 4,5 aufweist. Steigt der Goldpreis von 445 $ auf 500 $, wird der Schein bei unverändertem Dollar-Kurs um gut 50 Prozent zulegen.


    Auch defensive Anleger finden Investmentgelegenheiten, gleichwohl die Auswahl deutlich eingeschränkter ist. Interessant erscheint ein noch zwölf Monate laufendes Discountzertifikat, ausgestattet mit einem Cap zum Glossar...bei 500 $ . Ab dort verzichten Anleger auf Kursgewinne, erhalten als Ausgleich aber einen Rabatt von gut zwei Prozent. Notiert Gold in einem Jahr bei 500 $ oder mehr und hat sich der Euro nicht weiter verteuert, lässt sich mit diesem Schein eine steuerfreie Rendite von gut 14 Prozent einstreichen.


    Die Dresdner Bank bietet ein Goldinvestment mit Kapitalgarantie an. Da das Zertifikat mit fünfjähriger Laufzeit schon im Januar 2003 emittiert wurde, greift diese zwar nicht mehr voll, attraktiv erscheint das Konstrukt aber allemal. Am Ende werden mindestens 1000 Euro ausbezahlt oder aber eine Durchschnittsperformance, ausgehend vom Startkurs bei etwa 350 $. Dazu wird das arithmetische Mittel aus den zehn Goldpreisen zum jeweiligen Halbjahresende herangezogen. Die bisherigen liegen bei etwa 350 $, 415 $ und 395 $. Notiert der Greenback zum Ende der Laufzeit unverändert und steigt der Goldpreis in einem hypothetischen Szenario kontinuierlich bis auf 650 $, erhalten Anleger etwa 1330 Euro ausbezahlt - ein Plus von 16 Prozent. Ein Anstieg auf das Rekordhoch von 850 $ bei einem gleichzeitigen Euro-Höhenflug auf 1,50 $ bringt eine Rückzahlung von 1420 Euro, also eine Rendite von 24 Prozent. Im Unterschied zum Direktinvestment ist das Risiko auf minus 13 Prozent beschränkt.


    http://www.ftd.de/bm/ga/1100940001857.html?nv=hpm

    Zitat

    Original von Goldbärchen
    Ist das Richtig? Hat schon mal jemand das Volumen seiner Münzen genau bestimmt?


    ??????????????????


    vorschlag = versuchs doch mal mit wasserverdrängung rauszufinden.......

    23.11.2004
    Gold erreichte 10 Jahreshoch
    Small Cap Research


    Der Goldpreis konnte in den letzten Tagen ein 10 Jahreshoch erreichen, berichten die Experten von "Small Cap Research".


    Die Aussichten für einen weiteren Kursanstieg seien gegeben. In jüngster Zeit seien Rohstoffe zu einem heiß diskutierten Thema geworden. Dafür gebe es verschiedene Gründe. Insbesondere eine neue Nachfragesituation bei zumeist beschränktem Angebot würde derzeit zu einer Neubewertung der Rohstoffe führen. Hauptverantwortlich sei hierfür der Rohstoffhunger der Emerging Markets, allen voran China und Indien, die heute mit exorbitanter Geschwindigkeit den Lebensstandard der Industriestaaten anstreben würden.


    Im Moment könne die Produktion von Gold die gestiegene Nachfrage nicht decken. Zum Teil werde der Goldmarkt noch weiterhin von den Währungsreserven der Zentralbanken bestimmt die nach und nach Gold in den Markt geben würden. Sollte dies ausbleiben sei mit einer völligen Neubewertung von Gold zu rechnen. Der aktuelle Haussetrend könnte sich rapide beschleunigen. Investitionen in Explorations bzw. Minengesellschaften sollten in den nächsten Jahren überdurchschnittliche Renditen bringen.


    http://www.aktiencheck.de/anal…etype=5&AnalysenID=513373

    23.11.2004 15:08 Uhr


    Börse Frankfurt-News: Gold, Allianz und Telekommunikation


    FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - 23. November. Die Investoren verkaufen heute allerlei. Und das aus ganz unterschiedlichen Gründen.


