Bei mir war kein Buch, ich war irgendwie schon von klein auf aufgeschloßen für Gold.
Ich habe auch schon immer eher an die Anlage in Gold gedacht weil mir Versicherungen und ähnlicher Kram kompliziert und suspekt vorkamen...
26. Februar 2026, 10:18
Bei mir war kein Buch, ich war irgendwie schon von klein auf aufgeschloßen für Gold.
Ich habe auch schon immer eher an die Anlage in Gold gedacht weil mir Versicherungen und ähnlicher Kram kompliziert und suspekt vorkamen...
Zitat1. die eigene Immobilie
2. Edelmetalle aber vor allem in physischer Form Silber,Gold usw.
3. Soft Commodities das Gold der nächsten Jahre
4. Aktien Versorger/ Wasser
5. Cash als Tagesgeld und zum Nachkaufen bei Rückschlägen von 1-4
Bei Punkten 1, 2 und 5 kann ich zustimmen.
Bei 3 und 4 nur bedingt.
ZitatDeshalb heißt es auch "Handwerk hat goldenen Boden"
Kein Witz
Man sollte während all dieser "Vorbereitungen" nicht vergessen sich selber weiterzubilden.
@T1000
Als ich vor einigen Wochen in die Niederlande gereist bin ist mir ähnliches aufgefallen.
Bei den Banken?
Bei der Reisebank?
Hi Leute,
zur Abwechslung habe ich heute mal um etwas Ordnung zu schaffen etwas "Kleingold" verkauft.
Ging "Relativ" unkompliziert.
Ablauf heute vormittag.
Bytewurms Buillionpage aufgerufen.
Erstmal zum logistischen:
Ich rufe erst den Münzhändler der nächsten Stadt an wo ich mal ne Silberunze gekauft habe, ein ekelhafter Kerl. Naja, am Telefon nicht weniger ekelhaft.
"Maple Leaf? Ne Danke! Komm ich schon selber günstig ran und wenn ich die verkaufen will und der Goldpreis sinkt mach ich vielleicht 5 Euro verlust..."
Ok soll der Clown doch weiter seine Medaillien verschachern, komm ich halt nicht mehr.
Was bleibt? Mit zwielichten Gestalten habe ich heute keinen Bock an diesem sonnigen Tag Geschäfte zu machen. - Wäre auch zu früh - Bleiben also nur die Banken:
-Versucht die Sparkasse im Türkenviertel zu erreichen. Alle Leitungen belegt.
-Volksbank "Wir haben das Goldgeschäft September eingstellt..."
-Ich rufe also die Raiffeisenbank in der Stadt in der anderen Richtung an. Ja, die machen es.
Heutige Kurse am Telefon bekommen:
1 OZ Maple Leaf 340 €
1/4 Oz Maple leaf 85 €
5 Gramm Degussa Goldbarren 55 €
1/20 Oz Panda 20 €
500 Euro, ist in Ordnung denke ich, ich mache dabei auch ein paar Euro Gewinn da ich günstig gekauft habe.
Ich fahre also zur Hauptfilliale hin - vor mir ist ein älterer Herr an der Kasse der zufüllig auch Gold verkauft. Locker 50 kleine Goldmünzen. Goldmark, Östereichische Dukaten und die alten Südafrikanischen Rand, das selbe Vorgehen wie bei mir kurz darauf.
Ich bin an der Reihe.
Zwei kleine Knackpunkte gibt es noch:
Der Betrag kann nicht gleich in Bar ausgezahlt werden weil sie es erst zu einer Zentralstelle schicken müssen, er wird auf meinem Konto gut geschrieben.
Glücklicherweise habe ich bei dieser Bank noch irgendwo ein Sparbuch rumliegen gehabt. Ohne Konto wäre es wohl problematischer gewesen.
Ich habe mit den Raiffeisenbanken was Gold angeht bisher die besten Erfahrungen gemacht, die Hauptfillialen hier in meiner Umgebung haben fast immer welches auf Lager.
Postet mal eure Erfahrungen.
Ich persönlich rechne nicht damit das sich der Goldpreis im Fall eines Regional begrenzten Geldcrashes. (Kann ja sein das der Euro vor dem Dollar abstürzt) unbedingt was den Wert angeht so nach oben gehen muss.
Es reicht mir eigentlich wenn mit meinen Unzen genug zusammenkriege um mir die lebensnotwendigsten Resourcen zu sichern.
Ich denke das man wenn man auf Goldmark verzichten will genausogut 1/4 Oz Münzen nehmen kann, macht nur ein Gramm Unterschied.
