Beiträge von Dark-End

    ich liebe dieses Forum! :love:


    Auch wenns schon wieder köchelt... aber gleich gehts erstmal zur Zeche und Geld abkassieren :thumbsup:


    Aber wie hieß es hier schon vor Monaten? Genau so kommts.... dieses Forum ist eine Sammlung von Visionen:


    "Die Bürger müssen anpacken, um die Wirtschaftskrise zu meistern. Die Arbeitnehmer müssen ihren Firmen einen gefallen tun, und mehr arbeiten, denn durch die Wirtschaftskrise geht es uns allen so schlecht."

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    Kommt drauf an was man wo für die 3€ kauft. Und was man isst ohne dafür zu bezahlen. Für 3 Euro kann es genug Mahlzeiten und genug Kalorien geben ohne Mangelerscheinungen zu haben oder fett zu werden. Wenn man Nachts an einer tankstelle ein Sandwich kaufen will kommt man mit 3€ aber nicht weit.

    genau so siehts aus! Sollte es ernst kommen, würde sowieso auf die 50€ für Luxus verzichtet werden und es stünde mehr für Lebensmittel zur Verfügung.



    Zitat

    Dark-End: Deine Berechnung der Lebenshaltungskosten ist so eng, da braucht es keinen dark Swan, sondern da reicht schon ein kleines Entlein aus um die Berechnung vollkommen über den Haufen zu werfen. Es sind also bestenfalls ein idealisiertes stretched target.

    Klar, solche Sachen wie Verlust der Wohnung oder plötzlicher Autoschaden oder eine unerwartete Krankheit, Zahnersatz, etc. sind darin nicht berücksichtigt. Aber darum ging es auch gar nicht - wenn es hart auf hart kommen sollte, würde ich mit 3000€ acht monate lang überleben können in meiner derzeitigen Lebenssituation.


    Im Gegensatz zu anderen Leuten, die nicht "unter ihren Verhältnissen" leben, sondern sich in Abhängigkeiten und Fixkosten begeben, die schlicht und einfach unnötig sind und nur "von Werbung und Gesellschaft eingebildete Scheinbedürfnisse" darstellen. Die Extrembeispiele wie Jamba-Abo oder Premiere wurden ja nun schon genannt.


    Selbst wenn ich irgendwann einmal regelmäßiges Einkommen im hohen vierstelligen Bereich habe, werde ich darauf achten, im Notfall immer wieder mit dem Minimum klarzukommen - ohne psychische Probleme oder "Entzugserscheinungen" (manche bekommen ja schon Psychosen wenn man mal länger als ein Jahr das gleiche Handy hat... mein Mobiltelefon ist schon über 6 Jahre alt und sieht auch dementsprechend aus!). Die eigenen Erwartungen etwas zurückstellen, man "muss" z.B. kein Warmwasser haben, duschen kann man sich auch kalt (ist auch gut für den Kreislauf) und fürs Waschen und Spülen nutzt man halt notfalls alternative Erhitzungsmöglichkeiten (nur mal so ein Extrembeispiel!).


    Ich bin außerdem nicht derjenige, der nur 3000€ übrig hat, das war der Threaderöffner. Aber ich wollte mal klarstellen, wielange eine Person damit überleben kann, auch wenn ich das vielleicht zu sehr auf meine Situation und Bedürfnisse beziehe.
    Es gehört schon mehr dazu, für die angesprochenen "Black Swans" vorbereitet zu sein, z.B. Vorratshaltung, gute Ideen, eine autarke Energieversorgung für den Notfall (geht auch mit wenig Geld fürs nötigste!), Kenntnisse und Fähigkeiten die nicht jeder hat. All das kann ich bieten, um damit in der Krise (hoffentlich) über die Runden zu kommen.


    Ich bin übrigens kein knausriger knacker der nicht lebt. Man benötigt kein/nicht viel Geld, um das Leben zu genießen. Natur z.B. ist kostenlos... alles was viel Geld kostet ist doch nur dazu da, sich in unserer Wertegesellschaft entsprechend zu positionieren...


    Geld sparen, monatliche Ausgaben minimieren, immer was zum Sparen verfügbar haben?
    Ich könnte ein ganzes Buch darüber schreiben - "Studenten-Survival" oder so - und damit sogar Geld verdienen... sollte ich vielleicht mal in Angriff nehmen :thumbsup:


    ich denke in der Hinsicht (und eigentlich auch bei allen anderen Angelegenheiten) wirklich um mehrere Ecken (wie hab ich das doch vohin gelesen: Ursachenbezogen und Wirkungsbezogen?)... man wird es wahrscheinlich auch an meinem Schreibstil mit den ganzen Verschachtelungen, Bedingungssätzen, Nebensätzen und Klammern merken. Es ist schwer das in Worte zu fassen, was meine Gedanken gerade machen.