    Sie trennen sich nach Beobachtung der Marktmacher auf dem Parkett beispielsweise von einem Call-Optionsschein auf Gold. Der Schein von der Dresdner Bank hat einen Basispreis von 425 und läuft noch bis Mitte Dezember. Dabei erreichte Gold gestern bei 448 Dollar je Feinunze sein 16-Jahreshoch und notiert derzeit mit gut 447 Dollar nur unwesentlich niedriger. Der Schein ist also weit im Geld. Gewinnmitnahmen, wie Alexander Zumpfe von Dresdner Kleinwort Wasserstein glaubt. Der Edelmetallhändler kann sich vorstellen, dass einige Händler ihre Gewinne für das laufende Jahr sichern.


    Viel Bewegung gibt es auch in einem Call-Optionsschein von Goldman Sachs auf die Allianz (WKN 946671). Das Papier hat einen Basispreis von 100 und ist bei dem derzeitigen Allianzkurs von gut 93 Euro aus dem Geld. Es gab Nachrichten zum größten deutschen Versicherer, vor allem einige Kaufempfehlungen. Was die Investoren bei den Hebelprodukten nicht nur positiv bewerten. Denn Käufe und Verkäufe in dem Optionsschein halten sich die Waage. Bereits gestern waren die Umsätze in Anlage- und Hebelprodukte auf die Allianz-Aktie auf hohem Niveau. An der Terminbörse Eurex® führten Allianz-Optionen die Spitzenreiter der Handelsaktivität in Aktienoptionen an.


    Auf dem Marktplatz für börsengehandelte Fonds haben die Investoren heute Morgen einen Branchenfonds verhältnismäßig stark verkauft, und zwar den DJ Euro Stoxx Telecommunications EX (WKN 628931). Einem Analysten zufolge ohne fundamentalen Grund. Nachrichten gab es keine. Über 55 Prozent des Fondsvolumens sind in Vodafone, Telefonica de Espana und die Deutsche Telekom investiert. Von diesen Werten hat lediglich die Dt. Telekom heute etwas verloren, sie macht aber nur gut 9 Prozent im Fonds aus. Ein Händler von Technologietiteln berichtet, dass es in diesem Segment in den vergangen Tagen insgesamt sehr ruhig war. Vielleicht waren die Anleger einfach zufrieden. Der Fonds hat in den letzten drei Monaten über 14 Prozent gewonnen.


    http://finanzen.sueddeutsche.d…mp_id=&ntp_id=362,383,385

    23.11.2004, 10:00 Uhr
    Gold-Future, sinnvolle Einstiegmarke
    Saxo Bank


    Für den Gold-Future (ZG/YG) sehen die Handelsexperten von der Saxo Bank ein gutes Einstiegsniveau.


    Der Dezember-Kontrakt auf Gold befinde sich unverändert in einem Aufwärtstrend. Die Rally sei weitergegangen und habe die Gold-Notierungen nun ein achtes Mal in Folge auf neue Hochs gebracht.


    Long-Positionen können nach Meinung der Analysten um das 441er Niveau eröffnet werden. Gestoppt werden sollten diese unter der 438er Marke.


    Auf Widerstand stoße der Gold-Kontrakt mit Verfall im Dezember bei 451,07 und bei 454,07. Unterstützung lasse sich bei 445,05 und bei 442,06 erkennen.


    http://194.97.1.200/analysen/d…p?sub=5&AnalysenID=513403

    Experten bewerten die langfristigen Perspektiven für das Edelmetall positiv – Euro-Anleger profitieren bislang kaum


    Gold erstrahlt in hellem Glanz


    Von Wolfgang Drechsler, Regine Palm


    Nach einer etwas längeren Atempause schickt sich der Goldpreis an, zu einem neuen Höhenflug anzusetzen. Zum Wochenschluss kostete die Feinunze (31,10 Gramm) in London über 445 Dollar – so viel wie seit 1988 nicht mehr. Damit ist der Kurs in den zurückliegenden drei Jahren um fast 200 Dollar geklettert. Dennoch halten die meisten Analysten das Potenzial für das Edelmetall noch nicht für ausgereizt.


