http://de.wikipedia.org/wiki/Orderzusatz
ZitatPsychologie und Verlustbegrenzung Es ist darüber hinaus jedem Marktteilnehmer fast immer zu raten, einen zuvor gesetzten Stop-Loss-Kurs zu definieren, ab dem ein erworbenes Wertpapier wieder verkauft werden soll, wenn es sich im Kurs nach unten entwickelt. Dies muss nicht zwingend dadurch geschehen, dass eine Order an die eigene Bank erteilt wird, sondern der Kurs kann auch selbst beobachtet werden.
Schließlich hat der Käufer das Wertpapier in der Absicht erworben, Gewinne zu erzielen. Entwickelt sich der Kurs des Wertpapiers nun in die gegenläufige Richtung, so kann bei vielen und insbesondere bei unerfahrenen Marktteilnehmern beobachtet werden, dass diese an eine Kurserholung geradezu „glauben“ wollen und sich an die alten oftmals längst überholten Argumente klammern, die sie früher zum Kauf des Wertpapiers bewogen haben. Oftmals werden entsprechende Argumente zur Untermauerung des Haltens des Wertpapiers auch krampfhaft gesucht. Hier ist dann der objektive Blick verloren gegangen.
Das hat zumeist psychologische Ursachen. Das nötige Eingeständnis in der eigenen Prognose falsch gelegen oder aber die Umstände nicht richtig bewertet zu haben, sind einige der Ursachen eines solchen Verhaltens.
Diese Marktteilnehmer müssen anschließend oft die Erfahrung machen, dass sich der Kurs nicht erholt, sondern dem Trend weiter folgend nach unten entwickelt. In diesen Fällen ist ein vorher definierter Maximalverlust über ein zuvor gesetztes Stop-Loss-Limit sinnvoll, damit der Kursverlust nicht zu einem „Fass ohne Boden“ wird.
WEF, ich weiß nicht ob du "drin" bist - aber dein Verhalten lässt zumindest darauf schließen, dass du irgendwann Ende 2008 Aktienpositionen gekauft hast. Jetzt kotzt es dich anscheinend an, dass die Kurse immer weiter fallen - denn das war nicht deine eigene Prognose. Immer wieder wenn du das Forum besuchst und ein neuer Beitrag in diesem Thread ist, der wieder einmal bestätigt dass die Tiefs noch lange nicht erreicht sind (die Tiefs würden auch weiterhin ausgebildet werden, selbst wenn hier niemand davon schreiben würde), ärgerst du dich darüber. Ein Anleger, der drin ist und gerade dem Verfall seiner Aktien zuschaut, der klammert sich nur noch an dieses fünkchen Hoffnung, zwanghaft usw. Das Resultat sind dann Agressionen und beleidigtes Verhalten beim Auftreten gegenteiliger Meinungen. Das was zur Zeit abläuft, sind nunmal völlig normale Reaktionen (kurze Bärenrallies auf irgendwelche positiven Ankündigungen) - aber wenn du die Gesamtlage ganz nüchtern betrachtest, gibt es zumindest dieses Jahr nur eine Richtung.
Bitte nimm das nicht als Beleidigung auf - solltest du keine Aktien besitzen und dich für Ghost-God einsetzen - dann entschuldige ich mich hiermit für obige Anschuldigungen - in diesem Falle gilt das aber für GG, hat man auch sehr gut an seinen Posts gemerkt, während es abwärts ging - mit der finalen Trotzreaktion, hier einfach auf Stumm zu schalten. Ich finde es gut, dass ständig wieder davor gewarnt wird! Habe mich, zugegebenermaßen als Laie, selbst von GG anstecken lassen - in der Anfangszeit dieses Threads. Hab mir ein paar DAX gekauft und bin damit ganz schön in den Scheißhaufen getreten. Dank meiner minimalen Einsätze ist eigentlich nur einer dabei Reich geworden: Die Bank mit den horrenden Ordergebühren - die für mich als Verlust zählen. Zum Glück konnte ich mich von der "Sucht" (ich sage das aus eigener Erfahrung, denn das Trading macht durchaus süchtig!) noch im Dezember losreißen. "Zum Glück" konnte ich 50% des Verlustes mit den "Willkommensgeschenken" des Brokers ausgleichen. Zum Glück habe ich fast die letzten höchststände erwischt! Es ist eben doch nur ein verdammtes Glückspiel! Und Glücksspiel macht süchtig und aggressiv (wenn man verliert und andere recht hatten und einen nun verhöhnen).