    Zitat

    Mit 375,- Euro im Monat, sorry, damit kann man normalerweise nicht mehr existieren, zumindest hier in Deutschland. Ansonsten würden ja selbst die H4er in Saus und Braus leben, das wage ich mal ernsthaft zu bezweifeln.

    hmm ich weiß echt nicht worans liegt... ich kanns im Ernstfall; vielleicht fehlen mir die Finanzprodukte? (Ein Tip: Man muss sich nicht gegen alles mögliche versichern!)



    Muss mich noch nicht selbst Krankenversichern, das kommt noch. Wieviel das wohl im Monat auffressen wird? 20€, 50€, 100€, 250€, 300€ ?? ich weiß es nicht was so eine Zwangsversicherung die ich nicht benötige kostet. (Vielleicht kann mir da ja jemand hier weiterhelfen^^)



    Wichtig: Nur weil ich mit sowenig im Notfall auskommen würde, heiße ich noch lange nicht das Lohndumping, Harz4 und sonstige Verarmungsmaßnahmen der Regierung gut!!!!
    Man kann mit wenig Geld gut leben, aber man kann NICHT mit wenig Geld UND wenig Zeit gut leben!

    Peak-Oil und Angst... nöö wieso?


    Bin erst durch dieses Thema überhaupt auf unser marodes Wirtschafts- und Finanzsystem und damit auf dieses Forum aufmerksam geworden.
    Öl ist das Schmiermittel unserer Wirtschaft, hätte es Öl niemals gegeben, wäre unser System schon längst zusammengebrochen.
    Öl ist garantiert nicht unendlich verfügbar, solche Märchen von "aus dem Nichts" sich auffüllendem Erdöl sind verzweifeltes Wunschdenken der Öljunkies.


    Die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise hat bewirkt, dass Peak-Oil um ein paar Jahre hinausgezögert wurde. Wenn irgendwann einmal die Krise überwunden sein sollte und es wieder "aufwärts" geht, wird der Ölverbrauch wieder drastisch ansteigen und wegen immer weiter sinkender Förderquoten wird sofort die nächste Krise eingeleitet --> Energiekrise.


    Kein schönes Jahrhundert steht der Menschheit bevor... ist doch aber irgendwie auch selbst dran schuld, ne?

    Auch von mir noch was:


    Wenn es unbedingt nötig ist, würde ich mit 3000€ ca. acht Monate überleben können... Miete, Nebenkosten, Internet und Lebensmittelversorgung inklusive!


    Na klar so nen "Verblödungluxus" wie Kabelanschluss, Handyflatrate, Jamba-Abo oder Premiere gibts da nicht, aber ehrlich gesagt ich kann auch ganz gut ohne leben!

    evtl Verlierer, weil


    - bis jetzt noch ein Großteil die Abwrackprämie garnicht ausgezahlt bekommen hat
    - die dicken Benze in den nächsten Jahren noch billiger als mit Abwrackprämie einem hinterhergeschmissen werden


    :?:

    Zitat

    keine ahnung ob boerse-go so der Mainstream ist... für mich wäre das BILD, Frankfurter Allgemeine, Süddeutsche, Spiegel, ARD, ZDF, usw...


    außerdem gehts in dem Artikel anscheinend hauptsächlich um Papierspekulation sowie Minen... also pfft.


    Wahrscheinlich sind die dort angesprochenen Minenaktien gerade mal wieder an einem kritischen Punkt angelangt und müssen von den Investierten entsprechend gepusht werden (reine unfundierte mutmaßung - soll keine beleidigung sein^^).
    Vielleicht steht auch Gold vor einer kleinen Korrekturphase (wirklich unbedeutend), weil die Banken nun mal mehr wissen als wir - und die bezahlten Schreiberlinge bei boerse-go sollen nochh ein paar knock-out-turbo-sonstwas Zertifikate und Optionsscheine der Masse andrehen, doch "leider" werden diese dann durch die bevotstehende kleine Korrektur beim Gold wertlos.

    oder andere Klassiker: als offizielle Nachprägungen (meist mit Jahresangabe 1915) sind die nur das Goldgewicht wert - kein Sammlerstress also ;)


