Beiträge von KROESUS

    Ich habe 1999 zum ersten Mal Gold gekauft. Damals noch bei Heraeus in Hanau. Habe dann öfters zugekauft, wenn Geld übrig war. Bei verschiedenen Banken, einmal sogar in der Schweiz.


    Das erworbene Gold habe ich manchmal an der Sonne sich aufladen lassen.


    Meist war es jedoch an geheimen Orten vor Dieben und Neidern geschützt verborgen.


    Im Jahr 2002 oder so habe ich zum ersten Mal kleine träge Käfer im vergrabenen Goldschatz entdeckt, als ich mal wieder ein paar Münzen anfassen und streicheln wollte.


    Das ist schon an und für sich seltsam, daß die Käfer an der herumgewickelten Plastiktüte und durch den doch recht dicht schliessenden Schlitz der 'Schatzkiste' den Weg zum Gold gefunden haben!


    Wie machen die das? Und warum???


    Ich habe keine Frasspuren entdeckt.


    Übrigens habe ich das Gold dann später an einem anderen Ort versteckt und die Käfer haben wieder den Weg in den Goldbehälter gefunden!


    Womit sich wiederum die Frage stellt, aus welchen Beweggründen sie handeln.


    Die Käfer bewegen sich übrigens wenn überhaupt, dann sehr langsam.


    Warum gehen die zum Gold???

    Die wenigsten wissen, dass wir im nahen Lublin einen der grössten Silberproduzenten weltweit haben.


    Ob von den Gewinnen allerdings viel an die Aktionäre fliesst, wage ich zu bezweifeln!


    KGHM sind übrigens auch LBMA-Mitglied.


    Machen auch eigene Barren.


    Direkteinkauf lohnt sich nach meinen Infos nicht, da hohe Steuern in Polen.

    silvereagle:


    Warum sollten ausgerechnet Gold und Silber Weltwährung werden?


    Das ist unpraktisch.


    Wenn Du dann ein Auto kaufen willst, müsstest Du mit einen Goldklumpen bezahlen. Und an der Tanke immer kleine Goldstückchen bereithalten.


    An der Kasse im Supermarkt würden die Warteschlangen 5mal länger als heutzutage, da die Kassiererinnen mit der Feinwaage arbeiten müssten.


    Quatsch!


    Auch eine Golddeckung der künftigen Währung halte ich für unwahrscheinlich.


    Weil Goldförderländer unverhältnissmässig im Vorteil wären.


    Die neue Währung, wenn die alte denn abgehalftert sein wird, wird wieder Papier sein. Oder gleich Mikrochips.


    Wetten?


    Trotzdem ist Gold ein gutes Mittel der Absicherung, da es sich nicht so einfach drucken lässt!

    Im Übrigen gehöre ich zu den Wenigen, die eher an einen Anstieg im Preis von Gold und Platin glauen als einen Anstieg im Preis von Silber und Palladium.


    Silber wird vor allem als Beiprodukt gefördert, es gibt viele Silberminen, die sich bei steigenden Preisen aktivieren lassen.


    Palladium wird zumindest von den Russen ausreichend gefördert.


    Platin ist rar und wertvoll als Katalysatormetall, wenn ich richtig informiert bn entspricht eine Unze Platin in der katalytischen Wirkung ungefähr 5 Unzen Palladium(grob interpoliert).


    Vielleicht kann mal einer der Spezialisten etwas dazu sagen, ob das stimmt oder nicht, habe nur eine Quele zu desem Thema gefunden.


    Der Goldpreisanstieg ist natürlich durch die Zentralbanken begrenzt.


    Anbei noch das Bild eines Goldkäfers das ist ein Tier, das auf wundersame Weise vergrabene Goldvorräte findet und sich darin einnistet.


    Leider ist das Photo unscharf.

    irgendwann kommt die Inflation, das ist sicher.


    Und wenn nicht massiv neue Goldquellen entdeckt werden, wird Gold nicht mehr unter 9500€/Kilo sinken. Oder unter 365$/Unze.


    Nur, ob der Anstieg allmähich oder plötzlich geschieht, mag ich nicht beurteilen. Tippe mal eher auf einen langsamen Anstieg als einen Crash über Nacht.


    Jedoch, wer weiss?


    Wenn es natürlich irgendeinem Team von Atomphysikern gelingt, ein Element einer höheren Atomzahl in Gold umzuwandeln, dann haben wir verschissen. ;)


    Deswegen halte ich Diversifikation(Metalle, Quellen, Land) für sinnvoller als nur auf Metall zu setzen.