Die 20 Goldmark Stücke haben IMHO allerdings den entscheidenden Vorteil das sie in Deutschland eben noch sehr bekannt und verbreitet sind. Jeder Münz und Briefmarkenhändler kennt sie, und auch in der Bevölkerung kennt man sie noch aus Erzählungen. Hat von Opa ein paar geerbt etc. und ja, man sieht das es Gold ist. ![]()
In England ist das ganze mit den Souveraigns das gleiche, und in Frankreich rechnen die alten Leute sowieso alles noch in Goldfranc um...
Auch den Euro...
Wenn man hierzulande sicher auch weniger mit den Souveraigns anfangean kann. Dann doch lieber 1/4 OZ Maple Leafs oder Krügerrands. Krügers kennen auch sehr viele und auf den Maple Leafs kann jeder mit ein bisschen Hauptschulenglisch auf lesen um was es sich handelt.
Schlechter als Lügengerds Pseudoproletokratie war das Kaiserreich sicher auch nicht ![]()
Wir hatten schon einen Thread dazu.
Die 20 Goldmark Stücke sind eigentlich auch mit kleinen einschränkungen als Anlagemünzen zu gebrauchen und man bekommt sie teilweise auch zum reinen Goldpreis wenn einem das Bild und Jahr egal sind.
http://www.goldseiten-forum.de/thread.php?threadid=1366
Aber das ist nur meine Meinung.
Wegen Fälschungen bei den 20 Goldmark stücken hab ich wenig bedenken solange das Gold echt ist. Was ja mit jeder Waage zu verifizieren ist.
Und wenn gefälscht? na und? Zu Anlagezwecken ist das herzlich egal.
Das ist doch auf dem Balkan und in Indien genauso. ![]()
Zitatdas problem wird sein, dass du erst wenns vobei ist weisst, obs eines der beiden extrema war......
Es ist wie beim Roulettespiel im Casino. Man muss halt einfach wissen wann man aussteigt.
Das geht nur indem man sich ein festes Ziel zum aussteigen setzt.
http://www.chris-hertzsch.de/files/roulette.zip
Wer es ausprobieren will.
Interessant wäre zu wissen wer das Geld wirklich hat und wer bei den Umfragen immer großzügigst aufrundet. ![]()
ZitatWenn ich Gold als Krisenmetall kaufe, muss ich doch ungefähr wissen, wieviel ich davon brauche - und zwar in absoluten und nicht in relativen Zahlen.
Das kann niemand wissen, deswegen würde ich mal sagen soviel wie möglich. ![]()
Art und Länge einer Krise sind nicht vorauszusehen.
ZitatZitat:
Aber drunter (unter 30 Unzen) macht ein Engagement nach meiner Meinung kaum Sinn.
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Warum? Also ich bin der Meinung daß oftmals 1/10 Unze Philharmoniker sinnvoller gewesen wäre als ein Abend in der Kneipe.
Dito, 10 Abende in der Kneipe sind auch eine Unze. und 300 Tage in der Kneipe machen 30. ![]()
ZitatEinen klitzekleinen Einwand muss ich aber dennoch vorbringen. Sie werden bei dem heutigen Goldpreis eine gaaaanze Menge Goldmünzen kaufen müssen, denn ein Studium (besonders im Ausland) kann schon sehr teuer werden. Gold zur Unterstützung ja, aber nicht als alleinige Finanzierung.
Heutzutage braucht man zwar das Gold wohl eher nach dem Studium.
- Unzen auch zum "Ansparen" zurücklegen ist allerdings wohl um einiges sinnvoller als eine "Ausbildungsversicherung" und ähnlicher Unsinn den sich die Versicherungsclowns ausgedacht haben.
Lieber eine Jaeger Le Coultre.
ZitatHier wird m.E. mit den falschen Argumenten für die DM geworben. Deutschland braucht eine eigene Währung, nicht um eine der stabilsten Währungen der Welt, sondern um eine Schwachwährung zu bekommen.
Statt 5-10 Jahre Stagnation, um die realen Lohnkosten um ein paar Prozentpunkte nach unten zu pressen, ist eine 10%ige Währungsabwertung quasi über Nacht erreichbar. Damit verbessert sich auch die angeblich mangelnde internationale Wettbewerbsfähigkeit sofort um 10%.
Exporte steigen, da günstiger angeboten werden kann.
Das halte ich für den völlig falschen Weg, 75% der Deutschen Exporte gehen doch nach Europa. Die restlichen 25% teilt sich der Rest der Welt.
Wie "weich" soll die Währung denn angesichts dessen werden? - Desweiteren müssen wir auch überlegen wo das Ende bei der Abwertung der Lohnkosten erreicht werden soll, wir verdienen seit der Euroumstellung doch eh alle nur noch die Hälfte. Deswegen ist der privatkonsum ja am boden.
