Habe durch Zufall Kontakt zu einer mittlerweile einer grossen Bank gehörenden Schmelze in der Schweiz bekommen. Die lagern zwar grössere Mengen Silber, haben nur überhaupt kein grosses Interesse gehabt, unverarbeitetes Silber zu verkaufen, damals hätte ich Preise von ca. 3% über Weltmarktpreis bekommen. Ich hatte den Eindruck, daß die Bank die Schmelze als Lager und Aufkaufstelle gekauft hat, mittlerweile dürfte es sich schon rentiert haben, da der Preis auch in Franken gut gestiegen ist. Somit verstehe ich auch die Verkaufsunlust zum damaligen Zeitpunkt(da hat Silber so 4,3$/Unze gekostet).
Beiträge von KROESUS
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Sehe ich das richtig, die meisten Münzverkäufe in den USA am Jahresende?
Und die höchsten
Goldverkäufe(Münzen) 1999?Dann werden jetzt mehr Barren gekauft?
Auf jeden Fall goldige Zeiten...und frohe Ostern Allen!
wünscht Kroesus
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möchte mal wissen, von wem dieser 'Experte' bezahlt worden ist.
Natürlich ist ein starker € das Beste, was den Eurolandbewohnern passieren kann. Rohstoffe und Urlaubsreisen werden billiger.
Ausserdem werden dann mehr europäische Anleihen gekauft, was wiederum den 'goodwill' europa gegenüber stärkt.
Welcher Gläubiger will schon, daß sein Schuldner pleite geht?
Man sollte wohl mehr Einfluss auf fernsehen und Presse nehmen, damit nicht so ein Schwachsinn gesendet wird.
Oder, wie ich, kein Fernsehen mehr sehen...
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und ich bleibe davbei, wenn es eine echte Währungskrise (wertverfall des Papiergeldes) gibt, dann nimmt der Arzt lieber ein paar Kilo Weizen oder ein paar Dutzend Eier oder 10 Liter Diesel als ein Gramm Gold...
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paco:
Nicht schlecht, Dein Chart deckt sich ungefähr mit meiner Einschätzung.
Nur setze ich das Tief nicht bei 390 sondern bei 385 an.
Dann dürfte man wieder kaufen können, wenn man will.
Ich bleibe jedoch bei meiner Einschätzung, daß sich Öl oder Nickel besser entwickeln werden als Gold oder Silber.
Natürlich alles besser als $.
Gold dürfte sich ungefähr wie der Euro entwickeln, zumindest die nächsten Jahre. Die Überlegungen Englands am € teilzunehmen spricht für ihn.
DAS SIND LEDIGLICH MEINE PERSÖNLICHEN ÜBERLEGUNGEN; ENTSCHEIDEN MÜSST IHR SELBER!!!
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Wir Europäer können mit Hilfe deutscherr Technologie die Unabhängigkeit von Öl durch Ausbau der Herstellung von Brennstoffen aus Biomasse errreichen..
Diese Technik ist schon seit den 30er Jahren bekannt, es gab zu Adolfs Zeiten schon funktionierende Anlagen, jetzt gibt es moderne Anlagen, die effezient arbeiten.
Wir brauchen dazu nur Kohle oder auch Bioabfälle aller Art, aus denen sich mittlerweile problemlos über Synthesegas Benzin, Diesel oder Kerosin herstellen lässt.
Da wir in Europa bei ausreichender Temperatur mit genug Regen gesegnet sind, wächst auf den Feldern genug, so daß wir keine Nahrungsmittel importieren müssen, sogar noch gut exportieren können.
Wir hätten sogar noch grosse Flächen im Osten zur Biodieselerzeugung frei, brauchen dies jedoch nicht, da es noch genug Kohle und Bio-Abfälle(Stroh, getrockneten Klärschlamm, Holzreste) gibt, die sich vergasen lassen.
Selbst wenn die Amis jetzt den grössten Synthesegaserzeuger Deutschlands samt dazugehörigem Mutterkonzern aufgekauft haben, könne wir die Synthesegasanlagen jederzeit nachbauen, PAtentschutz ist schon längst abgelaufen...

