Beiträge von goldmob


    Du verfehlst die Frage und hältst Dich mit Nebensächlichkeiten auf.
    Die Frage war was forderte der FDP-Mensch da?
    Um die Begrenzung der Geldmenge gings jedenfalls nicht, sondern um alternative Geldformen.
    Und das dürfte völlig illusorisch sein (allein schon wegen der Besteuerung) und irgenwie auch nicht hilfreich.


    du schreibst in rätseln.


    der mann möchte das geld privatisieren. das hat es schon gegeben und es hat ganz ordentlich funktioniert. wie wäre es mit konkreten einwänden deinerseits? welche besteuerung meinst du z.b.?

    Gut, für dich noch ein "/oder supranational" eingefügt. Die FED ist privat, die EZB supranational. Jedenfalls sind beide (mehr oder weniger) unabhängig, keiner der Staaten kann also selbst Geld schöpfen - das ist der Sinn der Aussage. Ich hoffe so ist es (auch für Dich) verständlicher.

    und weil die ezb völlig unabhängig ist, kauft sie pigs-staatsanleihen. klar, versteht sich ja von selbst.


    abgeordnete sind auch unabhängig. deshalb ist es auch jedesmal total spannend, wenn es im bundestag um die wahl des bundeskanzlers geht. beim letzten mal habe ich mir fast in die hosen gemacht vor anspannung.

    Die Geldschöpfung oder Steuerung der Geldmenge erfolgt doch durch die Zentralbanken. Das Monopol des Staats bezieht sich nur auf die Währung.
    Die Zentralbanken sind bereits privat und unabhängig vom Staat (jedenfalls der Form nach). Was also will der FDP-Mann? Notgeld?


    die ezb ist privat? ach was? nu bin ich platt.


    sag mal, wie lange liest du hier schon mit? also sinnerfassend meine ich.


    die politischen ungleichgewichte haben die banken dazu angeleitet sich auch selbst an den rand des ruins zu begeben. wenn es politischer wille ist, die gewinne bei den handelnden personen in form von boni zu belassen aber verluste von staatlicher seite notfalls aufzufangen, ist es absolut rational vernünftig, höchste risiken einzugehen.


    50% gigantische gewinnchance an der man beteiligt ist gegen 50% gigantische verlustchance, die man nicht selbst zu tragen hat. selbst klosterschülerinnen würden wohl schwach werden. genau deshlab m,acht es auch sinn den drecksladen noch ein paar jahre am laufen zu halten. eine inszenierte aktien- und anleihenhausse bringt gute boni, die einen dann über die krise bringen. aus bankersicht nur logisch. ich täte nichts anderes, wenn ich meine familie so absichern müsste.

    Die Staaten schöpfen ca. 5% des Geldes - 95% wird durch Banken geschöpfet.
    Und nun soll man auch auf die 5% verzichten? BAAM! :wall:


    nein, man soll die 95% aus dem nichts geschöpften geldes unterbinden. genau das täte der markt nämlich, wenn nicht der staat dieses privat geschöpfte geld als zahlungsmittel für steuerschulden akzeptieren würde.

    ...habe mich mal belesen dazu...hochinteressante Alternative...soll ja um 1800 auch in Schottland wunderbar und stabil funktioniert haben...was man(n) hier alles dazu lernt! :whistling:

    das ist deshalb interessant, weil marktwirtschaft keine marktwirtschaft ist, solange das schmiermittel (geld) staatlich gesteuert ist. das problem ist doch, dass man nicht marktwirtschaftlich investieren kann, weil man immer politisches handeln in der geldpolitik (allein dieses wort sagt alles!) einrechnen muss. kein investor kauft eine immobilie, nur weil er meint, dass die nachfrage nach immobilien steigt. mit einrechnen muss er politisch gewollte zinssätze und geldmengenausweitungen... :boese:

    "Ein Indiz ist auch Google Alerts. Es verschickt E-Mails, wenn die Suchmaschine einen Begriff entdeckt hat. Wer die Suchroboter vor zwei Monaten beauftragt hat, das Netz nach dem Wort "Währungsreform" zu durchforsten, bekommt von Tag zu Tag mehr E-Mails. Zuerst führten die Links auf die Blogs und Foren wie goldseiten.de oder hartgeld-forum.de.
    Hier tummeln sich auch die üblichen Hobbyökonomen, Goldhändler, Verrückten und Verschwörungstheoretiker. Der "Finanzexperte" Walter Eichelburg etwa, der immer wieder über zuverlässige Informationen zu verfügen glaubt, dass die Bundesregierung bereits heimlich eine neue D-Mark drucken lasse. Doch nach und nach verlagerten sich die Suchergebnisse auf Artikel großer Nachrichtenwebsites. Plötzlich sind es nicht mehr die User Goldmaid_78 oder Silberfinger, die anonym über eine Kernschmelze des Finanzsystems diskutieren. Man hört die Stimmen der Kritiker nun auch im Frankfurter Westend. Oder in der Berliner Dorotheenstraße, gleich gegenüber vom Reichstag."
    [smilie_happy] :wall: :thumbup:


    Aus unserem geliebeten Propa..äh...Finanzinformationsorgan FT [smilie_happy]


    http://www.ftd.de/finanzen/mae…aere/50191968.html?page=2


    man macht sich lustig und führt sich selbst ad absurdum.


    schließlich sitzen im frankfurter westend jetzt auch spinner. späte spinner, eben...


    der goldstandard wird kommen und es wird auch einen währungskorb geben. darin enthalten wird auch silber sein mit hoher wahrscheinlichkeit aber angelehnt an das gold.


    das ganze nennt sich privatisierung des geldes und ich halte das für ein reales szenario. ein goldverbot ist dafür nicht nötig.

    US-Versicherer Ambac pleite
    Die Finanzkrise fordert ein spätes Opfer: Der US-Versicherer Ambac Financial meldet Insolvenz an. Dem Unternehmen ist es nicht gelungen, das Geld für anstehende Zinszahlungen aufzutreiben. Die Geschäfte sollen aber erst einmal weiterlaufen. Die Aktie fährt in den Keller.


    Die Aktie von Ambac stürzte nachbörslich um 63 Prozent ab und notierte bei noch 19 Cent.


    ambac ist nicht ganz neu. über die pleite wird seit über einer woche spekuliert. eigentlich ging es nur um das "wie" einer pleite. irgendwo hatte ich mal gelesen, dass die eigentliche anleihenversicherungsgesellschaft eine tochtergesellschaft sei, die von der pleite nicht betroffen sei. hab aber gerade keine zeit, dass zu verifizieren.

    Ein Goldstandard wäre für den Goldpreis ein Korsett....wenn auch auf hohem Niveau.
    Ich bin strikt dagegen.
    "Freiheit für Gold"


    Wer den Goldstandard fordert, katapultiert die Wirtschaft ins 19 Jahrhundert :boese:


    Sanfte Grüße
    Der Misanthr :whistling: p


    ich dachte immer, dass sei die erste wirtschaftlich unglaublich erfolgreiche zeit der jüngeren geschichte gewesen. :thumbup:

    Warum gibt eigentlich der Euro aktuell gegenüber dem Dollar nach, obwohl der USD in Unsummen neu gedruckt und auf den Markt geworfen werden soll?


    Eigentlich müsste der Euro doch gegenüber dem USD aufwerten?


    warum sollte heute jemand dollar verkaufen, wenn seit tagen bekannt ist, dass dollar gedruckt werden? geahnt hat man es seit wochen.