Beiträge von Lupus


    Nein Grundversorgung heißt, alles was notwendig und sinnvoll ist.
    Mehr (Einzelzimmer, Einzelschwester, Chefarzt, Behandlung nach Wunsch, Goldkronen, jedes Jahr ne Kur....) bitte selber zahlen. Ist auch wirklich solidarischer.
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    Der arme Geist kommt wieder. Im übrigen ist heut nichts los an den Aktienmärkten. Gold war heute sogar sowas von ruhig, das es schon verdächtig ist.
    Die Tiefs kommen dann noch. Bei beiden. ;(

    Versteht mich nicht falsch, für meinen persönlcihen Geldbeutel betrachtet, würde ich vielen der Ideen zustimmen.


    Entschuldigung: [smilie_denk]
    Das mit der "Steuerersparnis" will ich aber noch mal genauer darlegen (OT oder nicht).
    Ich bin alleinstehend (wie es so schön heißt), zwei Knirpse.
    Damit werde ich besteuert wie jeder andere, tatsächlich allein stehende.
    Die Kinder bekommen das Existenzminimum, sprich Freibetrag - also etwa 160 Euro pro Monat.
    Alles darüber hinausgehende wird zu meinem vollem Satz (weg)besteuert.
    Damit nicht genug, für alles - Kindergarten, Hort, Esssengeld... wasweißich zahl ich stets den Höchstsatz - schließlich hab ich ja Einkommen (unklarer Höhe).
    Die, die sowieso nicht arbeiten, bekommen das alles natürlich für lau oder symbolische Beiträge.
    Weiter, für Hartz gilt, Regelsätze für Erwachsene + die für Kinder (die über dem Exitenzminimum liegen).
    Anders gesagt. Kinder von nicht arbeitenden Erwachsenen haben Anspruch auf mehr "Einkommen" als Kinder von arbeitenden.
    Sind mehr wert.
    Gegenwärtig läufts bei mir gut, war aber nicht immer so. Zur Kasse gebeten wurde ich aber schon immer nach diesen Maßstäben.
    Achja - Krankenversicherung brauchen die Kinder natürlich auch. Mitversichert? Pffft!

    Wer bei Kindern in Kategorien der Steuerersparnis denkt,


    Das hat doch auch niemand hier angeführt, oder? ?)


    Falls Du jetzt das Familiensplitting meinst, ist das aber :boese: Gerade das Familiensplitting ermöglicht doch eigenverantwortlich die Kinder zu versorgen. In diesem Staat wird den Kindern nicht mehr als das Existenzminimum zugestanden. Das hat mit "Ersparnis" nicht viel zu schaffen. Überhaupt, "Steuerersparnis" ist auch ein Unwort. Spätestens in diesem Zusammenhang. :cursing:

    Betrug ist es erst, wenn Betrug als solcher erkannt wird.


    Nö, so nicht. Es wird nicht verfolgt, aber Betrug ist es.


    "... eingeschraenktes Wahlrecht galten lange Zeit als gesellschaftsfaehig und waren vom Staat legalisiert bis sie als Unrecht erkannt und abgeschafft wurden"


    Eingeschränktes Wahlrecht kann auch Sinn machen. Zum Beispiel das Familienwahlrecht der Schweizer war möglicherweise gerechter als das allgemeine. Weil die Stimmen dabei eine sinnvolle Gewichtung erfahren.
    Sagen wir mal: ein Schwein und drei Bandwürmer - bei gleichen Stimmrecht stirbt das Schwein. 8)


    P.S. Die Bandwürmer dann auch - aber sie sind zu dumm das zu erkennen.

    In einem mehrere Komponenten umfassenden System ja. Einschränkung: "Es müssen aber die jahrzehntelangen Betrügereien mit den - politischen Enteignungs-Verschiebebahnhöfen - grundsätzlich beendet werden!"


    Sicher. Und die Rente bietet eben nur die Grundsicherung. Für alle gleich. Für das mehr ist dann jeder selbst verantwortlich. Und bei der Krankenversicherung (incl. Pflege-) genauso.
    Übrigens ist es einfacher, alleine verdienend (ohne Kinder) eine Rücklage zu bilden und dann noch im Alter ein dicken Max zu machen als Kinder zu groß zuziehen, was ja Kosten sowohl durch die Versorgung+Erziehung als auch Einkommenseinbußen wegen geringerer Verfügbarkeit bedingt. Insofern wäre eine Zwangsrücklage für Kinderlose ja auch eine Option. Oder einfach höhere Beitragssätze. Oder andersherum echtes Kindergeld statt der Lüge von heute. Mein Favorit ist Familiensplitting.