Ich denke der Export wird in Deutschland einfach überbewertet. Was wird denn so großartig nach Übersee und Asien von Deutschland aus exportiert? Autos können es nicht sein, denn Mercedes VW und Co produzieren schon längst mehr im Ausland als in Deutschland.
Das was wirklich in die weite Welt exportiert wird, das sind Maschinen die man auch nur in Deutschland in dieser Qualität nach wie vor bekommt, und für die sind investoren auch nach wie vor bereit vergleichsweise mehr Geld auszugeben.
ZitatDie USA haben dies Kapitel einer Einheitswährung lange hinter sich, kann mir nicht vorstellen, daß die solche Sorgen wie wir hatten.
Nun, der US-Dollar ist immernoch eine Nationale Währung die vom Goldstandard zum Fiat Money gewechselt ist...
Ein Schlechter Vergleich zum Euro.
ZitatDeutsche Firmen, die ihre Produktionsstätten ins Ausland verlagern und dennoch ihre Produkte in Deutschland absetzen wollen, sehen den Vorteil der Verlagerung schrumpfen.
Wieviele "Deutsche" Firmen sind das schon? Die Konzerne die das am meisten tun, sind schon längst international.
Die Mittelständler die versucht haben in Polen und Tschechien Fuß zu fassen sind schon wieder dabei einzupacken. Die Arbeitsmoral lässt dort in der Produktion noch mehr zu wünschen übrig als hier und die Rechnung für die ständige hin und herfahrerei wird in Zeiten von LKW Maut und 1,50 Euro für den Liter Diesel in Aussischt nicht so rentabel wie man sich das gewünscht hätte.
ZitatDer jährliche Transfer von hohen zig Mrd E in die neuen Länder, die eine jahrzehntelange Mißwirtschaft aufzuholen hatten
Sagen wir nicht "hatten" sondern besser "hätten". Ostdeutschland ist weder richtig in der Demokratie, noch in der Marktwirtschaft angekommen. Und daran wird sich bei immernoch über 30% für die SED nix ändern. Wer investieren kann, der tut es meistens lieber woanders.
Ich gebe dem Euro keine 10 Jahre mehr. Mit etwas Pech auch Deutschland und der EU nicht. Die weichen für einen neuen Ost West Konflikt sind schon gestellt.
ZitatWas mir noch ziemlich Kopfschmerzen bereitet, ist die dafür benötigte Menge an Gold. Wie viele Ünzchen müssen es eigentlich sein, um sich und die Seinen bestmöglich abzusichern? Ich habe noch keine endgültige Formel oder Faustregel gefunden. Irgend jemand hat mal gesagt, pro Lebensjahr eine Unze Gold kaufen.
Wie wäre es denn mit einer Unze pro Monat?
Ich lege im Moment eine größere Menge in Gold (und auch ein ganz klein wenig silber) an, ca 50% vom Gesamtanlagevermögen.
ZitatEs heißt zwar Gold des kleinen Mannes, doch in erster Linie sehe ich Silber als Industriemetall wie Kupfer oder Aluminium. Und das sammelt ja schließlich auch keiner.
Sagen wir es so, ich arbeite auch in einem Betrieb der größere Mengen Aluminium und Kupfer verarbeitet. Die Sammeln ihre Kupfer und Alu Abfälle in großen Müllcontainern. Allerdings beschäftigen die für 400 Euro tatsächlich einen Frührentner der das ganze Kupfer und Alu nachwiegt damit die Firma nicht vom Schrotthändler übers Ohr gehauen wird. Bei ein paar Hundert Kilo pro Woche kommt da auch schon einiges an Wert zusammen. ![]()
Was Gold angeht, ich denke Gold hat einige Vorteile als Wertaufbewahrungsmittel und zur Krisenvorsorge gegenüber Silber.
Für Gold ist einfach mehr Bewußtsein da als silber, und auch Laien können Gold relativ schnell als Echt verifizieren. Nicht alles ist so schwer.
Dito, die Zwietstabilste Währung auf der Welt gegen diese scheußlichen Lire zu tauschen war ein beschissener Deal.
Fast so schlimm wie die "Wiedervereinigung"
ZitatAber per Saldo hat er Europa,besonders aber der Wirtschaft, Vorteile gebracht
Ja, welche?
Das der Konsum beim Deifel ist?
Wir werden sehen wie lange der Euro und das EU Gebilde noch halten...
Die Europäischen Pleitehaushalte werden schon dafür sorgen..
Die Silbermünzen sind bei Ebay unter den ganzen Kursmünzen der Länder gefächert. ![]()
Die sehen ja auch nicht nach Gold aus, oder?
Wer die kauft der trägt wahrscheinlich eh Cowboyhüte mit Leopardenmuster... ![]()