    KAPSTADT/DÜSSELDORF. Für einen weiteren Anstieg spricht nach Ansicht vieler Experten eine Reihe von Faktoren. Kurzfristig etwa profitiert das Edelmetall vom rückläufigen Kurs des Dollars. Die US-Währung und der Goldpreis bewegen sich gewöhnlich in entgegengesetzter Richtung. Evy Hambro, Rohstoffexperte von Merrill Lynch Investment Managers, sieht in der Dollar-Schwäche und in der unsicheren Lage im Irak positive Einflüsse auf den Preis. Dazu sind handelbare Fondsanteile (ETF) eine neue Möglichkeit, in Gold zu investieren. Diese „Street Tracks Gold Trust“ wurden erstmals am Donnerstag an der New Yorker Börse gehandelt. Das Instrument soll – so die Erwartung – neue Anlegerkreise für Goldinvestments erschließen, was wiederum die Nachfrage treiben würde.


    Doch auch längerfristig bleibt der Ausblick für Gold positiv. Markus Bachmann spricht von einer „strukturellen Aufwärtsbewegung“ des Preises. Für das Jahresende prognostiziert der Edelmetallspezialist von Craton Capital in Johannesburg einen Goldpreis nahe des aktuellen Niveaus. Bis Ende 2005 könnte Gold sogar bei 500 Dollar oder leicht darüber liegen. Neben dem weiter schwachen Dollar und einer rückläufigen Minenproduktion begründet Bachmann seinen Optimismus mit der Suche verunsicherter Investoren nach sicheren Anlagen. Gold gelte daher in begrenztem Umfang als fester Bestandteil eines ausgewogenen Portfolios.


    Auch David Davies von Andisa Securities in Johannesburg, der sich selbst als ein „Goldbulle“ bezeichnet, rechnet mit weiteren Gewinnen. Er prophezeit für Ende 2004 einen Preis von bis zu 470 Dollar. Und bis Ende 2005 erwartet Davies einen Anstieg um weitere 10 bis 15 Prozent. Langfristig spreche vor allem die hohe physische Nachfrage von jährlich rund 3 900 Tonnen für Gold. Sie übersteigt seit einigen Jahren die Produktion von rund 2 500 Tonnen.


    Bisher wurde die Angebotslücke durch den Verkauf von Zentralbankbeständen geschlossen. Künftig erwartet Davies einen beträchtlichen Rückgang dieser Abgaben. Nur Deutschland, Frankreich und – bedingt – Italien hätten Interesse daran signalisiert, Gold abzustoßen. Die Banque de France will in den nächsten fünf Jahren etwa 500 bis 600 Tonnen aus ihren Goldreserven verkaufen. Dies soll Einnahmen von mehr als 200 Mill. Euro im Jahr bringen, teilte die Zentralbank am Freitag mit. Der Verkauf von Gold ist zum jetzigen Zeitpunkt für Notenbanken nicht allzu attraktiv. Da das Metall in Dollar fakturiert wird, drückt der starke Euro die Erlöse. Auf Euro-Basis ist der Goldpreis daher bislang nur wenig gestiegen.


    Ab 2006/2007 könnte sich laut Davies ein weiterer Rückgang der Minenproduktion auf den Preis auswirken. Besonders stark dürfte dieser im angestammten Goldland Südafrika ausfallen. Gründe dafür sind die Tiefe der Minen und die hohen Lohn- und Explorationskosten. Für einen stabileren Goldpreis spricht zudem der Trend zu Fusionen. Erst vor vier Wochen unterbreitete Goldförderer Harmony, weltweit die Nummer sechs, ein feindliches Übernahmeangebot für seinen größeren Lokalrivalen Gold Fields, weltweit auf Platz vier. Zusammen würden die beiden Südafrikaner zum weltweit größten Goldproduzenten aufsteigen.


