Im Grunde nicht viel neues.
Nach der kanadischen Tageszeitung “The Globe and Mail” hat sich der renommierte US-Ökonom und Professor an der New Yorker Stern School of Business Nouriel Roubini von der aktuellen Krise verabschiedet und es sei jetzt Zeit, sich dem nächsten weltweiten Unheil zuzuwenden. Roubini ist bekannt für seine meist düstere, aber zutreffende Prognose zu dem globalen Kollaps des Finanzsystems, der die Volkswirtschaften rund um den Globus flachgelegt hat. Nach seiner Einschätzung scheine die US-Rezession jetzt beendet. Er warnt aber, dass eine neue Vermögensblase, die auf der Niedrigzinspolitik und dem fallenden US-Dollar beruhe, ein neues Finanzdesaster auslösen könne. Diese Vermögensblase ist absolut unvereinbar mit einer schwächeren Erholung der wirtschaftlichen und finanziellen Fundamentaldaten. Es besteht das Risiko, dass wir die Saat für die nächste Finanzkrise aussäen.
Das Übel bestehe darin, dass Investoren rund um den Globus billige US-Dollar aufnehmen und damit Schnäppchen bei Aktien, Unternehmensanleihen, Rohstoffen und anderen Anlageklassen machen und damit den Preis weit über das hinaus treiben, was durch die wirtschaftlichen Fundamentaldaten oder die Wachstumsaussichten gerechtfertigt sei. „Wir haben die Mutter aller Carry Trades“, so Roubini. Damit bezieht er sich auf die Praxis, Kredite in einem Niedrigzinsland aufzunehmen und das Geld in eine andere Währung oder Vermögensanlage zu investieren, wo höhere Rendite winkt. Quelle: Boersego
Die Carry Trades, sind auch noch meiner Meinung zum großen Teil, an den seit März steigenden Aktienmärkten beteiligt. Wenn die richtig aufgelöst werden, dann fällt der Markt, wieder in sich zusammen wie, im letzten Jahr.