ZitatDer französische Schriftsteller und Journalist Edmond About ging auf Tuchfühlung mit Griechenland und kam dabei schnell zu dem Schluss: "Griechenland ist das einzige bekannte Beispiel eines Landes, das seit dem Tag seiner Geburt im totalen Bankrott lebt."
Die Lage Griechenlands ist kaum treffender zusammenzufassen. Denn es zeigt die ganze Diskrepanz zwischen äußerer Aufregung um den faktisch bankrotten Staat und der ostentativen Unaufgeregtheit des griechischen Finanzministers selbst. Das Bemerkenswerteste aber ist, dass diese Beschreibung nicht von heute, sondern Mitte des 19. Jahrhunderts stammt. Griechenland war damals gerade mal 20 Jahre unabhängig. Zumindest oberflächlich scheint sich seitdem nichts geändert zu haben.
About war klar, dass dieses Einkommen in dem Moment fehlen würde, wenn Griechenland "eines Tages zu viel Undankbarkeit" zeigen würde. Er behielt Recht. Rund 40 Jahre später, 1893, ging Griechenland das erste Mal Pleite. 1932 ein zweites Mal. Heute scheint es erneut so weit zu sein. Eine neue Staatspleite und ein versehentlicher Austritt aus dem Euro, ein sogenannter Graccident, scheint jederzeit möglich. Aber auch hier scheint die Aufregung bei den ausländischen Gläubigern größer als bei der griechischen Regierung.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/…eite-article14871591.html
Aber scheinbar lebt man trotzdem verhältnismäßig gut damit. Raus mit den Spinnern aus dem €uro.
Wirklich mal, die andauernd alimentieren aber hier die Straßen, Brücken, Schulen etc. vergammeln lassen, wie bescheuert ist das langsam. Dann sind sie eben pleite wie sonst ja auch andauernd. Schwachsinn das alles.
Wünsche
...ein goldiges WE
Tut