    Trotz der stabilen Marktlage wird vereinzelt vor zu großer Euphorie gewarnt. Zu viele Ausbruchsversuche des Goldpreises hätten sich in den vergangenen Jahren nur als ein Strohfeuer entpuppt, heißt es. Kelvin Williams, Marketing-Chef des Goldförderers Anglogold Ashanti, hat noch im September zur Vorsicht gemahnt. Ihm macht vor allem der dramatische Rückgang der Nachfrage bei Goldschmuck Sorgen, die immerhin 75 Prozent des Gesamtabsatzes ausmacht. Die Nachfrage der Schmuckbranche nach Gold sei in den letzten fünf Jahren um fast 25 Prozent gefallen, sagte Williams.


    HANDELSBLATT, Montag, 22. November 2004, 06:26 Uhr


    http://www.handelsblatt.com/ps…hbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200011,200729,822544/SH/0/depot/0/

    Rekordhoch: Feinunze Gold kostet 449 Dollar


    Der Goldpreis ist in Fernost in Erwartung einer weiteren Abschwächung des Dollar auf den höchsten Stand seit mehr als 16 Jahren gestiegen.



    HB SINGAPUR. Die US-Währung konnte sich allerdings zunächst bei einem feiertagsbedingt ruhigen Handel von ihrer Schwäche etwas erholen. Der Euro notierte mit 1,3003 Dollar nach 1,3045 Dollar in New York. Die Finanzmärkte in Japan blieben wegen eines Feiertages geschlossen. Außerdem wird der Handel am Donnerstag in den USA wegen des Feiertages Thanksgiving ruhen. Die Aktienmärkte in Hongkong, Taiwan und Südkorea zeigten sich fester. Positiv wirkte sich Händlern zufolge der Kurssprung der Apple-Aktie in New York aus, nachdem ein Broker sein Kursziel für die Aktie des Computerherstellers verdoppelt hatte.


    Der Goldpreis stieg in Fernost zunächst bis auf 449 Dollar je Feinunze und damit auf den höchsten Stand seit 16 Jahren und drei Monaten. Im späteren Verlauf ging der Preis auf 446,75 Dollar zurück. Einige Analysten halten einen Anstieg des Goldpreises bis auf 500 Dollar je Feinunze für durchaus möglich, wenn der Dollarkurs weiter fallen wird. Der Rückgang der Dollarkurses würde Gold in anderen Währungen billiger machen, hieß es.


    Der Dollar erholte sich zwar am Dienstag in Fernost leicht. Händler sagten aber, die hohen Defizite im US-Außenhandel und im US-Haushalt würden das Interesse der Anleger in Dollar-Anlagen dämpfen und damit die Währung weiter belasten. Der Dollar wurde zuletzt mit 103,38 Yen gehandelt, nach 103,13 Yen beim Vortagsschluss in New York.


    Technologiewerte legten zu


    An den fernöstlichen Aktienbörsen standen nach dem Kurssprung der Apple-Aktie die Technologiewerte im Mittelpunkt. Die Titel von Quanta Computer legten 1,85 Prozent zu. Die Aktien der Creative Technology verteuerten sich sogar um fast zehn Prozent. Der MSCI-Index für die nicht japanischen Fernost-Aktien stieg um 0,7 Prozent auf 251,14 Punkte.


    Der optimistische Analystenkommentar zu Apple hatte am Montag den US-Aktienbörsen nach Verlusten im Vormittagshandel zu Kursgewinnen verholfen. Der Standardwerteindex Dow Jones verließ den Handel 0,31 Prozent höher mit rund 10 489 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 legte 0,59 Prozent auf etwa 1177 Punkte zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq zog um 0,7 Prozent auf rund 2085 Zähler an. Analysten des Investmenthauses Piper Jaffray hatten das Kursziel für die Apple-Aktien auf 100 Dollar von 52 Dollar erhöh. Der Markt honorierte dies mit einem kräftigen Plus der Apple-Papiere von mehr als elf Prozent auf 61,35 Dollar.