    10 und 20 Kronen (Österreich, Ungarn, Belgien, Frankreich (Francs), etc. etc.) -
    4 und 8 Florin
    Sovereign
    1 und 4 Dukaten


    und dann noch echte historische Massenware:
    Vreneli (schon mit höheren Aufschlägen)
    20 Reichsmark Wilhelm I und II (auch hier geringer Sammleraufschlag)


    All diese "Kleingoldmünzen" sind bei vielen Händlern - auf die Volle Unze Feingold gerechnet - meist viel preiswerter als eine "richtige" Bullionunze wie Maple oder Krüger.
    Somit hättest du sowohl eine kleine Stückelung, die bei deiner Investitionssumme empfohlen ist, als auch das möglichst meiste Gold fürs Geld.
    Außerdem kannst du dir bei diesen Münzen sicher sein, dass der alte Bauer oder der Müller aufm Land noch genau wissen, was das ist - bestes Beispiel unser BUNDSCHUH :thumbsup: .


    Natürlich nicht ein paar Silbermünzen vergessen: Hier einfach kaufen was grade billig ist. Viele 1 Unzen Stücke Maple, Philharminiker oder Libertad, wenn gerade günstig auch ruhig mal ein paar Kilomünzen: Koala, Kookaborra, Libertad...
    manchmal sind auch die 5oz Libertad-Münzen günstiger als die 1 Unzer - kaufen!


    Ach ja: und möglichst mit Barhabholung und Barzahlung (Tafelgeschäft) oder zumindest mit persönlicher Abholung bei einem Händler in deiner Nähe kaufen, sonst fressen die Versandkosten viel zu viel von deinen 3000 Euro auf!
    Da ist es dann egal, ob die Silberphilis beim Händer in Lampukistan 11,80€ kosten und du dafür 15€ Versand zahlst oder bei deinem Händler in der Nähe die Münzen 12,00€ kosten, es sei denn du kaufst mehr als 75 Stück auf einmal.


    Und natürlich als Bargeldreserve nicht zu verachten: die guten alten Silber-10-Euro-Münzen. Mit einem glücklichen Händchen kann man hier auch mal ein paar begehrte Münzen ergattern, (z.B. Bankfrische Leichtathletik A ._ ) mit denen man dann über ebay z.B. aus 1/2 Unze fast 2 Unzen Feinsilber machen kann 8) .

    Der richtige Ärger fängt bei 1&1 erst bei der bevorstehenden Vertragskündigung an!


    Guter Anwalt, harte Nerven und viel Geduld werden empfohlen!


    Trotz fristgerechten Kündigungen wird mit Hinhaltetaktiken, Ausreden und derlei getrickst. Am Ende wird trotz entzug der Lastschriftermächtigung weiterhin abgebucht. Dann kommen Mahnungen und selbst wenn der Fall via Schriftwechsel oder Hotline abgeklärt wurde und anscheinend doch noch alles "Paletti" scheint, kommt dann nach ein paar Monaten das Inkasso-Büro im Auftrag von 1&1.


    Schon oft genug im Bekannten- und Verwandtenkreis erlebt!!


    Die ganze Telekommunikationsbranche ist sowas von schmuddelig!

    Dazwischen liegen aber noch Welten, lieber Jürgen...


    Staatsbankrott
    Währungsreform
    Währungsschnitt
    Geldentwertung
    Bank-Runs
    Bankenpleiten
    Währungskollaps
    Weltkrieg
    Bürgerkrieg
    Revolution
    Jahrzehntelanges Siechtum


    etc. pp.


    auch das Goldverbot in den USA hat niemanden gejuckt. Deshalb ist ja nur Geld im EM, das man am besten garnicht mehr braucht. Irgendwann ist Gold auch mal wieder erlaubt.


    Was übrigens passieren kann, wenn man auf einmal kein Gold mehr offiziell verkaufen darf, der sollte mal in die Geschichte oder in Terry Pratchetts "Schöne Scheine" schauen.

    Zitat

    Na sag doch, dieses Jahr, oder doch erst im nächsten, und wenn im nächsten Jahr, den genauen Zeitraum bitteschön. Was meinste den könnte es passieren. Übrigens meine Freunde haben haben was dagegen das ihr recht bekommt.