    Vor allem wenn man sich selbst bewusst für Selbstverwirklichung und gegen Nachwuchs entschieden hat. Das gibts.


    Ich sehe das nicht viel anders. Die Behandlung der Eltern und Kinder ist ungerecht. Der Staat, besser die Nation, ist aber eine Solidargemeinschaft. Und die sollte jedem die Grundrechte sichern. Dazu gehört altern in Würde. Das ist bislang nicht gesichert und wird bald ein Problem sein weil Geld bereitstellen alleine nicht genügt. Die Aufgabe ist auch lösbar, allerdings nicht durch immer mehr "Migranten".
    "Das gibts" ist ja auch nur eine Folge langjähriger unseliger Einflussnahme und Fehl-Erziehung.

    Nach den allseits akzeptierten aufklärerischen Parolen wie ?jeder ist seines Glückes schmied??, ?habe den Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen? ? ?jeder hat das Recht auf freiheitlich individuellen Selbstentfaltung? ist die Antwort, im Sinne von gg, ein ganz klares ?JA?!!


    Ein geschicktes Nein.


    Es nützt auch nichts, die Fragestellung auf den momentanen Kulminationspunkt zu fokussieren. Das was sich hier entlädt, hat sich über Jahrzehnte aufgebaut. Im ganzen geht es weniger um Gier, als um uneinlösbare Ansprüche die sich in Jahrzehnte akkumuliert haben, wie z.B. im nicht tragfähigen Rentesystem?


    Wir leben nun mal in der Gegenwart, und die Tagesprobleme sind als erste dran. Für das große und ganze genügt mir als Antwort erstmal "42", ist so gut wie jede andere.
    Zur Umlage finanzierten Rente gibt es keine brauchbare Alternative. Sie ist ja im Grunde nichts anderes als familiäre Maßnahmen auf Staatsumfang aufgeblasen. Sie sollte allerdings nur zur Grundsicherung dienen.
    Das Problem ist mehr der Umgang mit den Kindern, die Zukunftssicherheit... Der Wunsch auf Versorgung im Alter ist keine Gier.

    ... dann soll DAS Volk mit all seinen Micheln und Michaelas das halt mal endlich ändern ...


    Das wäre das erste mal in der Geschichte der Menschheit. Alle bisherigen "Revolutionen" verdienen den Namen nicht, waren gesteuerte Revolten oder Putsche. Spontane Aufstände wurden immer blutig niedergeschlagen. Und die Machtverhältnisse (Waffen, Überwachung) sind heute ungünstiger für das Volk als je zuvor.
    Wer an eine Umsturz durch das Volk glaubt, kann auch gleich auf göttliches Eingreifen hoffen.

    Denn nur weil alle profitiert haben mündete der Betrug in einen berauschenden Selbstbetrug für Alle. Die Verkaterten lamentieren nun Land auf Land ab in den Internetforen und Stammtischen rum


    Soso, die vielen Klein- und Kleinst-Sparer, die von ihren Bank- und Sparkassen "Betreuern" in Fonds, Anleihen usw.gedrängt wurden, weil Sparbuch out und Tagesgelder bäh sind, sind jetzt also alle selber Schuld, und sitzen jetzt an Stammtischen (gibt es es die in Deutschland überhaupt noch in erwähnenswerter Zahl? ) und lamentieren.
    Interessante These. Etliche haben noch nicht einmal realisiert, was läuft. Sie glauben, ihr Geld ist 100% sicher. Hat der Berater doch gesagt. Und wenn die, die wissentlich (natürlich unter "Befehlsnotstand") die Leute übern Tisch gezogen haben, denen jetzt auch noch "Gier" vorwerfen (Wer den Schaden hat, braucht für den Spott...), dann ist das also zutreffend? Die paar wirklichen privaten Zocker machen den Kohl nicht fett.
    Was stattfindet, ist eine gezielte Abschöpfung, das ist geplant. Kein Unfall. Herr Sinn hatte Recht in einer Art und Weise, die er nicht beabsichtigt hat. Und deswegen Hiebe bekommen. Ein "anonymer Systemfehler" liegt nicht vor, diese Krise ist ebenso gesteuert wie jede Krise von Anlagen zuvor. Die Schuldigen sollen nur nicht genannt werden. Das Geld fließt von vielen kleinen Verlieren zu den großen Gewinnern. Diese gewinnen selbst dann, wenn sich das zuvor künstlich aufgeblähte Volumen sich halbiert oder drittelt.
    Nebenbei, wer hat das Volk eigentlich zur "göttlichen Instanz" ernannt? Das Volk sicher nicht. Das hat nämlich nichts zu melden.