    HANDELSBLATT, Dienstag, 23. November 2004, 08:12 Uhr


    http://www.handelsblatt.com/ps…hbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200007,203855,823353/SH/0/depot/0/

    http://www.handelsblatt.com/ps…ildhbi/artpage/0/cn/GoArt!200007,203855,821691/SH/0/depot/0/


    Euro und Gold geben zum Handelsschluss nach

    "Dollar-Schwäche noch lange nicht zu Ende"


    Euro und Gold haben am Donnerstag ihren Höhenflug fortgesetzt, zum Handelsschluss dann aber wieder etwas nachgegeben. Der Goldpreis erreichte zwischenzeitlich zum fünften Mal in Folge ein neues 16-Jahre-Hoch, parallel markierte der Eurokurs ein neues Rekordhoch.

    HB LONDON/FRANKFURT. Der Euro ist am Donnerstag bis auf 1,3075 Dollar gestiegen und anschließend knapp unter 1,30 Dollar zurückgefallen. Händler begründen dies mit Gewinnmitnahmen. Insgesamt sei die Dollar-Schwäche aber noch lange nicht zu Ende. Zwar habe US-Finanzminister Snow erneut die "Strong Dollar Policy" bekräftigt, aber gleichzeitig betont, dass er international abgestimmte Interventionsmaßnahmen für wirkungslos halte, gibt ein Teilnehmer zu bedenken.


    Der Händler erwartet nun, dass der Markt die Schmerzgrenze der Europäischen Zentralbank (EZB) mit aller Macht nach oben austesten wird. In den kommenden Handelstagen könne es zum Test der 1,3080 Dollar kommen, eventuell gefolgt von einem Anstieg auf 1,3150 Dollar.


    Auslöser für das erneute Rekordhoch des Euro sei die Nachricht gewesen, Russland wolle im kommenden Jahr die Dollar-Anbindung des Rubel aufgeben, sagte Devisenanalyst Carsten Fritsch von der Commerzbank. Russland wolle zu einem Währungskorb übergehen, in dem der Euro bis zu 70 % Gewicht haben werde. Als weiteren Grund für den teuren Euro nannten Händler die Dollar-Abwertung in Asien. Dort rutschte der Greenback gegenüber dem japanischen Yen auf ein Siebenmonatstief. Dadurch sei der Dollar auch gegenüber dem Euro abgewertet worden.


    Experten rieten der Europäischen Zentralbank (EZB) von einem Eingriff auf dem Devisenmarkt ab, obwohl der teure Euro die Konjunkturerholung in den zwölf Euroländern bedroht. „Die EZB ist nicht das Vollkaskoinstitut für europäische Exporteure, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben“, sagte der Chefanalyst der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer. Die Unternehmen hätten alle Chancen gehabt, sich rechtzeitig Kursen gegen Wechselkursschwankungen abzusichern.


    Ohne Wirkung blieben Äußerungen von Bundesfinanzminister Hans Eichel, der den Höhenflug des Euro als „brutale Entwicklung“ bezeichnete. Er schloss sich damit praktisch wörtlich dem EZB- Präsidenten Jean-Claude Trichet an, der die Wechselkursschwankungen vergangene Woche als „brutal“ bezeichnet hatte.


    Parallel ist die Rally der Anleger in das gelbe Metall abermals dem einbrechenden Dollar zuzuschreiben, der die Bedeutung des Goldes als alternative Investmentform unterstreiche, sagten Händler. Den neuen Höchststand erreichte Gold im europäischen Handel bei 445,90 Dollar je Feinunze. Danach verlor es parallel zur leichten Erholung der US-Devise wieder und notierte gegen Handelsschluss bei 440,35/441,10 Dollar nach 444,25/445,00 Dollar am Vortag. Das Londoner Fixing erfolgte am Nachmittag bei 442,00 Dollar und am Vormittag bei 444,30 Dollar. Am Dienstagnachmittag war Gold mit 443,45 Dollar gefixt worden.


