Beiträge von goldtrader


    Ja, lassen wir das bei den Regeln, so schwer kann das ja nicht zuverstehen sein. Obwohl ich da bei manch einem Zweifel habe.

    Natürlich wird es so eine Steuer geben, gestaffelt nach Wirtschaftsleistung, damit die Deutschen ordentlich & kräftig zahlen. Weil die anderen EU-Staaten wieder drohen irgendwas platzen zulassen (wie Irland oder GB, zum Lissabonvertrag) und sich dadurch natürlich das Recht sichern so gut wie nichts an der EU-Steuer beizutragen. Also 30 % für die Deutschen und 2 % für die anderen, an der EU-Steuer. Genauso wird es dann kommen.

    Vielleicht hat Marc Faber ein paar Shorts im Depot und hofft nochmal günstig rauszukommen. Die andere Möglichkeit ist er möchte nochmal billig kaufen, da er noch nicht richtig investiert ist. 8o


    So sieht es aus, dieses Hoffen, das der Preis nochmal fällt, ist doch alles quatsch. Manche tun gerade so als wenn sie für fünf oder sechsstellige Beträge Gold kaufen wollen ( wo es sich vielleicht bemerkbar macht, am Preis). Bei 500 war es zu teuer, wo der Preis bei ca. 660 - 680 von Feb09 bis Okt09 war, war es natürlich auch zu teuer. Ich finde wenn man eine oder zwei Unzen kaufen möchte spielen die Schwankungen um vielleicht 10 nicht die große Rolle. Selbst wenn man jetzt kauft und der Preis dann auf 600 zurück kommt, was solls dann wird halt aufgestockt.

    Ab 14:30 gings ja wieder richtig rund. Vorher dümpelte alles freundlich vor sich hin, plötzlich im Verhältnis riesige Ausschläge als ob irgendjemand gerne die 1100 nehmen wollte, und irgendjemand anderes das unbedingt verhindern wollte. Bei 1098 wurde die Bremse gezogen, und zwar richtig, fast auf einen Schlag bis auf 1087. Natürlich sind das alles nur +/- rund 1%, aber trotzdem auffällig wie stark die Ausschläge sind im Vergleich zu vorher.


    Das wird an den Arbeitsmarktdaten aus Amiland gelegen haben.

    Gold in US-Dollar, 3 Monate: Den grünen Pfeil setzten wir am 28. Oktober bei einem Goldpreis um 1.030 US-Dollar. (siehe Grafik)


    Am heutigen 3. November nun tatsächlich ein ähnliches Bild: Am späten Nachmittag unserer Zeit sprang der Goldfuture in New York (Goldpreis zur Lieferung im Dezember) zunächst bis auf 1081,70 US-Dollar - auch der Spotpreis notierte über 1.080 Dollar - hielt sich auf hohem Niveau und stieg später weiter an.


    Was sind die Gründe für die ungewöhnliche Goldstärke?


    Tatort Terminmarkt
    Dazu ein kleiner Exkurs: Am Terminmarkt spielen sich derzeit Dinge ab, die der breiten Öffentlichkeit verborgen bleiben. Ganz offensichtlich haben einige große Banken derzeit immer wieder Probleme, am Monatsende ihren Lieferverpflichtungen nachzukommen, weil Kontrahenten auf physische Gold-Lieferung bestehen. Wie aus Insiderkreisen zu erfahren ist, waren die Institute zuletzt bereit, einen hohen Aufpreis zu zahlen - man spricht von bis zu 20 Prozent über dem Spotpreis - um die Lieferverpflichtungen in bar ausgleichen.


    Das Papiergold-Problem
    Schon seit geraumer Zeit ist klar, dass im Rahmen von Termin- und Swap-Geschäften durch große Finanzinstitute und Notenbanken (Verkauf- mit gleichzeitiger Rückkauf-Vereinbarung zu vorab festgelegten Konditionen) mehr Gold in Papierform verkauft wird, als physisch überhaupt vorhanden ist. Mehrfach haben wir bereits auf ein großes Volumen an Vorwärtsverkäufen weniger großer US-Banken an der Warenterminbörse COMEX berichtet.