    Charttechnisch/Zyklisch gesehen:
    Noch dieses Jahr, wenn man annimmt, dass sich die Kursbewegungen von März 2002ff weiterhin "reimen", sowohl im DOW als auch DAX, sowie weiterhin starke Ähnlichkeiten zu den 80er Jahren und den 30er Jahren bestehen:

    • Crash ...
    • Bärenrally ...
    • Kurzer Rücksetzer ...
    • kurzfristige Kursexplosion über 15% in 14 Tagen ...
    • paar Tage/Wochen Seitwärts ...
    • langsame aber beständige Abwärtsbewegung, weit weit unter die Tiefststände des ersten Crashs

    Zur Zeit befinden wir uns hier (Zwischen Kursexplosion >15% und Seitwärtsbewegung) - dazu einfach mal die Charts von Heute, 6 Monate zurück sowie von Ende März 2002, 6 Monate zurück vergleichen. Auch auf dem Langfristchart-Vergleich Heute mit 1970/80 sehen wir einen kurzen Spike nach oben, bevor es lange abwärts geht. Dieser Spike von 1980 ist fast Deckungsgleich mit dem heutigen! Siehe RealTerm.de ! Dann haben wir noch den Chart ab 1930, das gleiche Spiel nach dem Crash eine Bärenrally, dann Rücksetzer, dann Spike, dann Abwärts.


    Keine Ahnung ob das irgendwas mit Elliotwellen oder sonstigen Charttheorien zu tun hat - aber das gleiche Muster findet sich nach allen Börsencrashs wieder.
    Aber, wichtig, merken:
    :thumbsup: "Diesmal ist alles anders!" :thumbsup: (Typischer Bubble-Spruch)


    Ich hatte in diesem Thread schon einige Wochen her einen Chart reingestellt, der den zukünftigen Verlauf des DAX -auf Basis des Chartverlaufs von 2002- nachgebildet hat. Bis jetzt ist es genau so gekommen. Zum damaligen Zeitpunkt befanden wir uns noch in der Bärenrally. Die Chartkonstruktion hat den Rücksetzer auf ~4500 sowie den 15% Spike bereits angezeigt.


    Fundamental gesehen:
    Also ehrlich, ich glaube da brauchen wir nicht drüber reden. Es sieht Fundamental - wowohl auf Wirtschaftlicher, Staatlicher und Monetärer Ebene katastrophal aus! Die Soziale/Gesellschaftliche Ebene ist auch immer schlimmer anzusehen!

    passend dazu:


    http://www.ftd.de/boersen_maer…544640.html?nv=cd-topnews
    Aktienanleger kommen in Jubellaune - 25. Juli 2009

    [Blockierte Grafik: http://www2.pic-upload.de/25.07.09/nacbqyp49kqk.gif
    so da gucken wir doch mal in die Vergangenheit, so in den Zeitraum März 2002 vielleicht?

    Tja... ab dem 17.04.2002 gings dann nur noch abwärts.... ob sich das ganze Spiel wiederholen wird?

    um nochmal zu den aktien offtopic zurückzukommen ^^

    Zitat

    Ja, aber die Händler haben mit noch schlechteren Ergebnissen gerechnet,
    und da ja Geld genug vorhanden ist wird es jetzt in die Aktien
    geschossen. Aber es ist immer noch eine Bärenmarktrally. Wie 1930 nach
    dem Crash von 1929, danach gings dann erst richtig runter.

    Es gibt auch Parallelen -im DAX und DOW- . Der Kursverlauf ist ähnlich dem von Herbst 2001 zu Frühling 2002. Die jetzige Rally ohne Rückschläge hatte danach ihr Ende in einem langen Abwärtstrend...

    Zitat

    klar. Hat man die Disziplin, so ist das eigene Ansparen wohl die bessere Lösung.

    wer nicht mit Geld umgehen kann, sollte lieber daran arbeiten, anstatt in irgendwelche Sparpläne zu investieren.
    Wenn du nicht an deinem Geldumgang arbeitest und den Sparplan machst, ist das Geld früher oder später eh verloren...


    Selbst wenn du ab 250gr Barren dein Gold tatsächlich ausgeliefert bekommst - wielange willst du da bitte 50€ Monatlich einzahlen??? Vor allem vor dem Hintergrund langfristig ansteigender Kurse.
    In der Zeit verdient sich der Sparplananbieter dumm und dusselig mit den Zinsen auf dein ständig eingezahltes Geld - denn Zinsen gibts keine beim Goldsparplan. Das ist alles abzocke.

    das risiko, verrückt zu werden, ist auf jeden Fall höher, wenn man weiß was auf der Welt vor sich geht und es einigermaßen versteht.... im Gegensatz zu Personen, die nichts von allem wissen wollen, DSDS, Fußball, Chips und Bier konsumieren und die da oben alles richten lassen.