kommt drauf an:
WENN der zugrundliegende Geschäftsbetrieb teure Metalle verarbeitet - dann kann man mittels "Zettelwixxerei" Preisschwankungen des Lagerbestandes abfedern
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(weil den Kunden nur der aktuelle Metallpreis zzgl. branchemüblichem Verarbeitungszuschlag interessiert, u8nd nicht der EK-Preis von letztem Jahr)
Von der Seite habe ich es noch nicht betrachtet. Die Firma bei der ich war, hat eine 100%ige Auftragsfertigung, so dass alles Ag im Lager schon "verkauft" ist.
Ich kann aber bestätigen, dass viele Kunden nur der aktuelle Marktpreis interessiert. Ganz egal, ob die in Europa oder Asien, oder sonstwo sitzen. Die gucken Internet und vergleichen den LBMA Fix mit der vereinbarten Kalkulation, sowie der Rechnung und dann ist alles ok.
In letzter Zeit kommen aber auch Kunden, die einen Boden bei manchen Metallen reinhaben wollen. In dem Fall würde man den Verkauf im Kassemarkt mit einer Gegenposition im Terminmarkt absichern. Würde alles prima klappen, wenn die Kunden nur richtig mitspielen würden.
Man bietet dann die Absicherung an, legt sein Angebot vor und dann lässt sich der Kunde zwei Wochen für seine Entscheidung Zeit. In der Zeit läuft natürlich das indikative Termingeschäft davon, dass bei den Banken und Edelmetallzulieferer höchstens overnight gilt. Das ist einem Kunden sehr schwer klar zu machen, dass er doch da bitte schneller entscheidet. Man ist quasi in der Vergangenheit den Kunden sehr entgegengekommen, dass kann man nun schwer zurückdrehen.
Gruß
chip