    Feinde des Goldpreisanstiegs
    Warum verkaufen diese Institute so massiv Gold (und Silber ) auf Termin? Als einen Grund für solche Maßnahmen wird von kritischen Beobachtern die gezielte Drückung des Goldpreises genannt. Notenbanken und Regierungen müssen die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen der breiten Öffentlichkeit gegenüber dem ungedeckten Papiergeld aufrechterhalten. Ein hoher Goldpreis signalisiert Währungsschwäche und konterkariert das eigene Schuldgeldsystem. Das zusätzliche Interesse einiger Banken: Im Zuge des kontinuierlichen Goldpreisanstiegs der vergangenen Monate müssen regelmäßig Leerverkäufe zu möglichst günstigen Preisen aufgelöst werden.


    In früheren Jahren hat sich nach der letzten Goldhausse (ab Anfang der Achtzigerjahre) bei sinkenden Preisen gutes Geld mit Wetten auf weiter fallende Goldpreise verdienen lassen. Hier hat sich bei einigen besonders stark engagierten Akteuren offensichtlich einiges an “Ballast” angesammelt, was nicht mehr ohne Probleme (und hohe Kosten) durch einfaches Eingehen von Gegenpositionen in Papierform glattstellen lässt.


    Der Goldpreis: Mächtig Dampf im Kessel
    Was passiert wohl, wenn die Halter von Verkaufs-Optionen und die Betreiber von Leerverkäufen jede Menge physisches Gold liefern müssen, das sie gar nicht besitzen? Die Kontrahenten wären gezwungen alles Gold zusammenzukratzen, was nur irgendwie verfügbar ist. Der Goldpreis würde in der Tat explodieren. Inwieweit diese Aspekte beim aktuellen Goldpreisschub tatsächlich eine Rolle spielen, wissen wir nicht. Sicher ist, dass es derzeit eine starke Gold-Nachfrage gibt, die mit den marktüblichen Argumenten (z.B. Dollar-Schwäche) nicht ohne weiteres zu erklären ist. Nebeneffekt: Der Goldkurs in Euro zog prozentual noch stärker an. Sicher ist auch das zahlreiche Short-Seller sich derzeit eindecken müssen, um keine Mega-Verluste einzufahren. Dieser so genannte "Short Squeeze" beschleunigt den Goldpreisanstieg zusätzlich.


    Handeln wie die Insider
    Geradezu als mathematische Gewissheit dürfte gelten, dass die aktuelle Überschuldungs- und Geldexpansionskrise früher oder später den Exitus der Papiergeld-Systeme herbeiführen wird. Es ist davon auszugehen, dass immer mehr große Investoren dies verinnerlichen und sich deshalb mit physischem Edelmetall eindecken. Auch hier wird zusätzliche Goldnachfrage generiert. Es kann also als Privatanleger kein Fehler sein, die gleiche Strategie zu fahren und physisches Gold und Silber zu kaufen. Die Insider tun es auch.
    Quelle: Boersego Autor: Jochen Stanzl


    Da kann ich dir nur zustimmen, Buffet weiß schon was er tut. Vor dem habe ich Respekt, er lebt bescheiden (fährt glaube ich immer noch seinen 20 Jahre alten Ford), ganz anders als manche hirnweichen, Emporkömlinge in der weltweiten Finanzwelt.

    Wieso freut ihr euch als Goldfreunde über negative Artikel über Gold? :hae:
    Hoffnung, daß dadurch die heisse Phase einer Hausse noch fern ist? Umgekehrt wird ein Schuh daraus: ohne der breiten Masse, die ins Gold geht, keine richtige Hausse. Es ist also genau verkehrt, wenn man ein elitärer kleiner Club bleiben will. Die Masse SOLL ja auf Gold aufmerksam werden und darin investieren.


    Ach wer brauch schon eine Hausse, ein langsamer Anstieg ist allemal besser. Und wenn man sieht wie gut Gold gelaufen ist, kann man doch zufrieden sein. Von ca. 250 § im Jahre 2000 bis auf ca. 1100 $ im Jahre 2009 ist doch o.k. Von mir aus kann es so langsam weitergehen, ich muss keine Kurse von 3000 $ in einem Jahr haben, den dann wird der Absturz heftig, da sich dann wirklich nur noch größtenteils Spekulanten im Markt rumtreiben, die auf die schnelle Marie aus sind.

    Microsoft plant 6 % seiner Belegschaft abzubauen ca. 5800 Beschäftigte und der Siemens-Konzern plant auch den Abbau von mehreren tausend Stellen. Langsam scheint es heftiger, zu werden mit dem Personalabbau in den Großkonzernen.