Eine knifflige Frage, denn wie zuvor schon erwähnt, ist dieses "staatliche Eingreifen" nicht direkt aufgeschlüsselt.
Grundsätzlich ist jedoch der Staat verantwortlicher Garant für das wirtschaftliche Leben in seinem Hoheitsgebiet, d.h. erst durch die diversen Regelungen und Gesetze ermöglicht er so den Grundrahmen der gewollten definierten Wirtschaft, wie z.B. Marktwirtschaft, Planwirtschaft etc.
Gleichzeit obliegt ihm zudem eine Steuerung des Wirtschaftslebens, Stichwort Strukturwandel u.ä. Weiter erfolgt eine Regulierung/Steuerung/Weichenstellung über Subventionen als auch Abgaben und Besteuerung, Zölle etc. Zusätzlich ist er i.d.R. ebenso für die Infrastruktur, sprich Straßen, Autobahnen, Schiffahrtswege, [Schienen, Flughäfen] direkt zuständig, also m.M. nach ohnehin aktiv mit an der Wirtschaft beteilig. Nahezu alle Regeln des wirtschaftlichen Lebens werden aktiv mitgestaltet und mitgelenkt. Von daher müßte ich sagen ja.
Und wie bereits fast jeder es kennt, gibt es gute wirtschaftliche Eingriffe und genauso die Griffe in die sprichwörtliche Kloschüssel.
Ich denke, es ist auch nicht das Problem, ob der Staat mehr in die Wirtschaft eingreifen würde, problematisch sehe ich eher folgendes Problem, daß im Staate ein "Fachkräftemangel" herrschen muss, aus dem einfachen und logisch nachzuvollziehbaren Grund, daß jede Fachkraft als auch die Steigerung dessen, sprich die Experten, dahin gehen werden, wo die beste Nachfrage herrscht, dieses dürfte dann allerdings in der freien und auch globalen Wirtschaft irgendwo sein und sicher kaum im staatlichen Beamtenapparat, es sei denn, jemand ist absoluter Idealist, dieses gibt es natürlich auch, wohl aber recht selten. So kommt es nun dazu, daß viele wichtige Entscheidungen von Leuten getroffen werden, die zwar ihr Bestes geben, die aber von sich aus nicht in der Lage hierzu sind [hier kommen die Lobyisten hinzu, sprich die Stimmungsmacher und "Experten"]. Man braucht sich dazu nur einmal die Vorbildung der diversen Minister anschauen und aus welchen Berufssparten sie ursächlich emporkamen und über welche Bereiche sie heute "Entscheidungsträger" sind. Das sehe ich als ein sehr großes Problem an. Von daher müßte ich sagen nein.
Ich komm also zu dem Entschluß, eine derartige pauschale Fragestellung kann ich nicht direkt beantworten, es fehlen zu viele Details zu dem, auf was die Frage abstellt. Und eine öffentliche Fragestellung aufgrund nur dieser einfachen Betrachtungsweise ohne eine Spezifizierung kann man so nicht mehr beantworten. Von daher müßte ich sagen: weiß nicht, keine Angabe.
Wünsche
...einen goldigen Tag
Tut