Also, keine Angst vor den Verteilungskämpfen, wir machen uns unser< Öl dann einfach selber.
Nach Auskunft eines deutschen Verkehrsclubs kostet aus Synthesegas hergestelltes Benzin derzeit 80cent/Liter.
Und, es verbrennt viel sauberer!
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Öl ist natürlich aufwendiger zu lagern.
Am Billigsten geht es, indem man sich alte (saubere!) Tanks schenken lässt, diese abholt, iin eine Scheune oder sonstigem ungenutzten abschliessbarem Raum abstellt. Vor der Befüllung ist zu beachten, dass einwandige Tanks in einer Öldichten Wanne stehen müssen, die das Fassungsvermögen der Tanks aufnehmen könnte. Diese Verordnung gilt zumindest bei uns, ich weiss nicht, wie das in anderen Bundesländern aussieht, zumindest in Grundwasserschutzgebieten ist das so.
Natürlich kann das nur jemand machen, der geeignete Lagerräume verfügbar hat.
Damit will ich nur daraufhinweisen, daß es kurzsichtig ist, sich für den Notfall nur mit Metallen abzusichern.
Und, wenn der Crash wirklich kommen sollte, wird jeder im Dorf dankbar sein, wenn es noch jemanden mit Dieselvorrat gibt, die höhere Mineralölsteuer liesse sich problemlos nachentrichten...
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IMHO ist Öl besser als Gold oder Silber geeignet zur Absicherung in den Zeiten einer eventuell (und irgendwann mit Sicherheit) kommenden Inflation.
Momentan kann man mit einer Unze Gold so grob 12 Barrels, das sind ungefähr 2 Tonnen Rohöl kaufen.
Als Raffinerieprodukt kostet Heizöl bzw. Diesel auf dem Weltmarkt so ungefähr 25cent/Liter(bitte nicht schlagen, wenn die Zahlen nicht stimmen!)
Im Einzelhandel bei Sammelbestellung kostet das Heizöl in Deutschland vielleicht 45cent.
Momentan bekommt man also für eine Unze Gold frei Kellertank so ca. 700 Liter Heizöl geliefert.
Das wird sich meiner Meinung nach ändern.
Ich glaube, daß wir in zwei Jahren nur noch 500 Liter für die Feinunze bekommen, da es einen grossen Bedarf an Treibstoff gibt.
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Also, ich dachte immer, daß dem 1929er-Crash eine Geldverknappung und eine Hochzinsphase vorangegangen sei.(Wenn dies nicht stimmt, dann korrigiert mich bitte!)
Momentan haben wir eine andere Situation, wir haben eine Geldschwemme und sehr niedrige Zinsen.
Da sehr viel Geld vorhanden ist, wird alles teurer gegen Geld, auch Aktien.
Das PPT tut sein Übriges dazu, daß zumindest in USA die Kurse nicht abmeiern.
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Danke, Hessengold!
Leider habe ich vergessen einen Zeitraum für die Abgabe der Prognosen zu setzen.
Würde sagen, wir werten alle Prognosen, die bis zum nächsten Vollmond eingegangen sind. Das dürfte in ein paar Tagen der Fall sein, muss auch erst einmal nachschauen.
Sonst sind diejenigen im Nachteil, die ganz am Anfang ihre Einschätzungen gemacht haben.
Schaun mer mal!
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Ein Thema, das uns alle interessiert:
Wie entwickelt sich der Goldpreis im Lauf des Jahres in Dollar?
Prognose der Jungs von der London Bullion Metal Exchange für 2004:
Jahreshoch: 470$, Jahrestief: 374$, Durchschnittspreis: 417$
Die Vereinugung der Londoner Barrenhändler lag übrigens 2003 ganz gut, da sagten sie ein Hoch von 410, ein Tief von 319 und ein durchschnittspreis von glaube ich so ungefähr 330 voraus.
Wer will, kann jetzt eine Prognose für den Goldpreis in Dollar für 2004 abgeben. Am Jahresende werden wir ja sehen, wer dann richtig lag!
Um das Ganze zu vereinfachen:
Jahreshoch: A
Jahrestief: B
Jahresmittelkurs lässt sich für uns schwer nachvollziehen, da wir nicht wissen, bei welchem Preis wieviele Barren gehandelt werden, würde vorschlagen daß wir das weglassen.Also nur Jahreshoch(A) und Jahrestief(B). Und, weil für viele interessant, den Jahresendstand(31.12.2004)(C).
Gut?
Ich fange schon mal an:
A: 480
B: 380
C: 475Und jetzt viel Glück!
Es ist beabsichtigt Anfang 2005 eine Rangliste zu erstellen, aus der ersichtlich wird, wer am Besten lag. Gewertet wird die Summe der Abweichungen der drei Goldpreise in Dollar. Massgeblich sind die Preise des Londoner Vormittagsfixings, die auch ungefähr den Preisen im deutschen Sprachraum entsprechen.
Mal sehen, wer am Besten liegen wird!