    Nach Aussage von Händler könnte Gold in absehbarer Zeit die Marke von 450 Dollar knacken, da die USA nach einhelliger Marktmeinung ihr enormes Doppeldefizit zumindest teilweise über eine weitere Dollarabwertung finanzieren würden. Vom bevorstehenden Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der wichtigsten 20 Industrieländer (G-20) am Freitag in Berlin werden keine Aktionen oder Impulse erwartet. Im Vorfeld bezeichnete US-Finanzminister John Snow Devisenmarktintervention als „bestenfalls nicht lohnend“.


    Während der beiden Ölpreis-Schocks 1973 und 1979 war Gold in Folge des Dollar-Verfalls bis auf 850 Dollar im Januar 1980 gestiegen. Eine Schweizer Grossbank gab den Gold-Kilopreis mit 16 433/16 683 (Vorabend 16 519/16 769) sfr an.

    http://194.97.1.200/analysen/d…p?sub=5&AnalysenID=511358


    18.11.2004, 10:27 Uhr
    Gold, erneute Einstiegsmöglichkeit
    Saxo Bank


    Nach Ansicht der Handelsexperten von der Saxo Bank lohnt sich weiterhin der Blick auf das Gold.


    Das gelbe Edelmetall zeige weiterhin Stärke und laufe den vierten Tag in Folge nach oben. Silber dagegen habe lediglich leichte Gewinne zu verbuchen. Long-Positionen in Gold wären gegenwärtig noch zu halten, doch sollten Gewinnmitnahmen erwogen werden. Um den 443,00er Level sollten dann erneut Long-Positionen eröffnet werden.


    Ein Bruch der Chartmarke bei 441,00 würde auf den wichtigen Support bei 436 als nächstes Ziel hinweisen.

    Zitat

    Original von Thunderbirdy
    leo


    Die tätigen in FFM die Tafelgeschäfte für die DreBa. ;)


    Ich wollte auch zu der Filiale in der Kaiserstraße und bekam nur den Hinweis, daß die das Tafelgeschäft an das Münzkabinett abgegeben haben; das befindet sich ja auch nur ein paar Häuser weiter.


    Thunderbirdy


    das selbe wurde mir in niederrad gesagt in der dortigen filiale der dreba (wollte in meiner mittagspause mal ein wenig gold kaufen........)


    aber dann erklär mir das mal (aktueller kurs) =


    https://www.dresdner-privat.de…etzkasten/entryKurse0.jsp


    Goldbarren 100 gr EUR 1040 1118


    ************************************************************


    http://www.muenzkabinett-frankfurt.de/


    Goldbarren 100 g 1071,- 1116,-


    ich sehe eine differenz von über 30.- im ankauf.......deswegen = vergiss die dreba!!

    Diesen selbstgespräch-thread verstehe ich nicht........weil =


    1.amschel hat ne frage =


    "Guten Abend,


    auf welchen Material und Sammlerwert schätzen Sie folgende Sammlung?


    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3936050622


    Danke"


    2.amschel kennt den genauen preis =


    "Die Cook Münzen wiegen 19,2 Gramm
    Der Rest 31,47 Gramm.


    Wenn ich das mit deinen Preisen umrechne wären das also 321,83. Holzkasten zählt nicht und wenn die Nachfrage nicht da ist hilft das ja auch nicht.


    Noch jemand eine Meinung?"


    3. amschel ist ungeduldig =


    "..."


    4. amschel korrigiert sich selbst =


    "Die Cook Münzen wiegen 19,2 Gramm
    Der Rest 31,47 Gramm.


    Dazu sind es nur 925er.


    Ich komme hier auf einen Materialwert von knapp 200 Euro."


    5. amschel traut sich selbst nicht mehr =


    "hilfe... ?"


    6. amschel zitiert sich selbst fragend =


    Zitat:
    Original von Amschel
    Die Cook Münzen wiegen 19,2 Gramm
    Der Rest 31,47 Gramm.