    Euer Spindoctor.


    KROESUS

    Beim Roulette ist die Wahrscheinlichkeit, daß die Null fällt, 1/37.


    In Deutschland war im letzten Jahrhundert 3x eine Währungsreform, 2x eine Hyperinflation mit Geldentwertung.


    Wer 'Wertpapiere' hielt, war angeschissen.


    Das Risiko ist natürlich nicht erechenbar, das ist richtig. Nur, es besteht unbestritten!

    Sorry, ich poste nicht mehr meine Spekulationspositionen!


    Habe einfach ein besseres Gefühl dabei.


    Also, daran denken, der Inhalt der Börsendepots ist nur Papier, nicht einmal das, er ist nur eine Zahl im Computer...


    Also rechtzeitig aufhören!


    "Eine Aktie (oder sonstiges 'Wert'papier) ist wie ein brennendes Streichholz, das weitergereicht wird. Wer es zulange in der Hand behält, verbrennt sich die Finger!"


    In diesem Sinne wünsche ich euch echte Werte!

    Bovbov hat recht.


    Wenn der Hedgefond genug gesammelt hat ist die Versuchung gross durch irgendwelche scheingeschäfte pleite zu gehen.


    Und nichts mehr auszahlen zu müssen.


    Ausserdem ist das Problem bei den ganzen Papieren(Aktien, Derivate, Fonds), selbst wenn man im Plus liegt und es kommt pötzlich die Geldentwertung über Nacht, ist man sein ganzes Geld los, da plötzlich wertlos.


    Und genau dagegen versichert einen Sachbesitz, sei es Öl oder Gold oder Land oder Maschinen oder sonstwas.


    Deswegen kann man bei an der Börse gehandelten Papieren getrost von Roulette sprechen.


    Denn, wenn die '0' fällt, die Inflation da ist oder die Emmittenten pleite sind, dann ist das Geld weg. Und kann auch nicht mehr auf die schnelle in Gold umgetauscht werden!

    Man sollte es selber nutzen. Oder guten Kontakt zu einem Bauern haben. Ich kann mir schon vorstellen, daß Land eine der sichersten Anlagen ist. Beispielsweise kann man Sonnenblumen oder Raps anbauen, wenn man Öl fürs Auto oder die Heizung braucht.


    Nettoertrag(Südwesten: ca.1600Liter/Hektar, Nordosten:ca.800-1000Liter/Hektar)


    Das rechtfertigt schon Preise von 3000-6000€/Hektar.


    Die Gefahren sind Grundsteuer und natürliche geringe Pachten.


    Wenn es stimmt, daß man in Polen den Hektar teilweise für 300€ bekommt, dann lohnt sich das kaufen für Landwirte oder Vermarkter von landwirtschaftlichen Produkten, allerdings nur grosse Stücke. Die Holländer sind da anscheinend schon dabei, für Deutsche gibt es noch Restriktionen.

    Schon aufgrund des grossen Unterschiedes zwischen An- und Verkauf eignet sich Gold weniger als Spekulationsobjekt als vielmehr als Versicherung gegen schlechte Zeiten, Inflation, Staatsbankrott, etc.


    Die letzte Zeit läuft Gold ungefähr wie der Euro, also gibt es auf Eurobasis nichts zu gewinnen oder zu verlieren.


    Nach §23 Einkommenssteuergesetz lassen sich Spekulationsverluste mit Spekulationsgewinnen verrechnen.

    So ist es. In der Krise kannst Du Dir für einen Krüger vielleicht ein paar Sack Kartoffeln kaufen oder einen Autotank voll Diesel, mehr gibt's nicht!


    In der Krise sollte man lebensnotwendige Vorräte haben, zum Beispiel Weizensäcke, halten ein paar Jahre, einen Brunnen, einen gut gefüllten Dieseltank, Zugang zu einem Garten mit Obst und Gemüse und vielleicht noch ein G3 um sich gegen eventuelle Plünderer zu verteidigen, ganz wichtig natürlich viele Freunde und Verwandte in der Nähe.


    Ein paar Solarzellen auf der Hütte sind auch nicht schlecht.


    Soviel zum Thema Krise.


    Geld dürfte dann keinen so grossen Wert haben.


    Im Übrigen hätte der $ schon lange mehr verloren, wenn man ihn nicht bräuchte, um Öl zu importieren(nur meine Meinung).