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Jörg: Was meinst Du denn nun?
a)Eine Goldpreisbaisse?
b)eine Dollarbaisse?
c)eine Aktienbaisse?
d)Oder eine Baisse an guten Ideen?
man sollte eine eventuell kommende Geldentwertung nicht mit einem Absturz am Aktienmarkt verwechseln.
Mit der Inflation dürften Aktien eher steigen.
Und jetzt will ich mindestens ein 'Danke!' hier geschrieben sehen!
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...korrigiere, so 60.000Franc/Kilo(oder stimmt das nicht?)
Wie wird man eigentlich in der Legion bezahlt?
Mit Dollars, Francs, Goldstücken, Silberlingen? Sklaven? Oder nach getaner Arbeit mit Land wie die alten Römer?
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Mit was hast Du bezahlt?
Mit $? (Da war es in den letzten 25 Jahren das Preistief bei 260$)
Mit Franc (Gold war doch schon die ganze Zeit bei so ungefähr 30.000Franc/Kilo, oder?)
Oder mit Blei?

Wie auch immer, ich würde das Metall nicht bei einer Bank lagern, da kann es im Zweifelsfall schnell weg sein, ausser Du benötigst es als Sicherheit für einen Kredit oder so.
Kreditaufnahme würde ich jedoch auch niemandem empfehlen. Daraus entsteht Abhängigkeit. Lieber nicht!
Am Besten irgendwo vergraben, wo es keiner sieht und wo auch niemand mit einem Metalldetektor hinkommt.
Und, vor allem, niemandem das Versteck verraten auch nicht im Vollsuff!
Und nicht vergessen, es rechtzeitig zu vererben bzw, auszugeben!

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Also, wenn ich im Crash als Lebensmittelhändler ne Silbermünze angeboten bekomme, nehme ich sie nur dann, wenn ich dann an der Tanke auch Diesel dafür bekomme...
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reinhard Deutsch:
Wenn die Ölbesitzerländer uns Öl liefern und dafür unser bedrucktes Papier nehmen, weil sie glauben, das wäre genauso gut wie Gold bzw. besser, weil es etwas Zinsen zahlt, dann brauchen wir doch kein Gold als Verrechnungsmittel, wozu?
Wozu brauche wir einen Goldstandard, wenn die anderen Länder uns ihre Rohstoffe auf das VERTRAUEN hin geben, daß sie für von uns bedrucktes Papier sich jederzeit Produkte von uns kaufen können?
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reinhard Deutsch:
Es wäre unklug, wenn das Dorf oder der Tauschring sich die Sicherheit für sein Papiergeld (Gold)erst im Nachbardorf erknechten müsste.
Warum sollten dem Nachbardorf Werte bzw. Arbeitskraft geschenkt werden, nur weil es Gold in der Erde hat?
Deswegen ist Papier für Nichtgoldbesitzerländer klüger.
Sonst sind die Goldförderer die Herren.
Wenn wir als Deutsche oder Europäer eine Sicherheit für unser Papiergeld hinterlegen wollen, dann sollten wir etwas wählen, das bei uns häufiger als bei den Nachbarn vorkommt.
Damals mit DeutschSüdwestAfrika(jetzt Namibia) sah es natürlich anders aus.
Und wenn die grösstenteils von den Amis 'verwalteten' deutschen Goldreserven wieder im Land wären, ebenfalls.
@Dr.Fart: Nein, nicht gutso.
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Du kannst auch fragen, wann wird der EURO 1,40$ erreichen und wird er dann noch weiter durchstarten, so daß wir dieses Jahr noch die 1,50 sehen?
Das sind schon fast politische Fragen.
Schwer zu sagen.
Schätze mal, daß Europa durch seine kluge Friedenspolitik und gute Verbindungen weltweit seinen Einfluss ausdehnen wird, was auch mit einer €-Aufwertung einhergehen wird. Da die USA gleichzeitig an relativem Einfluss verlieren, dürfte der Goldpreis mit dem € gegen $ weiter steigen.
Also, 480 könnten in der Spitze für 2004 schon drin sein.
Und der € könnte die 1,40 sehen.
Wir werden weltweit Waren importieren, für die wir mit fast wertlosem bedrucktem, zugegebenermassen fälschungssicherem, Papier bezahlen werden!

Übrigens, Krieg ist nicht gut für den Goldpreis!
Nach dem 2.Weltkrieg haben die Leute in Deutschland zum Teil für ein Stück Butter und ein paar Kilo Kartoffeln ihre Eheringe gegeben.
Für Gold bekommt man im Frieden mehr.
KRÖSUS