    Dazu sind es nur 925er.


    Ich komme hier auf einen Materialwert von knapp 200 Euro.



    Ist das korrekt?!?"


    AMSCHEL = W A S ist eigentlich deine frage???? kann es sein das DU der käufer dieser auktion bist????

    Gold/Silber: Durban setzt Talfahrt fort
    (Siegel Investments) Der Goldpreis wurde im gestrigen New Yorker Handel von 425 auf 417 Dollar je Feinunze gedrückt, konnte sich aber bereits im Handelsverlauf wieder auf 420 Dollar je Feinunze erholen. Begleitet wurde der Goldpreisrückgang durch erneute deutliche Verluste bei den Goldminenaktien. Heute morgen notiert der Goldpreis im Handel in Sydney und Hongkong um die Marke von 421 Dollar je Feinunze um etwa 4 Dollar je Feinunze unter dem Vortagesniveau. Die relativ ruhige Entwicklung des Goldpreises unter dem Einfluß der US-Wahlen signalisiert kurzfristig eine stabile Entwicklung des Goldpreises und der Goldminenaktien, die sich ebenfalls erholen dürften.


    Mittelfristig wird der Goldpreis durch eine breit angelegte Aufwärtsentwicklung der Basismetallpreise und des Silberpreises unterstützt, der gestern allerdings unter die 7,00 Dollar je Feinunze- Marke abtauchte (aktueller Preis 6,99 Dollar je Feinunze). Parallel zu dieser Entwicklung konnten in den letzten Wochen massive Vermarktungsaktivitäten im Basismetallbereich beobachtet werden, die darauf hindeuten, daß dieser Bereich demnächst weltweit "gespielt" werden könnte, was sich wiederum positiv auf den Goldbereich auswirken dürfte. Ein Anstieg des Goldpreises über die 430 Dollar je Feinunze-Marke erscheint in den nächsten Wochen möglich.


    Mit dem Anstieg des Goldpreises auf über 420 Dollar je Feinunze hat sich die Gefahr verringert, (aktuelle Wahrscheinlichkeit (20:80), daß der Goldpreis durch gezielte Manipulationseingriffe der Zentralbanken, insbesondere durch Goldverleihungen der Bank of England unter den langfristigen Aufwärtstrend bei 390 Dollar je Feinunze gedrückt werden könnte. Von der IWF-Tagung gab es trotz einiger Ankündigungen keine Veröffentlichungen zu vorgesehenen Goldverkäufen, so daß offen bleibt, ob die Zentralbankverkäufe den Rahmen des verlängerten Washingtoner Agreements on Gold (WAG) von jährlichen Verkäufen von 600 Tonnen ausfüllen werden. Der langfristige Ausblick bleibt unverändert positiv.


    Im nordamerikanischen Handel fiel der Xau-Goldminenindex um 2,4 Prozent oder 2,5 auf 99,5 Punkte zurück. Bei den Standardwerten gab Iamgold um 5,7 Prozent nach. Bei den kleineren Werten verloren Queenstake 5,5 Prozent, Gabriel 4,6 Prozent und Eldorado 4,3 Prozent.


    Die südafrikanischen Werte entwickelten sich im New Yorker Handel nachgebend. Durban Roodepoort Deep verloren 5,0 Prozent (Vortag: -4,7 Prozent) und Harmony 3,6 Prozent.


    Die australischen Goldminenaktien zeigten sich heute morgen uneinheitlich mit einer ebenfalls leichteren Tendenz. Bei den Produzenten gaben Resolute 5,3 Prozent (Vortag -5,1 Prozent), Dragon 4,9 Prozent und Dioro 4,8 Prozent nach. Tribune konnte um 5,3 Prozent zulegen. Bei den Explorationswerten verbesserte sich International Gold 5,9 Prozent. Bei den Basismetallwerten gewann Minotaur 3,1 Prozent (Vortag +8 Prozent).

    http://www.instock.de/Marktberichte/10148469.html